Praxistippsammlung La Pavoni Handhebel..

Diskutiere Praxistippsammlung La Pavoni Handhebel.. im Espresso- und Kaffeemaschinen Forum im Bereich Maschinen und Technik; Wenn Du streichen willst Oha, guter Hinweis @Yggdrasil, es ist ja auch Erkältungszeit:D Im Ernst, die Freunde des amerikanischen Forums nennen...

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  1. vectis

    vectis Mitglied

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    Oha, guter Hinweis @Yggdrasil,
    es ist ja auch Erkältungszeit:D

    Im Ernst, die Freunde des amerikanischen Forums nennen das den berühmt-berüchtigten Portafilter-Sneeze.
    Portafilter sneeze - Lever Espresso Machines
    Dieses explosionartige Verteilen des angefeuchteten Pucks bei Herausdrehen des Siebträgers bei noch unter vollem Druck stehender Maschine wollen wir @Mooony doch lieber ersparen;)

    Nicht dass er diesen Hinweis erst auf Seite Zwohundertnochwas liest, das Malheur jedoch bereits die Küche verziert hat.:eek:
     
  2. Mooony

    Mooony Mitglied

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    Zum Glück habe ich mich doch schon ein bisschen vorab informiert und konnte das verhindern :D

    Allerdings habe ich gerade mit Handy Kamera noch mal oben "ums Eck" fotografiert und an der oberen inneren Wandung des Boilers unschöne Rostflecken entdeckt :( Was haltet ihr davon?
     

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  3. joost

    joost Mitglied

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    Du willst ihm die DivenTaufe vorenthalten?
    Ohne dieses Initiationsritual darf er den Hebel doch nur angucken, nicht bedienen! :eek:

    Alternativ kannst Du im weiteren Umreis ein paar Bilder von Jackson Pollock anbringen. Dann fällts nicht auf. :D

    Aus der berühmten Serie "Baristi at work" ->
    [​IMG]
     
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  4. #6984 vectis, 02.12.2019
    Zuletzt bearbeitet: 02.12.2019
    vectis

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    Hmm, das kann verschiedene Ursachen haben, die man eruieren sollte.

    Ich würde da zunächst eine intensivere Behandlung mit Amidosulfonsäure vornehmen, denn die enfernt zwar in erster Linie Kalk, aber auch sonstigen Dreck, der auch Kaffeeschmodder sein kann (was manchmal wie Rost aussieht, obwohl das auf den Fotos tatsächlich eher wie echter Rost aussieht). Danach weißt Du mehr.

    Ich habe diese Behandlung erst am Wochenende bei einer Maschine von 1952 durchgeführt und danach strahlten die vorher braunen Heizelemente wieder in vollem Chrom-Glanz und man kann das eingeprägte Produktionsjahr ablesen (war aber keine Pavoni).
    Heraus kam eine braune Plörre, eben Dreck aus entsprechend langer Zeit.

    Eigentlich fällt mir so spontan nichts an der Pavoni ein, das Rost innerhalb des Boilers verursachen könnte; vor allem weil Deine Professional ja noch sehr jung sein soll. Vielleicht hat jemand sonst hier ne Idee, da ich diese Millenium-Modelle nicht so genau kenne bzw. keines habe.

    Also, meiner Meinung nach locker bleiben und die Säuberung vornehmen.
    Alles wird gut.
    ;)
     
  5. furkist

    furkist Mitglied

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    Frage - nachdem ich ja auch eine recht neue habe: aus was ist denn der Kessel ? Was für ein "Rost" kann das sein ?
     
  6. vectis

    vectis Mitglied

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    Der Kessel dürfte nach wie vor aus Kupfer sein, das außen verchromt ist.

    Daher gibts doch auch die "bunten" Exemplare. Bei denen sind die Komponenten aus Kupfer und Messing eben nicht verchromt, sondern lediglich mit einer Art Schutzlack versehen, damit diese Materialien nicht so schnell oder am besten nicht anlaufen.
    Ähnliches gibt bzw. gab es doch bei Elektra und Zacconi.
    Die Grundmaterialien sind also immer dieselben.
     
