Mac Mini mit Ipad als Musikserver...

Diskutiere Mac Mini mit Ipad als Musikserver... im Was ich unbedingt noch sagen wollte... Forum im Bereich Kaffeeklatsch; Vorab: Highfidele Angelegenheiten sind mir nicht ganz fremd, in der digitalen Welt bin ich allerdings ein Vollpfosten, deshalb bitte Nachsicht und...

  1. apogee

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    Vorab:
    Highfidele Angelegenheiten sind mir nicht ganz fremd, in der digitalen Welt bin ich allerdings ein Vollpfosten, deshalb bitte Nachsicht und für mich passende Erklärungen....

    Meine doch eher ambitionierte Stereoanlage möchte ich mit einer guten Digitalquelle erweitern.
    Geplant ist folgendes:

    1, Mac mini, das Maximalmodell mit 2x 1 TB Festplatten, um Musik zu speichern, HD Musik aus dem Internet zu speichern, Spartensender evtl.von WLAN zu streamen, etc.

    2, IPad Retina, als Fernsteuerung des Mac minis mit Anzeige der CD Cover, Verwaltung der im M mini gespeicherten Medien (aber auch zum Internet Surfen und zum Speichern meiner privaten Fotos).

    3, ein guter, externer DA Wandler, der SACDs, Musik DVDs, HD Tracks etc. wiedergeben kann.
    XLR Ausgänge sind Pflicht, weil mein Rowland Coherence II Vorverstärker Nix anderes kennt und hier noch passende Kabel von NBS, Cardas und Siltech rumliegen.
    Minimalvariante wäre hier der Mytek 192 DSD Wandler, den ich noch nicht in meiner Kette gehört habe, der aber in Rezensionen gut weg kam und meine Voraussetzungen erfüllt.
    Ein Kopfhörerausgang (für Grado RS 1) und kleine Abmessungen wären schön, aber nicht zwingend.
    Der Markt an DACs ist in ständiger Bewegung, da möchte ich nicht unbedingt ein Vermögen versenken.
    Wer hat den Mytek mit höherpreisigem Krempel vergleichen können? Andere Tips?


    Die Software steht noch nicht ganz fest. Amarra ist teuer, es gibt günstigere Alternativen, die nicht unbedingt schlechter sein müssen.
    Tips?

    Brauche ich noch andere Software?

    Brauchen werde ich noch ein "Laufwerk", um CDs, SACDs, höherauflösende Musik DVDs in den Mac einspielen zu können. Ein Brennen von gespeicherter Musik wäre auch ganz nett.
    Tips?

    Ein Sicherheits-Backup-Speicher wäre wohl auch nötig? Was nehme ich da?

    Danke im Voraus für Eure Info & Erfahrungen!
     
  2. #2 Capriccio, 30.03.2014
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    AW: Mac Mini mit Ipad als Musikserver...

    Hallo Uli,

    der Fred hier ist zwar schon ein Jahr alt, aber ich bin da gerade drüber gestolpert. Ist das noch aktuell? Ich könnte da einiges zu sagen, das ist sozusagen mein Biotop :lol: Oder besser PM?
     
  3. apogee

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    Hallo Peter,
    Danke für das nette Angebot!
    Da dies hier ein Forum ist, würde ich für öffentliche Beiträge plädieren, vllt beteiligen sich ja doch noch mehr Leute!

    .... mittlerweile liegt hier n iPad rum und auch ein geliehener Mini Mac, mehr ist noch nicht passiert :)
     
  4. #4 Augschburger, 31.03.2014
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    Zum Backup kann ich Dir ein Qnap oder Synology NAS empfehlen. Timemachine drauf und dann funzt das vom Apple aus...
     
  5. #5 Capriccio, 31.03.2014
    Capriccio

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    Guten Morgen!

    Nun denn, grundsätzlich ist es mit HiFi/High End wie mit Espressomaschinen. Es gibt viele Geräte und Techniken, entscheidend ist das, was rauskommt. Wie man das macht ist zweitrangig bzw ähnlich wie hier Weltanschauung, Religion, Sekte.
    Neben der Photographie gibt es im HiFi die meisten Grabenkriege.

    Zum grundsätzlichen Verständnis, welches Problem Uli eigentlich genau wälzt, empfiehlt sich die Lektüre beispielsweise dieser Seiten

    Digitale Audioformate - DSD vs PCM - AUDIO

    Magazin :: FLAC, ALAC, DSD und DXD erklärt - Hochauflösende Audio-Formate

    Wenn ich mir die Anlage so anschaue: eine Jeff Rowland Coherence II und eine Apogee Scintilla (eine echte Legende, die ich in den 80er mal kurz hatte) Da hängt der Hammer schon richtig hoch.
    Grundsätzlich muss man sich darüber klar werden, ob man sich von den Silberscheiben verabschieden will und komplett auf Streaming setzt, oder "Laufwerksfetischist" ist und gerne Diskjockey spielt. Das bietet aber weniger Möglichkeiten im Bereich "Raumkorrektur". Da gibts ne Menge zu erzählen, ist nicht ganz trivial, bringt RICHTIG was. Also hier muss der TE erst einmal die Hosen runterlassen, was er genau machen will.
     
