Rösterfahrungen im Hottop-Röster

Diskutiere Rösterfahrungen im Hottop-Röster im Vom Rohkaffee zum Selbströster Forum im Bereich Rund um die Bohne; Hallo, wie wäre es mal mit einem Thema rund und den Hottop-Röster? In den nächsten Tagen werde ich mal meine Anfangserfahrungen hier posten.

  1. #1 espressolino, 19.03.2008
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    Hallo,

    wie wäre es mal mit einem Thema rund und den Hottop-Röster? In den nächsten Tagen werde ich mal meine Anfangserfahrungen hier posten.
     
  2. #2 gunnar0815, 19.03.2008
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    gunnar0815 Mitglied

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    Na da bin ich dann mal gespannt über deinen Bericht.
    Kannst dich dann ja gut mit Stefan austauschen. Aber es werden ja immer mehr.
    Gunnar
     
  3. #3 Philanthrop, 21.03.2008
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    Moin,

    das interessiert mich auch sehr.

    Wie sieht es denn mit dem Vertrieb und Service in D'land aus?
     
  4. Stefan

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    Es gibt weder das eine noch das andere. Hauptgrund dafür ist wohl derselbe wie bei all den anderen Haushaltsröstern - der Hersteller, der glaubt dass ein kleiner Händler mal eben 10,20 Röster abnimmt (dazu noch zu eher durchwachsenen Konditionen) und sie sich ins Lager stellt. Beim Hottop kommt noch der im Vergleich sehr hohe Preis dazu.

    Zum Thema Rösterfahrungen werde ich sicher noch etwas ausführlicher schreiben, bislang habe ich etwa 8 Chargen geröstet. Deshalb hier nur ein kurzer Abriss:
    Ich röste nur für meinen Eigenbedarf, vor allem aber habe ich weder Zeit noch Lust, nur zwecks Erfahrungssammlung für den Mülleimer zu rösten. momentan röste ich mit fünf verschiedenen Programmierungen, die sich abgesehen vom ersten Drittel der Röstkurve nach dem richten was ich bisher mit dem 1kg-Diedrich geröstet habe. Auffällig ist da halt genau das angesprochene Verhalten am Beginn des Röstvorgangs - während man bei 'richtigen' Trommelröstern mit einer eher höheren Anfangstemperatur beginnt, weil die Bohnen die Energie anfangs ja 'schlucken', muss man beim Hottop bei Vorgang streng nach Vorschrift schon bei etwa 73 Grad anfangen. Bis man überhaupt mal auf 200 Grad kommt, vergehen dann schon gute 10 bis 14 Minuten - das ist sehr langsam. Das kann je nach Sorte durchaus dazu führen dass die Bohnen nicht richtig aufgehen zum Ende hin - auch wenn es kein Problem ist, so den richtigen Röstgrad zu erreichen. Beim nächsten mal werde ich daher mal experimentieren, wie man die Röstkurve mit dem vom höchsten Temperaturwert leider fixen, zu langsamen Temperaturanstieg etwas überlisten kann.
    Am ersten Maisonntag werde ich hier die Gelegenheit haben, den Hottop im Rahmen einer Röstereibesichtigung öffentlich vorzuführen - da wirds dann sicher auch zu etwas vertiefteren Erfahrungen kommen, speziell zum Verhalten bei mehrfachen Röstungen hintereinander weg.

    Gruss
    Stefan
     
  5. #5 Philanthrop, 21.03.2008
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    AW: Rösterfahrungen im Hottop-Röster

    Moin Stefan,

    danke für die 'schlechten' Nachrichten ... ;-)

    Eigentlich schade, aber offensichtlich ist die Käuferbreite momentan noch nicht ausreichend... :-|
    Eigentlich bin ich mit meinem i-roast 2 vom Röstergebnis ganz zufrieden. Allein das Material schwächelt. So hat der Bakelitdeckel nach 2a einen Riss und das Gebläse beginnt heulend und muss durch sanfte Stöße an seine eigentliche Arbeit erinnert werden. Die Kapazität für 4 Kaffeetrinker ist auch grenzwertig.

    Deshalb überlege ich, ...
     
