Praxistippsammlung La Pavoni Handhebel..

Diskutiere Praxistippsammlung La Pavoni Handhebel.. im Espresso- und Kaffeemaschinen Forum im Bereich Maschinen und Technik; ... und das ist eventuell auch noch interessant hinsichtlich der Funktionweise an sich: pressostato

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  1. vectis

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    ... und das ist eventuell auch noch interessant hinsichtlich der Funktionweise an sich:
    pressostato
     
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  2. vectis

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    Verzeihung, aber ich kann da keinen Zusammenhang nachvollziehen. Die Einstellung des Pressostaten und die Hysterese, innerhalb derer er schaltet, wirkt sich auf den Kesseldruck aus, nicht aber auf den Puck, denn den Druck, welcher "auf den Puck wirkt", erzeugt man doch über den Hebel, oder?
    ;)
    Es gibt übrigens auch Pressostaten, deren Hysterese man gesondert einstellen (in dem Foto über das vordere kleine Loch) kann, so dass diese ggf. gerade mal 0,1 Bar beträgt. Das ist dann ein ständiges Klicken, aber der Druck bleibt sehr konstant.
    Ich habe so einen Pressostaten vom Hersteller CEME zum Beispiel als Ersatz in eine Sama Export eingebaut, da dort sehr begrenzte Platzverhältnisse vorhanden sind.

    [​IMG]

    Da gibt es verschiedene Typen was Druckbereich und Anschluss, 1/4 oder 1/8, betrifft.
     
  3. #9403 marzemino, 12.06.2021
    marzemino

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    Das Rohr das vom Kessel/Heizungsflansch/Boden zum Pressostat geht hat einen Lötnippel und eine Überwurfmutter die an Pressostat geschraubt wird. Da gibt es Dichtflächen. Die sollten/dürfen nicht beschädigt sein- Du siehst gleich was ich meine wenn Du es mal in der Hand hälst.
     
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  4. #9404 marzemino, 12.06.2021
    Zuletzt bearbeitet: 12.06.2021
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    Kein Problem- liegt daran dass ich die Hälfte von dem Gedachten nicht geschrieben habe…
    Der Druck im Kessel entspricht ja einer Temperatur, höherer Druck=höhere Temperatur, ich gehe davon aus dass alle auf selber Höhe und nicht im Gebirge Kaffee kochen ( in den Bergen kocht das Wasser ja bei weniger Druck)
    Wenn ich einen höheren Druck habe habe ich doch auch eine höhere Temperatur des Wassers das durch die Brühgruppe zum Puck geht.
    Oder ist das so marginal bei der Pavoni? Kenne mich mit der Guten noch nicht so gut aus….
    Brühdruck kommt über den Hebel, Wassertemperatur über den Kesseldruck (vereinfacht)? Hab ich das richtig verstanden?


    Edit: der einstellbare Presso ist ja scharf! Wo Du das immer ausgräbst… hat da einer Erfahrungen?!?
    Edit2: wie gut ist das Teil in der Sama?

    Edit 3:
    Hier gibts Tabelle…
    [​IMG]
    Ok das triftet jetzt schon fast in den Überhitzungsmod Faden ab, aber es geht ja um Druck und Temperatur…
     
  5. vectis

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    Sicher genauso gut wie in jeder anderen Maschine.:p
    :cool:
    Das ist kein besondere Kunst, sondern nur mal Schauen was die einschlägigen Händler im Angebot haben.
    Das Foto stammt von E---XXL, während ich meinen CEME-Pressostaten noch ein Häppchen günstiger bei einem Ersatzteilhändler für Dampfbügeleisen gefunden habe, denn in solchen Geräten werden Pressostaten ebenfalls verbaut.
    ;)

    Diese Frage habe ich eher hinsichtlich des Drucks verstanden.
    Fraglos liegst Du richtig, dass die Ausgangstemperatur (die natürlich vom Kesseldruck abhängt) eine entscheidende Variable ist.
    Aber die Hysterese eines Pressostaten bzw. der damit einhergehende kurzfristige Druckabfall bewirkt doch nicht gleich ein deutliches Abkühlen des Wassers, selbst wenn der Druck kurzzeitig auf 0,5 Bar absinkt um dann gleich wieder auf 0,8 Bar hochheizen zu lassen.
     
