OT: Alexa und Alternativen

Diskutiere OT: Alexa und Alternativen im Was ich unbedingt noch sagen wollte... Forum im Bereich Kaffeeklatsch; Wir haben zuhause bislang keinerlei Alexa oder ähnliches rumstehen. Töchterlein hat jetzt den ganz argen Wunsch geäußert, sowas zu besitzen, da es...

  1. #1 Barista, 16.04.2020
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    Wir haben zuhause bislang keinerlei Alexa oder ähnliches rumstehen.
    Töchterlein hat jetzt den ganz argen Wunsch geäußert, sowas zu besitzen, da es so genial ist, damit Musik zu hören.
    Daher mal ein paar Fragen an die Spezialisten:

    Ich habe als Streamingdienst derzeit Aldi-life (Napster). Funktioniert das auch über Alexa oder geht da nur dieses Amazon-Prime-Angebot?
    Gibt es denn taugliche Alternativen (z.B. Google-Home), die ähnliches bieten?
    Wenn man auch Datenschutz in die Entscheidung mit einbezieht, gibt es da Unterschiede zwischen den Anbietern?

    Jetzt das wichtigste: Ich empfinde es eigentlich als Horrorvorstellung, wenn Amazon bei mir zuhause mithören würde (ich weiß, erst ab der Aufforderung sollen die Datenleitungen angehen). Kann man sich denn ggf. einen extra Amazon-Account zulegen, über den nur diese Alexa-Sache läuft und der dann im Prinzip von mir getrennt ist?
     
  2. #2 benötigt, 16.04.2020
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    Du wirst erstaunt sein, wie schnell Deine Daten verknüpft sein werden. IP Adresse, geographischer Standort,... Es ist eine Illusion, seine Daten schützen, oder trennen zu können.

    Und ganz ehrlich - Kinder haben auch ganz dringende Wünsche nach Ponys, Barbiepuppen, Samuraischwertern und sonst noch was. Erfüllst Du die auch alle? Musiksteuerung mit Alexa ist das allerschlechteste Argument, wenn Deine Tochter nicht vom Hals abwärts gelähmt ist. Lass Dich da nicht in eine unsinnige Richtung treiben. Wenn das Kind schon zu faul zum tippen ist, dann braucht sie wohl andere Stimulationen, um Ihre Motorik zu fördern.

    Ich bin sicher nicht gegen technische Innovation. Aber Alexa für Musiksteuerung ist wie Auto zum Bäcker - degenerative Faulheit.
     
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  3. joost

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    Das kommt jetzt aber schon etwas darauf an, wie weit es zum nächsten Bäcker ist ;)
     
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  4. #4 Barista, 16.04.2020
    Zuletzt bearbeitet: 16.04.2020
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    Alexa ist halt einfach "cool" und findet sich wohl in sehr vielen Jugendzimmern wieder. Mehr nicht. Nur um die Musiksteuerung geht es dabei nicht.
    Keine Ahnung, ob Du selber Kinder hast, es ist aber eine ständige Gratwanderung, was man erlaubt und was man verbietet. Alles verbieten funktioniert halt nicht und so versucht man halt einen Mittelweg zu finden und die Sache in vernünftigen Bahnen zu halten.

    p.s.:
    Interessanterweise habe ich bisher die meisten Erziehungsratschläge von Leuten bekommen, die keine Kinder hatten, dafür aber sehr viel theoretisches Wissen. Leute, die selbst in dieser Mühle drinstecken, geben diese Ratschläge nicht ungefragt, da sie um die Probleme bei der pratischen Umsetzung wissen.
     
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  5. #5 plempel, 16.04.2020
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    OT, sorry:
    Wie unser Kinderarzt. Der gab auch immer Ratschläge zur Erziehung, hatte aber selber keine Kinder, dafür Hunde. :D
    War aber ein guter Arzt. :)
     
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  6. #6 Tschörgen, 16.04.2020
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    Pssst. Bitte nicht weiter sagen .... Tierarzt! :p
     
  7. #7 benötigt, 16.04.2020
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    Ich glaube, da sind wir etwas weiter zum tiefen Grund der Diskussion vorgedrungen. Oder?
    Nicht immer alles verbieten können vs. gibt es vielleicht doch Datenschutzgründe, die ich vorbringen kann.