  6. Stefan

    Stefan Mitglied

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    Überleg nochmal, insbesondere was die 'mangelnde Käuferbreite' angeht. Es liegt nicht an der mangelnden Käuferschicht, sondern an den abstrusen Einschätzungen der Hersteller/Distributoren was die Marktlage angeht. Hüben wie drüben ist das heimische Kaffeerösten doch eher ein Hobby einer kleinsten Minderheit. Am Beispiel USA sieht man, wie ziemlich genau eine Handvoll Händler den gesamten US-Markt mit dem Röster versorgt. Die können dann natürlich mal eben eine zweistellige Anzahl an Röstern vorhalten. Jetzt gehen die Distributoren aber offensichtlich davon aus dass man in Europa aufgrund des kulturellen Hintergrunds viel mehr von den Geräten absetzen kann - anders kann ich es mir jedenfalls nicht erklären warum die Hersteller einen auf diversen Messen gleich mit Stückzahlen ankommen, bei denen selbst Kaufhausketten sofort abwinken. Das Problem hatte ja seinerzeit auch Dürkop, die früher den Vertrieb von Hearthware-Röstern innehatten. In völliger Verkennung der Marktsituation haben die sich offensichtlich so gigantische Mengen aufschwatzen lassen dass sie die Teile am Ende verramschen mussten.
     
  7. Blubb

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    AW: Rösterfahrungen im Hottop-Röster

    Der taiwanesische Herstelle verlangt bei der Erstbestellung lediglich eine Mindestabnahme von 30 Stück. Das ist nicht wirklich viel.

    Aber auch wenn man größere Mengen abnimmt, wollen die immer noch EUR 700,00 / Stück. Also....ähem..... da kann man auch gleich bei hasbean bestellen ;-)))

    Apopos hasbean - entweder reichen die die Röster nur durch und hoffen, daß die Kunden dann tonnenweise Rohkaffee bestellen. Oder aber der taiwanesische Hersteller stellt nicht selber her sondern ist selber nur Zwischenhändler und hasbean kennt den wahren Hersteller (vermutlich ein Chinese).

    Blubb
     
  8. #8 espressolino, 24.03.2008
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    AW: Rösterfahrungen im Hottop-Röster

    ...so, da ist er nun, der Hottop-Röster. Sehr groß - wie ich finde, aber schick vom Design her. Ein Leichtgewicht ist er nicht, aber man hebt sich keinen Bruch. Die Bedienungsanleitung ist auf Englisch, sollte aber kein Problem darstellen. Diese sollte man aber VOR dem Ausprobieren durchlesen.

    Die empfohlene Röstmenge ist 250g. Ich war vorsichtig und habe erst mal nur 220g verwendet - ein Fehler wie sich noch rausstellen sollte.

    Habe als erstes einen Columbia Popayan Supremo geröstet. Um das Gerät kennen zu lernen, dann auch im AUTO Mode. Der Röster heizt auf ca. 76° vor. Das Display ist sehr gut abzulesen (außer man röstet draußen und die Sonne scheint). Ist der Preheat-Modus abgeschlossen ertönt ein Piepton, dann füllt man die Bohnen ein.

    Der Hottop spult dann sein Programm ab - 18min. Einige Bohnen bleiben gern am Fenster "kleben" und rotieren nicht so in der Trommel, das führt dann dazu, dass diese Bohnen nicht gut "geröstet" sind/werden. Mal sehen, was man da noch machen kann.

    Im Vergleich zum Gene hört man hier sehr deutlich die Cracks (jedenfalls ich :-?).

    Das Röstende musste ich dann manuell auslösen, da mir der Kaffee sonst verbrannt wäre - der Hottop hätte da noch ca. 02:45 weitergeröstet. Ist aber kein Problem, nach Betätigung der Eject-Taste werden die Bohnen direkt in den Kühlbehälter geleitet. Die Bohnenkühlung funktioniert erstaunlich gut. Unter dem Behälter sitzt ein kleines "Gebläse", durch die Luft zugeführt wird, der Rührer in der Mitte des Behälters rührt ruhig und geleichmäßig. Beim Gene habe ich die manuelle Kühlung vorgezogen, der Hottop kühlt die Bohnen lt. Anzeige in 3 Minuten runter wobei ich erwähnen muss, dass das nicht so lange dauert, die Bohnen sind schneller abgekühlt.

