Manches muss einfach gemeldet werden...

Diskutiere Manches muss einfach gemeldet werden... im Was ich unbedingt noch sagen wollte... Forum im Bereich Kaffeeklatsch; Ok. Das erklärt auch was mein Kumpel gestern gesagt hat. Seine Eltern sind beide erkrankt und bereits wieder genesen. Sie mit Symptomen er Ohne....

  1. Tschörgen

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    Ok. Das erklärt auch was mein Kumpel gestern gesagt hat. Seine Eltern sind beide erkrankt und bereits wieder genesen.
    Sie mit Symptomen er Ohne. In einem halben Jahr sollen sie jedoch noch geimpft werden. Das war mir so nicht klar.
     
  2. Barista

    Barista Mitglied

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    Ich glaube, dass diese ganze Privilegien-Diskussion von der Realität überholt wird.
    Ich wäre auch froh, wenn z.B. die Gaststätten mit den "Privilegierten" ein wenig Geld verdienen könnten und damit nicht mehr vollständig von staatlicher Hilfe abhängig wären. Das käme letztlich ja allen zugute.
     
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  3. #27723 cbr-ps, 03.05.2021 um 12:26 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 03.05.2021 um 13:00 Uhr
    cbr-ps

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    Ich hoffe auch, dass dieser Gerechtigkeit- bzw. Neidwahn bald pragmatischen Lösungen weicht, um die latente Lähmung endlich mal zu lösen.
    Dazu müsste die Bundesregierung aber mal den Mut aufbringen, es nicht immer allen Recht bzw. am wenigsten Unrecht machen zu wollen und statt auf „gerechte“ Bürokratie ausnahmsweise mal auf Pragmatismus setzen.
     
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  4. #27724 Barista, 03.05.2021 um 13:42 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 03.05.2021 um 13:58 Uhr
    Barista

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    Zuviel "Privilegien" sind aber auch nicht gut! Meint zumindest Frau Esken:

    Esken gegen Hotel-Öffnung für Geimpfte

    Und da geht es im Prinzip nur um ein paar Wochen, die da überhaupt im Streit stehen. Sollen die Restaurants doch alleine entscheiden, ob sich öffnen wirtschaftlich lohnt oder nicht.
     
  5. silverhour

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    Bei Genesenen können Antikörper über einen Antikörpertest festgesetellt/nachgewiesen werden. Allerdings sind bei vielen Genesenen nach einigen Monaten nicht mehr genug Antikörper im Umlauf um festgestellt werden. Ob die Infos in den T-Zellen alleine für eine Immunität reichen ist wohl noch nicht hinlänglich bewiesen oder widerlegt worden. Hier hat die Forschung wohl noch einiges an Raum zum forschen....

    Bei mir breitet sich ehrlich gesagt immer ein ungutes Gefühl aus, wenn das Zurückerlangen von Rechten und Freiheiten als Privileg bezeichnet wird. :eek:
     
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  6. wurzelwaerk

    wurzelwaerk Mitglied

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    Wenn es denn mal so wäre...
    Die bürokratischen Hürden zur Beantragung sind enorm hoch, das meiste muss man wieder zurückzahlen und das was es wirklich gibt, trägt maximal die Kosten. An Umsatz oder Gewinn ist da überhaupt nicht zu denken. Wer keine Rücklagen hatte ist echt am Ar...
     
  7. plempel

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    Mal schauen, ob ich das richtig verstanden habe, was bei uns in Bayern möglich sein wird, wenn der Inzidenzwert demnächst unter 100 fallen wird: Man darf dann wieder in den Biergarten oder das Straßencafe gehen, muss aber einen Termin vereinbaren und einen negativen Test vorweisen, Maske sowieso. Sperrstunde ist 22 Uhr, pünktlich zur Ausgangssperre, also sollte man rechtzeitig den Heimweg antreten. Außer man ist vollständig geimpft oder genesen, dann darf man noch eine letzte Bestellung aufgeben und dann ohne Eile heimgehen oder auch nicht. Um es mit UvdL zu sagen: Ehmm? :)
     
  8. #27728 silverhour, 04.05.2021 um 14:39 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 04.05.2021 um 15:41 Uhr
    silverhour

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    So viel preußisches Beamtendenken in Bayern? :eek:
    Aber ich habe es ja immer gewußt: Irgendwann kriegen wir euch! :D
     
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  9. Warmhalteplatte

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    Besser kompliziert lockern als gar nicht lockern :D
     
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  10. cbr-ps

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    so lässt es sich locker verkomplizieren :D
     
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  11. domo

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    Möglicherweise mag das im Dienstleistungsgewerbe zutreffen, bei Handwerk und Einzelhandel nehme ich das in meinem Umfeld anderes wahr. Solide Unternehmensführung und konservative Finanzplanung zahlen sich in einer solchen Situation aus. Oder um es mit dem Worten eines selbstständigen Freundes zu sagen: " jetzt wird offensichtlich wer auf Kante rechnet und auf Finanzierung kauft".
     
