Profitec Pro 600 Sammelthread! Alles rund um diese Maschine!

Diskutiere Profitec Pro 600 Sammelthread! Alles rund um diese Maschine! im Espresso- und Kaffeemaschinen Forum im Bereich Maschinen und Technik; Ich hätte gleich noch eine Frage: In einem US - Forum wird empfohlen bei E61 - Dualboilern einen "Warming - Flush" zu machen. Begründung ist,...

  1. #361 rebecmeer, 21.04.2021
    rebecmeer

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    Wie soll der Brühkopf merklich kühler werden.
    Es wird ja regelmäßig nachgeheizt um die Kesseltemperatur zu halten.
    Ergo wird der Brühkopf die gleiche Temperatur in etwa haben.

    Was gemeint sein kann, dass beim erstmaligen Aufheizen sich die Temperatur erst einpendeln muß.

    @cbr-ps
    Hat es eine persönlich Bewandtnis immer gebetsmühlenartig die E-61 Brühgruppe zu verteufeln.
    Ob modern oder klassische Technik - beides sollte zum Ziel führen.
    Die E61 ist ein funktionierendes Konzept, welches es auch in 20 ZHahren noch geben wird.
    Dann der Verweis auf eine Lelit Bianca?!
    Von der Funktion her eine interessante Maschine.
    Qualitativ kann sie der Profitec Pro 600 nicht das Wasser reichen, wenn man sich mal die gelegentlich anfallenden Mängel im entsprechenden Thread anschaut.
    Ein Vergleich mit Äpfel und Birnen.

    @Christian77

    Die Pro 500 ist eine gänzlich andere Maschine und sollte hier nicht besprochen werden.
    Du kannst gerne einen eigenen Thread zu dem Thema aufmachen oder schauen ob es schon einen passenden gibt.

    An alle Pro 600 Besitzer.
    Ab und zu vermisse ich das gute Stück schon.
    Hat immer viel Spaß gemacht und meist ist das schwarze Gold sehr gut gelungen.
    Gut gepflegt wird sie jahrelang Spaß machen.
    Wer noch geschmacklich etwas aus seinen Bohnen rausholen will, der investiert in eine Profimühlen, wie ich es getan habe.
    Auch aus dunklen Röstungen läßt sich noch einiges raus kitzeln.
    Eine viel Teurere Espressomaschine wird ohne passende Mühle auch kaum einen Mehrwert bringen. Vielleicht beim Handhebler wird man einen gewissen Unterschied schmecken, da der Druckverlauf im Puck gänzlich anders ist.
    Empfehlenswert ist es aber sowas mit seinem Lieblingskaffee vorher zu testen.
     
  2. #362 SimonMUC, 21.04.2021
    SimonMUC

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    Hi liebe Pro 600 Kollegen,

    wie sind denn eure Erfahrungen mit Entkalken der Maschine? Meine habe ich Anfang des Jahres gebraucht erworben und der Vornutzer hat zwar allerhand Filter und Pads in den Tank aber dann immer Leitungswasser mit guter bayerischer Härte eingefüllt. Beim Aufheizen knackt sie (nur Kaffeekessel) aktuell dann schon mal etwas lauter und ich bin mir nicht sicher, ob nicht einmal ein Service drin sein sollte inkl. Entkalken.
    Ich selbst habe in meinen 4 Monaten Nutzung immer nur Purania oder aus der hauseigenen Filteranlage verwendet, sollte also im Rahmen sein.

    Die Maschine ist jetzt insgesamt 13 Monate alt - und ich habe im Internet verschiedenes gelesen. Dinzler hat zB sogar eine Anleitung, wie man die Maschine selbst entkalkt. Andere sagen, bei einem Dualboiler sollte man nie selbst entkalken? Was würdet ihr denn aus eurer Erfahrung empfehlen?
     
  3. mallard

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    Hi,

    zum Entkalken gibts einen eigenen Thread. Bei Deiner Maschine und dem Nutzerverhalten des Vorbesitzers kommts
    ja auch auf die Menge an Kaffee-Bezug und die damalige lokale/ eingefüllte Wasserhärte an.

    Selbst entkalken wird schwer diskutiert, machen lassen ist nicht günstig.
    Ob es Folgeschäden gibt wenn man es jetzt so laufen lässt müssen andere beurteilen, ich würde
    wahrscheinlich die 2 Jahre Kaffeetrinken und die P600 dann zum Entkalken geben...

