[Restauration] La San Marco SM90

Diskutiere [Restauration] La San Marco SM90 im Restaurierungen und Raritäten Forum im Bereich Maschinen und Technik; Hallo zusammen, ich habe mir kürzlich eine Rancilio Silvia gekauft. Da noch eine Mühle her musste, habe ich mich nach Gastromühlen zum Umbau auf...

  1. #1 rastagandalf, 23.02.2019
    Zuletzt bearbeitet: 23.02.2019
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    Hallo zusammen,

    ich habe mir kürzlich eine Rancilio Silvia gekauft. Da noch eine Mühle her musste, habe ich mich nach Gastromühlen zum Umbau auf Direktmahler umgesehen und bin auf die SM90 gestoßen.
    Für 90 € mit Versand konnte ich das gute Stück erwerben. Im Doser war der Abstreifer für den Behälter gebrochen - super, da das für mich ohnehin kein Problem darstellen würde.
    Also gekauft und - erhalten, leider in diesem Zustand:
    IMG_20190220_204519.jpg
    Sockel.jpg
    Behaelter.jpeg
    Also erst mal geklebt - hält (dank Sekundenkleber, großer Bruchfläche und geringer Spaltbreite) wie es scheint bombenfest:
    IMG_20190223_140253.jpg
    Netter Nebeneffekt: Durch die Rückerstattung vom Verkäufer habe ich im jetzigen Zustand effektiv noch 50 € mit Versand für die Mühle bezahlt - als Schwabe freut mich das natürlich ;-)

    Also weiter zur Mühle an sich.
    Die Mühle soll später ein Direktmahler werden und wird dazu eine Elektronik erhalten, an der ich eine Zeit einstellen, speichern und auf Tastendruck mahlen kann. Zeiteinstellung, Start des Mahlvorgangs und Speichern der Zeit werden über einen Drehencoder ausgeführt, zur Anzeige dient ein kleines OLED-Display.
    Auf Wunsch kann ich hierzu auch ein Video (oder ggf. den Arduino-Code) hochladen.

    Weiter zur Mechanik.
    Erstmal habe ich alle Teile erstmal ausgebaut und, je nachdem, wie hartnäckig die Verdreckung war, im Spülibad im Ultraschallreiniger oder mit Kaffeefettlöser und Bürste gereinigt.
    Frisch aus dem Ultraschallreiniger:
    IMG_20190221_200539.jpg
    IMG_20190221_200534.jpg

    Da die Mühle durchaus in die Jahre gekommen war, habe ich neue Mahlscheiben bestellt:
    IMG_20190223_135952.jpg
    Hier sieht man gut, wie die alten schon gelitten haben (links neu, rechts alt):
    IMG_20190223_140025.jpg

    Die Lager der Mühle fühlen sich noch recht leichtgängig an.
    Falls jemand sie tauschen möchte, es sind welche vom Typ 6201Z:
    IMG_20190221_225756.jpg
    Weiter geht es im nächsten Post.
     

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  2. #2 sokrates618, 23.02.2019
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  3. #3 mr.smith, 23.02.2019
    Zuletzt bearbeitet: 23.02.2019
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    Irgendwie würde ich Platz einplanen damit man den Mahlschacht
    mit einem kleinen Schaber jedesmal freimacht.
    Der Totraum im Mahlschacht ist fast eine Portion.
    Heißt du trinkst immer alten Kaffee.

    Ich schabe das immer aus - ist ein Handgriff - fertig.
    Könnte man natürlich eleganter lösen.
    z.b. wenn man den Schacht unten aufschneidet und eine Rutsche macht.
    Ist aber mit der Statischen Haftung nicht sooo einfach das es wirklich runterrutscht.

    Ev. kann man die Mühle auch einfach um 45° kippen (nach vorne)
    Würde das Problem auch lösen (habe ich aber noch nicht probiert).

    Als Bohnenbehälter würde ich ein Rohr mit dem richtigen Durchmesser verwenden.
    (Metall wäre am Schönsten - Plastik ist am einfachsten im Baumarkt erhältlich.
    Kann man ja lackieren od. folieren.
    ca. 10-12 cm abschneiden = Tagesration.
    Als Deckel - eine Passgenaue Scheibe (1-3cm stark) die im Rohr genau verschwindet.
    Die sollte aus Metall sein und ein wenig Gewicht haben, damit die Bohnen runtergedrückt werden,
    und nicht zu tanzen beginnen.
    (mit einer Kette od. Schnur, damit man sie zum Befüllen rausziehen kann.

