Praxissammlung Olympia Express

Diskutiere Praxissammlung Olympia Express im Espresso- und Kaffeemaschinen Forum im Bereich Maschinen und Technik; Ich bin mir nicht sicher ob dieser Mod hier schon mal gezeigt oder besprochen wurde, die Anregung habe ich über eine fb-Gruppe bekommen, die...

  1. #301 Henning S., 19.02.2021
    Zuletzt bearbeitet: 19.02.2021
    Henning S.

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    Ich bin mir nicht sicher ob dieser Mod hier schon mal gezeigt oder besprochen wurde, die Anregung habe ich über eine fb-Gruppe bekommen, die Umsetzung so aber bisher noch nicht gesehen. Es geht um den Einbau eines Entlüftungsventils bei der alten Version der Cremina. Das Ganze ist denkbar leicht und schnell umgesetzt und wieder problemlos rückbaubar. Man benötigt ein kleines Entlüftungsventil, ein möglichst kompakten 1/4 Zoll Winkel (f beide Seiten), 2x 1/4 Zoll Kupferdichtungen und ich habe eine 28 mm Kupferrohrkappe verwendet.
    mod.jpg
    Beim Entlüftungsventil habe ich die Spitze etwas gekürzt, in die Kappe ein 13mm Loch gebohrt und die Kappe etwas abgestochen (ca. 7mm gekürzt)
    Loch_13mm.jpg
    Bei dem Winkel muss man etwas aufpassen, im rechts dargestellten Winkel hatte das Entlüftungsventil keine Bewegungsfreiheit. Der linke Winkel (vom großen Fluss) ist ideal, denn er passt auch perfekt von der Länge.
    mod_02.jpg
    Die eine Kuperdichtung habe ich etwas runtergeschliffen damit der Winkel schlussendlich gerade steht. Und dann nur noch einbauen und sich keine Gedanken mehr über "false pressure" oder ungewollte Hebelerektionen machen.
    mod_03.jpg mod3.jpg
     
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  2. #302 benötigt, 19.02.2021
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    Verschwindet dann noch unterm Deckel? Da sind die Bilder nicht ganz eindeutig.

    Gegen ein AutoVac Ventil spricht nur der Erhalt des Originalzustandes?
     
  3. #303 Henning S., 19.02.2021
    Henning S.

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    ja klar!
     
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  4. #304 johliemeister, 24.02.2021
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    Moin in die Runde, liebe Forumistas,

    nun soll eine neue Espressomaschine her, und ich denke, Handhebel soll es sein. Ich habe mich schon ein bisschen (viel) in die Olympia verliebt, aber brauche wohl ein bisschen Rat und Überezeugung.

    • Ich denke, Direkthandhebel wäre mir lieber, oder hat die SL deutliche Vorteile?
    • Warum soll ich sie statt z.B. einer Profitec Pro 800 wählen? (Die Diskussion Direkt- vs Federhebel mal außen gelassen). Da gibt es ja PID, mehr Dampf, you name it, für weiniger Geld … Oder Lelit Bianca. Oder Decent Espresso etc.
    • Wie gut ist wirklich der Dampfpower? James Hoffman sagt ja dass »it's comparable to steaming on a commercial espresso machine« – ist das wirklich so? Mir geht es nicht darum, große Mengen auf einmal zu schäumen – maximal zwei klassische 140 ml-Cappuccini auf einmal, also etwa 200 ml Milch –, aber darum, dass sie kräftig genug ist, um eine optimale Integration hinzubekommen.
    • Kann man sagen, dass sie eher für klassische, italienische Röstungen besser ist, als modernere, oder andersum? Hoffmann, wieder, macht ja aber gerne nur 3rd wave, und ist überzeugt. Vorhandene und Variable Präinfusion soll ja auch auf alle, aber vorallem modernere, Röstungen positive Einwirkungen haben?
    Bin Teilzeitbarista in einem Spezialitätenkaffeecafé, und kenne mich mit der Materie Kaffee also grundlegend aus, und weiß, worauf ich mich einließe. Möchte aber deswegen zu Hause ein Pendant zu der Gastromaschine bei der Arbeit besitzen, aber ohne Abzug in Punkto Qualität.

