Neues Spielzeug gesucht, das auch Sinn macht

Diskutiere Neues Spielzeug gesucht, das auch Sinn macht im Brühkaffee Forum im Bereich Maschinen und Technik; Liebe Kaffeefreunde Ich bin's mal wieder nach Jahren. Damals war es die richtige Espresso-Maschine. Und dann, vor ca. 4 Jahren wollte ich...

  1. #1 Buddenbrokk, 08.02.2015
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    Liebe Kaffeefreunde
    Ich bin's mal wieder nach Jahren. Damals war es die richtige Espresso-Maschine. Und dann, vor ca. 4 Jahren wollte ich eigentlich nur ein etwas flüssigeres Getränk zum Frühstück und kaufte eine Kenwood K-Mix-Filtermaschine. Ich betreibe sie mit einem Goldfilter und wie gelernt frisch gemahlenem Kaffee aus der Vario. Der Kaffee daraus schmeckt wunderbar, relativ kräftig für einen Filterkaffee. Meine Lieblingsrösterei hier in der Schweiz bietet mittlerweile auch die passenden Röstungen an. Hin und wieder gibt's noch Espresso aus der Quickmill, aber immer seltener. Alles wunderbar also. Aber irgendwie sehne ich mich nach einem neuen Spielzeug im Bereich Kaffee, nach etwas Schönem, nach einem irgendwie anderen, neuen Geschmackserlebnis (Aeropress hab ich auch, wirklich geniales Gerät). Jetzt würde ich gerne mal das Handfiltern ausprobieren. Bevor ich die Kmix gekauft habe, experimentierte ich mit einem Melitta-Filter, aber ich wurde nicht recht glücklich damit. Irgendwann stand einfach das Wasser in dem Filter und nix ging mehr.
    Jetzt zu meinen Fragen an die Profis:
    Ich habe schon mehrfach im www gelesen, dass die Kalita wave-Filter etwas "gutmütiger" reagieren, wenn man als Handfilter-Anfänger den Bogen noch nicht so raus hat. Und dass die Hario-Filter sozusagen anspruchsvoller sind, was die Bedienung angeht. Wie seht ihr das? Und wie schätzt ihr das überhaupt ein: Wird der Kaffee aus welchem Handaufguss-Filter auch immer anders schmecken als aus meiner Maschine?
    Die passend angebotenen und ab und zu als unbedingt nötig angepriesenen Wasserkessel mit langer Tülle sind zwar sehr hübsch, aber eigentlich haben wir einen guten Wasserkocher, wenn auch mit normaler kurzer Tülle. Eher aus Platz- als aus finanziellen Gründen zögere ich deshalb, nochmals einen Wasserkessel anzuschaffen. Wie entscheidend ist aus eurer Sicht so ein spezieller Wasserkocher? Für den Spass am Spiel und/oder das Ergebnis?
    Vielen Dank schon einmal für eure Antworten und Gruss von Buddenbrokk
     
  2. XPert

    XPert Mitglied

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    Ist die Kenwood von der Funktion her wie so eine Moccamaster, also "schwallbrühend"? Wenn das so eine Standard-Tröpfles-Maschine ist würde ich sagen, dass du einen deutlichen Unterschied merken wirst.

    Zum Hariofilter: Ein bisschen herumprobieren muss man schon, aber es ist für meine Begriffe generell deutlich simpler als Espressozubereitung, weiß also nicht ob die Gutmütigkeit überhaupt entscheidungsrelevant ist..
    Die Chemex würde mich noch interessieren, weil das Ding einfach interessant aussieht..
     
  3. domo

    domo Mitglied

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    Moin,
    bei mir steht hier ein V60 ein Kalita Wave und ein Torch Donut Dripper herum; verwendet werden alle drei nach Lust, Laune und erhofftem Geschmack.

    Hario V60
    Nicht nur, aber auch bei mir der Standartfilter, da er viele Möglichkeiten des Beeinflussens aufweist. Durch die verschiedenen Aufgußmethoden (Schwall, kreisend, rühren etc.) kann man mit dem Filter eine echt große Range an "Geschmacksrichtungen" abdecken. Z.B. kann man bei Schwallaufguß in Kombination mit Umrühren sehr leichten, fruchtigen Kaffee produzieren, bei nur mittigem, sehr langsamen Aufguß in Kombination mit Kaffeemehl als "Häufchen" kann man dagegen den Körper explizit betonen. Als weitere Pluspunkte sind IMHO die gute Verfügbarkeit des Filters, des Filterpapiers und von Anleitungen im Netz zu nennen.

