Revision Isomac Millenium - Problem mit Magnetventil

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  1. Deanie

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    Servus zusammen,

    ich habe in meiner Isomac Millenium (ca. BJ 2002) nach Wasserschaden
    • eine neue Pumpe verbaut
    • bei der Gelegenheit einen Membranregler eingebaut
    • Expansionsventil ausgetauscht
    • Kessel / Heizung / Bypass und Rückschlagventil entkalkt/gereinigt
    • Steuerbox RLO 1E/1S/3C/F gegen eine NRL30/1E-2C/F getauscht (hier waren Leiterbahnen schon länger korridiert)
    • teilweise Kabel erneuert
    • und dann noch das Magnetventil (als vermuteter Urheber des Wasserschadens) ausgetauscht.
    Mein Problem ist nun, dass ich das Magnetventil in korrekter Flussrichtung nicht an´s Laufen bekomme. Der Kessel wird nicht befüllt und das Wasser über den Bypass abgeleitet (MV öffnet nicht, kein Klacken zu hören).

    Baue ich es andersherum ein, funktioniert es. Jedoch wird bei Bezug gegen ein Blindsieb, bei 8 bar Druck,Wasser über das Sicherheitsventil ausgegeben. Ich vermute, dass durch die umgekehrte Einbauweise des MV der Kessel beim Bezug über die Brühgruppe nicht richtig schließt und dort Druck aufgebaut wird?
    Ich habe auch schon den Membranregler - erfolglos - wieder ausgebaut gehabt, weil ich vermutet habe, dass der Pumpendruck dadurch beiinflusst wird und dies das Magnetventil beeinflusst (wobei das MV druckunabhängig sein soll...).
    Das MV ist ein CEME, 588er Baureihe. Vorher war ein OLAB 6000er drin.

    Ich könnte jetzt nur noch Bypass und Rückschlagventile tauschen, dann wäre eigentlich alles neu ;-)

    Habt Ihr Ideen / Hinweise für mich? Danke :)

    Beste Grüße
    Deanie
     
  2. #2 Espressojung, 14.04.2020
    Espressojung

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    Bypassventil ist ein sehr guter Ansatz (ausbauen u. entkalken/ersetzen)
    und das Magnetventil würde ich richtig herum einbauen.
    Manchmal ist ein Pfeil aufgebraucht der die Fließrichtung anzeigt,
    aber es gibt auch MV's da sind die Anschüsse mit 1 u. 2 markiert.
    ==> "1" ist der Zulauf und "2"v der Ablauf (entspricht der Pfeilrichtung).
    Das Rückschlagventil ist auch ein Ansatzpunkt ==> entkalken/ersetzen.
    (das Rückschlagventil richtig herum einbauen)
     
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  3. Deanie

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    Besten Dank. Ich baue alles nochmal um. Eigentlich hatte ich geprüft, dass Bypass und Rückschlag leichtgängig sind. Ggf. habe ich aber ein Problem mit den verbauten Federn?
    Werde weiter berichten.
     
  4. #4 bon2_de, 14.04.2020
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    Hm, welche Federn meinst Du? Mich irritiert auch etwas, dass das Magnetventil in "andersrum" funktionieren soll. Wenn das Magnetventil nicht angesteuert wird, dann funktioniert es so oder so nicht. In falscher Richtung montiert, drückt die Pumpe das Ventil quasi "mit Gewalt" auf, so dass Wasser durchströmt. Deshalb hats ja einen Pfeil auf dem Ventil. Das könnte den falschen Eindruck vermitteln, es würde funktionieren.
    Gruss
    Armin
     
  5. Deanie

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    Moin,
    ich habe die Spule des MV durchgemessen und einen Widerstand von 2,4 KOhm. Wenn ich die Pumpe stromlos stelle, höre ich auch ein Klacken im MV. Das MV sollte ja als Neuteil eigentlich nicht kaputt sein.

    Ist die Einbaulage des MV und die Drehung des Spülenkörpers von Belang? Denn wenn ich das MV umgekehrt einbaue, drehe ich ja auch den Spulenkörper, um die Kabel wieder anzuschließen?

    Mit "Federn" meinte ich die Federn in den jeweiligen Ventilen. Das Rückschlagventil bekomme ich zum Beispiel nicht aufgedreht und habe es nur komplett in Entkalker gelegt.

    Bypass und Rückschlagventil habe ich mal neubestellt und werde nach Erhalt auch das MV wieder richtig einbauen.

    Danke für Eure Hilfe!

    Beste Grüße
    Deanie
     
  6. #6 Espressojung, 15.04.2020
    Espressojung

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    Was meinst du mit Drehung des Spulenkörpers?
    Um die Anschlüsse in die richtige Richtung zu bekommen, kann man die stirnseitige Mutter
    (meist SW 14mm) lösen und den Spulenkörper in jeden beliebigen Winkel drehen.(und natürlich wieder festziehen)
    Den Spulenkörper komplett demontieren und verkehrt herum wieder aufstecken ==> das würde ich allerdings nicht tun.
    (ich weiß nicht ob das einen Einfluß auf die Funktion des MV's hat)
     
  7. Deanie

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    Genau das meinte ich. Die Mutter lösen und den Spülenkörper drehen. Darüberhinaus habe ich den Ventilkörper waagerecht eingebaut --|
    Dies war aber, soweit ich mich erinnere, auch vorher die Einbauweise des alten MV.
     
  8. #8 Espressojung, 15.04.2020
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    Die Einbaulage liegend oder stehend ist fast bei jeder Maschine anders
    und spielt somit auch keine große Rolle.
    Die Durchflußrichtung aber schon.
     
  9. Deanie

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    Mein Problem ist gelöst. Nach einem Hinweis aus einem anderen Thread zum Thema „Magnetventil“, habe ich die Verkabelung komplett geprüft und festgestellt, dass ich am Schalter zwei Kabel vertauscht hatte. Durch den Austausch einiger Kabel und Verwendung anderer Farben, als im Schaltplan, bin ich da wohl durcheinander gekommen.
     
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