Rückspülen mit rancilio silvia? - Empfohlen oder nicht? (auch gaggia)

Diskutiere Rückspülen mit rancilio silvia? - Empfohlen oder nicht? (auch gaggia) im Espresso- und Kaffeemaschinen Forum im Bereich Maschinen und Technik; Auf dieser Seite von WholeLatteLove steht, dass die Hersteller für die Maschinen Gaggia Baby, Gaggia Classic and Rancilio Silvia das Rückspülen...

  1. fex

    fex Gast

    Auf dieser Seite von WholeLatteLove steht, dass die Hersteller für die Maschinen Gaggia Baby, Gaggia Classic and Rancilio Silvia das Rückspülen nicht empfehlen (soweit ich weiss, sind das alles Einkreismaschinen mit Magnetventil).

    Auf Kaffee-Total wird die Silvia aber z.B. gleich mit Blindsieb verkauft.

    Ist das Rückspülen nun irgendwie schädlich für die Silvia? Der Autor des Artikels auf WholeLatteLove schreibt u.a. "It may be more advantageous for you to backflush it rather than take it apart or send it to me for repair." - klingt etwas bedenklich...

    Wie haltet Ihr es mit dem Rückspülen der Silvia?

    Fex
     
  2. #2 73-1065628534, 12.10.2003
    73-1065628534

    73-1065628534 Gast

    [quote:post_uid0="fex"]Auf dieser Seite von WholeLatteLove steht, dass die Hersteller für die Maschinen Gaggia Baby, Gaggia Classic and Rancilio Silvia das Rückspülen nicht empfehlen (soweit ich weiss, sind das alles Einkreismaschinen mit Magnetventil).

    Auf Kaffee-Total wird die Silvia aber z.B. gleich mit Blindsieb verkauft.

    Ist das Rückspülen nun irgendwie schädlich für die Silvia? Der Autor des Artikels auf WholeLatteLove schreibt u.a. "It may be more advantageous for you to backflush it rather than take it apart or send it to me for repair." - klingt etwas bedenklich...

    Wie haltet Ihr es mit dem Rückspülen der Silvia?

    Fex[/quote:post_uid0]
    Die Frage ist nicht Ja oder Nein aber wie oft.

    1 x pro Monat ist empfehlenswert wuerde ich sagen.

    Ivo
    www.ivanderputten.nl
     
  3. #3 knurrfrosch, 12.10.2003
    knurrfrosch

    knurrfrosch Mitglied

    Dabei seit:
    08.11.2002
    Beiträge:
    548
    Zustimmungen:
    1
    Hi Fex,

    ich spül meine Silvia einmal wöchentlich mit dem Blindsieb, jedes zweite Mal mit Kaffeefettlöser und sie dankt es mir mit problemloser Funktion. Außerdem merkst du irgendwann, dass auch der frischeste Kaffee eine ranzige Note bekommt, und das auch dann, wenn du die Brühgruppe regelmäßig putzt. Die Dusche kannst du ja problemlos reinigen, aber an das Magnetventil kommst du eben nicht dran. Und dafür ist eben das Rückspülen gedacht, um auch dort die Rückstände rauszukriegen.
    Und glaub mir, wenn du einmal die braune Brühe gesehen hast, die beim Rückspülen einer scheinbar sauberen Maschine in der Tropfschale landet, du wirst sofort begeisterter Anhänger dieser Möglichkeit.

    mfg
    Frank
     
  4. fex

    fex Gast

    Ich bezweifel ja gar nicht, dass mit dem Rückspülen eine Menge Dreck aus der Maschine zu bekommen ist. Aber vielleicht hat das ja auch irgendwelche Seiteneffekte, wegen dem Reinigungsmittel das irgendwelche Schmierfette löst oder dem Druck der an den falschen Stellen aufgebaut wird (Pumpe überlastet oder so), keine Ahnung, irgendeinen Grund wird's ja haben.

    Nur dass Rancilio empfiehlt dies nicht zu tun, kommt mir seltsam vor. Da ich (noch) keine Silvia mein eigen nenne, weiss ich auch nicht, was in der Anleitung steht. Vielleicht ist das in dem Artikel ja auch so gemeint, dass das Rückspülen nur nicht explizit erwähnt wird... ist ja wieder was anderes als es zu verbieten. Was steht denn in der Orginal-Anleitung drin (oder ist die nur auf Italienisch ;-)?

    Kann ja auch sein, dass sich WholeLatteLove mit dem Artikel einfach wichtig tun wollte und da gar nichts dran ist, oder dass es sich auf ein älteres Modell bezieht, wer weiss.

