Manches muss einfach gemeldet werden...

Diskutiere Manches muss einfach gemeldet werden... im Was ich unbedingt noch sagen wollte... Forum im Bereich Kaffeeklatsch; Es dürfte auch darum gehen Zeit für die Suche nach Medikamenten zu bekommen, mit denen man die momentan noch tödlichen Komplikationen in den Griff...

  1. Sirrah

    Sirrah Mitglied

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    Es dürfte auch darum gehen Zeit für die Suche nach Medikamenten zu bekommen, mit denen man die momentan noch tödlichen Komplikationen in den Griff bekommen kann. Z.B. https://nypost.com/2020/03/28/coron...tilators-after-getting-experimental-hiv-drug/

    Die junge Generation steckt das nicht immer so einfach weg.
    16-year-old girl becomes France’s youngest coronavirus victim
    Die "risikoarme" Durchseuchung nutzt Minderjährigen auch nichts, sollte es ihre Eltern bei der Triage erwischen, wenn die Intensiv schon voller Corona-Party-Singles unter 30 ist. Niemand sollte so etwas priorisieren müssen.

    In China waren 2 Strains unterwegs
    Coronavirus: aggressive 'L type' strain affecting 70 per cent of cases

    Mittlerweile scheinen es mehr zu sein
    https://nypost.com/2020/03/29/at-least-8-strains-of-the-coronavirus-are-spreading-across-the-globe/

    Ob der Feldversuch in den USA mit Schwerpunkt NY die gleichen Risikogruppen wie in China aufzeigt, bleibt abzuwarten.
    Nur die (ganz) Alten scheint es nicht zu treffen und je mehr Jüngere die Betten belegen, desto schlechter stehen die Chancen für die Älteren.
    Coronavirus: Data Shows Younger People Are Being Hospitalized In High Numbers
    https://nypost.com/2020/03/28/heath...-from-coronavirus-within-a-day-of-each-other/

    @S.Bresseau
    Die Wahrscheinlichkeit für eine Pandemie dürfte nicht besonders hoch sein. Von daher hält niemand die dafür vielleicht benötigten Ressourcen über Jahrzehnte vor und unbegrenzt haltbar ist das Zeug auch nicht. Auch Du dürftest keinen Notvorrat für ein paar Jahre im Keller haben, wenn der nächste Meteorit einschlägt oder ein Supervulkan hochgeht. Belgien zerstörte 2019 Vorrat an Schutzmasken - heute fehlen sie

    @espressionistin
    Wenn die breite Masse der Arbeitssklaven zum Risiko für die Oberschicht wird ändert sich vielleicht doch etwas.
     
  2. NiTo

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    Ich verstehe nicht, weshalb die Mehrheit der Menschen immer und immer wieder Politiker wählen, die viel zu wenig für Bildung tun, Straßen vergammeln lassen, menschenunwürdige "Mindestlöhne" beschließen, Abermilliarden in Kriegsspielzeug versenken, usw. usf.
    Diese Politiker sehen die Probleme, und beheben sie dennoch nicht. Ich denke, dass sie nicht handeln, weil das ihr Konzept ist - nicht, weil sie keins haben. Immer wieder die gleichen Protagonisten zu wählen und sich im Nachhinein über Versäumnissse zu beschweren, zeugt leider nicht gerade von einer positiven Lernkurve der Wähler.
     
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  3. #22783 cbr-ps, 30.03.2020
    Zuletzt bearbeitet: 30.03.2020
    cbr-ps

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    Natürlich besteht ein individuelles Restrisiko wie bei jeder anderen Krankheit auch. Deshalb ist die Letalitätsrate ja auch bei Nicht-Risikogruppen nicht 0, sondern je nach Alter 0,1-0,3.
    Interessante Vorstellung. Die meisten „Arbeitssklaven“ leben ganz gut in Deutschland. Das sind nämlich freie Arbeitnehmer die sich, sofern sie denn die Agilität und Minimum an Bildung mitbringen, frei für oder gegen einen Arbeitsplatz entscheiden können und im Schnitt auch ganz gut bezahlt werden. Wer es noch freier mag darf auch den Schritt in die Selbständigkeit wagen mit der Chance auf den Eintritt in die „Oberschicht“ und dem Risiko des Scheiterns.
    Man muss das mehr an Verantwortung auch wollen und können. Der CEO meines Arbeitgebers verdient ein Vielfaches meines Gehalts und den würdest Du sicher zur „Oberschicht“ zählen. Aber wenn ich das Geld natürlich auch gern hätte, neide ich es ihm nicht oder verachtete ihn gar, denn seinen Job würde ich weder fachlich noch mental können, da würde ich vor die Hunde gehen.
    Und ja, mir ist bewusst dass es prekäre Beschäftigungsverhältnisse gibt und die Bezahlung einiger Berufsgruppen an ihrer gesellschaftlichen Bedeutung gemessen ungerecht erscheinen (sowohl in die eine als auch in die andere Richtung), da muss man stetig dran Arbeiten um die Situation zu verbessern. Aber das mit einer Befreiung aus der Sklaverei durch Aufstand zu vergleichen oder erreichen zu wollen halte ich für völlig absurd.

