Review: Eureka Zenith Club E

Diskutiere Review: Eureka Zenith Club E im Mühlen Forum im Bereich Maschinen und Technik; Guten Abend zusammen, Hiermit wollte ich ein kurzen Bericht schreiben über meinem „Eureka Zenith Club E“ den ich neulich bei einem Verkäufer aus...

  1. #1 synopsis, 13.12.2013
    Zuletzt bearbeitet: 14.12.2013
    synopsis

    synopsis Mitglied

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    Guten Abend zusammen,

    Hiermit wollte ich ein kurzen Bericht schreiben über meinem „Eureka Zenith Club E“ den ich neulich bei einem Verkäufer aus Italien gekauft hat, weil ich mehr falls positive Erfahrungen über ihn auf weitere Französische und Englische Foren gelesen habe: Gianni von Elektros.it

    [​IMG]

    Bevor ich anfange, möchte ich noch sagen, dass ich in den Bereich recht Anfänger bin, und habe also wenig Erfahrungen um die Kaffeemühle mit einer Andere zu vergleichen. Außerdem bin ich Franzose, also entschuldigen Sie bitte meine Rechtschreibung.
    Ich hatte sogar nicht viel über diese genaue Kaffeemühle gelesen, nur ein einziges Bericht auf Englisch der ausschließlich behaupte es wäre mit einem Mazzer Super Jolly zu vergleichen.

    • Mir ist den Paket über DHL in 2 Tagen von Italien angekommen.
    • Erste Eindruck nach Auspacken: es ist groß, massiv, schwer (wiegt 11.5Kg), und schön stabil.
    • Der Körper ist aus Aluminium, verfügbar in Schwarz, oder Grau, keine verchromte Version jetzt.
    • Die Mahl-scheiben sind 60 mm Groß
    • Es ist ins gesamt 56 hoch, Mühle und Bohnenbehälter zusammen, messen Sie erst Ihre Küchenmöbel je nachdem ob es unten Ihre Küchenschränke angepasst werden soll, an sonst sollte den Bohnenbehälter gewechselt werden.
    • Die schwarze Lack ist Matte, lass nicht die geringe Fingerspur, lässt sich super einfach abwischen, und das Kaffeemehl „klebt“ nicht drauf, wie auf Edelstahl zum Beispiel.
    • Der Deckel auf die Elektronik ist aus schwarzem Kunststoff.
    • Die Gebrauchsanweisungen sind auf Englisch und Italienisch. Außerdem ist das ganze so intuitiv, dass ich die nicht gebraucht habe, außer um zu wissen wir man manuell ohne Timer es bedient. An sonst ist es ganz einfach, Ein Knopf für eine Einzel Dose, Ein für eine Doppelt Dose, (+) und (-) um die Mahlzeiten zu ändern. Die Anzahl von Kaffee Dose ist auch vorhanden. So einfach ist das.

    [​IMG]

    Die erste Überraschung, ist die komplette Halterung für den Siebträger, wobei bei manche andere Mühle man es noch mit dem Hand halten soll.

    Die zweite gute Nachricht, das ist das geringe Lärm im Betrieb. Ich hatte leider keine vorherige Erfahrung außer was ich auf youtube sehen könnte, und ich habe das Gefühl gehabt es wäre ein wenig leiser als ein Eureka Mignon oder noch ein Macap M4D wofür ich auch viel Interesse hatte.

    Den Drehrad zum Mahl-grad Einstellung (Stufenlos) bittet ein guten Griff und ist sehr bequem zu bedienen; wenn ich die erst nur eine halbes Markierung umdreht sehe ich schon ein Unterschied in der Tasse.
    Zuletzt, wenn ich es mit dem Macap M4D verglichen habe, mochte ich schon diese Drehrad besser als als die Einstellung auf den Macap die sich etwas nach hinten befinden.
    Da gibt es ein Licht direkt auf den Sieb-träger. Es ermöglicht ein guten Kontrolle über den Ergebnis.

    [​IMG]

    Der Bohnenbehälter ist abnehmbar, es lässt sich sogar von unten zuklappen, falls nötig ist.

    Sauberkeit: Beim Einzeldose, fällt alles im Sieb-träger, beim doppelte Dose, fällt ein wenig Kaffeemehl zur Seite, aber net viel. Ich hätte sogar ein Bild machen sollen, weil es wirklich nicht viel ist. Wenn überhaupt, fällt das auf einer zugefügte Platte die man einfach lehren kann.