    Was die Frequenz des Rückspülens angeht... in der Gastronomie wird ja bei viel gebrauchten Maschinen täglich Rückgespült, da ist das Rückspülen ein ganz normaler Vorgang für den die Maschine auch konstruiert wurde. Warum sollte zu häufiges Rückspülen also stören? Weil es nicht nur Kaffeefett und Schmutz löst sondern auch irgendwelche Schmierfette? Hmmm, welche sind das denn? Kommt man da einfach hin um die evtl. selbst wieder nachzufetten?

    fex
     
  5. Stefan

    Stefan Mitglied

    Dabei seit:
    05.11.2001
    Beiträge:
    9.093
    Zustimmungen:
    728
    Die beiden genannten Modelle von Gaggia haben [b:post_uid0]kein[/b:post_uid0] Magnetventil - aus technischer Sicht kann das Rückspülen dort also gar nicht funktionieren. Anders sieht es mit der Silvia aus - ich habe allerdings nirgendwo einen Hinweis gefunden, daß das Rückspülen herstellerseits nicht empfohlen wurde. Seltsam...

    Gruß
    Stefan
     
  6. fex

    fex Gast

    [quote:post_uid0="Stefan"]Die beiden genannten Modelle von Gaggia haben [b:post_uid0]kein[/b:post_uid0] Magnetventil - aus technischer Sicht kann das Rückspülen dort also gar nicht funktionieren.[/quote:post_uid0]
    Zumindestens in der Gerätebeschreibung auf WholeLatteLove ist das "three way solenoid valve" (Magnetventil) aufgeführt. In der sehr gut gemachten Flash-Tour kann man es sogar sehen, wenn man auf das zweitunterste Bild (Gerät von innen) klickt... da kann man es sogar vergrößert anklicken (schwarzes Kästechen am schwarzen Schlauch) und vergrößert sehen.

    Eins muss man den Amis (bzw. Ausis aus CoffeeGeek.com) ja lassen: in Sachen Internet-Präsentation der Kaffee-Maschinen sind sie den hiesigen Händlern um einiges voraus... sehr Interesannt find ich z.B. auch diesen Artikel, in dem die Technik der aktuellen Einkreismaschinen verglichen wird.

    fex



    Edited By fex on 1065958416
     
  7. #7 bluesplayer, 12.10.2003
    bluesplayer

    bluesplayer Gast

    Hallo!

    Ich spüle regelmäßig zurück. 2-3 x die Woche.

    Die braune Brühe, die dabei herausläuft, gibt einem da schon recht. Wenn sie rausläuft kann sie sich nicht festsetzen.

    Ich benutze das Blindsieb aber auch noch dazu Kaffeereste, die seit ich die Innova habe weniger geworden sind, von der Dichtung zu spülen.

    Nicht ganz dicht einspannen, Tassenschalter betätigen und dann so 10 mal hin und her mit dem Siebträger, aber so, dass er durch den Druck nicht verschliesst. Sauber ist die Dichtung.

    Gruß vom Blues
     
  8. #8 deepblue**, 12.10.2003
    deepblue**

    deepblue** Mitglied

    Dabei seit:
    17.02.2002
    Beiträge:
    1.805
    Zustimmungen:
    5
    Das ist zwar gut, nur muss ab und zu auch die Nut in der die Dichtung sitzt manuell gereinigt werden, dazu muss der Dichtungsring herausgehebelt werden.
    In der Nut setzt sich mit der Zeit Schmutz ab, was dazu führt, dass die Dichtung angegriffen wird, sowie auch nicht mehr richtig abdichtet..

    Grüsse---Helmut
    :)
     
  9. Stefan

    Stefan Mitglied

    Dabei seit:
    05.11.2001
    Beiträge:
    9.093
    Zustimmungen:
    728
    Ich halte es nicht für sinnvoll, den Dichtungsring zu Reinigungszwecken herauszuhebeln. Der Gummiring ist so konstruiert, daß er die Nut formschlüssig ausfüllt. Bei eingespanntem Siebträger steht er dazu noch unter zusätzlichem Anpreßdruck - normalerweise können sich so keinerlei Kaffeerückstände im Dichtungssitz ablagern. Es kann allerdings eher passieren, daß man durch das ständige Heraushebeln den Dichtungsring beschädigt und so genau das erreicht, was man mit der ganzen Aktion eigentlich vermeiden wollte.
    Für die Perfektionisten - zum Reinigen der Dichtung bzw. des Bajonetts gibts spezielle Bürsten und Reinigungsringe im Gastrobedarf. :;):