    Was sagt Ihr, soll ich Eure Gruppe beitreten, oder ist sie überteuert, kriege ich was besser, werde ich sie lieben?

    Danke im Voraus
    Johannes
     
  5. #305 benötigt, 25.02.2021
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    Ob die Olympia die richtige Maschine für Dich ist, wirst Du nur alleine feststellen können. Am Ende ist jede Maschine irgendwie mit Kompromissen behaftet, die für jeden Nutzer eine unterschiedliche Relevanz haben. Ohne Zweifel ist Olympia eine Art Rolls-Royce: exzellent gebaut, aber nicht für jeden das geeignete Fahrzeug. In der technisch einfachen, handwerklich erstklassig ausgeführten Machart mit soliden Materialien liegt meiner Ansicht nach der Kern der Marke. Ausserdrm macht sie ihre Kompaktheit zu etwas Besonderem.
    Genauso muss man auch anerkennen, dass Bossco und Londinium sehr sauber und langlebig ausgeführt sind, aber auch als echte Klopper deutlich mehr Platz brauchen.

    Um konkret etwas zu Deinen Fragen zu sagen, ist der Unterschied zwischen manuell und Feder eine philosopische Entscheidung - volle Kontrolle, oder Konsistenz bei den Bezügen? Es wäre nicht richtig, von "deutlichen Vorteilen" zu reden. Wie beim Fahrzeug ist es eine persönliche Präferenz, manuell oder automatisch zu schalten. Wenn Du dann noch ganz andere Maschinentypen in der Auswahl hast (Thermoblock, Dualboiler), wird vollends deutlich, warum Espresso von persönlichen Vorlieben geprägt ist. Mit jeder dieser Maschinen hast Du einen ganz anderen Fokus.
    Etwas schwer tue ich mich mit einer Aussage zum Dampfpower. Absolut ausreichend und gut für den Hausgebrauch. Aber wir sich nie mit dem 6 Liter Boiler einer Gastromaschine messen können. Wahrscheinlich wirst Du also einen Unterschied feststellen und damit leben müssen. Wie bei allen anderen Geräten für den Heimgebrauch auch.
    Am Ende kann ich bei Dir nicht raushören, was Du eigentlich willst. Muss man annehmen, dass sich Deine Tätigkeit auf Deine Präferenzen auswitkt? Oder hast Du es privat lieber dunkel? Weisst nur Du. Allerdings wäre mein Tip bei hellen Röstungen dann die manuelle Olympia, da Du dort mit Präfusion und Druck besser beeinflussen kannst.
     
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  6. #306 vectis, 25.02.2021
    Zuletzt bearbeitet: 25.02.2021
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    Na ja, das liegt doch ggf. auf der Hand bzw. bereits im Auge.
    Eine Cremina, egal ob nun mit oder ohne Feder in der Brühgruppe ist doch nun mal deutlich kleiner als ein Bolide in Form der Pro 800.
    Vor allem aber sollte Dir nach Deinen Erfahrungen schon klar sein, dass eine deutlich massivere Gastro-Hebelgruppe thermisch wesentlich stabiler ist, aber die Maschine erheblich mehr Zeit benötigt bis alle Komponenten richtig durchgeheizt sind und man den ersten Bezug starten kann.
    Die Cremina ist ja nun eindeutig für den reinen Hausgebrauch konzipiert.
    Ich lasse auf meine 1969er Cremina nichts kommen, aber die Neigung zum Überhitzen ist fraglos gegeben.
    Das ist wie gesagt eine ganz andere Nummer wenn man sich für eine Maschine mit einer Gastro-Brühgruppe entscheidet.
    Beides hat eben seine Vor- und Nachteile, aber für den geschilderten Bedarf dürfte die Dampfleistung einer Cremina allemal ausreichend sein.
    Ob tendenziell helle oder dunkle Röstungen gut gelingen lässt sich etwas durch Verstellen des Pressostaten, also Anpassen der Temperatur (und dann auch der Dampfpower) regeln.