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  6. furkist

    furkist Mitglied

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    Das kannst du machen, indem du die Maschine nach dem Aufheizen ausschaltest und wartest, bis 0,8 angezeigt sind.
    Kommt wohl auf die Bohne drauf an. Vielleicht schmeckst du keinen grossen Unterschied.

    Zum "Ölen" des Pressos würde ich Silikonspray nehmen, das schmiert Kunststoff. Vielleicht lässt er sich dann drehen.

    Ich kann deine Absicht - glaube ich - schon nachvollziehen. Ich bin ja ein Bastler, und möchte auch alles ausprobieren. Aber wenn ich dann fertig mit Probieren bin, dann komme ich meist auf die "alte" Einstellung zurück und dabei bleibts dann. Soll heissen: wenn der Cafe schmeckt, dann ist doch alles ok. Und probieren kannst du auch so recht viel: andere Bohne, anderer Mahlgrad, Pulvermenge ...
     
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  7. #9407 orangette, 13.06.2021
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    @hast wohl recht mit dem was du schreibst…. gerade DAS macht doch den Spaß aus .:) Werd das heute erstmal mit der ausgeschalteten Maschine probieren …
     
  8. TinoK

    TinoK Mitglied

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    Hallo!
    Ich bin seit zwei Tagen stolzer Besitzer meiner ersten La Pavoni (europiccolo). Bisher hatte ich noch nie ernstliche Probleme mit meinen Espresso Maschinen, doch bereitet mir diese Kopfzerbrechen. Es scheint alles zu funktionieren. Kessel heitzt, Druck ist da, niergendwo tritt Wasser aus oder ähnliches.

    Doch wenn ich den Hebel vorsichtig anheben und Wasser in die Brüheinheit laufen lasse, rinnt dieses fast direkt durch meinen Kaffe durch. Noch bevor ich den Hebel betätige. Auch beim Runterdrücken des Hebels entsteht kaum wiederstand. Ich hätte noch nie solche Probleme mit der Durchlässigkeit meines kaffepuks.
    Hat jemand Ideen was ich falsch mache, bzw was die Ursache sein könnte.
     
  9. Gerwolf

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    Willkommen im Forum
    Standardfragen zum Problem:
    Kaffee wie alt (Soll: 15 Tage bis 15 Wochen nach Röstdatum)?
    Welche Mühle?
     
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  10. joost

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    eher 12 Wochen danach als Obergrenze, hängt aber von der Röstung ab. Die Industrie-Lavazzas lassen ab Monat 3 spürbar nach.

    Mühle: je nach Bedarf; nur wenige Bezüge: Handmühle, weil ohne Totraum, in dem gemahlenes Kaffeemehl schnell vor sich hinstirbt. Bei mehreren Bezügen täglich eher unerheblich, dann vllt lieber ne elektrische. Beide am besten stufenlos / feinst gestuft (z.B. Comandante mit RedClix-Achse, Feldgrind).
    Guter Einstieg elektrisch: Demoka 203, auch gern gebraucht ab nem hunni...
    Und der Rest in all den immer gleichlautenden Mühlenthreads hier im Forum. Eine Diva hat das gleiche gute Mahlgut verdient wie all die großen Boliden.
     
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  11. Gerwolf

    Gerwolf Mitglied

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    Danke joost, habe vielleicht etwas knapp formuliert, die Fragen sollte TinoK beantworten :)
     
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  12. cbr-ps

    cbr-ps Mitglied

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    Hattest Du bisher Maschinen mit doppelwandigem Crema Sieb? Diese kaschieren Mängel im Mahlgut, welche die Europiccola schonungslos aufdeckt und mit schlechten Bezügen quittiert.
    Dafür wirst Du bei guten Bezügen aus frischen Bohnen mit sehr gutem Espresso belohnt :)
     
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  13. joost

    joost Mitglied

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    oops :)

    ok, dann halt noch der Rest des Standard-Sprüchleins @TinoK

     
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  14. nimrod.