    Denn aus rein datenschutzrechtlicher Sicht ist Alexa eine absolute Katastrophe. Gerade im Kinderzimmer, deren Bewohner so absolut gar keine Gedanken an potentielle Folgen haben. Die Käufer denken, es geht darum, ihnen das Leben leichter zu machen ("super Musiksteuerung"). Der eigentliche und im Kleingedruckten nicht mal verschwiegene Grund ist das Datensammeln. "Aber ich habe ja keine Geheimnisse" ist dann immer die Ausrede.... Man kann sich nur wundern. Werde auch gleich sagen, warum. Aber als Eltern den Kindern zuzumuten, ihre Daten langfristig preisgegeben zu haben, wird später grosse Betroffenheit auslösen. Dabei lasse ich nicht gelten, Kinder haben ja/ nein, weil das Grundproblem für jede Person altersunabhängig gleich ist.

    Warum rate ich, nicht unnötige Daten und Zugriffe zu erlauben? Ich habe für eine Firma gearbeitet, die sich mit Maschine Learning (landläufig eine Unterart der Künstlichen Intelligenz) beschäftigt hat. Für Kundenprojekte haben wir zwangsläufig Einblick in die Datensammlungen der Unternehmen bekommen. Es ist wie in einem schlechten Science Fiction, was alles an zutreffenden Ableitungen aus Deinen Daten gewonnen werden kann. Und ohne in Details zu gehen, aber aus Deinem Musikgeschmack kann ich mit hoher Treffergenauigkeit ableiten lassen, was Deine politische Haltung ist, wie beeinflussbar Du bist, welches Konsumverhalten Du an den Tag legst, welche Gesundkeitsrisiken für Dich bestehen, was Deine soziale Stellung ist, welche beruflichen Optionen Dir offen stehen, welche Kreditwürdigkeit Du hast, etc.. Glaubst Du nicht? Musst Du nicht. Denn immer noch glauben die Leute, dass niemand etwas damit anfangen kann, ob sie Geschrabbel vom Wendler hörst, oder Zwölftonmusik von Stockhausen. Nur mit der Info alleine wird es auch nichts, aber Du wirst damit kategorisiert. Und dort steckt die Gefahr. Und das sind nur die Punkte beim etlaubten Zuhören. Was sonst noch heimlich passiert, ist gänzlich unklar.

    Wie gesagt - nicht immer alles verbieten wollen ist aus meiner Sicht ein sehr, sehr schwaches Argument, wenn es um die Zukunft Deiner Kinder geht.
    Aber, die Entscheidung bleibt absolut bei Dir. Vorschriften mache ich nicht. Wenn Du nicht die Nerven hast, dem Kind die Stirn zu bieten, ist das auch ein plausibler Grund, Alexa zuzulassen.
    Aber da Du um Meinungen gebeten hattest, sage ich deutlich, welche Meinung ich zu Alexa habe. Ich habe nicht Deine Erziehungsmassnahmen kommentiert. Das steht mir nicht zu. Ich gebe nur Argumente zur Verwendung von Alexa(oder vielmehr dagegen).
    Mehr will ich gar nicht ausführen.
     
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  8. vectis

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    Der Vergleich mag etwas platt sein, aber Alexa und ähnlich vermeintliche Annehmlichkeiten, die hintergründig der Sammlung von Daten zum Erstellen von vermeintlichen Konsumentenprofilen dienen, und die Gefahr des Corona-Virus scheinen mir für manche Mitmenschen ähnlich schwer fassbar zu sein.
    Frei nach dem Motto:
    Sieht man nicht, riecht man nicht, schmeckt man nicht - kann ja gar nicht so schlimm sein.

    Ich staune immer wieder wie naiv oder auch nur bequem manche Leute sind. Es fing doch schon bei Whatsapp an.
    Als ich ich einen Freund mal darauf ansprach warum er mich nicht vorher gefragt hat ob ich damit einverstanden bin, dass er meine in seinem Smartphone hinterlegten Kontaktdaten dem Betreiber von Whatsapp zur Verfügung stellt, sah ich nur in erstaunte Augen eines immerhin Akademikers.

    Es ist doch leider schon längst soweit, dass man sich dieser Entwicklung kaum noch entziehen kann. Was man aber sicher kann, ist auf Alexa zu verzichten.
    Ich für meinen Teil kann und will den Lichtschalter und anderes noch manuell betätigen. Ein sogen. Smart-Home käme mir nicht "ins Haus".
     