    Das wären meine Ansätze.
    Eine Teileliste der Elektronik und eine Anleitung + Code für Adurino wäre am Ende toll hier.
    Ev. bau ich meine auch noch um !?
    .
     
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  4. #4 rastagandalf, 23.02.2019
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    Und weiter gehts!

    Um die Innereien der eigentlichen Mühle zu reinigen, muss der Messingflansch, der die untere Mahlscheibe hält, runter.
    Also zunächst mal die Schraube raus - Schraubendreher durch den Auswurf rein, im Uhrzeigersinn lösen (Vooorsicht: Linksgewinde!) und - offen!
    Also runter mit dem Ding.
    Zuerst habe ich es so versucht (ja, ich weiß, arme Mahlscheibe - aber da kommen eh neue drauf ;-):
    IMG_20190221_214228.jpg
    Dann so (da sollte eigentlich noch das Hölzchen aus obigem Bild dazwischen):
    IMG_20190221_213850.jpg
    Da hier aber gefühlt nicht genug Zug draufkam, habe ich die ersten Millimeter mit 3 Schrauben in den Bohrungen für die Mahlscheibe "zurückgelegt" und bin wieder auf obige Variante umgestiegen.

    Ergebnis: Erfolg!
    IMG_20190221_220808.jpg
    ...und ganz schön viel Siff:
    IMG_20190221_220811.jpg

    Glück gehabt: nur leichte Abdrücke...
    IMG_20190221_220814.jpg
    ...dafür umso weniger Siff in dem Teil der Mühle.
    Im Nachhinein fiel mir auf, dass das eigentlich keine gute Idee war: man bringt hier zwar ganz gut Zug auf den Messingflansch, dies geht aber zu Lasten des oberen Lagers. Zwar in die Richtung, in die später keine Druckkraft durch den Mahlvorgang wirkt, dennoch schadet das im schlimmsten Fall den Lagerkugeln.
    Eine Bessere Variante wäre also gewesen, das Hölzchen im ersten Abzieher mit einem Stahlstift im Kernloch des Linksgewindes in der Welle abzustützen. Als Durchmesser empfiehlt sich ein Stift bis ca. 5mm - das ist in etwa die Kernlochgröße des Linksgewindes in der Welle. Vielleicht hilft es jemandem!

    Also weiter im Text - Messingflansch und Schraube säubern: check!
    IMG_20190221_231300.jpg
    IMG_20190221_231255.jpg

    So - Innereien sauber, machen wir uns an die Schönheitsarbeiten!
    Vor dem Schleifen - nur die Plakette muss noch runter die Mühle ist übrigens aus 1996!
    IMG_20190221_201450.jpg

    Und los gehts - nass mit 400er Körnung. Ganz schöne Sauerei:
    IMG_20190221_212857.jpg
    IMG_20190221_212900.jpg

    Nachdem das Schleifen abgeschlossen ist, geht es weiter.
    Was noch für die Lackierung fehlt: die Vorbehandlung.
    Da wir es teilweise mit blankem Zinkdruckguss (Lack blättert ab) und teils mit noch intaktem Lack zu tun haben, wird die Maschine erstmal grundiert. Zusätzlich gilt es aber bei Zinkdruckguss, eine Besonderheit zu beachten: Da Zink diverse Salze ausbildet, muss man hier zuerst eine Netzlösung (Wasser + ein Schluck Ammoniaklösung + ein paar Tropfen Spülmittel) ran, die man mit einem Schleifvlies verteilt und wirken lässt. Genaueres findet man hierzu im Netz ("Zink Ammoniakalische Netzmittelwäsche").

    Sobald ich fertig mit dem Schleifen bin geht es weiter!

    Vorab schon einmal ein paar Gedanken zum Auswurf: Ich habe schon einige Umbauten gesehen, die ein nicht ganz zentrisches Rohr verwendet haben. Das gefällt mir allerdings nicht besonders gut, deshalb habe ich mir etwas überlegt und ein 40x25er Alu-Rechteckrohr bestellt. Näheres dazu, sobald ich es habe und weiterbasteln kann.