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    Okay, nach einigen Versuchen mit mehreren Kombinationen von Dichtungen habe ich zumindest eine Idee, warum das bei mir nicht funktioniert. Der Vorbesitzer hat da wohl auch mal dran rumgebastelt (vielleicht das selbe probiert?) und von unten zu lange Schrauben durch die Mutter geschraubt, dadurch ist die Baseplate an drei Stellen, vor allem an einer sichtbar nach oben gebogen, im Radius von einer Schraube. Ich denke, dass durch diese Unebenheiten das Verdrehen immer wieder kommen wird. Von da her finde ich die Lösung mit den Sicherungsstiften eigentlich sehr elegant. Leider habe ich die Chromversion, da wird das Bohren vermutlich nicht ohne kleinere Schäden im Finish funktionieren. Ich glaube, dass es mir das trotzdem das Risiko wert ist. Im Notfall muss eine neue Basis her.. Ich stelle mir das so vor: Ich bohre drei kleine Löcher, etwas versetzt von denen im Bild (passend zu den Dellen in meiner Basis). Dann setze ich den Boiler drauf, richte ihn aus und markiere von unten die drei Punkte mit kleinem Körner und Stift. Dann muss ich sehen, wieviel Material da nach oben ist und versuche zu entsprechend zu Bohren. Anschließend müsste ich dann kleine Metallstifte schneiden, die ich dort reinklebe, um gegen das verdrehen zu sichern. Ich frage mich aber auch bei der Konstruktion im Bild: Brechen diese Stifte beim Anziehen nicht ab? Andererseits müsste man dann die Mutter vielleicht auch nicht knallfest anziehen. Nur ein paar Gedanken, melde mich sobald es neues gibt. :)
     
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  15. #9415 sokrates618, 25.06.2021
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    Hallo Nimrod.
    mach es nicht so kompliziert. Als Verdrehsicherung reicht ein dünner Stahlstift mit einem Durchmesser von ca.1,5mm - 2mm völlig aus. Im Bereich des Kesselflansch wird durch die Bodenplatte ein Loch gebohrt, auf den Montageflansch des Kessels übertragen und als Sackloch gebohrt. Das ist völlig unsichtbar. Man muss nur darauf achten, dass der Stift gerade mal in die Bodenplatte geht, um die Verschraubung noch anziehen zu können. Er darf also nur ca. 2mm aus dem Kesselflansch (max. Blechdicke der Bodenplatte) herausragen.
    Gruß, Götz
     
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  16. #9416 thomsen68, 01.07.2021
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    Guten Morgen,
    ich hatte den Thermo Mod Stopfen angepasst und richtig fest (dachte ich) in die Brühgruppe rein gepresst. Nach ca. 2 Monaten Benutzung hat er sich aber gelöst. Gibt es Klebstoff, um den zu fixieren? Silikon?
    Viele Grüße
    Thomas
     
  17. joost

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    Du könntest zur Steigrohr-Anbohrversion wechseln und es hält, weil die Konstruktion dann wieder ordentlich verschraubt ist. Ich hatte es auch erst mit Pressen versucht...
     
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  18. #9418 thomsen68, 01.07.2021
    thomsen68

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    Dh, Original Steig Rohr am Knick oben an bohren oder feilen, sonst nichts weiter?
     
  19. honsl

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    Nicht am Knick, sondern direkt nach dem Gewinde. Das Steigrohr wird danach wieder ganz normal in die Brühgruppe (nicht den Stopfen!) geschraubt. Das Loch sollte also zwischen Gewinde und Stopfen liegen.

    Anstatt eines großen Loches sind 3 leicht versetzte Bohrungen 1 bis 1,5 mm besser, da das Material dann stabiler bleibt. Ansonsten (wenn das Loch zu groß wird) kann sich das Rohr beim eindrehen verbiegen. Ist schon einigen passiert und auch fotografisch hier im Thread dokumentiert.

    Ps. Das Loch im Stopfen musst du noch leicht aufbohren/ feilen, damit das Steigrohr hindurch passt. Es sollte aber satt sitzen/ klemmen.

    Und es gibt auch eine Variante ohne Bohren, mit einem Silikonstopfen. Steht auch alles hier beschrieben.
     
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  20. #9420 marzemino, 01.07.2021
    marzemino

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    In welcher Richtung war er eingepresst? Konisch schmaleres Ende in Richtung Brühgruppe oder Richtung Kessel? Bei mir ist es Richtung Kessel. Sitzt fest, immernoch.
    Richtige Grösse?
     
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