    Edit: Interessant finde ich übrigens auch, dass die unfassbar reichen „Oberschichtler“ wenn sie für Unterhaltung sorgen (Musiker, Fussballer, F1 Fahrer,...) vom „Volk“ gefeiert, aber Unternehmer die Arbeitsplätze für die „Sklaven“ schaffen, anscheinend verachtet werden.
     
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  4. #22784 cbr-ps, 30.03.2020
    Zuletzt bearbeitet: 30.03.2020
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    Naja, sehr selektive Sicht. Es gibt durchaus auch nicht wenige Ü30, die Kulturveranstaltungen, Restaurants, Treffen mit Freunden, Vereinsleben, Mannschaftssport,... schätzen. Das ist alles weg derzeit und ist kein Ende der Situation in Sicht.

    Auch die Arbeitswelt ist komplexer, dieses Home Office geht längst nicht in allen Berufen. Kurzarbeit, drohende Arbeitslosigkeit, die zu erwartende Rezession oder massive Umsatzrückgänge bei Selbständigen können trotz kurzfristiger Finanzhilfen existenzbedrohend werden. Insofern ist bei Weitem auch nicht jeder Ü30 so entspannt.
     
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  5. Wrestler

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    wir haben uns in der nato zu gewissen ausgaben im bereich der verteidigung verpflichtet.
    sicherlich sind einige projekte derzeit diskussionswürdig, aber die hilfe durch die sanitätszüge der bundeswehr zeigt sich doch als sinnvolle investition.
     
  6. #22786 espressionistin, 30.03.2020
    Zuletzt bearbeitet: 30.03.2020
    espressionistin

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    Man forscht derzeit mit mehreren Medikamenten bzw. macht klinische Studien damit, am aussichtsreichen scheint Remdesivir, ein Mittel zu sein, welches eigentlich gegen Ebola gedacht war. Aber auch dort erwartet Prof. Wendtner, der sich an der Studie beteiligt, eine Zulassung erst gegen Ende des Jahres.
    Insofern wird es einen Plan B für 2020 brauchen.
     
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  7. onluxtex

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    Ich halte nichts, aber auch gar nichts von Donald Trump. Seine Maßnahme GM zu verdonnern, im Bereich der Produktion von Beatmungsgeräte aktiv mitzuwirken, sehe ich allerdings als ein Massnahme, über die auch unsere Bundesregierung nachdenken sollte.
    Ich kann allerdings auch keine Belege dafür beibringen, ob unsere Industrie überhaupt noch in der Lage ist, innerhalb Deutschlands die Fertigung umzustellen um Schutzausrüstungen zu produzieren. Trigema und einige Destillen gehen ja nicht ganz uneigennützig mit gutem Beispiel voran.
     
  8. #22788 silverhour, 30.03.2020
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    Aber kein bzw. wenig Verständnis für Risiko-, Continuity- und Desaster Recovery Management.
    Ein weltweites Phänomen, nicht nur im Gesundheitsbereich. Die Länder, die es dieses mal vorbildlich besser gemacht haben als andere, haben ein bereits bei vorherigen Epidemien ihr Lehrgeld zahlen müssen. Scheinbar geht es nicht ohne....
     
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  9. Barista

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    Ich denke, da ging es ihm alleine um die Außenwirkung und dass er als der große Macher dasteht. Im Moment wird sich mit solchen Gerätschaften auch eine Menge geld verdienen lassen und jeder, der so Dinger bauen kann, würde das gegen Entlohnung auch tun. Meine Zweifel sind eher, ob das technisch überhaupt so kurzfristig umsetzbar ist.

    Ich finde es derzeit grandios, wieviel Leute wohl schon vor Jahren genau wussten, was für ein Risiko da droht und wie schlecht wir da aufgestellt sind. Es ist das alte Spiel, dass sich in der Rückschau - gerade bei solchen Ereignissen - alles wunderbar erklären und jeder Fehler aufdecken lässt.
     
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  10. #22790 Sansibar99, 30.03.2020
    Sansibar99

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    Ich frage mich bei der ganzen Trump-verdonnert-GM-Geschichte ja ständig, ob da nicht irgendjemand GM mit GE verwechselt hat...
     
