Menschen am Holocaust-Mahnmal Berlin

Diskutiere Menschen am Holocaust-Mahnmal Berlin im Was ich unbedingt noch sagen wollte... Forum im Bereich Kaffeeklatsch; Ich arbeite gerade an einem Projekt, das ich im Frühjahr begonnen habe, und nun endlich fortsetzen kann. Mich hat dieser Ort von der ersten Minute...

  1. #1 Vincent Kluwe-Yorck, 18.09.2012
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 02.10.2012
    Vincent Kluwe-Yorck

    Vincent Kluwe-Yorck Gast

    Ich arbeite gerade an einem Projekt, das ich im Frühjahr begonnen habe, und nun endlich fortsetzen kann. Mich hat dieser Ort von der ersten Minute seiner Existenz an fasziniert. Hintergrund ist, dass ich selbst aus einer Verfolgten-Familie stamme. Deshalb berührt mich die mit diesem Ort verbundene Thematik sehr.

    Der Ort fasziniert mich aber nicht nur mit dem rückwärtigen Blick auf die Geschichte, sondern als gegenwärtiges Kunstwerk und als Ort der Kontemplation. Natürlich sind mir die Kritiken bekannt und auch mir haben die selbstdarstellerischen Profilierungsklimmzüge des vergreisten Förderkreises (Durchschnittsalter etwa 103) mehrfach Zahnschmerzen verursacht. Aber ein Kunstwerk ist ein Kunstwerk und als solches souverän. Der Förderkreis vergeht. Das Kunstwerk nicht. Und ich halte es für eine unglaubliche Leistung, den teuersten Baugrund der Stadt nicht den Finanzkraken zum Fraß vorzuwerfen, damit die dort gesichtslose Hochbau-Tempel der Spekulationswut errichten. Dieser Versuchung zu widerstehen ist eine Leistung, die Respekt verdient. Entstanden ist aus dieser Entscheidung heraus ein Ort der Kontemplation, der Besinnlichkeit, und der Begegnung. Begegnung der Völker - der Menschen aller Nationen. Und das ist nicht übertrieben formuliert, wie ich nach zahllosen Besuchen an diesem Ort weiß: Millionen Menschen waren hier. Menschen aller Konfessionen, die sich hier friedlich versammeln. Tag für Tag. Es ist ein Ort mit magischer Ausstrahlung, der zum Frieden animiert.

    Zum Projekt:
    Ich hege nicht die Hoffnung, ich könne mit schönen Fotos die Welt verändern. Natürlich nicht. Aber bewegen? Vielleicht ein klein wenig: Fotos rücken ein Thema in das Interesse der Menschen. Ausdrucksstarke Fotos faszinieren die Menschen und inspirieren sie. Wenn die Fotos etwas zu sagen haben, lassen sie die Menschen denken. Denken kann Handeln beeinflussen. Meinungen ändern. Das Weltbild korrigieren. Und damit dann in letzter Konsequenz auch die Welt bewegen. Und ich finde, das ist doch ein Ziel, für das es sich lohnt, den Finger auf den Auslöser zu drücken! ;) Und ganz nebenbei, um den Destruktivisten zu begegnen, für die das alles sinnlos ist, nichts bewirkt, viel zu unkonkret ist, und überhaupt ...: Tun ist allemale besser als Nicht-Tun!

    [size=+1]Menschen am Mahnmal: Nie wieder Holocaust. Nirgendwo! Never Holocaust again. Anywhere.[/size]

    Nie wieder Völkermord. Nie wieder Rassismus. Nie wieder Diskriminierung. Nie wieder Verfolgung von Minderheiten auf unserem Planeten!

    (Gefördert durch den Bundespräsidenten und das Land Berlin.)


    [​IMG]

    ... sagt Adriana aus Peru


    [​IMG]

    ... sagt Muhammad aus Libyen


    [​IMG]

    ... sagt Jiao-Hua aus Taiwan


    [​IMG]

    ... sagt Abdulai aus Ghana


    EDIT: Wer sich dafür interessiert, wie es mit dem Projekt weitergegangen ist, kann sich die Ergebnisse hier anschauen: http://www.flickr.com/photos/48146833@N05/sets/72157630034328743/
     
  2. #2 saecoroyal, 18.09.2012
    saecoroyal

    saecoroyal Mitglied

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    [​IMG]
     
  3. #3 Holger Schmitz, 18.09.2012
    Holger Schmitz

    Holger Schmitz Mitglied

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    AW: Menschen am Holocaust-Mahnmal Berlin

    Politische/religiöse Themen etc sind ja hier bekannterweise nicht erwünscht, von daher bitte es bei der stillen Betrachtung der schönen Bilder zu belassen und keine Diskussion zu den genannten Themen zu führen.
    Diese wird gelöscht.
    Grüße
    Holger
     
  4. #4 Gregorthom, 18.09.2012
    Gregorthom

    Gregorthom Mitglied

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    Die Bilder sind alle handwerklich sicherlich sehr gut und ich möchte nicht stänkern, aber muss jetzt VKY für jedes seiner Projekte hier im Kaffee-Netz ein eigenes Thema aufmachen? Es gibt doch extra den Thread für fotografierendes Espressofreaks, dort wären sie genau so gut aufgehoben.

    Gruß
    Gregor
     
  5. #5 Iskanda, 18.09.2012
    Iskanda

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    Natürlich es es sinnvoll etwas gegen Vergessen und Verklärung zu tun und so schlecht sind deine Bilder (für mich) nicht. :)
     
  6. #6 Terranova, 18.09.2012
    Terranova

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    Tolle Bilder, aber ich lebe auch mehr in der Gegenwart.
    Zum Glück hat Holger eine politische Diskussion im Keim erstickt, sonst hätte ich als nächstes die Nahost Keule herausgeholt.
     
  7. #7 LaCrematore, 18.09.2012
    LaCrematore

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    Ui, da gäbe es dann aber ein Menge zu löschen – beispielsweise in VKY anderem Weltretter-Thread (Ich denke, er versteht die gutgemeinte Ironie)…
    Mir ist eigentlich nur bekannt, dass Themen dann abgebunden werden, wenn sie über höfliches Geplänkel hinausgehen. Und ich kann das auch verstehen.
     
  8. #8 S.Bresseau, 18.09.2012
    S.Bresseau

    S.Bresseau Mitglied

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    Gerade habe ich in einem anderen Thread den Absende-Button gedrückt, da wurde mir mitgeteilt, dass er geschlossen ist.

    Ist vielleicht auch gut so. Inhaltlich kann ich mich Gregorthom anschließen. Es spricht nichts dagegen, einen eigenen Blog für die Präsentation seiner beruflichen und privaten (Foto-)Projekte und Projektchen zu eröffnen und darauf im Fotothread zu verweisen, so wie das andere Fotografen hier auch machen. Außer vielleicht, dass man im KN eventuell ein klitze klein wenig mehr Resonanz erfahren könntete ;-)

    Nix für ungut,

    Viele Grüße
    Stefan
     
  9. #9 Iskanda, 18.09.2012
    Iskanda

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    Nee...lasst euch nicht die Freude an einer Diskussion nehmen. So war meine vorweg genommene Zusammenfassung nicht gemeint :)
     
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