"Midrange"-Mühle als Upgrade von Quamar M80E gesucht

Diskutiere "Midrange"-Mühle als Upgrade von Quamar M80E gesucht im Mühlen Forum im Bereich Maschinen und Technik; Liebes Kaffeenetz-Forum, ich lese hier seit 5 Jahren still mit und wollte mich vorab schonmal für diese allumfassende Sammlung an Expertise und...

  1. Zerbi

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    Liebes Kaffeenetz-Forum,
    ich lese hier seit 5 Jahren still mit und wollte mich vorab schonmal für diese allumfassende Sammlung an Expertise und Erklärungen zum Thema Espressokultur und -technik bedanken. Aufgrund Eurer Empfehlungen habe ich mir Anfang 2016 eine Rocket R58 und Quamar M80E gekauft, mit denen ich eigentlich bis zuletzt zufrieden war. Ich leide aber auch an der unheilbaren Krankheit "Upgraderitis" und zumindest in punkto "Espressohobby" (im Vgl. zu anderen selten genutzten Hobbies) wäre es vertretbar, da die Maschinen seit 4 Jahren täglich mehrfach im Einsatz sind. Bis zum Kauf hatte ich mich 15 Jahre mit Nespresso :eek: und Espressokochern versorgt und viel auswärts getrunken. Seit dem Kauf trinken ich und meine Frau woanders praktisch keine Kaffeegetränke mehr, weil es daheim einfach viel viel besser schmeckt ...

    Ich finde, dass die Quamar M80E für den Preis (immer noch unverändert zu 2016) eine wirkliche gute Qualität (sofern ich das beurteilen kann) und vor allem Reproduzierbarkeit an Mahlgut herstellt. Optik (für die Frau entscheidend) ist auch top. Auch arbeitet sie seit fast 4 Jahren ohne zu Murren und Probleme, was (im Vgl. zu den ganzen Berichten hier im Forum von anderen Mühlen) schon auffällig positiv ist.
    Nachdem ich (mit dtl. mehr Aufwand -> Wiegen des Mahlguts, dann Anpassen der Mahlmenge auf 0.1g genau, häufiges Anpassen des Mahlgrades bei Witterungswechsel) eine Zeit lang sehr konstante Bezüge ohne sichtbares Channeling hatte (und dies auch über längere Zeit hinweg), ist dies zuletzt wieder häufiger ein Problem. Die in meinen Augen fehlende Mikrojustierbarkeit aufgrund der Rasterung der Quamar ist dabei sicher ein Problem, da man diese dann durch die Mahlgutmenge ausgleicht, was irgendwie dann doch zu Problemen im Sieb führt (Sieb evtl. über- oder unterfüllt). Hatte dabei auch das Gefühl, dass es bei feinem Mahlen dann schnell zu tendenzieller Klumpenbildung kam. Tampen sollte plan und konstant vom Druck sein, habe auch längere Zeit mal WDT mit einem Zahnstocher gemacht (ohne das wirkliche Gefühl zu haben, dass es was bringt) und eine Zeit lang sogar in eine andere Schale gemalen und das umgefüllt (für die Mahlgutverteilung im Siebträger, was durchaus zu einem besseren Bezug geführt hat). Auch habe ich von Anfang an Probleme mit hellen Espressoröstungen gehabt. Im Strada- oder neuen IMS-Sieb muss ja sowieso feiner gemahlen werden, bei den hellen Röstungen war das irgendwie mit der Quamar dann schwierig, da dann entweder überextrahiert wurde (Bezug >45sec.) oder es einfach nur durchrauschte. Auch die Lautstärke ist morgens (bei zwei kleinen Würmern daheim, wovon einer nachts immer schlecht schläft und dies dann morgens nachholt) nicht von Vorteil (mich würde es sonst nicht stören), wenn man übernächtigt einen Espresso beziehen will (um gefühlt wieder zu leben). In den letzten Jahren ist berufsbedingt auch die Zeit (und Geduld) für die Feinjustage (unter oben genannten "Problemen") nicht mehr da, die Mahlungen sollen easy und zuverlässig funktionieren. Abschließend ist auch der größere Totraum (glaub ca. 14g) bei unseren Anforderungen von Nachteil. Die ersten Jahre habe ich daher immer morgens Espresso vermahlen und weggeschüttet, dies möchte ich eigentlich nicht mehr machen (da Lebensmittel und sowieso eine mäßige Ökobilanz aufgrund der notwendigen Wassermenge beim Anbau). Wie viele berichten ist mMn. aber auch der erste Bezug morgens oft durchaus trinkbar (aber eben nicht konstant).