    Der zweite Versuch war ein Monsooned Malabar (auch nur 220g). Diesmal habe ich den Manuell-Modus gewählt - Programm 0. Dieses ist fest vorgegeben, kann weder verändert noch gelöscht werden, zeigt aber die einzelnen Röstsegmente an. So kann man nachvollziehen, wie das ganze dann abläuft.

    Erklärung Segmente: Man hat die Möglichkeit, 9 Programme selbst zu programmieren. Jedes Programm durchläuft 8 Segmente, die einzeln zu programmieren sind. Dabei kann man die Zeit (nicht länger als 3min - darf insg. 22 Min. nicht überschreiten), die Temperatur und die Zuschaltung des Lüfters einstellen. Der Lüfter hat insg. 4 Stufen. Ferner kann man für jedes selbst programmierte Programm einen Namen vergeben. Naja, nur drei Buchstaben aber man schreibt sich das ja sowieso irgendwo auf.

    Auch den Malabar musste ich vorzeitig abbrechen - Restzeit wäre 05:20 gewesen. Auch ist der Malabar sehr ungleichmäßig geworden, zum sortenrein trinken nicht wirklich geeignet. Allerdings hatte ich keine Abplatzer an den Bohnen - gutes Zeichen??

    Egal ob man den AUTO-Modus oder den MANUELLEN-Modus wählt, es besteht immer die Möglichkeit, eine PLUS-ZEIT anzuhängen. Ca. 40 sek. vor dem Ende des Röstvorgangs ertönt ein immer wiederkehrender Signalton. Dann besteht die Möglichkeit, 30sek. Röstzeit dazu zu geben. Diesen Vorgang kann man insg. 6x (=3Min) wiederholen.

    Habe dann ein paar Tage später einen Brazil Yellow Bourbon geröstet: 250g, Programm 1 (jawohl, selbst programmiert). Ist sehr gut geworden, jedoch muss ich noch etwas am Programm tüfteln, da auch hier abgebrochen werden musste. Auch der Barahona und der PNG sind gut geworden.

    Mehrere Röstvorgänge hintereinander:
    Natürlich meckert der Hottop nach dem Röstvorgang - erst muss der Caff-Behälter geleert werden, sonst geht gar nichts. Dann startet man den zweiten Durchlauf - der Röster kühlt erst ab (bis ca. 60°), dann folgt die PREHEAD-Phase bis auf ca. 76° und erst dann darf man die Bohnen dazutun.

    Der Filter, der direkt hinter dem Lüfter sitzt, sieht nach 6 Röstdurchläufen schon ziemlich durchgesifft aus. Das "Schauglas" ist nach dieser Zeit dann auch zu reinigen, das Fenster setzt sich mit den Kaffeefetten zu. Auch der Caff-Behälter läuft ziemlich schnell an (bloß nicht mit Kaffeefettlöser für Siebträger reinigen, greift das Material an).

    Der Hottop erfordert mehr Reinigungsaufwand als der Gene. Schlecht finde ich auch, dass der Röster nach dem letzten Röstvorgang dann irgendwie aus ist, aber nicht wirklich abkühlt, jedenfalls habe ich noch nichts entsprechendes gefunden.

    Der Röster ist relativ leise, die Rauchentwicklung hängt von den zu verwendeten Kaffees ab.

    Es erfordert einiges Ausprobieren, bis man die einzelnen Programme stehen hat und wird wohl auch - bei mir - noch einige Zeit dauern.

    @ Stefan: weißt Du, ob man während des Röstvorgangs den Lüfter manuell zuschalten kann, wenn man der Meinung ist, der sollte jetzt mal eingeschaltet werden??
     
  9. Stefan

    Stefan Mitglied

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    AW: Rösterfahrungen im Hottop-Röster

    Ich hoffe das war jetzt ironisch gemeint... :lol:
    Stell dir doch mal den typischen Einzelhändler für solche Geräte vor - das sind Kleinstunternehmen. Und - die 30 Stück abzusetzen, wird für ihn eine deutschlandweite Aufgabe werden...
     
