Nespresso oder ähnliches gesucht

Diskutiere Nespresso oder ähnliches gesucht im Espresso- und Kaffeemaschinen Forum im Bereich Maschinen und Technik; ESE Pads sind kostentechnisch kein Fortschritt. Kommt auf die Nespresso-Kapseln und auf die ESE-Pads an. Die meisten meiner ESE-Pads kosten um die...

  1. wagner

    wagner Mitglied

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    Kommt auf die Nespresso-Kapseln und auf die ESE-Pads an.
    Die meisten meiner ESE-Pads kosten um die oder sogar unter 20 Cent pro Stück.
     
  2. Fafnier

    Fafnier Mitglied

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    Das ist ja mein Problem. Ich möchte etwas was mindestens so lecker ist wie ein Nespresso, der Anschaffungspreis max. 600 € und wenn man schnell einen Espresso will soll es auch mal gehen. Ich probiere gerne mal am Wochenende rum und habe auch das Know How das wissenschaftlich anzugehen. Aber alles sollte sich jenseits von Nespresso Geschmack liegen. Ansonsten lohnt es sich für mich nicht wirklich. ESE Pads sollten bei mir schon Bio und Fair Trade sein. Da würde ich auch bei den Bohnen wert legen.
     
  3. benötigt

    benötigt Mitglied

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    Was Du schreibst ist für mich sofort und vollkommen nachvollziehbar.

    Wenn ich mir als Schlussfolgerung aus Deinen kurzen Anmerkungen eine schnelle und präzise Antwort erlauben darf: Du bist absolut (noch) nicht bereit für einen Siebträger.

    Warum? Du vermisst gar nichts. Du bist nicht richtig bereit für eine zusätzliche Geldausgabe (rechne Deine Nespresso Mehrkosten mal auf den Kaufpreis neuer Geräte um). Du hast Bammel vor der Umstellung. Eigentlich bist Du mit der Bequemlichkeit bei Nespresso glücklich. Du spürst kein Herzblut, dich auf den Lernprozess der Espressozubereitug einzulassen. Gedanklich bist Du noch nicht dort, wo ein Einstieg mit Freude klappen würde.
    Also wozu den ganzen Kram anfangen, wenn doch momentan alles in bester Ordnung ist?

    Was Du mal planen könntest, wäre der Besuch eines Barista Kurses. Dort werden Dir die Grundlagen vorgeführt, Du lernst die Feinheiten in der Zubereitung, Du arbeitest live an Siebträhermaschinen, wirst alle Fragen los und hast im Ergebnis einen hohen Zugewinn an Wissen (vorausgesetzt, der Kurs taugt was...). Vielleicht bringt Dich das viel mehr weiter, als die verwirrenden schriftlichen Aussagen von ein paar eingefleischten Espressogeniessern, die sich hier tummeln.

    Denkst Du nicht?
     
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  4. Fluchtkapsel

    Fluchtkapsel Mitglied

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    Ganz ehrlich: Es macht keinen Sinn wegen der Kosten auf einen Siebträger umzusteigen.
    1 Nespresso Kaffee (ich sage nicht Espresso weil das kein Espresso ist) kostet ~ 0,40€
    1 Espresso 10g einer guten Barmischung liegen bei ~0,20€ (20€/kg)

    Da kannst Du "ein paar" Kaffees ziehen, bis Du die Investition in Siebträger/ Mühle von wenigstens 500€ wieder raus hast.
    500€/0,2€ = 2.500 Tassen Kaffee...

    Dazu kommt, dass ein Siebträger die Antithese zur Nespressokapsel ist.
    Der Siebträger will vorheizen
    Du must von Hand mahlen
    Du must von Hand tampern
    Du must von Hand beziehen.

    Nicht einfach Kapsel rein und fertig, alles was vorher automatisch lief, wird nun von Dir erledigt.

    Wenn Du Dich zu Hause mit einem dickflüssigen, intensiven Schluck perfekten Espresso verwöhnen möchtest, dann brauchst Du einen Siebträger mit Mühle.
    ...und wenn das kein frustrierendes Erlebnis werden soll, eine gute Mühle.