    Und ja, sie ist überteuert sofern man keine gebrauchte Cremina erwirbt. Lieben würdest Du sie bestimmt.:D
    Den Neupreis würde ich keinesfalls dafür ausgeben, sondern dann eben zur Profitec oder vergleichbaren Maschinen mit den bekannten Features greifen, sofern die Platzverhältnisse das zulassen.
     
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  7. vectis

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    Das ist zweifellos ein entscheidender Aspekt, der wieder für die klassische Cremina ohne Feder in der Brühgruppe spricht.
    Wie schon oft proklamiert hat man mit einem "federlosen" Handhebler einfach mehr Einflussmöglichkeit was den Bezug an sich betrifft.
    Dieses Gefühl ist durch nichts zu ersetzen, aber eine Handhebelgruppe mit Feder sorgt eher für konsistente Bezüge.
    Am besten man hat beide Typen zur Auswahl.
    :D;)
     
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  8. #308 johliemeister, 26.02.2021
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    Herzlichen Dank für Deine Antwort!

    En echter Klopper möchte ich nicht. Wenn die Maschine »normalgroß« wäre, wie etwa eine normale E61, oder meine jetztige Dalla Corte Mini, täte es nichts, aber wenn wir über Direktheblerinnen sprechen, da gibt es nur die ganz kleinen, wie Caravel Arrarex, Ponte Vecchio et al., richtig? Hat niemand eine quasi-kompakte, moderne Dual-Boiler-PID-Direkthandhebelmaschine konzipiert?


    Ich dachte, mit Direkthebel ist es ja möglich, den maximalen Druck länger (oder überhaupt) eine Weile konstant zu halten, vor man runter geht. Könnte das in einigen Fällen vom Vorteil sein?


    Dampf muss ich einfach mal ausprobieren. Di großen Geräten haben natürlich immer mehr Ausdauer, aber meiner Erfahung nach können einige kleinere Maschinen manchmal in Punkto Druck und Power eine weile sehr gut mithalten, nur nicht lange genug für größere Mengen. Andersum gibt es auch Klotze, die kein Power haben, nur Ausdauer. (Spreche ich immer noch über Espressomaschinen …?) Ich vermute aber, da ich mit den 1,5 Liter meiner DCM bisher nicht akti unzufrieden war, sollte es zu verkraften sein. Ist der Druck sehr von der Füllmenge des Boilers abhängig?


    Ich bin in dieser Sache ein wahrer Omnibib, ein Allstrinker, so lange es Qualität aufweisen kann. Tendenziell aber so: Im Café haben wir einen modern interpretierten Italiener, also trinke ich gerne zuhause kontrastiv: zu 80 % ganz klassisch italienisch, oft römisch manchmal sogar neapolitanisch, und zu 20 % sehr modern.
     
  9. #309 johliemeister, 26.02.2021
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    Danke für die Infos. Siehe mein Posting oben bezüglich der Größe.

    Die Gefahr zum Überhitzen besteht generell bei meherern konsekutiven Bezügen, oder auch bei Standby-Modus? Gibt es Tricks, um die Gruppe etwas runterzukühlen?


    Ich möchte zuerst die Philosofische Frage Direkt- oder Federhebel kläre, dann die Maschine finden, nicht anders herum.

    Zum Preis: Ich Sehe ein Angebot einer ganz neuen Maschine (der Kunde scheint überfordert zu sein) für 2700 € VB, statt 3250. Ist das angemessen, gesetzt den Fall, sie ich wirklich in Neuzustand, und man bekäme sie ein paar hundert runter, aso 2400–2500?
     
