Persönlicher Abschied vom Espresso?

Diskutiere Persönlicher Abschied vom Espresso? im Brühkaffee Forum im Bereich Maschinen und Technik; Auch in Hamburg wüsste ich kein Café, in dem ich in mehr als zwei Drittel der Fälle einen Espresso optimal zubereitet bekomme. Die Quote erriche...

  1. #61 yoshi005, 12.01.2018
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    Auch in Hamburg wüsste ich kein Café, in dem ich in mehr als zwei Drittel der Fälle einen Espresso optimal zubereitet bekomme. Die Quote erriche ich auch mit meinem 3.000 Eur Equipment. Zugegebenerweise schmecken die WIRKLICH guten Espressi dann auch besser als zuhause.
     
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  2. #62 janosch, 12.01.2018
    janosch

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    ... Stockholm-Espresso-Club ;)

    am besten außerhalb der stoßzeit, ich hab da noch nie weniger als einen top espresso serviert bekommen


    Grüße
     
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  3. #63 yoshi005, 12.01.2018
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    Ist auch mein Lieblingscafé, aber immer gleich schmeckt es auch da nicht. Fällt nur nicht ins Gewicht, weil David die nicht gelungenen meistens nochmal macht.
     
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  4. #64 infusione, 12.01.2018
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    Das ist keine EK43, das ist eine Zwanger Favorite 2AT aus den 1960ern.
     
  5. #65 Barista, 13.01.2018
    Barista

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    Ich genieße es einfach, wenn ich in einer netten Espressobar sitze und den Espresso serviert bekomme. Diese Gefühl ist bei mir locker die Hälfte der Miete, weshalb der Espresso zuhause selten soviel Spaß macht, auch wenn er geschmacklich überlegen sein sollte.
    Espresso wird bei mir wieder mehr ein Getränk für unterwegs, daher habe ich zuhause auch nicht mehr so die Ambitionen.
     
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  6. #66 Hi-Jack, 13.01.2018
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    Hm, und ich überlege gerade, ob es mir das wert ist, neben Handfilter, Aeropress und Dripster noch mit Espresso anzufangen :D
     
  7. osugi

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    Unbedingt!
     
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  8. #68 dergitarrist, 13.01.2018
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    Mein Reden. ;)

    törnqvist und Stockholm Espresso Club wären jetzt auch meine ersten Tipps... Public und Playground fand ich bei meinem jeweils einzigen Besuch auch gut.

    Okay, fünfstellig muss es nicht sein – wird's aber ohne Probleme, wenn man wirklich keine Komrpomisse machen will. Mit der Londinium hast du P/L-technisch vmtl. schon so mit die beste Entscheidung getroffen. Wenn's dann um die letzten paar Prozent geht, bist du in Sachen Temperatur halt eingeschränkt. Aber *täte* ich's mir daheim noch an, wär eine Bosco-Gruppe (s. auch Stockholm Espresso Club ;)) vmtl. auch meine Entscheidung...

    Und vllt. mach ich das ja irgendwann wieder, aber das letzte Jahr über hat's mir nicht gefehlt. Mir hat's einfach irgendwann keinen Spaß mehr gemacht, nur noch die Defizite zu schmecken, die mich im Café veranlasst hätten, etwas zu verändern, das ich daheim schlicht nicht reproduzierbar verändern konnte.

    Filterkaffee kann ich einfach in Ruhe genießen. :)
     
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  9. #69 Barista, 13.01.2018
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    Ich glaube da liegt ein wenig der Unterschied zwischen Filterkaffee und Espresso. Espresso ist was schnelles für zwischendurch, während des geschäftigen Tages. Bei einer Tasse Kaffee lehne ich mich innerlich zurück und klinke mich etwas aus.
     
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  10. #70 dergitarrist, 13.01.2018
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    Was bei mir persönlich dann noch dazukommt, ist, dass ich keine Milch mehr trinke.

    Auf einer Reise durch Südamerika letztes Jahr gab's ganz einfach zwei Monate lang keine und danach war mir nicht mehr danach... als ich dann mal wieder zwei Flat Whites getrunken habe, ging's mir dreckig. Somit ist Espresso für mich halt immer das von dir beschriebene kurze Vergnügen.
     
  11. #71 HanerMario, 13.01.2018
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    So ist es bei mir auch - es ist wie mit Kindern: "das ist gerade so ne Phase". Ich komme immer zum Espresso zurück - und auch zum drip coffee. Behalte deine Maschinen!
     
  12. #72 Dale B. Cooper, 13.01.2018
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    Meine vor allem Nordcoast in der Deichstraße.
     