    Kalita Wave
    Wie auch du schon geschrieben hast - @Buddenbrokk - ist der Kalita meiner Erfahrung nach der gutmütigste der drei Filter, da durch seine Form (unten flach) die Dicke des vom Wasser zu durchlaufenden Kaffeemehls relativ gleichmäßig ist und durch die Form des Filters (an der Seite wie bei Muffinformen) kann/muss man nicht mit verschiedenen Techniken das Mehl an der Seite bearbeiten. Der Geschmack ist fast immer gut mit einem medium Körper, der aber nicht durch Komplexität besticht. Auch sind "Aha"-Erlebnisse mit Assoziationen in Richtung Frucht sehr selten. Dazu kommt, dass der Nachschub an Filterpapieren suboptimal ist und diese auch blöd zu lagern sind.

    Torch Donut Coffee Dripper (LINK)
    Ist meine neuste Anschaffung und ich bin noch am Probieren (ca. 500g Böhnchen sind erst verbrüht worden ;)). Von allen mir bekannten Filtern der Filterkaffee mit dem stärksten Körper, Säuren kommen kaum zum Tragen.
    Es gibt für diesen keine spezifischen Filterpapiere, sondern es werden normale Melitta oder Kalita Filter gefaltet. Die Verfügbarkeit ist daher fast immer sehr gut und es gibt eine echt große Auswahl von verschiedenen Papieren zum Durchprobieren.

    Das mit dem Wasserkocher sehe ich nicht so eng; mit meinem normalen Wasserkocher kann ich ebenfalls sehr punktgenau ausgießen, Temperatur muss man so oder so nachprüfen und Platz ist immer Mangelware. :)

    Liebe Grüße
     
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  4. #4 silverhour, 08.02.2015
    silverhour

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    Wenn Du mit einem Melittafilteraufsatz und -papier keinen vernünftigen Brühkaffee hinkriegst, dann brauchst Du auch erst einmal nichts anderes zu kaufen!
    Sicherlich liegt das Problem vor dem Kaffeequipment - wenn irgendwann nur noch das Wasser im Filter steht und "nix mehr geht", dann ist das Pulver zu fein gemahlen. Und zu feines Pulver verklebt Dir auch das Papier von Hario, Chemex oder andere....

    Mein Tip: Experimentier mit dem Melitta-Zeugs weiter bis der Kaffee schmeckt. Dann würde ich mal Filterpapier von Hario, Chemex und anderen kaufen - unten abgeknickt paßt es auch so ungefähr in einen Melittafilter. Und wenn dann ausgetüfftelt ist, was am besten gefällt, dann kann die Einkauferei von neuem Equipment losgehen.

    Bzgl. Kettle bzw. Teekännchen: Die Dinger machen Spaß und sich Spielzeug, haben aber praktisch keinen nennenswerten Einfluß auf den Kaffee...

    Grüße, Olli
     
  5. UliD

    UliD Mitglied

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    In Bezug auf V60 und Wave teile ich (weitgehend) die Aussagen von Domo. Wenn ich einen fruchtigen, komplexen Kaffee haben möchte, nehme ich den V60. Allerdings tue ich mich mit dem V60 eher leichter als mit dem Wave. Mag damit zusammenhängen, dass ich den V60 schon lange vor dem Wave benutzt habe (wenn ich auch bei weitem nicht so viel mit verschiedenen Techniken spiele wie Domo).

    Mit dem Wave kriege ich komischerweise einen traumhaften, blumigen Yirgacheffe hin, an den ich mit dem V60 nicht hinkomme. Allerdings funktioniert das nur mit dem 185er. Mit dem kleinen Filter geht fruchtig oder blumig bei mir nicht.

    Ein Kriterium, wann ich welchen Filter nehme, ist für mich auch die Wassermenge. Den V60, Größe 2 nehme ich so bei 350-450ml, den Wave 185 bei 500-550ml.

    Außerdem habe ich den Eindruck, dass der Wave gut mit der Feldgrind zusammenspielt, der V60 mit der Lido.

    Zusammenfassend: Beide toll, für mich der V60 nicht zickiger als der Wave.

