Leitungswasser oder doch Flaschenwasser?

Diskutiere Leitungswasser oder doch Flaschenwasser? im Grundsätzliches Forum im Bereich Fragen und Tipps; Ich hab eine Frage bezüglich des Wassers, welches in meine neue Rocket Appartamento kommen soll. Ich hab mich vor dem Kauf schon etwas mit der...

  1. #1 enthrak, 11.06.2019
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    Ich hab eine Frage bezüglich des Wassers, welches in meine neue Rocket Appartamento kommen soll.
    Ich hab mich vor dem Kauf schon etwas mit der "Wasserfrage" beschäftigt und finde die Idee immer wieder neues Wasser in Flaschen in meine Wohnung zu schleppen irgendwie nicht so toll (natürlich ist das ganze preislich und ökologisch auch nicht gerade toll).
    Ich habe dann mal bei örtlichen Wasserwerk geschaut, was hier so aus der Leitung kommt und war dann doch angenehm überrascht (Die Tabelle hab ich angehangen).
    Jetzt meine Frage: Kann ich bei dieser Wasserqualität problemlos das Wasser aus dem Hahn benutzen?
     

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  2. Elbe

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    Ich würde das so nehmen wie es ist. Viel besser geht es nicht.
     
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  3. brrrt

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    Ich würde das Wasser mittels „Tropfentest KH“ (so ein Set kostet ca. 10.- €) gegenchecken und dann entscheiden.
     
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  4. #4 enthrak, 11.06.2019
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    Wären so Teststreifen auch in Ordnung?
     
  5. brrrt

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    Nein, Tropfentest geht über Farbumschlag (von einer Farbe auf eine andere Farbe) und daher präziser. Teststreifen haben eine Skala, die wiederum vom Umgebungslicht (Farbtemperatur) und vom Sehvermögen abhängig ist. KH kannst mit Tropfentest (bei 10ml Flüssig) auf 0.5° ermitteln. Das ist gut, auch falls du verschneiden wollen würdest.
     
  6. #6 enthrak, 24.06.2019
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    So. Den Tropfentest habe ich erfolgreich durchgeführt und ich habe tatsächlich eine Karbonhärte von 5,6.
    Das Wasser kann ich dann wohl ohne Bedenken benutzen oder?
     
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  7. brrrt

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    Jupp. Kannst dich glücklich schätzen mit solchen Leitungswasser. :)


    PS: Ich würde dennoch alle paar Wochen mal kontrollieren; ist ja in 1-2 Minuten erledigt.
     
  8. #8 Melitta, 24.06.2019
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    Die Werte aus einem 250000€ ICP-MS eines zertifizierten Labors mit Laienspielzeug nachprüfen ist wohl nicht wirklich sinnvoll. Was, wenn es nicht übereinstimmt? Hat dann das Labor geschummelt?

    Ich habe beruflich die Möglichkeit, die offiziellen Werte meines Wasserversorgers durch ein ebenfalls zertifiziertes Wasserlabor prüfen zu lassen und das auch schon zweimal gemacht. Ist total langweilig ...
     
  9. brrrt

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    @Melitta, YMMV

    Der Weg vom Wasserversorger bis zum Zapfhahn ist meistens lang. Es gibt auch große regionale Unterschiede. Manche Gegenden haben superstabile Werte, andere schwanken sehr stark im Jahresverlauf.

    Für KH gibt‘s IIRC keinen Grenzwert, also kann das dem Wasserversorger sogar vollkommen egal sein – dem Espressomaschinenbenutzer nicht.
     