    Klümpchen Bildung: Ich habe sehr viel über dieses Thema gelesen, bei feinem Mahl-grad und mit den genützten Kaffeebohnen habe ich das nicht gesehen.

    Die Halterung für lässt sich für Ihr Siebträger einstellen, sowie den Ausgang für Kaffeemehl, d.h : Im Fall man möchte sich ein Filter Kaffee vorbereiten und dafür ein andere Behälter fühlen, braucht man nur den Ausgang hochheben. Praktisch.

    [​IMG]

    Restmehl: durch den kleine Ausgang, hat den Kaffeemehl wenig Fläche um sich dran zu hängen, d.h wenig Restmehl. Wenn überhaupt braucht man einfach die Mühle zu schüttel, aber allgemein ist es mit nur selten Passiert. Es ist gut so, weil ich mich nicht vorstellen könnte ständig eine Bürste zu nützen.

    Nach einigen Tage Nutzung, wenn ich ein einziges Wort nützen sollte um es zu beschreiben, das wäre der Komfort.

    Natürlich aufgrund meine geringe Erfahrung kann ich kaum den Nachteilen der Mühle jetzt erlauten, aber hier ist eine Zusammenfassung von die Vorteile die mir gefallen haben.
    1. Die Stabilität
    2. Das matte Körper wo man keine Fingerspur hinterlässt
    3. Das geringe Lärm im Betrieb
    4. Das Licht auf dem Siebträger
    5. Super intuitive Nutzung
    6. Die gute Halterung für den Siebträger
    7. Die Sauberkeit nach einer Nutzung
    8. Das Drehrad mit Markierung, schön Präzise und bequem.
    9. Der Preis, billiger als den Macap M4D den ich auch geguckt habe oder als ein Mazzer Mini, oder noch als ein Mazzer SJ, wenn die Modellen sich wirklich vergleichen lassen, wie im Artikel die ich gelesen habe.
    10. Der Ausgang, der ermöglicht andere Behälter zu füllen, weil ich Freunde habe die ebenso gerne Filterkaffee trinken.

    PS: Noch eine Info für Diejenigen die in einem Kauf interessiert sind. Der Lagerbestand von Elektros.it wird nicht unbedingt Live Aktualisiert. Ein erste Kontakt per Email ist also sehr zu empfehlen
     
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  2. TJ1972

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    AW: Review: Eureka Zenith Club E

    Hallo Synopsis,

    kannst Du Deinem Review nach weiteren acht Wochen noch etwas hinzufügen ? Bist Du noch zufrieden ?

    Viele Grüße
     
  3. #3 tombolala, 05.02.2014
    Zuletzt bearbeitet: 05.02.2014
    tombolala

    tombolala Mitglied

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    AW: Review: Eureka Zenith Club E

    Hallo,

    ja, ich hab da auch Interesse. Scheint ja eine sehr gute Mühle zu sein. Bei mir sind sonst die Macap m4d, Quamar m80e oder die Fiorenzato f4e auf dem Schirm.
    Mir scheint es als ob die Eureka meine Anforderungen am Besten erfüllt - fragt sich nur was meine Frau zur Optik sagt ;-)

    /Tombolala
     
  4. #4 synopsis, 05.02.2014
    synopsis

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    AW: Review: Eureka Zenith Club E

    Hallo,

    Also, nach acht Wochen Nützung, eine bißchen mehr als ein Kilo Bohnen weiter, würde ich keine weitere Review über diese Mühle schreiben, an sonsst würde ich mich Wort für Wort wiederholen.
    Ich bin super zufrieden. Ich habe sogar von Bohnen geweckselt (bei meinen ersten Kauf waren die Bohnen zu viel geröstet, und könnte die nicht zu fein mahlen, das hat nicht geschmeckt), d.h jetzt konnte ich mit den heutigen Bohnen verschiedene Mahlgrad ausprobieren und immer einen guten Ergebnisse haben.
    Es ist immer schön Konstant.
    Ich war auch in der Macap M4D interessiert, aber für schon genannte Gründe habe ich mich für den Eureka interessiert. Ich bedauere nicht meine Wahl.

    Je nach Mahlgrad Eintellung bracht man zwischen 5 un 6 Sekunden für eine Dose. Es ist natürlich nicht mit einem Mahlkönig K30 zu vergleichen, aber wenn es nicht stört, ist es eine gute Auswahl.
    Mittlerweile habe ich gesehen, daß man sogar ein kleinere Bohnenbehälter kaufen kann, was nicht schädet.

    Ich hatte die gleiche Review auf einem Englische Forum gepostet, und ich weiss danach hat einer ein für sich bestellt. Er hat sogar bestätigt, daß den Service von Elektro.it wirklich gut war.

