Neue Version der Rancilio Silvia - die Silvia E

Diskutiere Neue Version der Rancilio Silvia - die Silvia E im Espresso- und Kaffeemaschinen Forum im Bereich Maschinen und Technik; Hallo zusammen, wie in meinem Kaufberatungsthread steht, habe ich mir eine Silvia bestellt, bei CoffeeItalia.de. Nachdem ich drei Tage außer...

  1. #1 matthiasgde, 28.11.2015
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    matthiasgde Mitglied

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    Hallo zusammen,
    wie in meinem Kaufberatungsthread steht, habe ich mir eine Silvia bestellt, bei CoffeeItalia.de. Nachdem ich drei Tage außer Bestellbestätigung nix gehört habe, kam nun folgendes :

    Was haltet ihr davon? Hast das das Zeug, eine gelungene Verbesserung des Klassikers zu werden? Oder einfach ein paar Gründe, den Preis anzuheben ? Ich kann diese Maschine zum ursprünglichen Preis kriegen. Aber mehr Elektronik heißt ja auch: mehr was kaputt gehen kann.

    Viele Grüße
     
  2. 7Benny

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    Die Abschaltautomatik würde mich stören.
     
  3. #3 puckmuckl, 28.11.2015
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    Abgesehen davon, dass 70 Euro für einen Zeitschalter und ein wenig Isolierung unverhältnismäßig erscheinen, stelle ich mir das auch unglaublich lästig vor. Wenn Du eine Stunde nach einem Bezug nochmal Kaffee willst, musst Du daran denken, sie zwischenzeitlich wieder hochzufahren. Ein Maximum von 30 Min, um sie am Stück durchlaufen lassen zu können, finde ich stark untertrieben. Oder hab ich das jetzt falsch verstanden, klingt irgendwie absurd?
     
  4. #4 chris101, 28.11.2015
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    Pflegt gut eure V4, die wird bald sehr viel wert sein ;-)
     
  5. #5 matthiasgde, 28.11.2015
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    Ja sehe ich auch so! Vor allem wenn sie 20 Minuten aufheizt, habe ich dann nur ein Zeitfenster von zehn Minuten um den ersten Espresso zu machen, bevor sie sich wieder ausstellt?

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  6. #6 domimü, 28.11.2015
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    Das ist ja wieder typisch, dass jegliche Änderung erst mal mit an den Haaren herbeigezogenen Argumenten abgelehnt wird. Während Neulinge immer mehr nach Maschinen mit kurzer Aufheizzeit suchen, wird hier genau das schlechtgeschrieben. Ein Leerbezug verlängert ggf. die Zeit bis zum automatischen Ausschalten. Die Isolierung sorgt schon dafür, dass das erneute Aufwärmen nicht lang dauert. Das Temperatursurfen gehört wohl auch der Vergangenheit an, da die Abkühlung viel langsamer sein wird. Gibt es da dann enger beisammen liegende Thermostate? Nach Dampfbezug nicht nur kurz entlüften, sondern länger Heisswasser entnehmen, um wieder in die Nähe der Bezugstemperatur zu kommen. Vom Handling her ändert sich also fast nichts, und wenn jemand ein bisschen nachhaltiger leben möchte, freut er sich eher über die weniger verbrauchte Energie.
     
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  7. #7 caffe e ricambio, 28.11.2015
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    Danke für die Info - wir haben ähnliches vermutet. Seit Mitte November sind keinerlei Silvia's lieferbar; nunmehr eventuell Mitte Dezember. Praktisch wenn man einen Modellwechsel zum Weihnachtsgeschäft stattfinden lässt. Es scheint aber eine Anpassung an die zukünftige EU Standby Regelung zu sein. Mal sehen, was da in den nächsten Monaten bei dem ein oder anderen Klassiker passieren wird.
    buon caffe a tutti
    caffe e ricambio
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  8. #8 S.Bresseau, 28.11.2015
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    ah, das erklärt den Lieferengpass, der auch an anderer Stelle angesprochen wurde.

    nicht künftig, sondern wohl aktuell :) Steht zumindest so im Text:

    > this follow the current European rules in terms of safety.