    Zur Chemex: Aus meiner Sicht ist es beinahe unmöglich, mit ihr schlechten Kaffee zu bereiten. Bitter geht einfach nicht. Allerdings kriege ich auch keinen eleganten, leichten Kaffee wie im V60 hin. Sie betont den Körper.
    Die Chemex braucht, wenn man mehr will als soliden Kaffee, aus meiner Sicht eine sehr gute Mühle. Die Vario produziert bei mir kein ausreichend homogenes Mahlgut. Seit ich die Lido habe, verwende ich die Chemex für große Mengen (1l).

    Zum Wasserkocher: Sinnvoll ist aus meiner Sicht, dass es die Tülle erlaubt, einen dünnen Strahl gleichmäßig und zielgenau zu gießen. Mit einem wackelnden, ungenauen Wasserstrahl hätte ich keinen Spaß am Kaffee aufgießen.
    Dazu sind die Kocher/Kannen mit dem langen, dünnen Schnabel sehr gut geeignet. Ich hatte aber lange auch einen anderen Kocher, mit dem "präzises" Gießen ging und mit dem ich zufrieden war. Leider habe ich nichts Vergleichbares mehr gefunden, als der kaputt ging.
    Ein Bonus beim Bonavita-Kocher ist, dass ich die Temperatur des Wassers einstellen kann und mich nicht um Abkühlzeiten kümmern muss. Mir sind präzises Gießen und Temperatureinstellung die Kosten für den Bonavita absolut wert.
     
  6. #6 Buddenbrokk, 09.02.2015
    Buddenbrokk

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    Vielen Dank für die vielen Inputs - meinen Melitta-Filter finde ich nicht mehr, also darf, muss was neues her. Das mit dem zu fein gemahlenem Kaffee könnte natürlich sein. Ich habe ganz einfach die Filterkaffee-Einstellung bei der Vario gewählt. Für die Kenwood funktioniert diese Einstellung auch tadellos.
    Zur Kmix: Das Wort Schwallbrühung wird so nicht verwendet in der Produktbeschreibung, aber das Wasser tritt gleichmässig verteilt aus einer Art Brausekopf mit insgesamt 9 kreisförmig angeordneten Löchern aus. Es läuft ziemlich schnell durch (hängt aber wohl sicher auch mit dem Mahlgrad zusammen) Der Kaffee hat daraus deutlich mehr Aroma als wenn ich den genau gleichen Kaffee z.B. in einer Ferienwohnung aus einer gewöhnlichen Billig-Filtermaschine zubereite. Der Goldfilter scheint mir im Vergleich zum Beispiel zur Aeropress einen kräftigeren, fast ein wenig Richtung Mocca gehenden Geschmack zu produzieren. Das ist auch durchaus gewollt. Mein Wunsch wäre es trotzdem, sozusagen als Spielart, mit einem Handfilter vor allem die zarten, fruchtigen Aromen besser zur Geltung zu bringen. Diese scheinen mir bei der Kmix - vielleicht aber bloss wegen dem Goldfilter etwas unterzugehen.
    Der Bonavita-Kocher wäre das optimale Gerät für uns, da mein Mann Grüntee-Trinker ist. Blöderweise haben wir gerade vor ca. zwei Monaten einen neuen elektrischen Wasserkocher mit Temperaturwahl gekauft, den man gleichzeitig zum Teezubereiten brauchen kann Modell Turmix). Mein Filterkaffee-Kocher müsste also irgendwo in der zweiten Reihe ein Plätzchen finden und mit der Herdplatte vorlieb nehmen. Ich dachte auch hier an das Kalita-Modell. Röster Roger (Kafischmitte) aus dem Emmental, der hier in der Schweiz eigentlich den Weg gebahnt hat zu Filterkaffee als neuer Genussmöglichkeit, vertreibt die Kalita-Geräte und das Zubehör und findet, dieser Kocher sei besser verarbeitet als der Hario Buono.
    Alles in allem werde ich wohl mit einem preiswerten Hario-Set mal anfangen und wenn es dann Spass macht und ich dranbleibe, an die Anschaffung eines Spezial-Wasserkessels gehen.
     
  7. #7 Dirk2/3, 09.02.2015
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    Hallo,
    das ist mal richtig interessant.
    Giesstechnik und Geschmack.
    So explizit war mir das noch nicht klar.
    Ich mache immer eine Mulde in der Mitte und gieße aussenherum.
    Gibt es einen Tip, wenn ich nur einen Melitta Porzellanfilter aus den 50ern habe.(Grösse102)
    Welches Papier wäre da am besten geeignet? Ich benutzte bisher immer nur die braunen Ökowindeln...:).