    My 2 Cents
     
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  5. #65 SchwarzBohnenSuppenBrüher, 17.09.2020 um 05:40 Uhr
    SchwarzBohnenSuppenBrüher

    SchwarzBohnenSuppenBrüher Mitglied

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    Der beste Tipp bisher ist der betreffend eines Home Barista Kurses. Du wirst danach definitiv wissen ob du umsteigen willst oder nicht. Und diese Entscheidung kann dir niemand abnehmen, auch hier im Forum nicht. Und dabei geht es nicht um Fragen was nun wie ein ‚echter‘ Espresso ist oder nicht, die Welt hat viele Farben, und du selber entscheidest.
     
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  6. cbr-ps

    cbr-ps Mitglied

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    Home Barista Kurs ist immer ein gut gemeinter Tipp. Der kostet aber um die 100€ und wer nur bis zu 500€ investieren will, hat dann schon 20% des Budgets verbraten. Insofern lohnt sich das aus meiner Sicht nur, wenn auch grundsätzlich die Bereitschaft und Möglichkeit besteht, bei Gefallen das Budget aufzustocken. Bei Nichtgefallen muss man halt die 100€ als Preis für eine Erfahrung und hoffentlich einen netten Nachmittag abschreiben.
    Auch zu beachten bei solchen Kursen: Die sollten dann auch an einer Maschine der Preisklasse und Bauart durchgeführt, die man plant zu kaufen. Bei dem einzigen wo ich mal teilgenommen habe, durfte ich an einer Linea Mini spielen, die absolut nicht als Referenz für das Arbeiten mit z.B. einer QM 0820 taugt.
     
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  7. CT2003

    CT2003 Mitglied

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    @Fafnier
    Du siehst ja an meiner Signatur, dass ich auch ursprünglich aus der Nespresso-Ecke komme Ich bin dann auf eine wenig gebrauchte Gaggia Classic umgestiegen (gebraucht ca. 200-250 Euro) und eine passende günstige Mühle (Eureka Mignon MCI).
    Sicherlich erfüllen beide nicht die Kriterien der "reinen Lehre", also alle Schritte der perfekten Espresso-Zubereitung, von denen Du hier oft liest und Dir schon der Kopf dröhnt (PID; Temperaturschwankungen/-surfen etc.).
    Ich habe dabei die Erfahrung gemacht, dass -sofern Du die notwendigen Basis-Schritte und Handgriffe der Espresso-Zubereitung erlernst und anwendest (z.B. passenden Mahlgrad und Menge herausfinden, "richtige" Kaffeebohnen kaufen), dann wirst Du auch damit regelmässig Espressi bekommen, die alle besser schmecken als das, was Du von Nespresso gewöhnt bist, ein Mindestmass an Equipment vorausgesetzt (keine DeLonghi Dedica! Keine Crema-Siege! Bei den Mühlen scheint ja die Graef, zumindest mit einer Modifikation des Mahlgrads ausreichend zu sein)
     
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  8. #68 SchwarzBohnenSuppenBrüher, 17.09.2020 um 13:19 Uhr
    SchwarzBohnenSuppenBrüher

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    Grundsätzlich bin ich bei dir. Aber wenn ich mir das Budget von max 600.- anschaue, dann ahne ich nichts Gutes und sehe bereits den Hilferuf weil‘s nicht wie erwartet rauskommt. So gesehen finde ich die Investition in einen gescheiten Kurs sehr gut. Es hilft dann auch beim Verständnis dass man eventuell mehr Geld sparen/ausgeben sollte damit‘s gescheit rauskommt und Spass macht. Deine Anmerkung zum Equipment bei den Kursen, das sehe ich auch so wie du.
     
  9. Warmhalteplatte

    Warmhalteplatte Mitglied

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    Es muß nicht gleich ein Baristakurs sein. An sich reicht es auch, in ein gutes, kleines Cafe mit einem kaffeebegeisterten Barista zu gehen. Es schadet auch nicht, wenn das Cafe gleichzeitig auch Bohnen verkauft. Möglichst außerhalb der Stoßzeiten besuchen, so daß Zeit zum Plaudern ist. Natürlich wird man da im Normalfall nicht selbst an die Maschine gelassen, aber ich habe die Erfahrung gemacht, daß die Leute gerne über das Thema reden und einem Anfänger auch langsam die Schritte zeigen. Nebenbei kann man auch noch zwei oder drei gute Getränke zu sich nehmen, und weiß schonmal wo die Reise zukünftig hingehen könnte. Für Adressen einfach mal hier die Unter-Foren zu den lokalen Tipps durchsehen.
     