  7. #6987 wiegehtlasanmarco, 03.12.2019
    wiegehtlasanmarco

    wiegehtlasanmarco Mitglied

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    Mein Gedanke war, dass sie mit stark eisenhaltigem Wasser betrieben wurde, welches mit Kalk die "Rostkrümel" immitiert.
    Denn: ohne Eisen kein Rost.
    Gehe einmal bei Kalter Maschine mit dem Finger rein und guck ob Du was abgerieben bekommst.

    edit: bei manchem Licht sieht Kupferoxid auch aus wie Rost
     
  8. joost

    joost Mitglied

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    ich bin jetzt in Chemie die Niete, aber das dürfte kein Rost sein. Meine Diva wird nach dem Entkalken mit Amidosulfonsäure innerlich auch rötlich, in verschiedenen Facetten. Alles gut. Davor war sie schwärzlich-grün. Ich kann mir vorstellen, dass das auch davon abhängt, wie sie früher mal entkalkt wurde, denn das Grünliche beispielsweise dürfte das Ergebnis einer Essigsäure-Entkalkung sein (Kupferacetat). Ich finde auch @wiegehtlasanmarco ´s HInweis sinnvoll, dass eben auch das Leitungswasser mit reagiert. Ein bisschen Eisen im Wasser schadet meines Wissens gar nicht. Wie schmeckt denn Dein Kaffee?

    Spannend finde ich auch den Hinweis von @achmed: verstopft euch dabei nicht den Weg zum / ins PStat bzw. reinigt ihn danach -> *klick oder auch von @herp1: klick
     
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  9. Mooony

    Mooony Mitglied

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    Danke für die Hinweise, bin schon etwas entspannter jetzt. Ich werde mir als allererstes Amidosulfonsäure besorgen und den Boiler damit komplett voll machen. Denn seltsamerweise sind die Flecken nur oberhalb der Umlaufmarkierung. Sollte das Wasser überhaupt so hoch steigen? Da kommt der Boiler doch eigentlich nur mit dem Dampf in Berührung, oder?

    Bekomme ich nichts abgerieben, Kaffee schmeckte auch erstmal unverdächtig

    Gut zu wissen, werde ich beherzigen!
     
  10. vectis

    vectis Mitglied

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    Mach Dir nicht so viele Gedanken und mache eine normale Behandlung mit der Amidosulfonsäure, denn solche Anleitungen
    sind meiner Erfahrung nach nur vonnöten, wenn man eine völlig vernachlässigte und sehr verkalkte Maschine unter den Händen hat.

    Deine Maschine aber ist doch recht jung und die Fotos sind an sich ok. Kalk ist doch so gut wie nicht vorhanden, so dass die Säue nur Schmutzanhaftungen lösen sollte.
    Denn die rostähnlichen Flecken oben am Boilerinneren sind womöglich festgebackener Kaffeeschmodder, da die Pavoni wie manche andere Maschine zum Ansaugen von Kaffeemehlresten neigt. Der Vorbesitzer hat vermutlich nie nach dem Bezug das Duschsieb gespült und den Druck abgelassen. (OK, die neuen Modelle haben zwar das entsprechende Ventil, aber das schließt meine Vermutung vielleicht nicht gänzlich aus).

    Dann saugt sich der Schmutz eben beim Abkühlen durch den Unterdruck bis in den Boiler. Füllt man dann Kaltwasser nach, schwimmen die Kaffeemehlreste oben drauf und durch den Dampf setzt sich das ggf. oberhalb der Wasserlinie an der Kesselwand an und bäckt dann fest und wirkt am Ende wie Rostflecken.

    Ich prophezeie jetzt einfach, dass sich das nach der Reinigung erledigt haben wird.
    Viel Erfolg
    ;)
     
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  11. joost

    joost Mitglied

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    Guuut, damit wäre die Position des Foren-Propheten vergeben.
    Es hätte schlimmer kommen können :)



    das möchte ich bestätigen. Deine, Mooony, gehört da eher nicht dazu - zumindest den Fotos nach.
     
  12. vectis

    vectis Mitglied

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    Hehe, Du meinst den, der die vielen Ausrufezeichen verbraucht?!
    :eek::p;)
     
  13. Lemmy39

    Lemmy39 Mitglied

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    .... wirklich danke für diesen Hinweis! :) Ich habe gestern die Gesamthärte des Mineralwassers, das ich für die Maschine nehme, /recht günstig beim Discounter/ nach den Angaben von Calcium und Magnesium berechnet.
    Gesamthärte des Wassers umrechnen: GH, ppm, mmol | Fischlexikon
    Schock: 19dH, d.h. härter als mein Leitungswasser. Ich glaube, ich habe nicht die besten Geschmacksrezeptoren, aber wenn ich Leitungswasser trinke und dann das besagte Mineralwasser, schmecke ich definitiv einen Unterschied. Das Mineralwasser wirkt irgendwie "weicher" und ich war mir es -"sicher", dass es weniger hart ist.... Na ja...
    Jetzt habe ich mir Wasserstreifen bestellt /zur Info: bei BWT kostenlos erhältlich, bestellbar/ und dann teste ich es. Oder vielleicht doch Filter..
    Wobei bei Pavoni ist es nicht so dramatisch - recht unkompliziert zu entkalken.
    cheers
     