    Gruß
     
  8. #8 silverhour, 09.02.2015
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    Das Melittapapier in Größe 102 ist wie für den Porzellanfilter gemacht ;)
    Am besten nimmst Du das weiße und spülst es vor dem Benutzen mit heißem Wasser aus. Dem Melittapapier fehlt halt die Überseexotik, aber auch wenn viele (ich eingeschlossen) das Papier von Chemex oder Hario geschmacklich besser finden, schlecht ist Melittapapier ganz und gar nicht.
    Alternativ paßt auch das Hario 02, wenn Du unten die spitze Ecke umknickst.

    Grüße, Olli
     
  9. domo

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    Danke ;)

    Ich beschäftige mich erst seit kurzem mit den verschiedenen Papieren, davor habe ich mit dem V60 + Hariopapier wie es in fast allen Brewbars gemacht wird experimentiert; das Papier war da quasi vorgegeben. Meine bisherige Beobachtung ist, dass die Existenz oder auch Abstienz von "Aromaporen" (kleinen regelmäßigen Löchlein im Papier) zusammen mit der Dicke des Papiers den größten Einfluss hat. Bei Melitta Gourmet (?) sind diese im oberen Teil häufig vorhanden und nehmen nach unten hin immer stärker ab, bei dm-Papier sind sie gleichmäßig durchgehend und bei Kalita/Hario gibt es sie gar nicht. Der Sinn von ihnen ist IMHO den Durchlass von Kaffeeölen in einem bestimmten Maße zu ermöglichen (Lipidverbindungen sind reliv groß); die Folge ist ein vollerer Körper bei diesen "Poren".
    Welcher Filter für dich passt? Probiere es aus und berichte es, würde mich darüber freuen!:)
     
  10. #10 Buddenbrokk, 10.02.2015
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    In der Tat, sehr interessant. Es scheint sich also zu lohnen, trotz des bereits vorhandenen Equipements noch etwas Neues auszuprobieren. Zumal wir hier ja von anderen finanziellen Dimensionen sprechen als bei einem neuen Siebträger oder einer neuen Highend-Mühle. Wie sieht es eigentlich mit dem Material des Filterhalters aus? Ich dachte für den bescheidenen Anfang an das Anfängerset von Hario mit Plastikfilter, einfach um mich mal heranzutasten, ob ich auf dem Handfilterweg weitermachen will. Spricht da etwas dagegen ausser ästhetische Gründe?
     
  11. #11 Dirk2/3, 10.02.2015
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    Ich finde Plastik nicht so toll.
    Ein Porzellanfilter kostet ca. 20 Euro.
    und sieht gut aus. Ich habe den seit 20 Jahren und meine Mutter 30 Jahre und deren Mutter hat den in den 50ern gekauft.(den Selben!). Würde bei Plastik keinen Sinn machen.
    Der Melitta Porzellanfilter in weis, die Mutter aller Brühkaffees, sollte man ohnehin da haben.
    Gruß
     
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  12. #12 Buddenbrokk, 10.02.2015
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    Das ist ja grade das Problem am Porzellanfilter - ich befürchte, dass seine Lebensdauer möglicherweise mein Interesse am Handfiltern um ein mehrfaches übersteigt. Deswegen erst mal mit was billigem probieren, ob es auf die Länge Freude macht. Ich bin leider so, schnell zu begeistern, aber nicht so gut im Dranbleiben.
     
  13. #13 Dirk2/3, 10.02.2015
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    Der ideale Konsument.:)
    Als Tip: Schmeiss alles aus dem Fenster und mache eine Reise.:p
    Gruß
     
  14. #14 silverhour, 10.02.2015
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    Dann hol Dir doch einen "normalen" Melitta Plastikfilter für 2,99€ aus dem Supermark. Die Dinger erfüllen sehr gut ihren zweck.
    Geschmacklich gibt es keinen Unterschied zwischen Porzellan und Plastik. Der Vor- und Nachteil bei Porzellan ist, daß es die Temperatur ein wenig speichert - der Porzellanfilter sollte also vor dem Benutzen mit heißen Wasser erwärmt werden (was beim Ausspülen des Filters ja in einem Aufwasch passieren kann), läßt dann aber das Brühwasser weniger abkühlen.

    Dem ist inhaltlich nichts mehr hinzuzufügen!

