olympia 1954 pressostat

Diskutiere olympia 1954 pressostat im Restaurierungen und Raritäten Forum im Bereich Maschinen und Technik; Wer kann mir etwas über diesen Pressostat vom letzten Jahrtausend sagen? Er war (ist) extern montiert :shock:. [IMG] [IMG] [IMG] und das...

  1. migg

    migg Gast

    Wer kann mir etwas über diesen Pressostat vom letzten Jahrtausend sagen?
    Er war (ist) extern montiert :shock:.


    [​IMG]

    [​IMG]

    [​IMG]

    und das neben an ist die Niveau steuerung.

    [​IMG]
     
  2. #2 nacktKULTUR, 23.07.2012
    nacktKULTUR

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    Was möchtest Du gesagt bekommen? Funktionieren diese beiden Apparate noch? Wenn nicht, dann ist es kein Problem, sie zu reparieren. Falls es Halbleiter drin hat, sind sie mit Sicherheit diskret aufgebaut. Aufgrund des Herstellers (Saia in Murten) kann ich nur sagen: Regeltechnik vom Feinsten!

    Hier wäre der aktuelle Link zu Saia-Burgess. Und hier der Wikipedia-Eintrag.

    nK
     
  3. migg

    migg Gast

    AW: olympia 1954 pressostat

    Ich habe mich noch nicht getraut ihn zu öffnen, da es vielleicht Dichtungen hat die beschädigt werden könnten, und Ersatz schwierig zu finden ist in dem Alter .
    Steckt da eine Quecksilberwaage drin ?

    ich habe die Kaffeemaschine dazu (Fotos folgen)
     
  4. #4 nacktKULTUR, 23.07.2012
    nacktKULTUR

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    Dichtungen kann man zur Not selbst schneiden. Zur Quecksilber-Frage: Wenn die Funktion lageabhängig ist/war, dann ein klares Ja. Aufgrund der Größe könnte man eine Quecksilberwippe vermuten. Wichtig: Wenn Du das Gerät öffnest, solltest Du das unbedingt in einer großen Plastikschüssel tun. Gesetzt den Fall, die Wippe ist zerbrochen, und beim Öffnen kullern die Quecksilberkügelchen raus, könntest Du einen kompletten Holzboden und/oder Teppich oder was auch immer unter Atemschutz rausreißen und als Sondermüll entsorgen. Das Problem von Quecksilberdämpfen sind die Langzeitfolgen.

    nK
     
  5. #5 gunnar0815, 23.07.2012
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    Seit ihr euch sicher das es ein Druckschalter ist und nicht eine vergessene Chemiebombe aus dem zweiten Weltkrieg? :lol:


    Gunnar
     
  6. #6 Sansibar99, 23.07.2012
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    Die Schweiz war doch neutral... mehr oder weniger.

    Und zu Chemiewaffen hätte Henri Dunant bestimmt "Non!" gesagt ;-)

    Ist der Unterbau ne Holz- oder schwarze Steinplatte? Und wie war das extern angeschlossen? Wenn Quecksilberwippe mit Lunge, dann müsste ja ein Rohr zur Wasser/Dampf-Übertragung hinführen, oder?

    Grüße,
    Holger
     
  7. #7 nacktKULTUR, 23.07.2012
    nacktKULTUR

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    Blödeleien mal beiseite. Die nützen Migg nichts.

    Hat es ja, wie man sieht.

    Etwas, das gegen die Quecksilberwippe spricht: Auf dem Typenschild steht "tension de commande" - Steuerspannung. Also wird in dem Topf ein Membranschalter und ein Schütz enthalten sein. Mit Quecksilber schaltet man hohe Ströme direkt, ohne Schütz.

    @Migg
    Ein Bild der Anschlussklemmen (mitsamt der Beschriftung) wäre hilfreich. Ich vermute, es hat R, S. T (Eingang), R, S, T Ausgang, und einen (fakultativen) N (bei 220V). Wenn kein N vorhanden ist, wird die Spule des Schütz via Vorwiderstand Phase - Phase (380) betrieben. Deshalb die Varianten 220/380 auf den Typenschild.

    nK
     
  8. migg

    migg Gast

    AW: olympia 1954 pressostat

    danke nacktKULTUR aber ein bischen spass darf es schon sein, das Leben ist ernst genug.
    im 2ten Weltkrieg war übrigens Henri Guisan General in der Schweiz

    hier die dazu gehörende kaffeemaschine. vorne rechst sind die wasseranschlüsse der 1/8"
    anschluss ist wohl für den presso.

    [​IMG]

    [​IMG]

    [​IMG]

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    [​IMG]

    [​IMG]

    da nicht alle wissen wie lange Olympia schon produziert hat und was, habe ich nachher noch ein paar Fotos von Gartenstühlen und Sonstiges.
     
  9. blu

    blu Mitglied

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    Hi,
    hat eigentlich schon jemand geschrieben, dass die gute Oli(?)mpia wunderschön ist?
    LG blu
     
  10. awild

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    WOW :shock:

    Wunderschön! Ich hoffe, dir gelingt die Reparatur!