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  10. Mirre

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    Butter bei die Fische... Ich würde das Wasser auch so nehmen. ;)
     
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  11. #11 lutzi86, 25.06.2019
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    Du hast ja Glück mit deinem Leitungswasser. Mit weniger Kosten und kein Geschleppe bist du mit gutem Qualitätswasser aus dem Wasserhahn gesegnet, besser geht es wohl nicht, gratuliere.:p
     
  12. Mirre

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  13. NiTo

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    Leider geben sie bei den "drei besten" nur Handelsbezeichnungen (Edeka Gut & Günstig, Aldi Nord Quellbrunn Naturell und Rewe Ja Still) an, statt der Quelle. Und sie sagen nicht, weshalb das die drei besten sein sollen. Interessant ist auch, dass das Wasser von Netto, welches aus der selben Quelle stammt wie das Edeka und Aldi Nord Wasser, weniger gut bewertet wird als diese. Seriös geht anders.

    Die "drei besten" sind sämtlich ungeeignet für die Verwendung in Espressomaschinen, da zu viel Kalzium enthalten ist. Bei meinen örtlichen Netto und Rewe Filialen stammt das Wasser übrigens aus einer anderen Quelle als im Test, und das schon seit Jahren ...
     
  14. cbr-ps

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    Naja, das war ja nur ein Interview mit einer sehr knappen Zusammenfassung. Eine weitaus „seriösere“ Aufbereitung wirst Du wahrscheinlich kostenpflichtig im Heft oder Online finden. Die Stiftung Warentest will ihre Aufwände irgendwie refinanzieren und nicht alles kostenlos preisgeben;)
     
  15. #15 ferrismachtblau, 26.06.2019
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    Unabhängig davon, dass die Wasserqualität bei dir tatsächlich topp ist und auf die Gefahr, mich bei Hardcore-Espressionisten unbeliebt zu mache ;):
    Ich benutze seit Jahren trotz guter Wasserqualität bei uns ausschließlich gefiltertes Wasser - Britafilter - und hatte seit Anbeginn meiner Espressozeit nie Probleme mit Kalk oder sonstigen Sachen.
     
  16. NiTo

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    Du meinst, dass die Hervorhebung zweier identischer Produkte (Edeka Gut & Günstig, Aldi Nord Quellbrunn Naturell) bei gleichzeitiger Nichtnennung eines dritten identischen Produkts (Netto Naturalis) der Kürze des Interviews geschuldet ist?
     
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  17. #17 Elbe, 26.06.2019
    Zuletzt bearbeitet: 26.06.2019
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    Das liegt auch an einer gewissen Begriffsverwirrung. Früher®, d.h. bis vor vielleicht 40 Jahren, durfte in Deutschland ein Wasser nur dann als Mineralwasser bezeichnet werden, wenn es mindestens 1 Gramm gelöster Stoffe im Liter enthielt. Durch EU-Angleichung wurde diese Vorschrift geschliffen. Heute darf sich praktisch jedes Wasser, das aus einer unterirdischen, vor Verunreinigung geschützten Quelle stammt, "Mineralwasser" nennen, unabhängig vom Anteil gelöster Mineralien.

    Und da geht das Problem denn auch schon los. Der eine sucht ein Wasser mit hohem Mineralgehalt, um den Verlust an Mineralien durch Schwitzen beim Sport auszugleichen. Der hat dann gern ordentlich Calcium und Magnesium im Wasser. Jemand, der vorhat, das Wasser in die Espressomaschine zu kippen, wünscht genau dieses ganz und gar nicht, denn seine Intention ist es, die Maschine möglichst lange vor Verkalkung zu bewahren. Und dafür sind diese (eigentlich richtig mit dem Begriff "mineralarm") bezeichneten Wässer wie Volvic gut geeignet.

    Mineralreiche Wässer aus der Vulkaneifel wie z.B. Apollinaris oder Gerolsteiner haben dann etwas erhöhte Werte von Arsen. Aber deshalb sind das keine schlechten Wässer. Ähnlich ist die Aussage der Stiftung warentest zu Volvic einzuordnen.
     
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  18. Mirre

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    Das denke ich auch. Die Stiftung braucht ja auch Geld zum Leben :)
     
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