Mühle bis 150.- gesucht

Diskutiere Mühle bis 150.- gesucht im Mühlen Forum im Bereich Maschinen und Technik; Hey hey, da ich alle deine Favoriten Mühlen ausführlich getestet habe, bis auf die Kinu besitze ich die anderen auch noch, kann ich glaube ein...

  1. #21 Galahad, 01.07.2020
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    Hey hey, da ich alle deine Favoriten Mühlen ausführlich getestet habe, bis auf die Kinu besitze ich die anderen auch noch, kann ich glaube ein ganz gutes Feedback geben.
    Wenn ihr wirklich hauptsächlich Espresso trinkt, ist eine Handmühle für den Anfang ok, nach drei Monaten Warten auf die Niche, hatte ich einen doppelt so dicken Bizeps rechts (mit dem ich die Comandante gekurbelt habe).
    Genau dein Budget und wie ich finde für Espresso wegen der stufenlosen Einstellung sogar der Comandante etwas überlegen ist die Aergrind von Knock (sogar bei The Barn gerade verfügbar, seltener Fall). Hab ich auch ausführlich gestestet, etwas mehr Fines als die C40, bei Espresso aber kein Nachteil.
    Wenn du nur Espresso trinkst, würde ich Kinu Phoenix der C40 vorziehen, sie liegt etwas besser in der Hand, die Feineinstellung um Nuancen ist leichter möglich. Achtung: kleiner Baufehler bei dem Modell (der Klickmechanismus der Verstellschraube fängt wohl bei etlichen Modellen an zu quietschen, lässt sich ausbauen).
    Wenn du auch Filter trinken willst und natürlich aus Stylegründen würde ich C40 kaufen. Hier kann ich einfach zwischen etlichen Zubereitungsarten ganz schnell switchen und einen einmal gefundenen Sweet-Spot einfach reproduzieren (etwa 8 Klicks für Espresso, 18 Aeropress, 25 V60 ...).
    Die vielfältigste Mühle ist vermutlich die C40, da sie bei Filter einfach wenig Fines produziert, aber dennoch espressofein gebacken bekommt.

    Aber: nach zwei Monaten mit der Niche mahle ich Espresso nur noch elektrisch. Alle Kaffeezubereitungsarten vertraue ich weiterhin in 90 Prozent der Fälle der C40 an. Genial an der Handmühle ist auch, dass ich sie ganz einfach mit in den Urlaub nehmen kann (abgesehen von den üblichen Vor-/Nachteilen wie Totraum, Wartung, Reinigung, Mahldauer ...).

    Hoffe, dass ich weiterhelfen konnte :)
     
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  2. #22 Galahad, 01.07.2020
    Galahad

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    Kleiner Nachtrag: Die Graef hatte ich noch nie in Betrieb, ich kenne sie aber Klassischerweise als günstigster sinnvoller (Ermessenssache) Einstieg in espressotaugliche E-Mühlen. Ungefähr vergleichbar mit einer Baratza-Encore im Filterbereich. Aus zahlreichen Tests meine ich mich zu erinnern, das die Graef keine Koryphäe für Filter und die Encore keine für Siebträger ist. Vielleicht einfach Graef mal für Espresso nutzen und eine gute Mühle für Filter. Der Trend zur Zweitmühle macht echt Sinn, das ewige Verstellen nervt irgendwann und auch Reste der Espresso-Röstung im Filtermahlgut sind kein Vorteil :D
     
  3. #23 Wrestler, 02.07.2020
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    @Galahad trifft es ziemlich gut.
    Ich habe hier diverse Handmühlen, die kinu m47 (alte version 1) ist ein echter Brocken.
    Die Phönix gab's noch nicht, sollte nicht mehr so schwer sein.
    Wichtig ist, wie sie Dir in der Hand liegt.
    Mir gefällt die C40 als echter Allrounder auch am besten.
    Die Feld2 steht eigentlich nur noch rum, da ich mir für unterwegs die aergrind gekauft habe.
    Sie passt einfach in die AP und ist daher die kompakte Ergänzung. Für unterwegs reicht es.

    Ich hatte die Graef und war nicht unbedingt glücklich.
    Für Filter Kaffee ist sie mE nicht unbedingt zu empfehlen.
    Ich habe auch eine baratza Encore im Büro und daheim die Tchibo Mühle für Brüh Kaffee.
    Die baratza ist langsamer und lauter. Ich würde jederzeit eher zur Tchibo greifen, zumal sie auch noch günstiger ist.
    Für größere Mengen Kaffee sicherlich die bessere Wahl, als eine handmühle.
     
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  4. Nold

    Nold Mitglied

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    Hallo,

    um das Thread-Thema mal als direkte Frage zu einer persönlichen Empfehlung zu verstehen, würde ich wie folgt mitgeben:

    Handmühle vs. elektrische Mühle

    - Ist eine Frage des Purismus. Wer Spaß daran hat, bekommt bei einer Handmühle das meiste fürs Geld. Ein echter Einstieg mit geringstem Risiko wäre z.B. eine Sozen aus der Türkei, welche man über die Bucht (als ____.com) für kleines Geld erwerben kann. Gab sie schon für ca. 15,- Mühle + 12,- Versand, ist im Moment etwas teurer.

    - Solch eine Mühle habe ich für den Arbeitsplatz. Macht ein riesen Gaudi für den türkischen Kaffee zwischendurch. Zu Hause werden mehrere Tassen gleichzeitig aufgegossen, deswegen eine elektrische.

    Gebrauchte elektrische vs. neue elektrische

    - Mühlen sind extremst wertstabil. Aus meiner Sicht schon zu sehr. Hier ist auch ein wenig Fachkenntnis erforderlich, ehe man sich eine 300,- Mühle für 150,- bis 180,- Euro erwirbt welche anschließend neue Mahlscheiben für 50,- benötigt, und zudem 15 Jahre alt ist. (Möchte hier allerdings niemanden auf den Schlips treten. Der Markt gibt es ja schließlich her)

    - Meine Empfehlung ist in der Tat eine gebrauchte, da ich mir ein wenig Fachkenntnisse zumute. Aus dem Bauch heraus würde ich nach Ascaso oder Demoka Ausschau halten, jedoch auch mit der richtigen Geduld, um ein faires Angebot zu erwischen.

    Günstig vs. teuer

    - Beantwortet sich ja selbst, da ein Limit vorliegt

    - Ich selbst habe leider keine direkte Empfehlung, da ich für meine damals als neue über 230,- bezahlt habe. (andere Preiskategorie)
    - Ich glaube ich würde bei diesem Budget dann auch zu einer Tchibo oder Graef greifen.
     
  5. TiTux

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    Hi,

    habe mir jetzt die Kinu M47 Phoenix neu gekauft. Natürlich wurde das Budget angepasst, aber da ich jetzt die Maschine (lelit) gestern bekommen habe, wollte ich nicht noch ein paar Wochen nach einem gebrauchten Modell suchen.

    Vielen Dank an alle Beteiligten, so macht Forum Spaß!
     
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  6. #26 Galahad, 05.07.2020
    Galahad

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    Damit wirst du sicher sehr gute Ergebnisse erzielen! Die mahlt für Espresso wirklich sehr punktgenau, sobald du deinen Sweetspot gefunden hast! Ganz viel Vergnügen damit! :D
     
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