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  14. Das Mo

    Das Mo Mitglied

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    Gerne. Ich bin da auch auf die Nase gefallen, habe aber die Kalkablagerungen recht schnell bemerkt und mich dann informiert. Aber wie du schon schreibst - die Pavoni ist da die denkbar einfachste Maschine.

    Das Volvic gibt es auch in größeren Gebinden (8 Liter oder so) und kann man sogar online kaufen. Aber noch ca. 10 Tage dann ist mein Festerwassernschluss (BWT) hoffentlich fertig :)
     
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  15. Lemmy39

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    Ja, für die Pavoni /bin allerdings grad pavonilos/ ist halb so schlimm.
    D.h. Maschine direkt am Wasseranschluss, der einen eingebauten Filter hat?
     
  16. Das Mo

    Das Mo Mitglied

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    Genau. Filter von BWT. Allerdings nicht die Pavoni (da würde man ja mehr einen Schlauch oben reinwerfen :D), sondern für die GS/3. Bei der möchte ich nicht entkalken müssen...
     
  17. #6997 Lemmy39, 04.12.2019
    Zuletzt bearbeitet: 04.12.2019
    Lemmy39

    Lemmy39 Mitglied

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    Definitiv :D Das Thema interessiert mich auch vor allem wegen d. Bezzera. Nach langem Überlegen, ob Comandante, Feldgrind oder Kinu...grad mir ein kleines Weihnachtsgeschenk gemacht - Kinu M47. Bin gespannt!
     
  18. Dough

    Dough Mitglied

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    Hallo Zusammen,
    Muss schon wieder reingrätschen da ich Eure Hilfe benötige.
    Versuche immer noch meine Prof. Wieder ans laufen zu bekommen, bekomme aber die Heizung nicht dicht. Nachdem beim ersten Satz Dichtungen die falsche dabei war (ich hab ne Messingheizung) hab ich jetzt von CoffeeGarage die Klingersil Dichtung bekommen. Ohne Erfolg... ab ca 0,6 bar läuft die Suppe unten raus.

    Kann mich nicht mehr erinnern ob ich die Heizung beim abmontieren wirlich runterdrehen musste wg dem Gewinde. Kann das im jetzigen Zustand auf jeden Fall nicht mehr da die Heizung nicht am Kessel greift. Die Klinger Dichtung war etwas gross, die musste ich ordentlich reindrücken.

    Hättet Ihr mir nen Tipp.

    Danke vielmals
    Tobi
     
  19. joost

    joost Mitglied

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    Baujahr war nochmal ...?
    Für meine 90er Maschinen gilt:
    Die liegt nur auf und presst dann beim Festschrauben an der Kesselmutter den Boden über den Klingersilring gegens Gehäuse des Kessels. Will man die dicke Messing-Kesselmutter bewegen / festdrehen, muss man dazu den Boden samt Heizung mit den 3 Schrauben lösen. Die alte Klingersil-Dichtung ist rausgekratzt? Wirklich?
    Was schon mal passiert: die Heizung schlägt gegens Steigrohr an, der Boden kommt damit nicht weit genug nach "oben" (und die Heizung kann man sich damit auch schrotten) -
    Wie lag denn der Boden vor dem Verschrauben auf? Satt Schlüssig, ohne zu wackeln?
     
  20. Dough

    Dough Mitglied

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    Wenn ich nach dem Schalter gehe (grün) müsste es glaub ne + 2000 sein, die Heizung ist aber ne alte.

    diese 3 Schrauben hab ich ja gelöst um an die Heizung und die Dichtung zu kommen...

    Die Reste hab ich mit nem Schaubenzieher rausgekratzt so gut es ging. Mit nem Schmiegelpapier wollte ich da nicht hin. Ganz kleine Reste könnten also schon noch drauf sein. Aber wenn ich da nochmal dran will muss ich die neue Dichtung zerstören, weil die so satt sitzt.

    Da hat nichts gewackelt. Aber wenn dann wäre ja zu dem Zeitpunkt die Heizung nicht dicht gewesen oder?
     
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Praxistippsammlung La Pavoni Handhebel..

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