    Gruß
    Stefan



    Edited By Stefan on 1065992832
     
  10. #10 deepblue**, 13.10.2003
    deepblue**

    deepblue** Mitglied

    Dabei seit:
    17.02.2002
    Beiträge:
    1.805
    Zustimmungen:
    5
    Ich weiss gar nicht, wieso man immer wieder behauptet, es sei besser den Dichtungsring gar nicht anzulangen...
    Im Prinzip funktioniert so ein Dichtungsring wie an einer UW-Kamera z.B. der Nikonos V und da muss man die Nut penibelst reinigen..
    Der Unterschied zur E-Maschine ist der, dass diese Nut eben nicht so oft gereinigt werden sollte, aber zumindest von Zeit zu Zeit.
    Jeder Dichtungsring füllt die Nut formschlüssig aus, sonst wäre es ja nicht dicht...
    Trotzdem verliert sich mit der Zeit immer wieder etwas Schmutz unter diesem Dichtungsring, was eben zu solchen Schwierigkeiten führen kann. Wie gesagt, mit ein wenig Sorgfallt, macht man den Dichtungsring auch nicht kaputt.

    Grüsse---Helmut
    :)
     
    enjoy gefällt das.
  11. Host

    Host Mitglied

    Dabei seit:
    14.06.2002
    Beiträge:
    873
    Zustimmungen:
    0
    Helmut,
    hattest Du bei Deiner Livia nicht den Dichtungs-O-Ring an der Brühgruppe?
    Da macht es sicher Sinn, die mal auszubauen und zu reinigen.
    Aber die neueren Modelle haben ja eben die dicke, plane Dichtung - die bekommt man nicht raus, ohne sie zu zerstören.

    Wenn man nach jedem Gebrauch (vor dem Ausschalten) die Brühgruppe ordentlich abbürstet, dann braucht man ein Dichtungsringleben lang IMHO nicht unter der Dichtung saubermachen.

    Grüße
    Horst
     
  12. Stefan

    Stefan Mitglied

    Dabei seit:
    05.11.2001
    Beiträge:
    9.093
    Zustimmungen:
    728
    [color=#000000:post_uid14]@ Helmut

    Die meisten Maschinen haben eine im Profil viereckige Dichtung - nur wenige Maschinen weisen noch Dichtungen mit rundem Profil auf. Letztere bekommt man natürlich einfacher herausgehebelt - aber die Vierkantbauform hat sich mittlerweile aus Haltbarkeitsgründen durchgesetzt. In den Dichtungssitz einer solchen Dichtung kann normalerweise auch kein Schmutz eindringen, da sie leicht auf Passung gefertigt werden.
    Hinzu kommt noch, daß heute aus hygienischen Gründen keine Gummi- bzw. Kunststoffdichtungen mehr mit Weichmachern verwendet werden (dürfen), das merkt man daran daß die Dichtungen einfach härter und zäher sind als früher. Die bekommt man vielleicht noch die ersten 3 Monate ohne Beschädigungen raus - dann aber wirds kritisch.
    Kein Servicetechniker - und kein Barista würde letztlich empfehlen, eine Brühkopfdichtung zwecks Reinigung herauszunehmen, diese Vorgehensweise ist absolut unüblich. Das macht man ausschließlich dann, wenn sie sowieso gewechselt werden muß.[/color:post_uid14]
     
  13. #13 estekay, 13.10.2003
    estekay

    estekay Mitglied

    Dabei seit:
    30.08.2002
    Beiträge:
    295
    Zustimmungen:
    63
    Hallo Espressofreunde,

    wenn die Bilder aus untenstehendem Link zutreffen, dann ist die Bruehgruppe der Silvia auf den ersten Blick nahezu identisch mit der meiner Rancilio L6, die ich gerade restauriere. Die L6 ist wahrscheinlich Baujahr 1985. Zu dem Zeitpunkt wurde hier schon die Dichtung mit rechteckigem Querschnitt verwendet, die passgenau in eine Nut gedrueckt wird.
    Diese zerstoerungs/beschaedigungs-frei auszubauen, traue ich mir nicht zu. Mein Haendler hat die alte Dichtung auch nur mit einem beherzten Stich in die Dichtung zu fassen bekommen, um sie dann herauszuhebeln.
    Fuer O-Ring Dichtungen gehe ich bei meiner Tauchausruestung bewaehrtermassen mit einer abgewinkelten Zahnarzt-Sonde vor. Damit komme ich hier aber auch nicht weiter.

    Also: wie bekommt man denn nun die Dichtung am besten wieder heraus, um die Nut zu reinigen?