    Wenn hier Jemand auf einer solche Mühle interessiert ist, würde ich definitiv empfehlen einen Email an einen Verkaufer zu senden, den die Lagerbestände nicht unbedingt aktualisiert sind. Ich habe mitgekriegt, daß die Eureka Werk, derzeit etwas knapp ist um die Anfrage auf diesen Produkt beantworten zu können. Ich musste es vorbestellen, genau wie der Engländer, der nach mir ein gekauft hat.

    Noch ein Punkt, beim Doppeltdose, um die Sauerei zu vermeiden, nütze ich ein Metalring von 58mm, diese Metal-ringe die man als Küchenhelfer nützt damit man kleine Keks in Knett-Teig schneiden kann. Das ist super, dann fällt gar nichts zur Seite.
     
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  5. TJ1972

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    AW: Review: Eureka Zenith Club E

    Hallo synopsis,

    vielen Dank für die schnelle Antwort. Dem Zenith-Club werde ich somit gleichfalls beitreten. Die Trichter-Idee für das Kaffeepulver finde ich klasse. Werde mir dennoch mal die von tidaka anschauen.

    bonne soiree
     
  6. eXI911

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  7. #7 born_hard, 16.10.2014
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    Im zweifel den E65 kaufen. Kostet unwesentlich mehr und hat größere Scheiben, das heisst besseres ergebniss. Ist zumindest meine Einschätzung.
     
  8. #8 DarksideofMoon, 30.01.2015
    DarksideofMoon

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    stärkerer Motor, größere Mahlscheiben - ansonsten ist das Gerät 1:1 ident... zur Review... diese findet sich als Verlinkung beim freundlichen Italiener in englischer Sprache und ist ne 1:1 Kopie...

    Die Mühle selbst ist aber sicher ne Sensation
     
  9. #9 Heinerich, 30.01.2015
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  10. #10 DarksideofMoon, 30.01.2015
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    das Problem dabei ist - wie schon oft diskutiert - wie standardisierst Du die Messungen... ich für meinen Teil hab mir angewöhnt den ersten Siebträger dem Porzellangott zu opfern... das geht sich mit dem Totraum so ziemlich jeder (nicht konischen) Mühle aus...
     
  11. #11 Heinerich, 31.01.2015
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    Schon klar! Daher habe ich ja auch den Link zu der Forensammlung der Totraumdaten gesetzt. Wenn sich alle an das Prozedere halten, sollten, im Laufe der Zeit, recht viele annähernd verläßliche Daten da sein. Besser jedenfalls als nichts oder Schätzungen. ;)
     
  12. #12 coffee83, 23.02.2017
    Zuletzt bearbeitet: 23.02.2017
    coffee83

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    Hallo,

    Da hier in letzter Zeit viel über den Totraum von Mühlen, speziell Eureka Atom, Zenith 65 und Zenith Club E vermutet bzw gemutmaßt wird, habe ich mir mal die Mühe gemacht, meine Zenith Club aufzuschrauben und das zu dokumentieren. Was ich bisher gesehen habe, ist sowohl die Zenith 65 als auch die Atom in entscheidenden Teilen ähnlich bis gleich aufgebaut.
    Ich benutze einen Tageshopper, bestehend aus einem 50er Acrylglasrohr und habe zuvor ganz normal bis zum Bohnenstand auf dem ersten Bild rausgemahlen.

    Legen wir los: Kommentare jeweils unter den Bildern.

    [​IMG]
    Die Bohnen, die oben liegen, oberhalb der Verengung, sind alle noch ganz. Diese habe ich nicht gewogen sondern einfach entfernt.

    [​IMG]
    Das ist der Bruch. Nur dieser, ohne das anhaftende Mehl ist ca. 4,1 Gramm.

    [​IMG]
    Hier und im nächsten Bild sieht man das anhaftende Mehl, insgesamt ca. 2 Gramm an oberen und unteren Mahlscheibenträger.

    [​IMG]

    [​IMG]
    Hier nochmal ein Bild mit Bruch und Mehl, getrennt gewogen wie vorher beschrieben.

    [​IMG]
    Wie voriges Bild.

    [​IMG]
    Bruch, 4,1 Gramm.

    [​IMG]
    Anhaftendes Mehl, 2 Gramm.

    [​IMG]
    Unterwr Mahlscheibenträger, rotierend.

    [​IMG]
    Unterseite des unteren MS-Trägers und man ahnt wofür die "Ausräumer" sind.