    LG
    FX-
     
  4. #364 SimonMUC, 21.04.2021
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    Die Menge an Kaffeebezug des Vorbesitzers kann ich dir nicht sagen, nur dass er Wasser mit 20 DDH durch seine Brita Kanne laufen hat lassen und dann noch 2 verschiedene Filter im Tank hatte (BestMax + Pad). Bei mir wie gesagt bisher nur Purania, jetzt installierter 3 Wegehahn mit Filterkartusche und 3-4 Bezüge am Tag :)

    Wie machst du es denn mit deiner P600 und was sind die diskutierten Schäden von selbstständigem Entkalken?
     
  5. #365 rebecmeer, 22.04.2021
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    Wenn der Espresso problemlos läuft würde ich
    nicht entkalken.
    Einfach auf die aktuelle Wasserqualität achten.
    Falls die Maschine irgendwann mal zickt dann professionell entkalken lassen.
    Dazu aber wirklich die richtige Werkstatt finden.
    Du wirst mit Kosten zwischen 300 - 600 € rechnen dürfen. Kommt Kant darauf an welche Teile gewechselt werden müssen.
    Aber da würde ich mit aktuell keinen Kopf machen.
    Demnächst könnte vielleicht die Brühkopfdichtung fällig sein.
    Würde ich aber auch erst wechseln wenn Probleme auftreten sollten.
    Am besten immer schön die Maschine sauber halten. Insbesondere Ansammlungen von Kaffeefett vermeiden.
    Falls Jemand schon diverse Arbeiten an seiner Profitec Pro 600 durchgeführt hat, so bitte gerne Anleitung und Photos hier einstellen.
    Duschsieb ausbauen und reinigen
    Dichtungswechsel
    Diverse Teile austauschen
    Grund Entkalkung der Maschine (keine Durchlaufentkalkung)

    Jeder muß dann für sich entscheiden welche Arbeiten er sich selbst zutraut.
    Nicht für jede Kleinigkeit bedarf es der Fachwerkstatt.
    Aber man sollte seine Möglichkeiten auch nicht überschätzen.
     
  6. #366 SimonMUC, 22.04.2021
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    Ok - verstehe :) Das heißt, der Dinzler mit ihrem Video zur Entkalkung erzählt quasi Quatsch? Weil die empfehlen ja, als Händler der P600, sie im 3-6 Monatsryhthmus zu entkalken und haben dazu sogar ein Video aufgenommen - in dem sie auch erklären, wie man den Serviceboiler wieder spült.

    Bitte versteht das nicht als dumme Nachfrage, ich bin nur ehrlich verwirrt :)
     
  7. #367 rebecmeer, 22.04.2021
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    Wenn Kalkbröckchen die Ventile verschließen hast Du einen großen Servicefall.
    Kalk macht dem Boiler nichts sofern es kein Panzer ist.
    Wenn die Heizleistung merklich schlechter wird, dann sollte man einen Service machen mit gründlicher Entkalkung.
    Gutes Wasser benutzen zögert den Fall um Jahre hinaus.
    Dann rechtfertigt sich auch der große Service mit dem Austausch diverser Teile, da die Maschine dann eh zerlegt wird.
     
  8. mallard

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    Hi,

    bei sehr hartem Wasser genügt das einmalige Filtern ggf. nicht aus. Bei mir kommt das Wasser aus dem Hahn mit der Härte 25-29 dH.
    Das müsste ich 2(-3) mal durch einen hochwertigen Filter lassen, um auf die empfohlenen grob 4-7 dH (deutsche Härte) zu kommen.

    Ich habe die Maschine (P600) neu erworben und von Anfang an Purania in 5L Tanks oder ähnliches Wasser verwendet. Die Härte dH ist hier ca. 4-6.
    Messstäbchen zum Nachtesten der Wasserhärte gibts 10er Packs für 4.- € in der E-Bucht. Die Genauigkeit genügt mir.

    Wartung: Der Plan ist, nach (4-)5 Jahren eine Wartung hinsichtlich Kalk in der Werkstatt anzugehen. Entkalken werde ich wohl vss. nicht selbst.
    Wenn es auffälliges Verhalten gibt, entsprechend früher.

    Intervall: 4-5 Jahre Entkalkungs-Intervall sind häufige Angaben, die mir (unter o.g. Nutzung mit Wasser 4-6dH und 2-6 Espressi / Cäppi) plausibel erscheinen.