    Viele Grüße
    Timo
     
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  5. #5 rastagandalf, 23.02.2019
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    Fürs erste stört mich der geklebte Look nicht - wenns nochmal bricht werde ich eine der beiden Lösungen in Angriff nehmen.
    Haben schon Mäusezähnchen - daher (siehe oben) gibt es neue :)

    Aus diesem Grund werde ich den Mahlschacht später modifizieren und so weit es geht nach innen anschrägen. So haben das zumindest hier im Forum so ziemlich alle gemacht, die die Mühle auf Direktmahler umgebaut haben.
     
  6. #6 rastagandalf, 23.02.2019
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  7. #7 wiegehtlasanmarco, 23.02.2019
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    @rastagandalf,
    das Mühlengehäuse war bei meiner SM90A aus Alu-Druckguß und nicht aus Zink-Druckguss.
    Bist Du Dir sicher?
     
  8. #8 rastagandalf, 24.02.2019
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    Wie hast Du das festgestellt? Ist das bereits durch so ein Recyclingsymbol beschriftet oder hast Du eine Kratz-/Säureprobe gemacht?
    Ich werde morgen mal ein paar Tropfen Salzsäure drauf träufeln und schauen ob es gleich schäumt.
    Rein vom Klang beim andengeln würde ich auf Zink tippen, aber ich prüfe nochmal nach.

    Andererseits scheint Aluminium praktisch unempfindlich gegen Ammoniak zu sein, würde also nicht schaden. Ich würde ansonsten vmtl. sowieso gleich vorgehen.

    EDIT: War neugierig und hatte den Doser noch in der Wohnung. Der schäumt wenn man mit einem Tuch mit Salzsäure drüber wischt sofort los - würde schon mal davon ausgehen dass das Zink ist. Gehäuse teste ich morgen auf jeden Fall auch noch.
     
  9. #9 mr.smith, 24.02.2019
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    Wieviele pins braucht der Bildschirm ?
    4 od. 7 ?
    Welchen Regler hast du da zum einstellen ?
     
  10. #10 wiegehtlasanmarco, 24.02.2019
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    Erst einmal: ich verfolge Deine Restaurierung und bin gespannt auf das Ergebnis. weiter so.

    Alu hat eine deutlich geringere Dichte als Zink, das Gehäuse müsste sonst deutlich schwerer sein.
    Zusätzlich passt die Farbe des Materials, als auch der oxidierten Oberfläche viel eher zu Aluminium.
     
  11. #11 rastagandalf, 24.02.2019
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    Der Regler ist einfach ein Drehencoder mit Taster. Irgendwas von Alps, aber eigentlich geht da jeder normale mit A/B Signal. Nennt man glaube ich Quadraturinterface.
    EDIT: Der Bildschirm braucht 5 Arduino Pins und zwei zur Spannungsversorgung. Es gibt welche mit I2C statt SPI, habe aber aus China den mit SPI erwischt.
    Die Dichte finde ich ohne direkten Vergleich schwer abzuschätzen. Und mir persönlich fehlt der Habitusblick für Alu oder Zink... Man liest auch öfter die Farbe sei zu ähnlich für eine sichere Bestimmung. Eine Kratzprobe sei wohl zuverlässiger (Farbe der angekratzten Stelle und Bremswirkung auf den kratzenden Gegenstand).
    Ich werde es mal mit der Säure versuchen und vielleicht mal mit der Kofferwaage vor und nach dem eintauchen messen.
    Letztendlich ist es aber eher Liebhaberei und Neugierde das herauszufinden :)
     
  12. vectis

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    Hallo.
    Zur Wiederbelebung alter SM 90 gibt es diverse, z.T. jahrezehnte alte Threads.
    Ich selbst habe das auch vor fünf Jahren getan und das Gehäuse strahlen und pulverbeschichten lassen.
    Die Pulverbeschichtung hält ohne jede Grundierung, so dass das Ausgangsmaterial offenbar unproblematisch sein dürfte.
    Kurz gesagt: Ich würde mir nun nicht soviele Gedanken machen;)
     
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  13. #13 rastagandalf, 24.02.2019
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    Ich habe jetzt nochmal das Gehäuse in der Hand gehabt und würde, nachdem auch die Säureprüfung deutlich reaktionsträger als am Doser war (der sieht auch zinktypisch matter aus an den unlackierten Stellen), tatsächlich auch von Aluminium ausgehen....das Waschbecken war leider zu klein für die Dichtemessung, und eine ganze Duschwanne voll Wasser wollte ich dann doch nicht verschwenden :)
    Ich mache mich jetzt mal ans Lackieren...
     