    LG Andreas
     
  11. #11 Holger Schmitz, 24.07.2012
    Holger Schmitz

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    Ich schiebe es mal in Reparatur und Wartung, ok ?
    Grüße
    Holger
     
  12. #12 Sansibar99, 24.07.2012
    Sansibar99

    Sansibar99 Mitglied
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    Herrlich schöne Maschine.
    Was sind denn da für Brühgruppen verbaut? Ich hab die schon mal wo gesehen...

    Wie viele Jahrzehnte hast Du gebraucht, um so eine wunderbare Sammlung zusammen zu bekommen?
    Chapeau!
    Gruß,
    Holger
     
  13. migg

    migg Gast

    AW: olympia 1954 pressostat

    Die Olympia sollte noch funktionieren da sie bis vor ein paar Monaten in einem Restaurant im Tessin noch im Einsatz war.

    Ich war am Morgen den Pressostat öffnen ( gehe Fotos machen) es ist keine Quecksilberwaage
    verbaut. Das Innenleben sieht genial aus, mit so einer Technik fliegen sicherlich die MIG`s

    Die Kolben werden von Olympia Express sein ( ab und zu haben die auch etwas selber gemacht)

    die Sammlung: bis vor ein zwei Jahren sind mir die Maschinen zugelaufen, nun kaufe ich sie unter
    anderem bei Ricardo.
     
  14. migg

    migg Gast

    AW: olympia 1954 pressostat

    Hier die Beschrifftung der Anschlussklemme

    [​IMG]

    so sieht der Presso von innen aus

    [​IMG]

    [​IMG]

    [​IMG]

    [​IMG]

    [​IMG]

    das ist die niveau steuerung, das magnetventil war auch extern

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    [​IMG]

    [​IMG]

    so jetzt muss ich dann nur noch bei gelegenheit die Maschine öffnen.
     
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  15. #15 nacktKULTUR, 24.07.2012
    nacktKULTUR

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    Bingo. Ich habe offenbar ins Schwarze getroffen - es ist ein Druckschalter mit nachgeschaltetem Schütz. Die Antriebsspule hat einen Abgriff für 220V. Die mittlere Klemme dürfte nur der Schutzleiter sein und darf nicht zur Nullung verwendet werden.

    R, S und T sind die Eingänge, U, V und W die geschalteten Ausgänge. Aber das solltest Du noch anhand der Schützkontakte verifizieren.

    Ich gehe davon aus, dass die "Niveausteuerung" nur ein Schütz ist zur Ansteuerung des Motors und des Magnetventils. Am Kessel muss sich noch ein Schwimmerschalter befinden, der die Spule dieses Schützes aktiviert.

    Eine Niveau-Sonde gibt's hier nicht. Die dafür erforderliche Halbleitertechnik gab's 1954 noch nicht. Die pull-down-Schaltung, die im Mikroampèrebereich arbeitet, hätte in der damals verfügbaren Technik mit Elektronenröhren gebaut werden müssen, oder wenigstens mit Kaltkathoden-Röhren. Die Firma Elesta AG in Bad Ragaz hat damals so Zeug hergestellt. SAIA AG war mehr auf Fein- und Elektromechanik spezialisiert.

    Der Kippschalter (2 Amp belastbar) passt irgendwie nicht so recht ins Bild - er hat auch keine angelöteten Drähte mehr. Ist vielleicht mal zur manuellen Kesselfüllung (Überbrückung des Schwimmerschalters) eingebaut worden.

    Danke für die interessanten Bilder. Die elektrischen Komponenten erinnern mich an die Basteleien in meiner Jugend. BTW, ich bin 2 Jahre älter als diese Espressomaschine.

    nK
     
  16. migg

    migg Gast

    AW: olympia 1954 pressostat

    nacktKULTUR danke für deine super Erklärung.

    Den Schwimmer im Boiler kenne ich von der Cubica 1964 die hatten dann eine Elesta Steuerung.

    Hier noch Bilder von den Dingen die Olympia sonst noch so herstellte.

    [​IMG]

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  17. #17 TwimThai, 25.07.2012
    TwimThai

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    Die Stühle sind klasse. Aber auf dem ersten Bild, sind das Tischtennis-Schläger? ;)
     
  18. migg

    migg Gast

    AW: olympia 1954 pressostat

    Das sind Filterpfannen ( es fehlt leider das XXL Portionensieb) da konnte man grössere Mengen Kaffee brühen, für Frühstück oder so. Aber wie der schmeckte oder aussah, aus einer Handhebelmaschine, keine Ahnung.
     
  19. #19 gunnar0815, 25.07.2012
    gunnar0815

    gunnar0815 Mitglied

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    Ach die Filterpfannen sind ja interessant. Der obere Teil kommt in den normalen Siebträger und ist dann eine größere Dusche und der untere dann mit Sieb für zig Espressos.
    Ach so lange die Maschine die Flussrate und die Temperatur schafft warum soll es nicht gehen.

    Gunnar
     
  20. migg

    migg Gast

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    Auf der anderen Seite, vom Teil mit dem weissen Klebeband, passt es in den Kolben.

    Bei den späteren Modellen gab es einen Siebträger der ca.15cm hoch war, auch für
    zig Kaffee`s. Aber das Brühwasser wollte nicht so richtig durch einen 13cm dicken
    Kaffeekuchen, auch mit Pumpendruck nicht. Habe noch einen rumliegen.
     
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