  10. Fafnier

    Fafnier Mitglied

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    Danke für die hilfreiche Diskussion. Ich denke es Bedarf noch etwas an Recherche und der Tipp mit dem Röster/Kaffee mache ich auf jeden Fall. Baristakurse habe ich mal geschaut, aber noch keinen passenden gefunden da meist auch mit Milch gearbeitet wird. Bei meiner extremen Laktoseintoleranz erst mal ein no go. Meine Rechnung habe ich auf Basis 5g Kaffee pro Kapsel gemacht, da kam ich auf das „Budget“. Ansonsten hole ich mir als Ingenieur gleich eine Machine bei der ich alle Faktoren genau kontrollieren und einstellen kann, wie z.B. Die Decent (bei den Kaffeemachern vorgestellt).


    @CT2003 danke für die Aufmunterung, das macht mir Mut.

    Ich halte euch auf dem Laufenden wie meine Reise weitergeht.
     
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  11. TTaurus

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    Allein dieser Punkt, kann nur durch einen Umstieg erreicht werden!
    Weniger Fair wie Nespresso geht ja nun wohl echt nicht.
     
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  12. Warmhalteplatte

    Warmhalteplatte Mitglied

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    Da Nespresso für 94 % der verwendeten Kaffees den Bauern Preise zahlt, die 30 - 40 % oberhalb des durchschnittlichen Marktpreises liegen, halte ich diese Aussage für falsch. Ist natürlich wenig im Vergleich zu dem ein oder anderen direkt gehandelten Kaffee bei Kleinröstern (wo die Preise häufig deutlich oberhalb von 100 % über dem Marktpreis liegen), aber besser als nichts.
     
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  13. TTaurus

    TTaurus Mitglied

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    Dann recherchier mal zu Nestle und Wasser.
    Da kann man dann schnell erkennen was Nestle die Leute in ärmeren Ländern wert sind...
    Da fällt es mir schwer zu glauben, mit den 30-40%.
    Da wird sich die Marketingabteilung neue Rechenregeln für Prozentrechung ausgedacht haben.

    Wäre natürlich schön wenn es stimmt.
     
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  14. Warmhalteplatte

    Warmhalteplatte Mitglied

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    Genau, alles Lug und Trug... Nespresso schreibt das offiziell auf deren Website (Nespresso AAA Sustainable Quality™ Program). Das kann jeder Blogger mit journalistischer Affinität mit ein paar Telefonaten nachprüfen, ganz zu schweigen von echten Journalisten, die für so eine Story auch das Geld für eine Vor-Ort-Recherche bekämen. Aber wird schon so sein... Sobald es gegen die Stereotype im eigenen Kopf geht, ist da sicher manipuliert worden...
     
  15. TTaurus

    TTaurus Mitglied

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    Also, da ich ja auch keinen Blödsinn verbreiten möchte, habe ich mir die Mühe gemacht und mir das mal angeschaut.
    In dem AAA Programm werben sie mit der Rainforest Alliance, damit haben sie sich dann auch genau den Partner ausgesucht mit dem sie am wenigsten tun müssen.
    Siehe z.B. Test 05/2016
    Klar das Nespresso in der heutigen Zeit auch etwas guten Willen zeigt um Ihre Kapseln, bei der entsprechenden Clientel noch verkaufen zu können.
    Dafür haben SIe aber genau den Weg gewählt, der maximal Werbewirksam ist aber geringsten Aufwand erfordert.
    Natürlich sind deren Aussagen nicht falsch. Aber man setze mal die 30-40% ins Verhältnis zu dem Kilopreis eines Nespresso-Trunks.

    Nur meine Meinung, müssen wir denke ich hier nicht länger hin und her diskutieren.
    Es darf sich jeder die Mühe machen und selbst recherchieren.
     
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  16. Warmhalteplatte

    Warmhalteplatte Mitglied

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    Ja, genau das ist fundierte Kritik und deutlich weniger angreifbar als "Weniger Fair wie Nespresso geht ja nun wohl echt nicht.".
     
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