    Grüße, Olli
     
  15. domo

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    Was sind den deine Anforderungen an das Produkt beziehungsweise dessen Material?
    Ich selbst bevorzuge Porzellan und Keramik, da diese von der Isolation/Hitzeleitfähigkeit angenehmer und IMHO hygienisch unbedenklicher sind. Metall (Kalita und Vietnam-Filter) finde ich unangenehmer, da man sich schneller mal die Hände verbrennt und für Plastik spricht eigentlich nur der Preis; wobei das in diesen Preissphären noch überschaubar ist.

    Da stellt sich nur die Frage welchen, da die Melittafilter in diversen Größen, Materialien und mit verschiedenen Abflußlöchern etc. existieren. ;)
     
  16. #16 Buddenbrokk, 10.02.2015
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    Ihr versteht es einfach nicht, obwohl es im Titel steht: Ich möchte ein neues Spielzeug, das mit Kaffee zu tun hat. (@dirk: Es muss ja auch Leute geben, die die Wirtschaft am Laufen halten...) Einen Melitta-Filter hatte ich schon, ist also nicht wirklich neu. Ausserdem: Falls es gar keinen Unterschied in der Handhabung oder dem Ergebnis macht, ob Melitta oder Hario oder Kalita oder weiss nich was, dann frage ich mich, warum überhaupt ein Mensch in Deutschland, dem Heimatland der Melittas, auf die Idee kommt, mit japanischen Filtern herumzuhantieren, dessen Papierchen man nur im Internet für ein mehrfaches des Preises erhält?? Manche von euch gar mit mehreren abwechselnd.
    So, und weil ich, bei aller Verrückheit, die darin steckt, dass man überhaupt neben Aeropress, Filtermaschine, Espressomaschine noch mal ein neues Kaffeezubereitungsteil haben will, doch noch einen Rest Verstand einbringen will, dachte ich, ich probiere es mal erst mit der Billigvariante (bei Coffecircle derzeit: Glaskaraffe, Filterpapier, Hario Plastikfilter für unter 16 Euro), ob mir die Handfilterei überhaupt zusagt, rein von der Geduld und so. Wenn es nicht so ist, ist die Fehl- Investition nicht höher, als wenn man zu zweit in einem miesen Kinofilm war. Wenn es denn aber Freude macht und ich dran bleibe, dann kann man den Plastikfilter gegen ein hochwertigeres und langlebigeres Material austauschen und vielleicht einen speziellen Wasserkocher dazu.
    Jetzt Schritt 3: Falls aber die Leute hier, die das alles schon probiert haben, finden, PLastikfilter ist eklig und gibt nicht das gleiche Aroma wie derselbe Filter in Glas oder Keramik, muss halt gleich einer aus Glas oder Keramik her. Nicht weil er länger lebt, sondern weil er besser schmeckt, äh, natürlich der Kaffee, der unten raus kommt.
     
  17. Bili

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    Ich sag nur "Brewover": klick mich

    Ich habe es schon vorbestellt und inkl. Shipping, Zoll und Steuern landest so bei 95€. Mit dem Ding kannst du ColdDrip, Filter, Steep and Release Dripping usw. :)
     
  18. #18 Buddenbrokk, 10.02.2015
    Buddenbrokk

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    Na, da sind wir aber auch gespannt. Sieht für mich ein wenig nach Versuchsanordnung im Chemieunterricht aus... Cold Drip??? Kommt da dann kalter Kaffee raus? Also alles was recht ist....
     
  19. #19 Dieselweezel, 10.02.2015
    Zuletzt bearbeitet: 10.02.2015
    Dieselweezel

    Dieselweezel Mitglied

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    Ich habe eine V60, Chemex und Sowden. Wenn Du auf milde, teeartige Kaffees stehst hol Dir die Chemex. Ich liebe sie. Für fruchtige Kaffees finde ich sie eigentlich noch besser als die V60.
     
  20. jacam

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    Ich find von Hario v60 den Glasfilterhalter am schönsten, den hab ich jetzt schon 2mal verschenkt und kam gut an. Wir haben den Hario drip decanter für den Frühstückskaffee jeden Tag in Gebrauch, das Kunststoff von Hario macht auf mich einen recht hochwertigen Eindruck. An Filterpapier kann man gerade mit dem Melittasortiment viel rumprobieren.
    Aber bei neues Spielzeug faellt mir ja eher der Hario Syphon ein (- oder Bodum Santos so hiess das Ding als ich Kind war). Aber bevor ich neues Spielzeug anschleppen darf, muss ich erst was ausrangieren. ;)
     
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