    Prinzipiell keine schlechte Sache, so ein auto-off. Ich hab aus Versehen schon ein paarmal meine Maschine durchlaufen lassen, auch als ich außer Haus war. Das finde ich vor allem aus Sicherheitsgründen nicht so toll.
    Aber ich würde gerne selbst darüber entscheiden, ob und in wlechen zeitlichen Abstand sich die Maschine abschaltet., Dazu gibt es eigentlich kleine externe Gerätchen wie dieses:

    [​IMG]

    https://www.reichelt.de/TIMER-ZERO-...=3&LA=446&ARTICLE=91358&artnr=TIMER+ZERO+WATT
    Kostet nicht 70 Euro, sondern nur ein Fünftel.
    Leider komme ich schlecht an die Steckdose ran.
     
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  9. #9 nobbi-4711, 30.11.2015
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    Eine der Fragen, die sich stellt, ist ja auch, wie hoch die tatsächliche Einsparung bei einer Isolierung ist. Hat schon mal jmd ernsthaft nachgemessen, wieviel Energie es braucht, wenn man die Tassen (die dann ja kalt sind) mit einem entsprechend langen Leerbezug vorheizt und dann das noch warme/heisse Wasser in den Ausguss kippt?


    Greetings \\//

    Marcus
     
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  10. #10 nacktKULTUR, 30.11.2015
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    Genau - das ist ebenfalls ein Faktor. Und dann sind die ganzen Energiesparüberlegungen durch Kesselisolation nur in der Zeit gültig, in der nicht geheizt wird. Sonst übernimmt die Kaffeemaschine einen (kleinen) Teil der Gesamtheizung. Eine thermostatische Regelung der normalen Heizung vorausgesetzt, ergibt sich daraus ein Nullsummenspiel.
     
  11. #11 S.Bresseau, 30.11.2015
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    das gilt aber nur, wenn man sowieso elektrisch heizt. Derzeit wird aber die Wärme der Heizung in der Regel noch durch fossile Brennstoffe erzeugt.
    Energiesparen und Espressomaschine passt nicht zusammen. Wäre mal interessant auszurechnen, ob nicht vielleicht die Nespressokapseln in Bezug auf die Energiebilanz besser sind bzw. wären, wenn das Alu zu 100% wiederverwendet würde.

    btw. der Kessel meines mini-Einkreisers (200ml) ist isoliert und läuft nur, wenn er soll. Zum Vorwärmen stelle ich die angefeuchtete Tassen für ein paar Sekunden in die Mikrowelle. Viel energiesparender geht es vermutlich nicht.
     
  12. #12 nacktKULTUR, 30.11.2015
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    Wenn man über den Energieverbrauch im Gesamten redet, ist die Herkunft des Energieträgers unerheblich. Wenn nach Energiequelle (fossil oder erneuerbar) unterschieden wird, ist die elektrische Heizung vorzuziehen, wenn der Strom aus Wasser, Wind oder Photovoltaik gewonnen wird.
     
  13. #13 S.Bresseau, 30.11.2015
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    ja, absolut, und hoffentlich kommen wir auch bald zu dem Punkt.
    Augerechnet die Norweger mit ihren riesigen Ölvorkommen sind diesbezüglich "Vorbild". Sie verschwenden Energie ohne Ende. Aber eben nur elektrische Energie, die sie aus Wasserkraft gewinnen. Die deckt zu fast 100% den Energiebedarf.

    Wie's ohne große Berge und Niederschläge geht, nur mit Wind&Wasser, sieht man auf El Hierro: man ist mittlerweile nahezu unabhängig von fossilen Brennstoffen . Man nutzt übeschüssige Windenergie, um Wasser in einen leeren Vulkankrater zu pumpen, von wo aus es in windarmen Zeiten Turbinen antreiben kann.
    Man muss für Pumpspeicherkraftwerke nicht unbedingt die Landschaft komplett umbauen, man braucht nicht einmal Berge. Dieses Zwischenspeichern von Energie ginge auch im Ruhrgebiet oder anderen Bergbauregionen: Bei Flaute lässt man Wasser aus Staubecken die Schächte runterlaufen, wo es Turbinen antreibt. Wenn der Wind wieder weht, wird das Wasser mit Elektropumpen wieder nach oben gepumpt. Klingt natürlich einfacher als es ist, aber die Idee finde ich faszinierend.
     
  14. MrBrew

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    Nette Idee wenn es um Regelleistungsbedarf im Sekundärbereich geht. Beim Ausgleich eines dauerhaften Stromdefizites sprechen wir jedoch über Speicherkapazitäten jenseits des Speichervolumens regional verfügbarer Berkwerksschächte. Zumal die zuständigen (Berg-)Ämter bei einer druckseitigen Wechselbeanspruchung der Gesteinsformation sicherlich 2x hinschauen. ;)

    Nach derzeitigem Stand wird mittelfristig eine Energiespeicherung entweder eher in chemischer Form (Wasserstoff) oder entsprechenden (chemischen) Verbindungen erfolgen oder Batteriespeicher werden massiv gepusht.