  10. Stefan

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    AW: Rösterfahrungen im Hottop-Röster

    @Lisa

    Der Lüfter lässt sich nicht manuell zuschalten, aber es ist eh vorteilhaft, ihn bei den letzten Programmsegmenten mitzuprogrammieren. ;-)

    Gruss
    Stefan
     
  11. #11 espressolino, 24.03.2008
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    AW: Rösterfahrungen im Hottop-Röster

    @Stefan
    Das ist schon richtig, ich habe z. B. bei mir im P1 den Lüfter ab dem 5. Seg. zugeschaltet, hätte Ihn jedoch schon in Seg.4. Da muss ich dann wohl umprogrammieren. Hätt ja sein können...

    @Blubb
    Ich habe eine Anfrage beim Hersteller gemacht - Abnahme 30 Stck. zum Stck-Preis von 800,00€ (für die P-Version) zzgl. Zölle etc. Als kleiner Händler musst Du erst mal dieses Kapital aufbringen und die Röster dann auch noch loswerden. Was soll man denn da als VK nehmen? Verdienen möchte man dann auch noch etwas.
     
  12. Blubb

    Blubb Mitglied

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    AW: Rösterfahrungen im Hottop-Röster

    Falls der typische Einzelhändler weniger kaufen möchte, wird ihm der typische Hersteller die typischen Versandkosten Taiwan - D in Rechnung stellen. :lol: Chinesen - auch Taiwan-Chinesen - denken in Container-Einheiten. :cool:

    Ein Hersteller liefert üblicherweise lieber an Großhändler als an kleine Krauter.

    In diesem Fall wird sicher aber ohnehin niemand für den Import interessieren, da die Konditionen unterirdisch sind.

    Blubb
     
  13. #13 Holle789, 26.03.2008
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    Huch....abgerutscht....HotTop bestellt.... :)

    Hallo Selbströster.

    Heute durfte ich bei Lisa in Lünen mal den Hottop bei der Arbeit beobachten. Das war eine ganz feine Sache!

    Mich hat die "P-version" des Hottops überzeugt, weil Luftmenge, und Hitze in den von Lisa bereits genannten Stufen programmierbar sind und der Hottop im Gegensatz zu den Heißluftröstern echte 17min. für eine Röstung braucht und nicht nur 5-8 wie mein I-Roast 2. Dabei ist er sehr angenehm leise und wie Lisa sagte, hat er eine ähnlich geformte Trommel, wie die großen Röster für 1 und mehr Kilo.

    Als ich nach Hause gekommen bin und mir das Gerät bei Hasbean noch mal angesehen hatte, bin ich mit der Computermaus abgerutscht auf die "Kaufentaste" und habe ganz ausversehen einen "P" bestellt :lol: ehrlich, so ist es gewesen! Mal sehen was meine Freundin (nichtkaffeetrinkender Finanzminister) dazu sagt, wenn ich ihr die "ausversehenstory" auftische.

    Also gibts auf dem Selbströstertreffen meines wissens bereits 2 Hottops zum Anfassen, wenn Stefan auch kommen wird und wenn Hasbean bis dahin die Lieferung hin bekommt. (Sie sind wohl momentan alle "P" vergriffen).

    Vielen Dank Lisa, dafür dass ich mal gucken durfte, es war sehr nett von dir, dass du mir den Hottop vorgeführt hast und mir geduldig auf meine Anfängerfragen antworten konntest.




    Holger
     
  14. #14 gunnar0815, 26.03.2008
    gunnar0815

    gunnar0815 Mitglied

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    AW: Rösterfahrungen im Hottop-Röster

    Na das geht ja flott bei dir Holger. Schön dann kann ich mir ihn ja bei dir auch mal genauer anschauen.
    Gunnar
     
  15. anrubo

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    ich bin auch schon ganz gespannt ....
     
  16. Stefan

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    AW: Huch....abgerutscht....HotTop bestellt.... :)

    Aus meiner Sicht sind es keine 'echten' 17 Minuten. Bei professionellen Trommelröstern wird der Rohkaffee ja erst eingefüllt, wenn der Röster bis auf eine Anfangstermperatur von (sorten- röster- und philosophieabhängig :lol:) 170-200°C aufgeheizt ist. Beim Hottop wird ja bereits bei etwas über 70 Grad mit der Röstung begonnen bzw. die Zeit gezählt - bei der Temperatur wird aber nix geröstet sondern eher nur getrocknet... :-D

    Gruss
    Stefan
     
  17. #17 espressolino, 27.03.2008
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    AW: Rösterfahrungen im Hottop-Röster

    @Stefan
    Das ist schon wahr, jedoch ist der Hottop (wie andere Haushaltsröster auch) ja nicht mit einem "grossen" Röster zu vergleichen :). Trotz allem kommt der Hottop einem "echten" Röstfeeling schon recht nahe (zumindest bis es nichts Vergleichbares im Haushaltsbereich gibt).
     