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  9. #9 Tokajilover, 16.04.2020
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    ob snowden alexa nutzt? :D

    Aber Ehrlich, man kann alles abhören!
    Das Auto meldet die Personenzahl, geschwindikeit, ort etc..... hat auch mikrofone ;)
    das handy eh, die pc's etc ebenso.

    ich hebe etwas smarthome mit sonoff und es ist mit sch...egal ob die chinesen wissen wann ich die kaffeemaschine starte :p. inkl der trompete überm see :rolleyes:
     
  10. #10 Holger Schmitz, 16.04.2020
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    Ob Alexa mit Napster kompatibel ist weiß ich nicht, mit Amazon Prime kann man auf ca. 2 Mio Musikstücke zugreifen, mit Music-Unlimited auf ca 30 ? Mio Stücke gegen einen kleinen monatlichen Aufpreis (der es mir nicht wert ist).
    Nutzt man bereits audible kann man es auch mit Alexa komfortabel nutzen.

    Abhören oder nicht ist mir egal, das macht ein Smartphone ohne aktiv geschaltete Apps ebenso wie auch die Dinge die Tokajilover schon nannte, selbst seinen Linux-PC kann man nicht komplett absichern... Ich finde für mich dass der Komfort überwiegt : Licht in verschiedenen Räumen per Sprache von einer meiner 3 Alexen steuern zu können, Radiosender auf Zuruf auszuwählen, Fernseher inkl. Beleuchtung zu starten, wenn ich koche Zutaten die bald ausgehen per Sprache auf die digitale Einkaufsliste zu setzen, ohne verdreckte Finger 2 Timer auf Zuruf zu stellen anstelle 1 Timer am Handy und den zweiten an der Küchenuhr, abgesehen von Radio, Licht im Schlafzimmer auf Zuruf ausschalten wenn man schon zugedeckt in der Falle liegt und nicht im stockdunklen über den Hund ins Bett zu stolpern. Ist auch ein recht angenehmer Wecker.
     
  11. #11 vectis, 16.04.2020
    Zuletzt bearbeitet: 16.04.2020
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    ... die natürlich auch irgendwo ausgewertet wird. Und falls Du dann noch in persona (statt den Lieferdienst in Anspruch zu nehmen, der ja die Einkaufsliste ebenso bequem übermittelt bekommen kann) in den Supermarkt gehst, dann wundere Dich in Bälde bitte nicht über personalisiert "angepasste" Preise, deren digitale Anzeige einen Tick höher geht wenn Du den entsprechenden Gang mit der Ware im Regal betrittst.

    Es soll niemand später mal sagen, dass ihm diese Entwicklung so gänzlich unklar gewesen sei.
    Der "gläserne Konsument" hat sich doch bereits vor längerer Zeit in Form von albernen Treuepunkten, Deutschland-Card usw. bereit erklärt sich ausleuchten zu lassen, wenn es nur irgendeinen vermeintlichen Bonus gibt. (Da waren mir die ganz früher mal üblichen Rabattmarken auf einer Pappkarte deutlich lieber...)

    Soweit meine Prophezeiung wohin das zeitlich gesehen gar nicht so fern führen wird.

    Und noch dazu eine Anmerkung:
    Mir hingegen ist meine "informelle Freiheit" wichtiger und solange ich Vermeidungsstrategien anwenden kann, werde ich es tun.
    Ich bezahle beispielsweise überwiegend bar und nicht jeden Scheiß per Karte. Und ein Smartphone habe ich aus besagten Gründen ebenfalls nicht. Für meinen Bedarf reicht ein altes Nokia, das ja auch bereits geortet werden kann, aber es hat keinerlei Apps, die es ohnehin nie aus reiner Menschenfreundlichkeit umsonst gibt.

    Wenn nämlich zum Beispiel eine Krankenversicherung alsbald den Tarif erhöht, weil man anhand meines Konsumprofils eine ungesunde Ernährung o.ä. unterstellen zu glauben meint, und daraus ein höheres Risiko ableitet, dann sind wir nicht mehr weit vom Punktesystem, wie es in einem bekannten Land bereits eingeführt wurde.
    Dann hätten wir uns von einer Solidargemeinschaft zu verabschieden und werden sehen wie komfortabel der persönliche Lebensbereich tatsächlich noch sein mag.

    Sorry, aber ich sehe Grund zur Besorgnis, Komfort hin oder her.
     
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  12. #12 benötigt, 16.04.2020
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    Richtig erkannt @vectis .