    Dies sehen diverse Menschen sicher wieder anders - daher: ist meine unmaßgebliche Meinung, ohne Gewehr.

    Nachtrag:
    Bei unsachgemäßer Wartung / Entkalkung in Eigen-Regie könnte durch falsches Mittel (s. Threads hierzu) Material
    beschädigt werden. Rückstände können zurück bleiben. Ungesunde Materialbestandteile können sich lösen, aus
    dem Dampfkessel des DB können wegen nicht vollständiger Füllung im Regelbetrieb ggf. immer wieder
    Rückstände in den Kaffee gelangen und den Genuß "verhageln". Kalkbrocken können die Funktion beiinträchtigen.
    Hinweis: Unterlassene Wartung kann ebenso die Funktion beeinträchtigen und ggf. Teile des Geräts schädigen.
    Dies ist nur meine Meinung, ohne Gewehr.


    PS.: Am besten noch einen seriösen, zuverlässigen und langjährigen Mechaniker für Kaffeemaschinen befragen und
    nach dessen Meinung befragen. Natürlich könnten Einige ggf. auch geneigt sein, zusätzliche Werkstattstunden zu verkaufen ;-)
     
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  9. #369 SimonMUC, 05.05.2021
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    Hey Leute,

    mein Pro 600 hat heute aus dem Nichts auf einmal spratzeln begonnen und war sehr heiß.
    Pid zeigte statt der eingestellten 94/130 auf einmal 98/135 an und der Dampfkessel war auf 2,5 Bar.

    Habe den Dampfkessel entleert und auch einen „Cooling“ Flush durchgeführt, danach die Maschine ein- und ausgeschaltet. Beim wieder einschalten hat die PID auf einmal sekündlich andere Werte angezeigt und sie war sofort wieder sehr warm.

    Ich lasse die Maschine jetzt erstmal aus und abkühlen... aber hatte jemand hier schon mal vergleichbare Probleme? Und falls ja, wie gehe ich damit um?

    VG
    Simon
     
  10. mallard

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    Moin,

    wenn wiederholt die Temperatur-Steuerung falsche Werte liefert / einstellt, kann man meiner Meinung nach von
    einem technischen Defekt ausgehen. Daher: Es sieht nicht nach Bedienfehler aus.

    Achtung: Der Dampfkessel ist bei 2,5 bar definitiv am Limit. Irgendwann kommt dann
    das Sicherheitsventil, damit nichts explodiert. Kein Spass.

    Hoffentlich hast Du Gewährleistung: rufe doch den Händler an.
    Ansonsten würde ich eine seriöse Werkstatt anrufen und ggf. die Reparatur prüfen lassen.
    Das kostet dann definitiv.

    Vermutung: Ein Sensor oder die PID-Elektronik hat was weg.

    (Hat sich ggf. ein Steckerchen gelöst? Dies wäre ggf. die günstige Variante.
    Explosions-Zeichnungen zur P600 gibts online, da sieht man, welche Bauteile es gibt.)

    Die Störung hat jedoch Einfluss auf BEIDE Kessel (Dampf- und Brühkessel),
    somit würde ich überlegen / erfragen welche ausfallenden Komponenten
    beide Kreise dazu bringen, die Temp hochzufahren.

    Klar ist: Gewährleistung wird ggf. erlöschen, wenn man selbst schraubt.

    Kann Dir jetzt nicht direkt sagen, es ist A oder B.

    VG & gib mal gerne Rückmeldung was es war
    Fx-
     
  11. #371 SimonMUC, 05.05.2021
    SimonMUC

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    Danke schon mal! Eine Gewährleistung gibt es leider nicht mehr, aber nichts desto trotz könnte es natürlich ein Fall für die Fachwerkstatt sein.

    Bei einem ersten Blick in den Kasten scheint die Zuleitung zur Dampflanze etwas inkontinent zu sein - der Stecker zum PID ist etwas korrodiert. Hab diesen mal getrocknet und gereinigt und werde morgen mal den Fachmann kontaktieren.

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  12. mallard

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    Der Stecker müsste halt sicheren Kontakt haben.
    Die Kontakt-Fläche(n) sollte(n) metallisch blank sein.

    Die undichte Dampflanze abzudichten (Schraube vorsichtig nachziehen, ggf. neue Dichtung nehmen)
    und danach mit dem nun satt sitzenden, gereinigten Stecker neu zu testen geht nicht (?)

