Problem Brühdruck Rocket Cellini Evo V2: langsamer Anstieg

Diskutiere Problem Brühdruck Rocket Cellini Evo V2: langsamer Anstieg im Reparatur und Wartung Forum im Bereich Fragen und Tipps; Hallo, nachdem ich jetzt alle Beiträge die es bisher zu dem Thema in den letzten Tagen durchgeschaut habe, bin ich immer noch nicht viel...

  1. #1 Tine, 24.02.2020
    Zuletzt bearbeitet: 24.02.2020
    Tine

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    Hallo,

    nachdem ich jetzt alle Beiträge die es bisher zu dem Thema in den letzten Tagen durchgeschaut habe, bin ich immer noch nicht viel schlauer.

    Wir nutzen schon lange oben genannte Maschine am Festwasser mit Kalkfilterung ohne Druckminderer. Die Espressi sind oft gut, aber auch sehr wechselnd in der Qualität trotz gleichbleibender Parameter. Am Manometer ist mir jetzt aufgefallen dass der Druck immer bis ca. 11 anstieg beim Bezug. Hab dann am Blindsieb geschaut, da ist der Druck erst bei ca. 9 geblieben fuer 6-7 Sekunden und dann langsam ebenfalls bis 11 gestiegen. Hab daher mit der Schraube unter der Maschine den „Enddruck“ auf 10 mal gestellt, aber irgendwie schmeckt es jetzt eher schlechter. Und ob diese Dynamik normal ist erschliesst sich mit auch nicht.

    - liegt es am Druck der Wasserleitung? - eher nein, Tankbetrieb ähnlich.
    - Fehler? alles normal?


    Danke für eure Hinweise, weiss langsam nicht mehr was ich verbessern soll.

    Bohnen sind übrigens immer frisch vom Röster im die Ecke. Achja, entkalkt haben wir noch nie und ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob das mit dem Druck schon immer so war, habe ich eigentlich nie beachtet .

    Edit: habe jetzt mal auf Tankbetrieb umgeschaltet: gleiches Verhalten, langsamer Anstieg bis Enddruck.
    Liebe Grüße,

    Christine
     
  2. Tine

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    Keiner?
     
  3. #3 Espressojung, 25.02.2020
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    Es könnte am Bypass Ventil in der Pumpe liegen.
    Wenn dies verkalkt ist, dann ist die Regelung beeinträchtigt.
    Übrigens sollte unbedingt vor der Rota-Pumpe ein Druckregler
    vorgeschaltet sein der den Druck auf max. 1,5bar begrenzt.
     
    Gandalph gefällt das.
  4. Tine

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    Ok, schau ich mal wo das sitzt. Bezüglich Druckregler - ich habe ausprobiert ob sich am Bezug was ändert wenn ich zb den Wasserhahn aufmache, ohne dass ich eine Änderung gesehen hab. Ansonsten beträgt die Druckdifferenz zum Tankbetrieb 1 bar am Manometer. Damit sollte der Wasserdruck doch nicht so hoch sein in der Leitung, richtig?
    Messung des Wasserdruckes funktioniert bei der Evo nicht wegen des Magnetventils oder?
    Danke,
    Grüße, Christine
     
  5. #5 Espressojung, 25.02.2020
    Zuletzt bearbeitet: 25.02.2020
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    Das Problem ist, dass die Pumpe mit Druck beaufschlagt wird und das ist für die Dichtungen
    und die Flügeligen des Rotors nicht besonders zuträglich.
    In Wasserleitungen können auch kurzzeitige Druckspitzen vom 10fachen des normalen Leitungsdruck
    auftreten, dass ist nicht nur für die Wasserleitung kritisch erst recht für die Festwassermaschinen
    wenn sie auch noch ohne Druckregler betrieben werden.
    Ich weiß das ECM für die Rota-Maschinen zwingend einen Druckregler vorschreibt
    und da die meisten Hersteller Pumpen von Floyd-o-Tech einbauen wird das bei den
    anderen Hersteller nicht viel anders sein.
     
  6. Tine

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    Hm, da wäre dann die Frage ob sie nach 6 Jahren nicht schon beschädigt ist. Aber vielleicht bauen wir mal einen ein.
     
  7. #7 Gandalph, 25.02.2020
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    Denke ich nicht, dass sie beschädigt ist. Ich würde die bypass-Schraube einmal richtig bewegen - rein u. rausschrauben, und dann erneut einstellen auf 9 Bar. Ich vermute, dass die Druckregelung ( bypass ) der Pumpe durch Verschmutzung/Verkalkung den ursprünglichen Brühdruck verändert hat, der sich bei der rocket EVO eigentlich mit 9 Bar, bzw. 9,5 Bar via Blindsieb, meines Erachtens am Besten verhält.
    Das kommt bei meiner auch ab und an vor. Bislang kam ich mit oben beschriebenem Vorgehen immer ganz gut zurecht ( 2 oder 3 Mal in 7 Jahren ). Zerlegen musste ich das Ventil bislang noch nicht.
    Ein Druckregler mit 1,5 -2 Bar wäre schon empfehlenswert, da sich der Eingangsdruck der Rota auf den Brühdruck auswirkt, und du so keine evtl. Schwankungen beim Bezug hast.
    Ich glaube, die Maschine regelt im standby den Zulauf mit einem Magnetventil ab. Somit wäre die Maschine im standby nur bei dessen Defekt mit Druck beaufschlagt. Beim Bezug dürfte der Eingangsdruck ja keine negativen Auswirkungen auf die Pumpe haben - ansonsten gäb`s keinen Kaffee :)

    lg ...
     
  8. Tine

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    Ok. Mein Mann fährt eh nachher zum Baumarkt; dann soll er einen Druckminderer mitbringen. Ich hoffe es gibt den richtigen Anschluss.
    Das Schrauben probiere ich mal. Hatte auch schon den Kochlöffeltrick beim Entlüftungsventil oben probiert, der hat leider nicht funktioniert:))

    Danke,
    Christine
     
  9. Tine

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    Also hab jetzt mal Schraube weit rein, raus und neu eingestellt, dazwischen immer mal Leerbezug - ändert nichts, es dauert immer ca. 10 Sekunden bis der Enddruck erreicht ist. Das ist doch schon so lange, dass es einen Einfluss auf die Qualität haben sollte, oder?
     
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