    Und es stimmt, dass der Komfort der gesprochenen Einkaufsliste erstmal nett erscheint.
    Was viele Konsumenten nicht verstehen ("ist mir egal"), ist, dass es nicht bei der Liste aufhört. Die Daten werden erst durch Verknüpfung interessant und wertvoll. Alexa plus Bewegungsprofilen den Mobiltelefons, Onlinebestellungen, Kreditkarteneinsätzen, Social Media Informationen, Fahrzeugbewegungsinformationen, Mitgliedschaften, Suchmaschineneingaben in Browsern, Krankengeschichte, Stromverbrauch, Musikvorlieben, Softwareverwendung, etc.... Erst damit macht es Spass.
    Die Kunden denken erstmal, das sind alles einzelne, alleinstehende Informationen über sie. Das ist es aber nicht - es ist die Verknüpfung dieser Daten, die sie wertvoll macht.
    Dann höre ich oft "aber es gibt doch Datenschutz"... ja, auf dem Papier steht, das nichts unerlaubt mit den Daten passieren darf. Aber diesen Schutz haben die Kunden mit der Zustimmung zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen im Kleingedruckten meist explizit aufgegeben.
    Und dann ist es immer noch so, dass niemand Dir direkt etwas Böses tun will. Es ist nur ein wesentlicher Beitrag, um Systeme und Kategorien der Fremdbestimmung zu entwickeln. Da rede ich ganz sicher keinen Quatsch, wie sich in China zeigt.

    Trotzdem - es darf jeder absolut so handhaben, wie er das für sich entscheidet. Aber später zählt eben nicht, "hab ich nicht gewusst". Jeder hat es gewusst, aber war zu faul, es zu lesen und zu verstehen.

    Ganz, ganz kleines Beispiel: Kennst Du die genauen Bedingungen, die Du mit dem KN eingegangen bist? Dann lies mal nach... Und wenn es dann heisst, ist doch nicht schlimm, verweise ich wieder auf den Anfang - es ist erst in Verknüpfung mit anderen Daten relevant.
     
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  13. #13 Augschburger, 16.04.2020
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    Bevor hier die VerschwörungsTHEORETIKER die Oberhand gewinnen: :eek:
    Ich hab mal in den Alexa-Skills geschaut, da gibt's "Aldi life", aber das zieht anscheinend nur für Medion SmartHome Produkte.
    Für Napster direkt habe ich keinen Skill gefunden.
    "Alexa, spiel Musik von Aldi Life."
    "Ich kann keine Lifesongs von Aldi finden."
    Phuhh, nochmal Glück gehabt. :D

    Sohenmann schaut grade mal bei seinem Google Home - bis jetzt sieht's nicht gut aus...
     
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  14. #14 benötigt, 16.04.2020
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    Böser Vorwurf an jemanden, der genau die Systeme entwickelt hat, die Firmen die entsprechenden Möglichkeiten eröffnen...

    Ausserdem wurde mir kürzlich hier im KN schon ein Beitrag als "Verschwörungstheorie werden unterbunden"gelöscht, der auf Berichten aus dem Spiegel basierte. Ist also ein sensibles Thema für mich....
     
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  15. #15 Augschburger, 16.04.2020
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    Von mir aus.
    @Baristas Frage lautete aber sinngemäß: Pavoni oder Silvia?
    Eure Antwort: Ohne Dualboiler mit PID und Pressure Profiling geht garnix.

    und hat nix gefunden - höchstens Bluetooth, da tut's dann aber auch eine UE Boom oder sowas...
     
  16. #16 benötigt, 16.04.2020
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    Nee, nee... Die Fragen waren deutlich vielfältiger und sind auch vielschichtiger: Aldi? Alternativen? Datensicherheit? Accountverwaltung?
    Ich habe nur versucht, für einem Teilaspekt die Tragweite der Entscheidung deutlich zu machen, damit der TE auch dazu Informationen erhält, die sonst übersehen werden.
    Du hast dankenswerterweise die Aldifrage klären können und gezeigt, dass es beim Datenschutz eine grosse Bandbreite an Auffassungen gibt.
    Wir haben gelernt, dass Smart Home Steuerungen helfen, dass Hunde weniger Tritte bekommen und Chinesen an unserem Kaffeekonsum interessiert sein könnten und dass man für Aussagen zum Datenschutz besser Kinder haben sollte.
    Gab also schon zu vielen Aspekten einiges zu Lernen.