    Daher meine Anforderungen:
    - zuverlässige, (weitestgehend) leise Mühle ohne Probleme mit konstantem Ergebnis
    - bei insgesamt ca. 8 Espressi/Cappuccini pro Tag (davon 6 im Doppelsieb) früh morgens und am späteren Nachmittag dürfte ein geringer Totraum essentiell sein, so dass mMn. die professionellen Mühlen (mit großen Scheiben) fast alle nicht wirklich sinnvoll wären
    - Dauer der Mahlungen eigentlich egal (da Heimgebrauch), viel wichtiger ist mir die Genauigkeit der Mahlgutmenge bei Nutzen des Timers (dies wird bei den schnellen semiprofessionellen Mühlen ja oft schwieriger), da ich die Mahlgutmenge nicht mehr abwiegen will
    - konstant fluffiges Mahlgut ohne Klumpenbildung
    - akzeptable Optik (WAF-Faktor :rolleyes:)
    - Preis bis 1500€ (evtl. auch leicht drüber, gerne drunter)
    - kein Single-Dosing (wegen Wiegen), im Hopper sind derzeit immer so 200-300g Bohnen (eher aber wegen dem notwendigen Gewicht bei der Quamar)
    - achso, selber Mahlen mit Handmühle ist ausgeschlossen, da bin ich zu faul ;)

    Folgende Modelle habe ich mir angeschaut und die zugehörigen Threads hier im Forum komplett durchgelesen, ohne jetzt einen klaren Favoriten ausmachen zu können:

    - Eureka Mignon Specialita -> günstig, für den Preis gutes Mahlgut, leise, Timer relativ genau, fragliches Upgrade zur Quamar - geschmacklich wohl nicht, Optik für die Frau eher nicht so gut
    - Eureka Atom -> sehr leise, vergleichsweise günstig, geringer Totraum (!), die Probleme mit dem Verstopfen der Rutsche und des Flappers (scheinen jetzt ja gelöst) schrecken etwas ab, die Genauigkeit des Timers scheint auch (WLL meinte ja +-0.3g) mittelmäßig (die Quamar kommt da auch hin), Optik leider für die Frau fast ein "no-go", ansonsten aber eigentlich das beste Preis-Leistungs-Verhältnis, nur bei der Scheibengröße wäre ich mir nicht sicher (60mm bzw. jetzt 65mm, da 60mm nicht mehr gebaut vs. 75mm)
    - Baratza Sette 270 WI -> ursprünglich mein Wunschprodukt, da minimaler Totraum und integrierte Waage zu nem günstigen Preis, Optik und Lautstärke sicher :eek:, aber das hätte ich sogar akzeptiert, die Probleme mit der Mühle und die Verarbeitung lassen sie aber eigentlich ausscheiden (auch wenn es zuletzt mit der 270 WI besser geworden sein soll)
    - Ceado E37J oder die E37S 2019 (letztere läge etwas über dem Budget) -> gefallen mir optisch und von der Verarbeitung sehr gut, leise, schnell, wohl genauer Timer (die E37J aber auch mit > +-0.3g), einzig der Totraum (mind. 8g) sind grenzwertig (da müsste man wieder Kaffee morgens und eigentlich auch nachmittags wegmahlen)
    - Compak E5 -> günstig, optisch gut, gute Verarbeitungsqualität, wohl gutes Mahlgut (?), Totraum hat glaube ich aber keiner bisher valide bestimmt, auch scheint das Händlernetz dünn, was bei Problemen dann evtl. auch unpraktisch ist
    - Mythos One -> super Berichte, insbesondere auch hinsichtlich des Totraums, gebraucht durchaus für 1500€ zu kriegen, Optik wäre aber schwierig durchzusetzen daheim :D
    - Mahlkönig K30 oder E65S -> über Budget, sehr groß, Optik naja, teuer, Totraum akzeptabel, Mahlgut top (wobei dort bei der E65S sich auch jemand über die Streuung aufregte), müsste ich wegen dem Preis auch gebraucht kaufen - alternativ die Anfim Practica (da günstiger)
    - Etzmax LightW -> bis auf Optik eigentlich top, allerdings gibt es dort auch Berichte über Probleme mit der Verstellbarkeit, Preis auch definitiv zu teuer

    Ich weiß, dass jeder so seinen Favoriten hat, der bei einigen dann auch gleich die "eierlegende Wollmilchsau" ist. Eine Vergleichbarkeit zwischen den Mühlen durch Lesen der Beiträge herzustellen ist auch schwierig, darum dachte ich, dass mir evtl. die Leute weiter helfen könnten, die schon mehrere der oben genannten Modelle hatten.
    Prinzipiell bin ich übrigens auch am Überlegen, die Maschine auszutauschen, dort aber eher aus irrationalen Gesichtspunkten :D - mir schwebt eine Linea Mini mit dem "Nadelmod" vor (für Präinfusion). Zeitweise fand ich auch die Lelit Bianca interessant, würde das Pressure Profiling (wegen dem Zeitaspekt s.o.) aber vermutlich nicht nutzen. Eine längere Präinfusion wäre beim Channeling und hellen Röstungen aber sicherlich hilfreich.