    [​IMG]
    Für mich war es bis hier in Ordnung. Was sich aber unter dem rotierenden MS-Träger ansammelt ist für mich eine klare Fehlkonstruktion, hier fehlt es an einer guten Lösung.
    Es sind 3,7 Gramm.

    [​IMG]
    Grsäubert mit Blick auf den Auslass, in dem sich ca. 0,5 Gramm angesammelt haben. Die Rutsche selbst ist sauber.

    [​IMG]
    Nächste Fehlkonstruktion, Öffnung im Auswurf/Rutsche, gehts noch?

    [​IMG]
    Italien Style, wir haben da selbstklebenden Schaumstoff...

    Was hab ich insgesamt rausgeholt? 10,3 Gramm. Die Mühle lief einige Zeit, das spiegelt also eine reale Nutzung wieder. Ich denke das wird bei den anderen o. G. Eurekas ähnlich ausfallen. Der Bereich der bei der Atom sehr kurz ist, Auslass aus der Mahlkammer, fasst auch bei der Club nur 0,5 Gramm, Peanuts also.

    Mein vorschlag wäre Sette in qualitativ guter Ausführung/Umsetzung oder Eureka üverarbeitet. Nur wer macht die Konstruktion etc...

    Hoffe das bringt Licht ins Dunkel der Vermutungen...

    Gruß
    Dominik
     
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  13. #13 coffee83, 24.02.2017
    coffee83

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    Um das etwas zu relativieren, hier die guten Punkte:
    - alle Teile sind recht robust und solide gefertigt
    - Der Kaffeemehlauswurf funktioniert ordentlich, die Rusche bleibt frei
    - Handhabung, Bedienung über die Tasten und den Start-Taster sowie Mahlgradverstellung sind einfach und gut.
    - Das Zerlegen inkl. Ausbau des unteren Mahlscheibenträgers sind einfach zu erledigen, der Mahlgrad passt normalerweise nach dem Zusammenbau wieder.
    - Mahlgeräusch ist angenehm, wenn man das so behaupten kann.

    Was mich stört, ist hauptsächlich die Menge an Mehl die sich unter dem rotierenden Mahschleibenträger ansammelt. Ganz so schlimm ist es im Betrieb nicht, da sich der Rauf füllt und das Mehl dann nicht mehr rauskommt, also man bekommt es nicht in den Espresso. Bei der Mühle wurden aber auch relativ grobe Toleranzen bzw. Passungen gewählt, z. B. hat der untere Mahlscheibenträger Spiel auf der Welle, der obere MS-Träger hat Spiel in seiner Passung und so weiter. Ich denke das ist einem einfachen Zerlegen geschuldet, damit nichts verklemmen kann. Ob es qualitative Auswirkungen hat, da trotzdem zumindest die Parallelität der Mahlflächen gewährleistet ist, weiß ich nicht.
    Wenn ich mir da eine Graef Mühle anschaue, hat da bestimmt weniger Mehl Platz, auch bei Compak K3 und evtl. sogar der Mignon.

    Ich denke, das ist sozusagen Stand der Technik im Segment für herkömmliche größere Mühlen und andere werden hier wahrscheinlich nicht wesentlich besser abschneiden. Oder hat jemand andere Erfahrungen?

    Gruß
    Dominik
     
  14. cappur

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    Sehr schöne Dokumentation, danke Dominik. Mir stellt sich allerdings die Frage, ob wir die gefunden Restmenge irgendwie einordnen können. Ich spreche hier mal nicht von Gesamttotraum, denn von dynamischem Totraum zu reden, geht mir gegen den Strich. Die Totraummenge ist immer statisch, oder? Daneben gibt es dann aber noch eine bewegliche Menge an Pulver in der Mühle und Bruch an der Mahlscheibe, die sich in der Maschine verschiebt und irgendwann wieder im Siebträger auftaucht, die dynamische Restmenge. Wir würden gerne beiden Mengen gegen Null verkleinern. Aber jeder Maschinenbauer wird uns bestätigen, dass das bei keiner Produktionsanlage (ob Backstrasse oder Kaffeemühle) möglich ist. Der Totraum mag stören, da er auf lange Sicht ranziges Kaffeefett in der Maschine zurückläßt. Da hilft nur regelmässiges demontieren und säubern. Aber verheerender wirkt sich doch bei Kaffeemühlen der dynamische Rest aus, da man den im schlimmsten Fall (ohne tägliche Demontage der Mühle:() ein oder zwei Tage später im Siebträger hat und sich damit die Qualität versaut. Oder irre ich mich hier?
    Dehalb meine Frage:
    Wie groß ist der echte Totraum und wie groß ist der dynamische Rest? Dazu müsste man im ersten Mahlgang mit durchgefärbten Bohnen arbeiten (und hoffen, dass sich der Totraum völlig auffüllt) und dann in der Folge prüfen, wie lange diese gefärbten Bohnen in den weiteren Mahlvorgängen noch mitgeführt werden.
    Nun zur Einschätzung:
    Sind 10,3g insgesamt viel oder eher wenig im Vergleich zu anderen Mühlen? Wie groß ist der Anteil der besonders negativen dynamischen Restmenge in diesem Vergleich? Sind große Mahlscheiben grundsätzlich mit größerer dynamischer Restmenge verbunden? Dein Bild zu den Bohnen unter dem rotierenden MS-Träger zeigt 3,7 g. Kämen die beim den folgenden Mahlgängen aus der Maschine, dann hätte man ein Problem. Dann würde man am nächsten Tag erstmal alten Kaffee trinken. Es sieht aber nach den Bildern und der Konstruktion des Auswurfs so aus, als ob dieser Teil zum Totraum der Maschine zählt, oder irre ich mich?
    Gruß
    Udo
     