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  13. #73 Warmhalteplatte, 13.01.2018
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    Milch im Portugiesenviertel sollte man auch nicht vergessen in HH :)
     
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  14. #74 schraubohne, 15.01.2018
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    immer gut zu merken man guckt nicht richtig hin:D
     
  15. #75 BrikkaFreund, 15.01.2018
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    Interessantes Thema, interessante Meinungen - ob hier schon ein Trend zu erkennen ist?

    Mir geht es ähnlich: ich trinke daheim Kaffeegetränke meist nur am Wochenende. Zum Frühstück brauche ich einfach ne größere Menge an Flüssigkeit, deswegen ist die FP bei mir in Gebrauch. Espresso ist schon auch gut, aber meist habe ich mehr Lust auf die Tasse Kaffee, möglicherweise auch deswegen:
    Bei der Anzahl aktiver Brüher ist steigt möglicherweise auch bald die Zahl der Beiträge hier ;-)
     
  16. Jaytie

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    Hmm, würde mindestens eine der beiden Espressomaschinen behalten.

    Brühkaffee und Espresso sind zwei unterschiedliche Getränke und nicht gegenseitig ersetzbar. Meine Meinung :)
     
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  17. mcbean

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    Meine Gaggia Classic hat lange Zeit herumgezickt, ständig Probleme mit dem Druck, Espresso wollte einfach nicht mehr schmecken oder gelingen. Der Aufwand, guten Kaffee aus ihr zu kitzeln, war einfach zu hoch. Deshalb habe ich 1 1/2 Jahre die Aeropress bevorzugt.

    Seit einigen Tage steht nun eine 0820 in der Küche neben der Bezzera Mühle. Selbst mit den Standardsieben und ein wenig Beschäftigung mit dem Mahlgrad nach kürzester Zeit den Punkt gefunden, der mir sagt, wie gut Espresso sein kann. Ich bin wieder angekommen, einfach nur zufrieden und geniesse Espresso auf höchstem Niveau. Ich muss schon weit in die Vergangenheit zurückreisen, um ähnlich guten Espresso zu memorieren. Meistens waren es kleine Bars in Italien, die mir dieses Vergnügen bereiteten. Das ist auch der Grund, weshalb ich immer wieder auf einen guten Espresso zurückkommen möchte. Eine Aeropress lässt einfach nur geniessen, aber Espresso schafft den Raum für Erinnerungen.
     
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  18. #78 mahlmalmaik, 23.01.2018
    Zuletzt bearbeitet: 23.01.2018
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    Ich sitze hier gerade vor meinem Äthiopien Yirgacheffe Kochere, zubereitet in der French Press, und sehne mich nach einem guten Flat White. Für mich bleibt das Aufbrühen einfach die Ausnahme. Das mag auch gut un gerne an meinen schlechten, fachlichen Fähigkeiten liegen einen guten Brühkaffee zu kredenzen, egal ob Aeropress oder French Press. Auf der anderen Seite habe ich aber weder im Café noch auf dem letzten Coffee Festival in Berlin einen Brühkaffee getrunken, der mich so richtig vom Hocker gehauen hat. Irgendwie fehlt mir immer etwas.
     
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  19. #79 dergitarrist, 23.01.2018
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    Ich glaube, da berührst du einen wichtigen Punkt: So richtig die "finale" Wende kam bei mir, als ich aufgehört habe, Milch zu trinken.

    Auf einer längeren Reise durch Südamerika gab's ganz einfach keine, danach war mir noch zwei Monate lang nicht danach und danach wiederum wurde mir nach zwei Flat Whites, die ich mal wieder getrunken habe, wahnsinnig unwohl... das ist jetzt ca. ein Jahr her und ich habe seither vllt. zwei Liter Milch getrunken, weil ich zu Qualitätskontrollzwecken immer mal wieder einen Schluck Flat White oder Cappuccino probiere... aber keinen ganzen mehr. ;)

    Interessanterweise trinke ich heute – nachdem ich mich in Filterkaffee bzw. nichtvermilchten Kaffee reingeschmeckt habe – gefühlt deutlich mehr reinen Espresso als früher. Aber halt nur noch im Laden.
     
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  20. #80 orangette, 23.01.2018
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    Das mit der Milch im Kaffee hat bei mir auch ein Ende gefunden. Cappuccino will mir einfach nicht mehr schmecken.... Keine Ahnung woran das liegt, aber mein Geschmack was Kaffee trinken und Kaffeegetränke angeht hat sich letztes Jahr grundlegend geändert. Außerdem habe ich festgestellt das das Aufbrühen als Achtsamkeitsübung mein Ding ist.‍♀️
     
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