    So "wall of text" zu Ende, ich hoffe auf Hilfe :cool:. Danke schon mal im Voraus!
     
  2. #2 silverhour, 09.01.2020
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    Langer Text, kurze Antwort: Was ist die Frage?

    Ich kann Dir meine sehr subjektiven Favoriten aus Deiner Auflistung nennen, wenn Dir das irgendwie weiter hilft:
    => K30 - eine tolle Mühle mit sehr guten Mahlscheiben, sehr leise und angenehm im Sound, aber eben nicht besonders günsting (neu ca 1,6/1,7K) und recht groß - kein "Midrange" mehr.
    => Atom mit 75mm Ti-Scheiben - die Scheiben der Mythos in einer kleineren, deutlich preiswerteren "Midrange" Mühle - hervorragendes Mahlgut zum schlanken Preis.

    Die Mignon und Sette würde ich nicht als Up- sondern ehr als Sidegrade zur M80 sehen.
     
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  3. #3 Sechser, 09.01.2020
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    Ich kann zumindest die Sette 270wi und die Specialita vergleichen: habe mit beiden keine Probleme einen guten Mahlgrad zu finden für wechselnde Bohnen. Der Totraum der Specialita fällt sofern man viel Milchmixgetränke zubereitet kaum ins Gewicht, ist jedoch was das handling angeht bei der Sette angenehmer, insbesondere bei häufigen Bohnenwechseln. Geschmacklich 'anders' sind sie, aber besser oder schlechter ist dann wieder subjektiv. Mahlgut fluffig, bei der Sette vllt. etwas fluffiger. Großer Bonus der Specialita ist in meinen Augen die Lautstärke, ganz im Gegensatz zur Sette. Für mich jedoch ein Feature was es verdammt schwer macht von der Sette wieder wegzukommen: das Wiegen. Dadurch finde ich den passenden Mahlgrad bei neuen Bohnen einfach unglaublich schnell und zudem sind die Ergebnisse etwas konstanter.
    Am Ende aber eine Frage der Priorisierung, laut vs leise, Waage vs Timer,...

    Ansonsten kann ich das von @silverhour nur unterschreiben. Mein Favorit für ein mögliches Upgrade wäre aktuell auch die Atom 75
     
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  4. Zerbi

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    Dachte, dass wird deutlich: Welche Mühle soll ich kaufen, um meine Anforderungen am besten zu erfüllen? ;)

    Guter Hinweis nochmal. Hatte ich auch schon überlegt, die TI-Scheiben gibts aber nur extra (z.B. bei elektros.it), nicht im Bundle bei Kauf, oder? Wird der Totraum mit 75er Scheiben dann dtl. größer? Die 5g bei 60mm wären noch ok für mich, da morgens der erste Bezug meist eh ein doppelter Cappuccino ist.

    Ist der Timer bei 75er Scheiben (da ja vermutlich dtl. schneller), denn noch so genau wie bei der 60mm ATOM?

    Das hatte ich auch vermutet.
     
  5. #5 silverhour, 09.01.2020
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    Ich habe die Ti-Scheiben in der nächst größeren Mühle "Olympus" und konnte die Atom bisher nicht in verschiedenen Versionen testen, daher könnte ich nur mutmaßen.... Bzgl. der Ti-Scheiben würde ich einfach beim Händler anfragen, ob sie die fertig eingebaut mitliefern können. Beim Timer würde ich keine Probleme vermuten, bei der Olympus läuft er mit 0,1Sek-Tasterung sehr genau (16,5gr <4sek).
     
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  6. Zerbi

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    Da ja Mahldauer nicht so entscheidend für mich ist und der Verschleiß auch nicht, sind die TI-Scheiben der Mythos bzw. Mythos One qualitativ (im Hinblick auf das Mahlgut) denn so entscheidend besser als die normalen Stahlscheiben? Das heißt, ist das "mehr" an Mahlgutqualität (z.B. im Vergleich zu den 65er oder 75er Stahlscheiben) spürbar?
     