    :)

    Viel Erfolg!


    PS.: Hier nochmal die Teile-Liste. Hilft ggf. auch hier bei der Eingrenzung / Lösung des
    Temp-Themas. Hoffe das ist OK wg. Copyright (?)
     

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  13. laney

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    Also ich könnte mir schon vorstellen, dass die nicht isolierte Brühgruppe im Standbetrieb ein paar Grad unter der gewünschten Brühtemperatur liegt.
    Schließlich ist diese ja so über das Offset angepeilt, dass sie sich bei Wasserbezug über die Pumpe einstellt. Der Durchfluss über das Thermosiphon wird ja geringer sein.
    Ich hab leider keine Möglichkeit das genauer zu messen, halte es aber durchaus für physikalisch möglich.
    Es wäre wirklich interessant, wenn jemand mit Scace nachmessen könnte, ob ein Warming Flush bei einem E61 Dualboiler einen Effekt hat.

    Viele Grüße
    Michael
     
  14. #374 SimonMUC, 06.05.2021
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    Das hat super geholfen, danke!

    Sie funktioniert wieder, habe die Zuleitung zur Dampflanze festgezogen und mit Dichtband abgeklebt. Die Oberseite der PID und die Stecker habe ich mit verdünnter Zitronensäure gereinigt und über Nacht trocknen lassen. Heute morgen dann neu gesteckt und mit Gewebeband abgedichtet bis mein Schrumpfband ankommt. Außerdem liegen sie jetzt in der anderen Ecke, weit weg vom Übeltäter.

    Werde jetzt mal beobachten, ob wieder Wasser entsteht bei Dampfbezug - die Temperatur hält sie jedenfalls gut und auch der Kaffeebezug hat funktioniert ohne Dampf und überhitzen bei 93 Grad laut PID :)

    Habe parallel dazu Profitec kontaktiert und stehe jetzt im Austausch, ob man die Stecker vielleicht ersetzen kann. Ich bin wirklich super zufrieden mit deren Kundenservice - auch wenn es natürlich ärgerlich ist, dass das nicht richtig angezogen wurde.

    LG
    Simon
     
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  15. #375 rebecmeer, 06.05.2021
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    @SimonMUC

    Schön das Du das Problem selbst lösen konntest.
    Wo gebaut wird gibt es auch mal Fehler.
    Kein Hersteller ist perfekt.. Denke mal das Profitec schon etwas weniger Defekte durch Montagefehler hat.
    Viel Spaß und leckeren Espresso weiterhin.
     
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  16. #376 mallard, 06.05.2021
    Zuletzt bearbeitet: 06.05.2021
    mallard

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    Hey, das freut mich sehr :)
    Danke für Deine Rückmeldung.

    Ich würde halt schauen, dass man handwerklich sauber bleibt:

    Wenn die Dampflanze undicht ist, vorsichtig mit passendem Schlüssel nachziehen.
    Wenn dies nicht ausreicht, für wenig Geld eine passende Dichtung für wenige
    Cent bestellen und vorsichtig fachgerecht einbauen (ggf. Anleitung / Forum).

    Was ich hier nicht tun würde ist, Dichtband um die undichte Stelle drumherum kleben.
    Vielmehr sollte man direkt nach dem Nachziehen der Verschraubung der Dampflanze
    (und auch nochmal nach einigen Tagen) schauen, ob hier Wassertropfen oder Spuren von Wasser sichtbar sind.

    Das Problem mit Dichtband ist, dass es darunter weiter tropfen / gammeln kann.
    Dies ist bei der verbauten Elektrik / Elektronik nicht so gut.

    Auch die darunter liegenden Teile mit Schrumpfschlauch "wasserfest" machen: dies würde ich
    nicht tun. Letztlich muss die o.g. Verbindung dicht sein. Bei der Wartung zur Entkalkung wird
    ggf. der Stecker gelöst und alles ist mit Schrumpfschlauch "verschweißt" - nicht so schön.

    Grundsätzlich bin ich bei den bewegten Teilen an der P600 etwas vorsichtig:
    - Dampflanze (eher weniger bewegen)
    - Wasserlanze ( " )
    - Bezugshebel (mit Gefühl bewegen, ggf. auch mal nachfetten)
    - Dichtung / Ansatz des Siebträgers (nicht mit Schwung "ranknallen" an den Chrom, nur leicht anspannen beim Vor- / Aufwärmen etc.)