  10. #310 johliemeister, 26.02.2021
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    Übrigens: Die Ponte Veccioisten sprechen davon, dass die Maschine nur einen Epresso macht (Durchmesser aber noch kleiner). Wenn man mit der Cremina aber sowas wie 14 in, 36 Out dosiert, sieht Ihr das dann als zwei Espressi womit man zwei kleine Cappuccini machen kann, oder sind die Shots wirklich sehr klein? Benutze 140ml-Tassen.
     
  11. honsl

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    Ja. Denn die PV produziert bei einfachem Hebeln nur ca. die Hälfte an Getränk (ca. 18ml Hub). Nachhebeln funktioniert aber problemlos.

    Ich persönlich würde zu einer federlosen Maschine raten, da hast du dann einfach wirklich "alles im Griff". Maschinen mit Feder haben aber auch ihren Reiz.

    Den Preis für die Cremina (2700) finde ich persönlich viel zu teuer für das Gebotene. Aber wohl marktgerecht und die Teile sind auch wertstabil. Ne tolle und wertige Maschine ist es allemal.
     
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  12. #312 vectis, 26.02.2021
    Zuletzt bearbeitet: 26.02.2021
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    Na ja, neue Konzepte gibts schon, aber eben nicht gerade um die Ecke:
    Lapera DS Handhebler aus Kanada

    Und seit Monaten, wenn nicht gar seit Jahren warten einige Enthusisasten auf die entsprechend lange angekündigte kompakte Maschine von Londinium, die nun wohl Vectis heißen wird (die Gleichheit mit meinem lange zuvor gewählten Mitgliedsnamen hier ist reiner Zufall).
    Wenn man es glauben darf wird diese wohl tatsächlich in Kürze angeboten werden.

    Aber wenn Du mit "Direkthandhebelmaschine" eine Hebelgruppe ohne Feder darin meinst, dann wirds wohl nix.
    Bei HB existiert aber ein sehr interessanter aktueller Thread, in dem jemand seine Modifikation der CMA-Hebelgruppe von Federbetrieb auf federlose Anwendung vorstellt.
    DIY Commercial Group Manual Lever (now with videos)

    Das sind aber eben alles keine Maschinen, die man mal so eben "um die Ecke" zu kaufen bekommt bzw. muss man eben ein solches Umrüst-Projekt angehen. Eine gebrauchte Quickmill Rapida könnte ich mir als Ausgangsbasis zum Umrüsten auf federlosen Betrieb allerdings auch interessant vorstellen.

    Ansonsten vielleicht "back to the roots" in Form der sehr temperaturstabilen Pavoni Eurobar, die aber wieder kein Dualboiler ist (irgendwas ist wohl immer).
    So eine wird seit einigen Wochen in den üblichen Kleinanzeigen angeboten, leider schwarz umlackiert und daher nicht mehr im Originalzustand.

    edit:
    Da Du gerade hier ein Kaufgesuch zur Cremina gestartet hast - in den erwähnten Kleinanzeigen werden übrigens gerade zwei angeboten.
     
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  13. Karal

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    Hallo Johannes
    Falls du dich noch nicht entschieden hast, noch meine Meinung

    Direkthebler vs SL:
    Mit der SL habe ich keine Erfahrung. Allerdings hat das Crema Magazin (Ausgabe 12.11.20) die Stärke der Feder bemängelt und meint das System funktioniere gut nur bei gröberen Mahlgraden. Auf wenn die Tests dieses Magazins nicht immer über alle Zweifel erhaben sind, würde ich dieser Kritik nachgehen.