  18. #18 nobbi-4711, 28.03.2008
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    AW: Rösterfahrungen im Hottop-Röster

    Hm, ich denke, das wichtige bei der Berechnung der Dauer ist der Zusammenhang zwischen Trommelmasse und Heizleistung. So durfte ich bei einem 90kg-Probat mal beobachten, wie die Temperatur am Digitalthermometer beim Einfüllen der Bohnen auf unter 60 Grad fiel und dann nur langsam wieder anstieg. Der Kälteschock durch die Bohnen im Zus.Hang mit der Nachheizleistung wäre mal interessant zu beobachten...

    @lisa: Da kämst Du auf knapp 2000 Euros VK incl MWSt, das würde wohl etwas schwer werden, zumal ein gewisser Brite anscheinend bessere Konditionen bekommt....vom Aufbau neuer Händler scheint man in Korea wenig zu halten.

    Greetings \\//

    Marcus
     
  19. #19 schnick.schnack, 28.03.2008
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    AW: Huch....abgerutscht....HotTop bestellt.... :)

    Wieso füllst Du nicht einfach später ein? Es kommt ja auch sehr darauf an, wie stark der Temperaturanstieg nach der Befüllung ist. Es kann unter Umständen sehr sinnvoll sein, die Röstung bei einer niedrigen Temperatur zu starten, vor allem wenn sich der Verlauf schlecht regeln lässt. Die Frage nach der tatsächlichen Temperatur stellt sich ja generell: nur weil irgendwo 200°C angezeigt werden, heisst es nicht dass das die relevante Rösttemperatur ist. Wenn der Hottop sowieso keine 17 minuten schafft, kann er deutlich heisser sein als angegeben. Ich selbst würde (für eine Espressoröstung) nie bei 200 Grad beginnen, da ich viel zu schnell in den ersten Crack kommen würde. Aber Temperaturangaben sind eh für die Katz vor allem über verschiedene Röster und Röstarten hinweg. Für mich ist das einzig entscheidende die Interpretation der angegebenen Temperatur hinsichtlich der Röststadien und Zeit. Die Trommeln meines Probats zeigen völlig verschieden Temperaturen an. Würde ich nach Temperatur rösten, wären die Bohnen in der linken Trommel in 17 Minuten geröstet, die gleichen Bohnen in der rechten jedoch schon nach vielleicht 13 Minuten. Auch reagieren die Trommeln wenn man lüftet recht unterschiedlich. Ein befreundeter Röster hat diese Erfahrung mit einem anderen mehrfach Probenröster bestätigt. Was ich damit sagen will ;) Temperaturangaben sind vermutlich immer recht zufällig und man sollte sich eher über signifikate Röstabschnitte unterhalten. ;)
     
  20. Stefan

    Stefan Mitglied

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    AW: Rösterfahrungen im Hottop-Röster

    Wie schon gesagt, ich habe durchaus Erfahrung im Rösten mit Trommelröstern (5kg Probat + 1kg Diedrich), von daher weiss ich auch, mit welchen Anfangstemperaturen man da üblicherweise arbeitet. Grundsätzlich ist es jedenfalls so, dass man am Beginn der Röstung erst einmal genug Wärmeenergie in den Rohkaffee bringen muss, damit die Röstkurve keine deutliche Delle beim Temperaturverlauf bekommt. Genau das aber lässt sich beim Hottop überhaupt nicht vermeiden. Versuche mit späterem Einfüllen sind - wie schon erwähnt - natürlich auch geplant, bisher fehlt mir nur die Zeit dazu.
    Ich kann beim kleinen Diedrich z. B. durchaus mit 200 Grad anfangen, 40 Grad davon schluckt schon der Rohkaffee nach dem Befüllen. Es ist tatsächlich so, dass man grundsätzlich am Anfang 'Gas' geben muss, und je nach Röstgrad nochmal am Beginn des letzten Drittels.

    Gruss
    Stefan
     
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