    Man spürt halt, dass dort mechanischer Verschleiß entsteht / entstehen kann.
    Da schlägt dann mein Herz als ehemaliger Werkzeugmacher.

    Ich lasse auch sehr ungern "Fremde" an die Maschine - das Thema ist einfach sehr speziell.

    Grüßle
    Fx-

    Edit: sagt noch, dass man mit Chemie (z.B.: "Zitronensäure") an Kunststoff sehr aufpassen muss.

    Wenn Stecker oxidiert sind (wegen Feuchtigkeit) würde ich den Kunstoff mit einen leicht feuchten
    Lappen vorsichtig reinigen und das Metall des Steckers ggf. mit etwas Schleifleinen / einer dünnen Nagelfeile etc.
    mit blank machen. Der Strom soll ja da an der Übergangsstelle fließen können ;)

    Säure an der falschen Stelle führt ggf. zu "Materialzerstörung", etwa zu sprödem Kunstoff oder Gummi, abplatzendem Lack und ggf. auch zu platzenden Gehäusen (etwa Gehäuse der Steuer-Einheit etc.). Prinzipiell bin ich da sehr vorsichtig, zumal der Kunstoff durch die Hitze im Innenraum eh "Stress hat" ... :cool:
     
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  17. Arcus7

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    Nach einer Tortur aufgrund der italienischen "Qualitätssicherung" (PID Display war nicht angeschlossen... unglaublich, gibt es beim Hersteller am Ende keine Funktiontests?) konnte ich gestern meine Pro600 in Betrieb nehmen und bin bisher recht zufrieden.
    Wie viel Gramm Kaffeemehl nehmt ihr denn ungefähr?
    Ich tüftel momentan mit 17g rum und meine Eureka steht auf ca. "1,5" und fließt noch etwas zu langsam. Zudem ist der Puk recht matschig.
    (Wohl noch gröber stellen?)
     
  18. mallard

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    Hi,

    (I) bei den bezahlbaren Maschinen ist dies noch eine der besseren Qualitäts-Marken mit i.d.R. imho ordentlicher Verarbeitung. Die haben sicher einen Probelauf gemacht. Aber wenn der Stecker nicht sauber gebogen ist (Zukaufteil?) löst er sich ggf. beim Transport. (Und JA: Den strammen Sitz des Steckers sollte man dennoch bei der Montage prüfen.) Zudem ist durch Corona und die ggf. hohe Nachfrage sicher auch "Einiges" am rotieren...
    Ich würde das nicht zu eng nehmen. Wenn es einmal läuft, ist schon mal das Wichtigste geschaft für den späteren,
    möglichst problemlosen Betrieb :)

    (II) Mach hier am besten keinen Rezept-Thread parallel auf. Das gehört nicht hier hin. Eigenes Thema.
    Kaffeemacher auf YT haben super Einführungsfilmchen dazu.

    PS.: 1er Siebträger und 13,5 Gramm nehme ich. Je nach Kaffee Extraktion ca. 23 - 29 Sekunden und Verhaltnis 2:1 bis 3:1 (Kaffeemenge zu Pulvermenge = Gewicht).
    Die Diskussion über Vor- / Nachteile und wie gut die Anhaltswerte sind überall zu finden. >>> Hauptsache <<< es schmeckt

    ;-)

    LG
    Fx-
     
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  19. Arcus7

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    @mallard alles klar dann schau ich da noch ein wenig rum.

    Also der Stecker sitzt jetzt zumindest schön fest (denke nicht, dass der durch den Transport rausgehen kann). War gestern schon ein ordentlicher Dämpfer. Aber jetzt geht sie ja :)
     
  20. mallard

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    Verstehe ich.

    Versuche am Anfang auch mal, einen hochwertigen milden "verzeihenden" (toleranten) Kaffee zu kaufen, einen der gut einzustellen ist.
    Nicht zu frisch, nicht zu alt (Röstdatum soll feststellbar sein, Bohnen-Alter: seit Röstung mind. 5 Tage bis ca. 2-3 Monate max.)

    Da hilft auch die lokale Rösterei ggf. weiter, wenn nicht zu sehr Richtung frische, helle Kaffees unterwegs.
    Letzter Tip noch: Ich mache wirklich alles mit Timer und Waage. Beim Einstellen der Mühle
    die Video-Tutorials beachten (=> YT Kaffeemacher et.al).

    Viel Spass,
    Fx-
     
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