    Dampfpower:
    Ab Fabrik kommt die Cremina mit 1.20-1.25 bar Kesseldruck. Damit reicht die Dampfpower völlig für 200 ml Milch. Meine 77er Cremina habe ich auf 0.8 Bar runtergestellt. Mit 1.20 Bar wird sie rasch zu heiss, obwohl ich sie mit der Teflondichtung zwischen Brühgruppe und Kessel nachgerüstet habe. Mit 0.8 Bar ist die Rollphase schwierig einzuleiten. Eine feinporige Milchcrema habe ich bis jetzt nicht geschafft. Ich hatte kurz das neue Modell (2015). Sie schien mit weniger zu überhitzen, Ich hatte den Kesseldruck allerdings auch auf 0.8-0.9 bar runtergeschaubt. Es wäre interessant zu wissen, mit welchem Druck Besitzer des neuen Modells arbeiten.

    Dunkle - Helle Röstungen:
    Ich finde die Cremina besonders für helle Röstungen geeignet. Die helle Röstungen auf der Cremina sind runder und gefallen mir meistens besser als auf meiner E61 (R58 mit Flowcontroll).

    Preis:
    Neu: Über ihren Preis kann man sich bekanntlich streiten. Verarbeitung und Haptik sind ausserordentlich schön. Ersatzteile (z.B. Dichtungen) sind in der Regel mindestens zwei Mal teurer als bei anderen Marken.

    Gruss
     
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  14. #314 johliemeister, 05.03.2021
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    Hallo Karal,

    herzlichen Dank für deine Meinung.

    Ja, mir ist nun klar: Wenn Olympia, dann Direkthebler. (Wenn nicht, dann wirklich ganz anders, also Profitec Pro 800, oder Lelit Bianca).

    Intressant, die Website vom Hersteller sagt, »Werkseitig ist der Kesseldruck bereits auf 0,7 bis 0,8 Bar und eine Brühtemperatur von 92 °C im Brühkopf eingestellt.« WIr heiß war sie denn bei 1,25 Bar?

    Es wundert mich fast, dass bereits bei 200ml Milch, die Rollphase schwierig sei, vor allem, da James Hoffman in seinem Video sagte, »it's comparable to steaming on a commercial espresso machine«. Nun, unklar ist, bei welchem Druck seine Maschine eingestellt war, und genauso klar ist, dass er ein Meisterschäumer ist (aber dann sollte es möglich sein). Ist die Korrelation zwischen Kesseldruck und Brühkopftemperatur unterschiedlich bei den Jahrgängen? Weiß jemand, ob es eine Art Tabelle in Form von

    0,7 Bar = __ °C
    0,8 Bar = 92 °C
    0,9 Bar = __ °C

    … etc.

    gibt?

    Klingt gut, meine Erfahrung bisher ist, dass Maschinen, die git mit Hellen Röstungen arbeiten können, auch gut mit Dunklen umgehen können, vice versa aber nicht gegeben. Hat sie genug Volumen, auch für längere Shots moderner Röstart?

    Preis, ja, scheint schwierig ein schnäppchen zu machen, vielleicht, wenn man die 2700 auf 2300–2400 runter verhandeln kann, ist es für eine neue Maschine in Ordnung, und man bekämes es theoretisch wieder.

    Wenn diese Zeit nicht so kompliziert wäre, hätte ich gefragt, ob jemand in bremer Umland seine Maschine vorführen würde. Vielleicht draußen, mit Plexiglasscheibe …
     
  15. honsl

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    Du kannst dir ja auch erstmal ne "günstige" Pavoni besorgen. Dann kannst du in Ruhe, mit überschaubarenm finanziellen Invest, das Konzept der Olympia testen. Wenn es dir gefällt & ausreicht, holst du dir die Olympia und verkaufst die Pavoni ohne (großen) Wertverlust.

    Ps. bei Manufactum auf dem Domshof in Bremen steht eine Olympia. Da kann man sich das Ding live anschauen, sofern du es noch nicht getan hast. Jetzt wird es ja im Einzelhandel vielleicht bald wieder möglich sein...
     