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  12. silverhour

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    Naja, so wahr wie das sein mag klingt es doch ein wenig nach amerikanischer Marktbereinigung - wer es nicht schafft ist selbst Schuld und hat es nicht besser verdient.
    Nur leider gibt es nicht jede Branche her genug zu verdienen, um monatelang ohne Umsatz auszukommen. Auch sind etliche finanziell solide geführte Kleinbetriebe einfach noch nicht lange genug am Markt, um entsprechende Rücklagen aufgebaut zu haben.
    Aus der Freelancer-Szene im IT kenne ich "6 Monate ohne Projekt" als Orientierung für Rücklagen. Die allermeisten Industrieunternehmen würden wohl nicht so lange durchhalten (gefühlt, nicht gemessen). Ich zumindest würde keinem Kleinbetrieb einen Vorwurf machen, wenn er ein Jahr Pandemie finanziell nicht überlebt.
     
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  13. #27733 turriga, 04.05.2021 um 20:28 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 04.05.2021 um 20:57 Uhr
    turriga

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    Aber ein Staat und Komunen, dem/denen gerade massiv die Einnahmenseite wegbrechen, haben ein unendliches Füllhorn, aus dem sie flächendeckend und ohne zeitliches Limit schöpfen?
    Ich wundere mich sehr, welche Erwartungshaltungen hier formuliert werden und zu Tage treten: wir erleben gerade ein höchst negatives, auch noch weltweites Jahrhundertereignis, dessen Folgen humanitär wage, bezüglich der Wirtschaft noch gar nicht absehbar sind, aber der geneigte Bürger ist mit einer Kostendeckung durch den Staat unzufrieden, träumt davon, dass der Staat ihm etwa auch Umsatz und sogar noch weiterhin Gewinn garantiert?
     
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  14. silverhour

    silverhour Mitglied

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    Das habe ich auch nicht behauptet. Auch wenn @wurzelwaerk meine Worte in den Mund gelegt wurden. :rolleyes:
     
  15. andruscha

    andruscha Mitglied
    Moderator

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    So hatte ich @domo jetzt nicht verstanden. Ich hatte es auf die Staatshilfen bezogen, die nicht ankommen. Und da sieht es in meinem Umfeld auch anders aus als von @wurzelwaerk beschrieben. Ich hätte vieles gern anders gehabt, grade für uns Selbständige im Kunst und Kultur-Bereich, ich kann mich über manches, was hier in den letzten Monaten gelaufen ist, bodenlos echauffieren; ich habe auch nicht das Gefühl, dass namentlich die SPD überhaupt weiß, was die gruselig so genannt "Soloselbständigkeit" überhaupt bedeutet, und mit einem Beamten über Freiberuflichkeit zu sprechen, ist meiner Erfahrung nach ein dadistisches Unterfangen, nachdem ich eine Urschrei-Therapie brauche.
    Also ja, super ist das alles nicht. Wie könnte es das auch sein in dieser Situation?

    Allerdings gibt es Hilfen und zumindest in einem Umfeld kommen diese Hilfen an. Das hörte ich auch von Freunden und Bekannten, die in anderen Branchen selbständig sind, von Kneipiers o. ä.: Man hangelt sich so durch mit den Hilfen und Rücklagen und vielleicht noch irgendeinem Job. Wenn sich Hilfen nach dem Vorjahresumsatz bemessen wie z.B. bei der Unterstützung der Gastronomie, sollten allerdings die Bücher von 2019 stimmen.
    Meine
    Erfahrung ist bestimmt nicht allgemeingültig. Es gäbe da trotzdem einiges zu meckern und es ist klar, dass es endlich ist. (Und dass wir in den nächsten Jahren bei all den Sachen wie Zuschüssen für Kindertheater oder Zuschüssen vom Land für die Restaurierung von irgendeiner kleinen Kirche o.ä. merken werden, dass kein Geld da ist, ist auch absehbar.)
    Aber sie haben es irgendwie versucht und auch einiges hinbekommen.