  6. apogee

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    Aaaalso.

    Ich möchte gern unzählige CDs und Sacds (!!!), Audio DVDs auf Festplatte bringen und vom iPad gesteuert abspielen können.
    Streaming von Hires Angeboten wird wohl zunehmend interessant werden.

    Bequemes, schnelles Rippen von CDs und Sacds ist wichtig.
    Momentan interessiert mich der Auralic Wandler, der auch Dsd kann.

    was soll ich noch erzählen?

    Die Scintillas sind im Übrigen mit Mundorf Silver/Oil Caps, Graz Folien und F.Widerständen, Nordost Innenkabel und ein paar anderen Kleinigkeiten aufgebretzelt, dramatisch besser als die Originale.
    Wer was zum Thema Apogee Renovieren wissen möchte: pn.

    .Digitale Klangmanipulationen sind mir nicht wichtig. Quelle Nr. One ist nach wie vor Analog, deshalb muss nach alter Väter Sitte mit Raumakustik, Aufstellung, Csardas Golden rule for dipoles und schmutzigen Tricks alles hingebogen werden.
     
  7. #7 Capriccio, 31.03.2014
    Zuletzt bearbeitet: 31.03.2014
    Capriccio

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    Mein lieber Ulrich,

    das Rippen Deiner CDs ist kein Problem. Man verwendet dafür ein Programm "EAC" Exact Audio Copy Exact Audio Copy mit besonderen Einstellungen. Da Du offenkundig Angehöriger der Apple Sekte bist, bietet sich hier apple Lossless als Format an. In der "Szene ist flac jedoch die erste Wahl. itunes hat in High End Kreisen nicht den besten Ruf.
    Nun die schlechte Nachricht : Das Rippen von SACDs geht schlicht nicht. Lediglich die CD Spur kann man wie eine CD rippen. Bei der "Ripperei" ist eines nicht zu unterschätzen: Das "taggen".
    Playerprogramme sind eine Datenbank in der man nach "Tags" suchen kann. Stimmen die nicht, findet man nichts. Sprachliche Unterschiede sind das Eine, Schreibweisen das Andere. Beispiel: Symphonie, oder Sinfonie? Beides ist richtig. Eine Arbeit für lange Winterabende. Im Internet gibt es natürlich Datenbanken dafür, aber deswegen müssen die noch lange nicht stimmen.
    Es gibt einen halbseidenen Weg SACDs zu digitalisieren, indem man sie als ISO Image auf der Festplatte ablegt. Wer das wissen will > PN
    Insofern nutzt einem ein DSD Dac für Silberscheiben SACD nichts. Ein SACD Player gibt den DSD stream nicht digital aus. Nur über seinen eigenen DAC. Die sind in der Regel nichts besonderes.
    Man muss nicht glauben, dass SACD per se besser sind. Meist gibt es davon HD Versionen in PCM. 24bit 88,2khz ist eine gute Wahl und gegenüber dem redbook - Format 16bit/44,1khz ein Quantensprung. 24bit/192khz liegt 48khz (DVD) zu Grunde und verbraucht vor allem Speicherplatz, der Unterschied zur 24/88,2 ist in der Regel nicht reproduzierbar.
    Von wie vielen CDs reden wir eigentlich? In meiner Sammlung sind es momentan etwa 3400 mit über 50000 Titeln. Das dauert seine Zeit bis man die gerippt hat. dazu noch mal 7000 LPs, die man nicht digitalisiert.
    Was die Raumkorrektur angeht, hat das nicht mit Klangmanipulationen zu tun. Richtig ist, dass man am besten den Raum optimiert. Geht das nur in Grenzen, kann man hier nachhelfen. Bevor man sich damit nicht befasst hat und es gehört hat, sollte man sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Die Scintilla ist natürlich als Flächenstrahler hier ein Sonderfall. Sie spricht prinzipbedingt darauf weniger an.
    Frage:Läuft bei Dir ein Sub mit? Wenn ja, wie ist der eingebunden?
    So, fürs erste genug.
     
  8. #8 apogee, 01.04.2014
    Zuletzt bearbeitet: 01.04.2014
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    Kein Sub.
    Die Scintillas brauchen das nicht.
     
  9. #9 Michele, 03.04.2014
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    AW: Mac Mini mit Ipad als Musikserver...

    Dieses Thema ist sehr interessant. Ich habe mich im vergangenen Winter damit beschäftigt, alle hier bislang geschriebenen Tipps kann ich bestätigen.