    Aber um mal nicht ins OT abzudriftten: Dann müsste die neue Silvia regelungstechnisch selbst nachgerüstet werden, damit automatisch ein Leerbezug gestartet wird, oder wie darf man sich das vorstellen? Bei mir würde das in der aktuellen Konstellation auch eher unpraktikabel erscheinen. Die zusätzliche Isolierung sorgt ja auch eher dafür, dass der wasserführende Pfad langsamer durchheizt, oder? Dann mache ich öfter nen Leerbezug bei der isolierten Version und verschwende die zuvor eingesparte Energie? :confused:
     
  15. #15 S.Bresseau, 30.11.2015
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    nein, wieso?
     
  16. domo

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    Zustimmung, nur übersiehst du das inoffizielle Leitmotto der ganzen "Wutbürger": Energiewende, Eisenbahn etc. ja, aber not in my backyard! ;)

    Bezüglich der neuen Silvia: Einem Bashing des bösen Herstellers, der nur dauernd neues verkaufen will stehe ich zumindest in diesem Fall kritisch gegenüber. Die Maschine wird seit 1998 - derzeit in der vierten Version - ohne größere Veränderungen verkauft; vor allem ohne Verschlimmbesserungen, die als Fortschritt verkauft werden wie bei der ursprünglich hervorragenden Konstruktion der CC.
    Interessant wäre aber, wie die neue Richtlinie in der Steuerungstechnik umgesetzt wird.
     
  17. MrBrew

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    ohne bisher meine Silvia zerlegt bzw. Explosionszeichnungen gesehen zu haben, hätte ich vermutet die Erwärmung der Brühgruppe funktioniert nur über die Strahlungswärme (des in der neuen Version isolierten) Boilers bzw. über Bezüge heissen Wassers. Oder ist eine Wärmebrücke eingebaut? Steht seit 2 Jahren in der Küche und ich weiss so wenig über die Gute. :rolleyes:
     
  18. #18 S.Bresseau, 30.11.2015
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    OT
    Stimmt absolut bei Windkraft. Bei Solardächern, die ganze Bauerndörfer verschandeln, stört's anscheinend keinen, bringt ja Geld.
    Das Attraktive an der Kohleschacht-Energiegewinnung ist, dass man von außen wenig sieht und die Technologie sowieso schon verfügbar wäre, viele Schächte müssen permanent leergepumpt werden. Ob es sich rechnet bzw. welche zusätzlichen Maßnahmen notwendig sind, und ob das Potenzial aureicht, weiß ich nicht. Wasserstoff aus Strom herzustellen ist prinzipiell sehr einfach, aber den Wasserstoff zwischenzuspeichern oder gar als Brennstoff für Autos zur Verfügung zu stellen, ist sehr aufwändig.
     
  19. MrBrew

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    Sorry, aber da muss ich nochmal OT: Aufwendiger als Erkunden und ertüchtigen von Kohleschächten sicherlich nicht. Die Speicherung und der Transport von Wasserstoff, auch wenn diverse Horrorgeschichten zeitweise durch Medien geistern, ist für die großen technischen Gasversorger Tagesgeschäft. Innerhalb gewisser Zumischgrenzen wird selbst die Zuspeisung in Erdgasleitungen als technisch sicher angesehen und im Rahmen von Pilotanwendungen auch schon praktiziert.

    Als Brennstoff für Autos ist der Aufwand vergleichbar mit dem von Erdgas-Fahrzeugen. Das einzige Problem ist bisher das mangelnde Angebot der PKW-Hersteller sowie die notwendige flächendeckende Infrastruktur (Tankstellen).
     
  20. #20 domimü, 30.11.2015
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    Ne, die Heizung erwärmt das Wasser, das die Kesselwand und diese die Umgebungsluft (oben und seitlich) bzw. die angeflanschte Brühgruppe (unten).
    Es wird künftig von der Kesselwand an die Umgebungsluft dank der Isolierung weniger Wärme abgegeben, dementsprechend wird die Tassenablage später die gewünschte Temperatur erreichen.
    Die Brühgruppe ist am Kessel direkt angeflanscht. Da ist keine Luft dazwischen und wohl auch künftig keine Isolierung.
     
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