    Naja, die Puffer sind inzwischen aufgebraucht, auch wenn Du solide gewirtschaftet hast.
    Ganz abgesehen davon, dass viele Selbständige heute so geringe Honorare bekommen, dass Rücklagen gar nicht möglich sind. Aber das ist ein anderes Thema, dass mit Corona jetzt nur in soweit zu tun hat, als dass die Crux damit jetzt seht schnell sehr deutlich geworden ist.
     
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  16. wurzelwaerk

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    Das hat nix mit träumen zu tun - die Ansage war: "Umsatz des Vorjahresmonats", mehrere befreundete Gastronomen haben aber genau das nicht bekommen, sondern eben "nur" die Kosten.
     
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  17. turriga

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    Wenn ich etwa in der Gastronomie keinen oder aber einen deutlich verminderten Wareneinsatz habe, kann auch der Umsatz auch nicht auf der Höhe dauerhaft garantiert werden, wurde ja auch im Laufe der Pandemie mehrfach verändert und angepasst, ebenso Kurzarbeitergeld gegengerechnet, da ja dann auch Lohnkosten solange wegfallen. Ich habe mich auch insbesondere über deine Formulierung „ an Umsatz und Gewinn“ gerieben, das können außer ein paar Ölstaaten wohl in einer solchen Krisensituationen keine auf diesem Planeten..
     
  18. #27738 Gandalph, 05.05.2021 um 08:18 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 05.05.2021 um 10:34 Uhr
    Gandalph

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    Ich glaube für Künstler und Veranstalter ist die Lage da viel dramatischer als bei manchen Gastronomen. Ein bekannter Konzertveranstalter hat schon seit Anfang der Pandemie keine Möglichkeit mehr, Konzerte und Veranstaltungen zu organisieren, und die Künstler und Musiker keine Möglichkeit aufzutreten. So gibt es sehr vieler Verlierer in dieser Pandemie, aber auch viele Gewinner. Selbst die Börsen sind im Aufwind, und auch die Automobilbranche läuft, wie aktuelle Zahlen bekunden. Im Bauhandwerk bekommt man kaum Handwerker - alle ausgelastet über weite Zeiträume, und Materialknappheit.
    Leidtragend hingegen sind Bereiche mit Bekleidung und Schuhen etc., deren Umsätze sich stark auf das online shopping verlegt haben, und diese Umsätze für kleine Einzelunternehmen oft verloren sind.
    Unglücke und Katastrophen, wozu man auch Corona zählen kann, werden aber immer Leidtragende finden, so bitter und schmerzhaft das auch für Betroffene ist, wird der Staat nicht alles auffangen können, wenn bei uns auch sehr viel Hilfe im Vergleich zu anderen Ländern geleistet wird. Bestimmt werden viele es nicht schaffen, und ihre Geschäfte nicht halten können. Da aber, wo man vorher schon sein Geschäft machen konnte, wird auch wieder ein Neues entstehen - es findet sich immer jemand, der diese Lücke wieder schließt.
    Wenn wir es nun hinbekommen, die Zahlen zu senken, und durch das Impfen wieder zurück zu einem normalen Leben zu kommen, haben wir hier in Deutschland die Kurve recht gut gekriegt, vergleicht man andere Länder und Staaten.

    lg ...
     
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  19. cbr-ps

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    Es ging in der Argumentation primär darum, was versprochen und anscheinend nicht gehalten wurde, nicht was möglicherweise (nicht) leistbar ist. Dann soll man nicht voreilig versprechen, was man nicht halten kann.
     
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  20. #27740 cbr-ps, 05.05.2021 um 08:50 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 05.05.2021 um 09:43 Uhr
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    Da wirfst Du ein paar Aspekte in einen Topf, die nicht zusammenpassen. Handwerk erlebt eher einen Boom als einen Einbruch. Andere Branchen, in Teilen auch der Handel, sind über Monate ihrer Wirtschaftsgrundlage beraubt. Wie großzügig soll ein Businessplan bemessen sein, um über ein Jahr Reserven zu haben zum leben und die Fixkosten zu stemmen und z.B. in der Textilbranche u.U. den nahezu Vollverlust der eingekauften Saisonware zu verkraften?
    Fein Raus ist die Immobilienbranche, die einfach weiter kassiert für nicht nutzbare Räume. Erhebliche Teile Staatshilfe, wenn sie denn fliesst, werden direkt als Miete oder Pacht durchgereicht, um diese Räume für hoffentlich noch zukünftige Geschäftstätigkeit zu erhalten. Auf der Strecke bleiben vielfach die dort ehemals beschäftigten Menschen, deren privater Plan kein langfristiges Beschäftigungsverbot vorsah.
     
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