  7. #7 silverhour, 09.01.2020
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  8. #8 yoshi005, 09.01.2020
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    Meine bevorzugte Midrange-Mühle ist die Mahlkönig ProM Espresso. Der Geschmack ist bei hellen Röstungen wegen der Mahlscheiben besonders. Die passen aber auch in die K30.
     
  9. Zerbi

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    Hab mich glaub ich dann falsch ausgedrückt, wir trinken zu 90% dunkle Röstungen (z..B. Oh Harvey von Quijote). Würde aber gern auch mal mehr helle ausprobieren (da sie bisher nicht gelangen). Die Pro M (hatte das für helle Röstungen gehört) ist optisch leider gar nicht mein Fall und wird doch auch nicht mehr produziert, oder?
     
  10. Danix

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    Dann kannst du auch eine K30 nehmen und bei Bedarf die Mahlscheiben der ProM einsetzen. So bist du dann recht flexibel.
     
  11. #11 langbein, 09.01.2020
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    Ich habe ja aktuell die Atom, bin mit der wirklich zufrieden, kann aber die Abweichung der gemahlenen Menge auch bestätigen. +- 0,3 g sind realistisch.
    Den Schritt von der Quamar zur Atom fand ich eigentlich einzig und allein wegen der Geräuschkulisse und der Optik (ich mag meine grüne Mühle) als überhaupt erwähnenswert. Aber die Lautstärke war für mich ein schlagendes Argument.

    Wenn ich aktuell ein Upgrade suchen wollten, würde ich noch sparen und mir eine Mahlkönig E65s GbW zulegen. Das Mahlen nach Gewicht finde ich schon sehr interessant. Aber die Haptik und die Lautstärke der Sette konvenieren mir nicht.
     
  12. Zerbi

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    Kann jemand was zur Genauigkeit des Timers bei der ATOM 75 sagen? Totraummessungen hab ich zu der auch noch nicht gefunden.

    Und zu den anderen Mühlen? Erfahrungen mit der Compak E5 im Vergleich zur ATOM z.B. würde mich interessieren! Oder etwas zur Ceado E37S im Vergleich zur ATOM 75?

    Wie ist das eigentlich bei der Mahlkönig K30 Vario mit dem Totraum? Die E65S hat ja scheinbar einen ähnlich großen wie die Ceado E37s -> 7-8g
    Jemand hatte in nem anderen Thread zur K30 folgendes geschrieben: "Eine Mahlkönig würde ich daher nicht Zuhause für meinen Espresso einsetzen, weil man definitiv zu oft alten Kaffee trinkt, oder halt rausmahlt und wegwirft."
     
  13. #13 rebecmeer, 09.01.2020
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    @Zerbi

    Anscheinend hast Du in den Mühlenthreads nicht zwischen den Zeilen gelesen.
    Das ist zugegebenermaßen recht schwierig.
    Meist ist die eigene Mühle die Beste.

    Deine Mühle ist wie auch eine Spezialità eine komfortable Einsteigermüle.
    Meine durfte schon nach 3 Monaten gehen.
    Sie hat war schön brav immer relativ die gleiche Menge ausgespuckt, das war aber bei deinen Mahlgraden auch mit ‚Husten‘ verbunden.

    Was Du suchst findest Du in einer Gastromühle.
    Eine K30 ist nicht mehr aktuell - ist auch eingestellt.
    Solide Mühle, aber eher mit den OroM Scheiben interessant.

    Atom 75 mit Mythos Scheiben, ca1250 €, der preiswerteste Einstieg.
    Ist leise.

    Ceado E37S - bewährt, zuverlässig und sehr leise

    Mythos One - zuverlässig und sehr leise.
    Timereinsteung auf die Hunderstel Sekunde.

    Etzmax - kann ich nichts zu sagen.
    Mir ist die Mühle eher suspekt.
    Kein Haben-Wollen-Faktor.

    Mit dem Totraum bei den Gastros mußt Du halt leben.
    Bei meiner Mythos haue ich vor dem ersten Bezug 5-6 g Mehl raus.
    Wenn sie eine halbe Stunde gestanden hat nicht.
    Damit kann ich leben.

    Von der Einstellung sind Ceado (neues Model) und Mythos super.
    Bei der Atom weiß ich nicht ob es frickelig ist.

    Ich persönlich habe festgestellt das man bei den hochwertigen Mühlen die richtige Einstellung besser findet.
    Ich vermute mal das es an der Mahlqualität liegt..
    Man hat etwa mehr Spielraum.
     