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  14. #14 rastagandalf, 25.02.2019
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    Sooo, kleines Update.
    Erstmal geschliffen, gereinigt und zum Lackieren auf ein kleines Podest gespaxt:

    IMG_20190224_160913.jpg

    Das Gehäuse ist grundiert:
    IMG_20190224_162826.jpg
    IMG_20190225_195423.jpg

    Die noch etwas unschönen Stellen habe ich nochmal nachgeschliffen und gezielt diese Bereiche grundiert, das wird langsam richtig hübsch!

    Solange die Grundierung für den letzten Schliff (wortwörtlich) und die anschließende Lackierung trocknet, habe ich mich an den Auswurf gemacht.

    Erstmal sachte den Totraum verkleinert (je nachdem, welchen Winkel ich endgültig wähle, kann ich hier auch noch weiter nach innen feilen/schleifen) und die untere störende Kante entfernt:
    IMG_20190225_212651.jpg

    Da kommt dann das besagte 40x25 Aluprofil dran.
    Kleiner Clou: Da das auf voller Breite die Front bedeckt, musste ich mir was einfallen lassen.
    Dem Inschenör ist nix zu schwör:
    IMG_20190225_220936.jpg

    Die Befestigung wird dann so aussehen, dass ich das (im Bild leere) Loch des Winkels nach außen "verlängere", dort kommt dann eine gekürzte Schraube von außen als Stopfen ins Alu, die als Wartungsbohrung für die innere Schraube dienen soll. So kann ich die innere Schraube von außen lösen/festziehen, habe kein offenes Loch und es gibt einen hübschen Auswurf über die volle Breite.

    Erste Anprobe:
    IMG_20190225_221008.jpg

    Habe mich schon mal mit Schleifvlies (280er Körnung) am späteren Finish versucht:
    IMG_20190225_221016.jpg
    Gefällt mir schon mal sehr gut, klappt gefühlt deutlich besser (gleichmäßigerer Schliff) als mit nassem Schleifpapier. Ich vermute, das offenporige Vlies ist hier besser geeignet, um mit den Spänen nicht wieder unschöne Kratzer ins geschliffene Finish zu machen. Alu "schmiert" in meinen Augen gern mal komisch rum.
    Achja - die obere Schramme (siehe Bild) sieht man zum Glück später nicht mehr.

    Weiterer kleiner Exkurs: ich habe den Motor mal genauer angesehen und kurz mit Druckluft von grobem Staub befreit.
    Falls jemand die Lager wechseln möchte, beim Motor sind es die 6202Z (oben wie unten):
    IMG_20190224_191837.jpg
    IMG_20190224_191726.jpg
    Das alte Fett der Federkupplung und des unteren Kunststofflagers habe ich mit einem Lappen grob entfernt und werde hier neues aufbringen, sobald ich die Mühle wieder zusammenbaue.

    Soweit der aktuelle Stand - die Tage geht es dann weiter mit der Lackierung und dem Pulverauswurf.
     
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    die sm90 ist eine richtig geile mühle. vor allem der dosierbehälter arbeitet extrem sauber. bei dir ja egal :)
     
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  16. #16 rastagandalf, 28.02.2019
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    Soooo...die erste Schicht Lack ist drauf.
    "I bought a red mill and I had it painted black"...oder wie war das bei den Stones?! ;-)
    IMG_20190228_183419.jpg
    IMG_20190228_182829.jpg
    IMG_20190228_182456.jpg
    IMG_20190228_182450.jpg
    Es fehlen noch eine weitere Schicht Lack (+ Klarlack bis die Dose leer ist ;-) ), aber das Metallicschwarz gefällt mir schon mal sehr gut - es kommt auf den Bildern viel gröber raus als es in der Realität aussieht.

    Morgen bekomme ich hoffentlich die Blende für das Display von meinem Studienkollegen.
     