    Unbeantwortet ist nun nur noch die Frage Google vs. Amazon und dann darf sich der TE abschließend selber ein Bild machen.

    Es muss ja nicht immer darauf hinauslaufen, andere vom eigenen Weltbild zu überzeugen. Es ist doch für die Meinungsbildung gut, verschiedene Sichtweisen zu hören. Am besten mit gehaltvollen Informationen.
     
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  17. #17 Sebastiano, 16.04.2020
    Zuletzt bearbeitet: 16.04.2020
    Sebastiano

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    Es ist immer wieder ernüchternd zu sehen, wie unreflektiert von manchen Menschen die Auswirkungen ihres eigenen Handelns a) auf die eigene Privatsphäre – b) sogar Folgen für die Privatsphäre anderer Menschen durch Profilbildung, Gruppenzuordnung & Verknüpfung mit weiteren Datenquellen – verdrängt oder sogar billigend in Kauf genommen wird.

    Diese Dokumentation ist zwar bereits etwas älter, hat aber nichts an Aktualität verloren:
    ZDF-Doku: Amazon – gnadenlos erfolgreich
    Das verlinkte Video sollte bei Minute 30:10 automatisch starten
    Dauer: 13 Minuten

    Alexa-Datenschutz-Disaster:
    Was passiert mit den Sprachaufnahmen, die zu Amazon übertragen werden…?
    "…es existieren auch 'unbeabsichtigte' Aufnahmen, die Amazon 'eigentlich' gar nicht haben sollte…"

    Aus dieser Doku:
    Quintessens & Tipp für ein gäste- oder besucherfreundliches Hinweisschild in der eigenen Wohnung:
    vlcsnap-00005.png

    Zum Teufel…
    .
     
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  18. #18 Gregorthom, 17.04.2020
    Gregorthom

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    Wenn Du anderen vorwirfst sich nicht genau mit der Gefahr dieser Systeme auseinandergesetzt zu haben, dann hast Du dich nicht genau genug mit dem Thema "SmartHome" beschäftigt. Es gibt Systeme, die völlig autark ohne Anbindung ans Internet und ohne Steuerung über das Smartphone funktionieren, trotzdem den gesamten Komfort bieten. So was kostet dann aber auch keine 3,50€.
     
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  19. cbr-ps

    cbr-ps Mitglied

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    Sowas finanziert sich ja auch nicht von Nutzung und/oder Verkauf gesammelter Daten:D
     
  20. #20 benötigt, 17.04.2020
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    Bitte bei Diskussion und Emotion ganz genau aufpassen: Es ist ein vollkommener Unterschied, ob ich eine "intelligente", eigenständige Haussteuerung/ Automatisierung spreche, oder über ein "Smart Home". Bei Letzterem muss man auch wissen, dass es Anbieter gibt, die Lösungen haben, die nur optional mit dem Internet verbunden werden.

    Aber sobald es "smart" im Sinne des Wortes wird, ist es zwangsläufig extern vernetzt.
    Um es ganz plakativ mit einem Beispiel zu sagen: Eine Heizungssteuerung, welche die Temperaturwerte der eigenen am Haus installierten Sensoren mit in die Auslegung der Leistung einbezieht, ist intelligent. Wenn aber zur Heizungssteuerung Wettervorhersagen aus dem Netz verwendet werden, wird das als smart beziechnet. Egal, was zum Teil von Marketingabteilungen dazu für wundersame Bgerifflichkeiten entwickelt werden.
    Nett sind nur die "Autonomen", die denken, sie würden wunderbar unabhängige, intelligente Systeme betreiben, aber gar nicht merken, welche Daten beim nächsten Softwareupdate abfliessen.

    Da ist aber schon sehr OT an dieser Stelle, weil auch Verwender von intelligenten Systemen unnötigerweise schnell in eine Verteidigungshaltung geraten. Die eingesparte Energie müssen sie dann für ihre Erklärungen wieder verschwenden, hat sinngemäss mal Max Goldt formuliert.

    Der TE hatte ganz konkret nach Alexa gefragt und das ist zweifelsfrei eine internetbasierte Technologie, mit allen erwähnten Vor- und Nachteilen. Die Entscheidug obliegt jedem selbst. Mal sehen, zu was sich der TE entschliesst.

    Lassen wir es gut sein. Es gibt genügend bekannte Argumente auf allen Seiten. Es ist eine persönliche Entscheidung.
     
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