    Meine Anforderungen sind ähnlich wie die des TO, allerdings habe ich keine SACD´s. Einen Mac Mini als Hardware für einen DLNA Server zu nehmen ist eine gute Idee, dann sollte der Server auch das Mac OS unterstützen.
    In diesem Zusammenhang möchte ich auf eine Eigenart in der Verbindung zwischen Server und Render (Streamer) aufmerksam machen. Es gibt das sog. „Gapless Playback“, welches nicht so ohne weiteres zwischen beliebigen Geräten funktioniert. Ein Gapless-fähiges Format (z.B. FLAC) vorausgesetzt, wird z.B. ein Live Album als solches markiert und dadurch der kompatible Player angewiesen, das kommende Track quasi vorzulesen und dadurch eine Pause zwischen den Tracks zu vermeiden. Ein Live Album mit Pausen zwischen den Stücken ist nervig. In der Regel liefert ein Render Hersteller solch einen Server mit, der sollte dann auf dem Mac Mini laufen können. Genau wie den Upnp Controller für das Tablet oder Smartphone.

    Das Netzwerk sollte auf 100Mbit ausgelegt sein, ordentliche Verkabelung, feste IP-Adressen sollten vergeben werden können. Eine Alternative wäre USB, da wird der Render direkt über USB an den auf dem Mac angeschlossen und als Audio Device erkannt (PS Audio Elyric) und vom Mac aus gesteuert. Da spart man sich das ganze Netzwerkzeug. In meinem Netzwerk werden 24/96 ordentlich gestreamt, bei 24/192 verschluckt er sich bereits, nicht so über USB.

    Zum Rippen empfiehlt sich DBPoweramp, das kostet so um die 40.-, läuft aber robuster als EAC. Es wird mit hoher Geschwindigkeit gelesen und die Prüfsumme mit den Prüfsummen anderer Nutzer verglichen (mach EAC aber auch). Die Qualität des Laufwerkes fällt dadurch in den Hintergrund. Ein Fehler beim Einlesen würde sich in der Wiedergabe ja mit einem hörbaren Artefakt bemerkbar machen, ist mir bislang nicht untergekommen, obwohl ich mit einem regulären Notebook Multilaufwerk eingelesen habe. Bei der Verwendung von Bildern und einem iPad sollte man auf ausreichende Größe der Bilder achten, auf dem iPad erscheinen die üblichen 500x500 Bilder als pixelig.

    Ich selber habe den PS Audio Perfect Wave DAC, den es mittlerweile bereits als DSD Nachfolger gibt. Leider habe ich zu früh ein NAS gekauft und bin auf den dort fest installierten Twonky Server angewiesen. Der funktioniert aber recht gut, bis auf dass er kein Gapless kann. Hätte ich es besser gewusst, hätte ich einen Mac Mini als Server ;-)
     
  10. BeMaXX

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    AW: Mac Mini mit Ipad als Musikserver...

    Das habe ich auch mal gedacht, dass ich mit meinen "schmutzigen" Tricks alles geregelt bekomme. Aber wenn Raum, Strom und sonstiges nicht viel hergeben kann eine Klangkorrektur wahre Wunder bewirken. Einige Experten die sich damit intensiv auseinandersetzen haben diese Seite aufgezogen. Schematische Darstellung der Regelkette
    Ich will keine Werbung machen, aber klanglich ist das allererste Sahne. Medienserver, die gleichzeitig auch die Klangkorrekturen fahren, darauf unkomprimiert alle möglichen HD Formate. Zum Abspielen nutzen die, glaube ich, Dune HD Media Player oder Set: Dune HD

    Viel Spaß bei recherchieren!
     
  11. #11 Capriccio, 04.04.2014
    Capriccio

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    Habe mir die Seite gerade einmal angesehen. Ziemlich viel Geschwurbel, zu wenig Konkretes, was eigentlich genau gemacht wird. Macht auf mich nicht den besten Eindruck. irgendwelche Fertiggeräte, die in den Signalfluss eingeklinkt werden, gehen gar nicht. Auch die Hifiakademie Lösung ist nicht wirklich gut. Lyngdorf usw. ist auch nicht besser.
    Ich empfehle dagegen dieses: AudioVero. Playersoftware: http://www.jriver.com. Wer das mal hatte, vermisst itunes garantiert nicht. Mit J River kann man die Filter von accourate einbinden.
    Besser gehts nicht. Nachteil: Man muss sich mit dem Thema wirklich befassen und selber machen. Das ist nichts für berufsmäßige Delegierer und kein plug & play.
    Wer mal unkonventionelles (streamer & DAC) hören will: La Rosita. Raumkorrektur (noch) nicht machbar. Aber selbst dafür kann man mit accourate arbeiten, allerdings nicht in Echtzeit, sondern das Filter auf jedes Musikstück "offline" anwenden (einmalig) , abspeichern und dann abspielen. Viel Arbeit.
    La Rosita "Zersägt" klanglich so ziemlich alles, was man sonst noch kriegen kann. Wer "analogen" Klang liebt ist hier richtig.
     
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