  15. Hobson

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    Ein Totraum nahe Null ist durchaus möglich. Dies zeigen Handmühlen, aber beispielsweise auch Maschinen wie die Versalab und daraus abgeleitete Modelle. Auch die Sette hat für mich nach wie vor das Potenzial nahezu null Totraum zu haben (gegebenenfalls muss man Maßnahmen gegen die statische Aufladung ergreifen).

    Ich schätze das genauso ein wie Du.

    Man kann im ersten Mahlvorgang auch einfach Grindz verwenden.

    https://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Tabelle_Totraum_bekannter_Mühlen
     
  16. #16 coffee83, 24.02.2017
    coffee83

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    Ich denke, dass das, was sich unter dem unteren Mahlscheibenträger sammelt such dort bleibt. Der Auswurf ist nicht auf gleicher Höhe zum Boden der Mahlkammer, sondern auf Höhe der Fläche des Mahlscheibenträgers, auf dem sich das Mehl für den Auswurf sammelt. Wenn, dann kommt da wahrscheinlich verschwindend wenig hoch. Den Rest würde ich tatsächlich zum dynamischen Totraum zählen.
     
  17. #17 boehny194, 24.02.2017
    boehny194

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    Man könnte den Test auch mit Reis machen. Ein Kilo Reis mahlen und dann dann ist der raum unter dem Träger voll... Reis ranzt nicht:cool:
     
    cappur und Hobson gefällt das.
  18. #18 coffee83, 24.02.2017
    coffee83

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    Klar, das ginge. Möchte ich aber nicht. Mir reicht, was ich gesehen habe.
     
  19. #19 cappur, 24.02.2017
    Zuletzt bearbeitet: 24.02.2017
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    cappur Mitglied

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    Danke für die Hinweise, Hobson! Meine kleine Feldgrind kommt bei meinem ersten Versuch auf etwa 1,5 Gramm. Aber ich bin zu faul, um für 4 Leute mal kurz mit der Hand zu mahlen. Natürlich sind Singeldoser (Versalab) mit vergleichsweise kleinen Mahlwerken in Sachen Totraum viel besser. Ich habe aber noch nie eine Versalab jenseits der Videos gesehen. Ich weiß nicht, ob mir das bei der doch sehr kleinen Mahlgeschwindigkeit fast 2500€ Wert wäre.
    Die zitierte Tabelle definiert Totraum so : "Die Menge Kaffee, die in einer leergemahlenen Mühle zurückbleibt, bezeichnet man als Totraum." Ich nehme an, das hat Dominik genauso gemacht. Dann wäre die Zenith deutlich besser als die großen Mühlen (z,B. Quamar 80 mit 14,0g) und knapp über der Ceado E37s, aber auch deutlich schlechter als z.B. die kleine Eureka MCI. Kleine Scheiben und kurze Wege (= kleine Maschinen) scheinen in diesem Wettbewerb von Vorteil. Aber im Hinblick auf die Wärmeentwicklung und die Mahlgeschwindigkeit sind sie von Nachteil. Wenn man jetzt noch wüßte, wieviel da jeweils dynamisch durchgespült wird, wären wir schlauer.

    Kurze Frage zur Sette: Gibt es die denn
    schon?
     
  20. #20 boehny194, 24.02.2017
    boehny194

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Review: Eureka Zenith Club E

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