  16. #316 Henning S., 05.03.2021
    Henning S.

    Henning S. Mitglied

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    LMGTFY

    ja ;)
     
  17. honsl

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    Ich glaube @johliemeister ging es weniger um die Umrechnung Druck Wasserdampf/ Temperatur, sondern eher darum, anhand des eingestellten Kesseldrucks eine klare Aussage bezüglich der letzlich vorherrschenden Brühtemperatur zu machen. Er möge mich berichtigen, wenn ich das falsch verstehe.

    Das jedenfalls ist so exakt * nicht möglich, weil viele Faktoren eine Rolle spielen. Länge der Preisfusion, Temperatur des Brühkopfes vor Wassereinlass, zeitlicher Abstand zum letzten Shot, auch welcher Schaltpunkt des Presso...
    Aber dies alles ist auch nicht so wichtig. Den größten Teil bügelt die BG schon auf eine brauchbare Temperatur.

    Da wäre vielleicht zu klären, welches Volumen dir vorschwebt? Wieviel Output strebst du maximal an?

    * übrigens auch nicht bei einer Profitec 800 etc.
     
  18. Karal

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    Kesseldruck:
    Ich sehe auch auf der Webseite von Olympia, dass der Kesseldruck auf 0.7-0.8 Bar eingestellt ist. Meine Aussage basiert auf folgende Erfahrung: 2012 war ich bei Olympia in Schwanden für einen Einsteiger Barista Kurs. Der Kesseldruck der zur Verfügung gestellten Cremina und Maximatic war, meinte ich - bei 1.2 Bar. Eventuell war nur die Maximatic bei 1.2 bar, die ist ja werkseitig bei 1.0-1.2 Bar eingestellt. Das Milchschäumen ging übrigens sowohl mit der Maximatic als auch mit der Cremina sehr gut.

    PS: Interessant ist es, dass die Cremina SL mit einem Kesseldruck ab Werk von 1.1 - 1.2 Bar die gleiche Brühtemperatur von 92° C wie die normale Cremina mit 0.7-0.8 Bar erreicht.

    Schäumen und Aussage von JH:
    Anscheinend liefert meine C 67 mit 0.8 Bar wenig Power als das aktuelle Cremina oder die Düse des neuen Modells (4 vs. 3 Löcher) ist effizienter.
    Wie beurteilen andere Cremina (alt und neuere) Besitzer das Schäumen mit 0.7 - 0.8 Bar?

    Volumen: ich arbeite meistens mit dem Einersieb und 9.5 g Pulver, da reicht das Volumen. Sonst gibt es auch das Fellini Move.

    Preis: in der CHF immer wieder auf den populären Kleinanzeigenportalen neuere Modelle für weniger als CHF 2000 .- angeboten
    Momentan gibt es z.B eine ab Service für CHF 1760.- auf Tut..).
     
  19. #319 johliemeister, 10.03.2021
    johliemeister

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    Pavoni kenne ich. Nur weiß ich, dass ich was etwas robusteres gerne hätte, und das Schäumen fand ich bei der Pavoni schwierig. Vielleicht gibt es kräftigere Modelle, aber unterm Strich ist sie nicht meins, es entsteht kein Funkeln in meinem Herz …
     
  20. #320 johliemeister, 10.03.2021
    johliemeister

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    Die Umrechnung ist mir ganz vertraut, @Henning S. es ging mir, wie @honsl schrieb, darum, ob es eine maschinenspezifische Umwandlungstabelle Druck —> Brühtemperatur gäbe. Das habe ich bez. z.B. Profitec 800 gesehen, von Usern erstellt.


    Ja, dass es nicht ganz genau geht, verstehe ich, aber vielleicht Tendenzen, à la »X Bar ≈ Y °C Veränderung«, aber ich merke, man muss es probieren.
     
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