  14. #14 langbein, 09.01.2020
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    Der Timer selbst ist nicht das Problem, sondern die Menge, die in der genau getimten Zeit ausgegeben wird. Mal bleibt etwas weniger Kaffee, weil vermutlich etwas vor dem Schacht hängen bleibt, der dann beim nächsten Mal wieder rauskommt.

    Zur 75 kann ich diesbezüglich aber nichts sagen.
     
  15. Danix

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    Woher stammt diese Info?
    Mahlkönig hat sie in allen Varianten gelistet und in allen Shops ist sie sofort lieferbar.
     
  16. #16 rebecmeer, 09.01.2020
    rebecmeer

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    Die Händler haben jetzt Restbestände!
    Der Preis ist auch entsprechend.
    Im letzten Jahr stand es bei den Infos der neuen Mühlen mit Waage dabei bis wann die letzte Bestellung für Händler möglich war.
    Vermutlich ein Fehler auf der öffentlichen Webseite.

    Warum sollte Mahlkönig auch unterschiedliche Variationen eines Modells anbieten.
    Jetzt steht die Wiegefunktion im Fokus und damit soll der Marktanteil bei diesen Modellen ausgebaut werden.
    Das wird auch die Arbeit der Barista in Cafés vereinfachen.

    Es wird ja noch ein paar Monate dauern bis die Abverkäufe durch sind.
     
  17. joost

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    Als ich Deine Zielbeschreibung las, erinnerte mich das an meine Upgraditis. Ich bin auch über einige Deiner Einschätzungen gestolpert und aktuell bin ich bei vergleichbarem Bedarf erstmal an der Macap M42D hängengeblieben - aus Leistungs-, Design- und letztlich Preisgründen. Vielleicht könnte die auch für dich eine Lösung sein, als eine Art stufenlose M50 / M80
     
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  18. Zerbi

    Zerbi Mitglied

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    Dass es vermutlich auf eine Gastromühle hinaus läuft (Atom mal ausgeklammert), die bei größeren Scheiben mehr Totraum hat, war mir klar. Aber auch dabei scheint es ja erhebliche Unterschiede zu geben. Vermutlich macht es aber wirklich keinen relevanten Unterschied. Entweder Totraum weg mahlen oder halt mit einem nicht ganz perfekten ersten Getränk leben.

    Das meinte ich ja. Die Quamar kann man aber auf 1/100tel genau einstellen, was bei der Mahlgeschwindigkeit schon einen Unterschied macht (18g in <8sec.) So gleiche ich ja auch die fehlende Mikroadjustierung aus. An der Ceado E37S sieht man aber, dass das bei schnellen Mühlen (vermutlich durch die gleichmäßigere Mahlung) mit dem Timer z.T. Besser funktioniert als bei den langsameren mit kleineren Scheiben (siehe Ceado E37J).

    Schau ich mir auch noch einmal an. Danke!

    Irgendwie finde ich es gar nicht so einfach, das „Problem“ zu lösen, tendiere aber momentan ein wenig zur Atom 75 mit den TiN Scheiben, da sehr gutes Angebot erhalten (um 1000€). Nur hat die Kombi glaub ich noch keiner auf den Totraum getestet (die Messungen sind alle von der Atom 60). Wäre zu hoffen, dass der kleine Totraum (bauartbedingt) auch bei den größeren Scheiben nur geringfügig zunimmt.

    Auf jeden Fall will ich die Mühle dann nicht nach wenigen Jahren wieder upgraden müssen! ;)
     
  19. cbr-ps

    cbr-ps Mitglied

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    Das wäre natürlich mal so ein richtig toller Effekt eines „Upgrades“:confused:
    Ich denke das hat einen einfachen Grund: Es sehen vermutlich nur wenige Leute einen Sinn darin, so viel mehr Geld für das größere Modell für die Haushaltsnutzung zu zahlen.
    Es macht neben dem Preis schon Sinn, dass es Gastro und Haushaltsgeräte gibt, die Anforderungen sind halt schlicht unterschiedlich. Das habe ich durch meine Erfahrungen mit der mittlerweile wieder verkauften E37s auch erst lernen müssen. Zum Glück war das Lehrgeld bei Gebrauchtkauf überschaubar.
     
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  20. #20 Südschwabe, 10.01.2020
    Südschwabe

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    Nach meiner Kenntnis der Eureka-Mühlen ist es eher umgekehrt. Größere Scheiben kleinerer Totraum. Sieht Mignon 50mm und 55mm bzw. Zenith und Olympus.
     
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