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  11. Pozza

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    Wissenschaftlich betrachtet sind das auch best case Szenarien welche vor allem voraussetzen das dieses Medikament überhaupt die gewünschte Wirkung zeigt.
    Interessant in diesem Zusammenhang ist auch die Wortwahl einiger renommierter Wissenschaftler welche jetzt von gut kontrollierten Studien sprechen.
     
  12. Pozza

    Pozza Mitglied

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    Im Fall von Bill Gates kann man diese Argementationschiene wohl vernachlässigen, der Mann wußte wohl sehr genau von was er spricht...
     
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  13. #22793 Barista, 30.03.2020
    Zuletzt bearbeitet: 30.03.2020
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    Bei einem möglichen Impfstoff ist halt wirlich Vorsicht angesagt. Wenn man damit auf einen Rutsch mehr oder weniger die komplette Bevölkerung durchimpfen will, muss das halt auch völlig in Ordnung sein. Man darf sich gar nicht vorstellen, was wäre, wenn so ein Impfstoff einen unentdeckten Fehler hätte und dann hätte man alle geimpft.

    Bis ein solcher Impfstoff zur Verfügung steht, werden wir uns halt durchwursteln müssen. Ich befürchte, dass die Beschränkungen zwar wieder gelockert werden, diese aber auch in Wellen immer wieder hochgefahren werden.
     
  14. Barista

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    Bill Gates wird derzeit oft zitiert. Ich finde den auch klasse, erwähne dabei aber auch gerne, dass er z.B. auch die Atomkraft propagiert und als Lösung der Energieprobleme sieht. In dem Bereich wird seine Weitsicht dann wieder nicht so gerne gesehen. Das passt dann irgendwie nicht ins Konzept.
     
  15. NiTo

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    Wenn, dann höchstens der Trampel selbst. Denn verdonnert hat er General Motors, nicht General Electric.
     
  16. #22796 Tschörgen, 30.03.2020
    Tschörgen

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    Bei dem bin ich mir nicht sicher ob der begriffen hat um welche Viren es eigentlich geht. :cool:

    Mit der neuesten Version „seiner“ Antivirensoftware wird es wohl scheitern. :p
     
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  17. #22797 wurzelwaerk, 30.03.2020
    wurzelwaerk

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    Nicht so abwegig, finde ich.
    Bin aber vermutlich „biased“, weil ich mal in einem gearbeitet hab.

    Man hätte nur zu Ende denken müssen, wie man aus den „Abfällen“ wieder was nützliches macht und der Uran-Abbau bleibt ein Problem.

    Windräder, die die Landschaften verschandeln, bei „Wind“ nicht laufen können und nach 5 Jahren auseinander fallen, halte ich auch nicht für die „ultima ratio“. Auch nicht off-shore...
     
  18. Pozza

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    Wie bei vielen Errungenschaften der Menscheit ist auch die Nutzung der Atomkraft nicht zu Ende gedacht/entwickelt worden.
    Auch wenn das Atomzeitalter in Deutschland gefühlt vorbei ist, global betrachtet ist es weiterhin äußerst present und zum Thema Klimawandel
    durchaus diskussionwürdig.
    Auf meiner altbekannten Norddeutschlandroute wird mir das jährlich vor Augen geführt.
    Vor 20-30 Jahren war auf der Elbefähre zwischen Wischhafen und Glückstadt erst der Atommeiler Stade und dann Brunsbüttel/Brokdorf zu sehen, danach kam bis zur dänischen Grenze weites,beruhigendes "plattes Land". Heute fährt man über hunderte von Kilometern nur noch an eisernen Windmühlen vorbei, der Reiz und die Schönheit dieses Landstriches ist fast völlig abhanden gekommen.
    Ob man will oder nicht, man kommt unweigerlich in Grübeln....
     
  19. #22799 silverhour, 30.03.2020
    silverhour

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    Ja. Die Riesenwindmühlen sehen sch... aus. Aber wenn die kaputt gehen verseuchen die nicht ganze Landstriche für hunderte von Jahren bis zur Unbewohnbarkeit. Unnah vor meiner Haustür fängt der Fernwanderweg "Hohe Straße" an, da stehen auch ein paar Windmühlen. Ich fahre da oben oft mit dem Fahrrad und genieße die Ruhe und die Aussicht über die Felder. Sehr gerne können die den ganzen Höhenzug mit den Dingern zu kleistern, wenn dafür AKWs abgebaut werden.
     
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  20. Pozza

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    Gerade dieses ist in diesem von mir beschriebenen Landstrich verloren gegangen, Geräuschkulisse und Schattenschlag beim Radfahren zwischen diesen Mühlen sind alles andere als beruhigend. Umfahren nur noch äußerst bedingt möglich
     
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