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  17. #17 rastagandalf, 03.03.2019
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    Sooo.
    Kleines Update (heute ohne Bilder, da man Klarlack nicht sieht ;-)):
    Ich habe die Mühle soweit wieder montiert (Flanschscheibe bei 150 °C in den Backofen, den Mühlenkörper in den Gefrierschrank - hinterher fiel die Flanschscheibe einfach so auf die Welle, während ich ursprünglich wie bekloppt ziehen musste).
    Die Mahlscheiben habe ich so ausgerichtet dass sie an der sichtbaren Kante am Auswurf möglichst genau aufeinander laufen.
    Da die Mahlscheiben einander immer nur an einem Punkt berührt haben, habe ich die Fühlerlehre ausgepackt. Nachdem ich gerade einmal 0,03 mm Spaltmaß an der Stelle mit dem breitesten Lichtspalt (habe von oben in die Mühle geleuchtet und in den Auswurf geschaut) feststellen konnte, habe ich die passende Spitze der Fühlerlehre geopfert und dort unter die Scheibe geklemmt.
    Jetzt komme ich in einer Markierung (auf dem Einstellring, der die obere Mahlscheibe verstellt) von "berührungslos" auf "schleift fast über die ganze Umdrehung aneinander". Da ich das Phänomen, dass nur eine Stelle hörbar schleift, schon bei Erhalt der Maschine hatte, gehe ich davon aus, dass das tatsächlich an der Flanschscheibe/Welle liegt.
    Jetzt kommt noch eine Lage Teflonband auf das Mühlengewinde, dann ist die Mühle bereit, ihren neuen Auswurf zu erhalten.

    Das Gehäuse habe ich zum zweiten mal mit dem Farblack und einmal mit Klarlack lackiert. Ein paar Schichten Klarlack noch, dann ist auch die Lackierung durch.

    Was fehlt noch?
    - Öffnung Gehäuse für neuen Auswurf vergrößern
    - Blende aus Edelstahlblech für den Auswurf + halbmondförmige Blende für die Rundung und das Loch unter dem Auswurf (da ging glaube ich die Leitung zu den Schaltern im Doser durch). Außerdem noch eine kleine Blende für den Timer-Drehencoder aus Edelstahlblech.
    - Blende für das Timerdisplay lackieren (ist bereits gedruckt, nachgearbeitet und geschliffen!), Bohrungen dafür setzen
    - Zusammenbau

    Das wars soweit für heute. Mal sehen wie das Wetter die nächsten Tage ist - und ob es sich zum Lackieren eignet :)

    Viele Grüße
    Timo
     
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  18. #18 rastagandalf, 11.03.2019
    Zuletzt bearbeitet: 11.03.2019
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    Sooo - es hat sich wieder etwas mehr getan.
    Lackierung ist fertig:

    IMG_20190303_214330.jpg
    IMG_20190303_214304.jpg

    Also Löcher rein:
    IMG_20190310_151956.jpg
    IMG_20190310_161001.jpg
    Anschließend für die Breite des Rohres zurecht feilen:
    IMG_20190310_181807.jpg

    Und mal probesitzen:
    IMG_20190310_165458.jpg

    Nun zu den Details der Mechanik.
    Es fehlte noch eine Stauklappe. Habe ich fürs Erste aus einem Schnellhefter geschnippelt (man beachte auch die nun vorhandene Bohrung zur Befestigung des Rohrs):
    IMG_20190310_191245.jpg

    Zu:
    IMG_20190310_192041.jpg
    Offen:
    IMG_20190310_192052.jpg

    Läuft!

    Weiter geht's im nächsten Post.
     
  19. #19 rastagandalf, 11.03.2019
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    Als nächstes kommt die Dichtung. Ich habe Moosgummi verwendet und diesen erstmal auf einen Rest des Vierkantprofils gespannt (Gaffa!):
    IMG_20190310_202705.jpg

    Dann habe ich die Dichtkante am Rohr mit Sekundenkleber benetzt und gegen den Moosgummi gedrückt:
    IMG_20190310_203232.jpg

    Den Überstand habe ich dann mit dem Cutter abeschnippelt:
    IMG_20190310_203623.jpg

    Weiter geht's - der Halter für den Siebträger war durch den steilen Winkel (ca. 55 °, also 142 % Steigung ;-) ) zu lang.
    Also Zinkteil und Blech kürzen:
    IMG_20190310_211305.jpg
    Leider ist der so immer noch zu hoch.
    Blech umdrehen und ein Abstandshalter könnte klappen, hier vorläufig mit Muttern als Distanzstück:
    IMG_20190311_193336.jpg
    Das könnte klappen:
    IMG_20190311_193702.jpg

    Das war es wieder soweit.

    Viele Grüße
    Timo
     
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    !!!
     
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[Restauration] La San Marco SM90

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