    Viele Gruesse, Steffen
     
  14. #14 deepblue**, 13.10.2003
    deepblue**

    deepblue** Mitglied

    Dabei seit:
    17.02.2002
    Beiträge:
    1.805
    Zustimmungen:
    5
    Hallo Stefan,
    ich schreibe das mal auf die Art, dann kann man es besser nachvollziehen und für mich ist es einfacher..

    Stefan schreibt: In den Dichtungssitz einer solchen Dichtung kann normalerweise auch kein Schmutz eindringen, da sie leicht auf Passung gefertigt werden.

    Das stimmt so nicht...ob Vierkant-oder Runddichtung, Schmutz wird mit der Zeit auch bei der Vierkantdichtung in der Nut zu finden sein...garantiert. So habe ichs aus eigener Erfahrung erlebt...
    Die Passung funktioniert übrigens auch mit einer runden Dichtung genügend, da sie ja beim Siebträgereindrehen zusammengepresst wird.
    Lediglich ist diese nicht ganz so stabil zum Siebträgereindrehen (Sitz) wie eine Vierkantdichtung. Deshalb auch die Umstellung bei der Livia ( siehe Siebträgerproblem..).

    Stefan schreibt: `Hinzu kommt noch, daß heute aus hygienischen Gründen keine Gummi- bzw. Kunststoffdichtungen mehr mit Weichmachern verwendet werden (dürfen), das merkt man daran daß die Dichtungen einfach härter und zäher sind als früher.`

    Dürfen ist gut...es werden nachwievor in grossem Umfang Dichtungen in E-Maschinen eingebaut, die nicht lebensmittelecht sind..lt. Aussage eines Espressotechnikers.
    Er empfahl mir eine lebensmittelechte Dichtung, die aber bei der Livia leider nicht passte. Diese lebensmittelechte Dichtung war sogar etwas weicher als die alte herkömmliche Dichtung...

    Stefan schreibt: Kein Servicetechniker - und kein Barista würde letztlich empfehlen, eine Brühkopfdichtung zwecks Reinigung herauszunehmen, diese Vorgehensweise ist absolut unüblich.

    Das weiss ich nicht..ich nehme an, dass ein Servicetechniker eh gleich eine neue Dichtung reinmacht (billig..).
    Fakt ist, dass nach einer gewissen Zeit sich Schmutz unter der Dichtung ( auch Vierkant..) ansammeln kann und für eine Undichtigkeit sowie für das vorzeitige Altern der Dichtung verantwortlich ist.

    Eine Dichtung, die schon festgebacken in der Nut sitzt, lässt sich natürlich kaum mehr unbeschädigt rausbringen..
    Das die Vierkantdichtungen sich event. schwerer rausmachen lassen, das glaube ich schon.
    So das ist meine Meinung, und nun kann es jeder halten wie er will..sonst tippe ich mir hier noch einen Wolf...

    Grüsse---Helmut
    :)
     
  15. #15 estekay, 14.10.2003
    estekay

    estekay Mitglied

    Dabei seit:
    30.08.2002
    Beiträge:
    295
    Zustimmungen:
    63
    Hallo Espressofreunde,

    das entwickelt sich ja hier schon ein wenig in Richtung Glaubenskrieg... :)

    @ Helmut

    Und ich glaube Dir sofort, dass das mit dem Dreck in der Nut stimmt. Da zeigt die Praxis meist ein besseres Bild als alle Theorien. Die Dichtung wird ja nicht nur zusammengepresst beim Hereinsetzen des Siebtraegers sondern auch in seitliche Richtung durch die Rotation belastet. Also, ist es sicherlich auch eine gute Idee, die Dichtung und die Nut gelegentlich mal zu saeubern.
    Und genau deshalb hab ich ja auch gefragt, wie man die wohl am Besten zerstoerungfrei wieder herausbekommt. Also, wie geht Ihr vor? Tipps welcome :D

    Viele Gruesse, Steffen



    Edited By estekay on 1066119369
     
  16. #16 maggi*tm, 14.10.2003
    maggi*tm

    maggi*tm Mitglied

    Dabei seit:
    07.09.2003
    Beiträge:
    479
    Zustimmungen:
    2
    Hallo zusammen!

    Ich ziehe die Dichtung meiner (popeligen) Lusso auch alle halbe Jahre zwecks Reinigung aus dem Brühkopf heraus.
    Geht ganz einfach: Dichtung vorsichtig mit einem stumpfen Gegenstand (z.B. Teelöffelstief) anhebeln und dann mit einer Winkelrundzange herausziehen.
    Diese Prozedur musste sich meine Dichtung schon öfters gefallen lassen und hat bis jetzt keinen Schaden davon getragen. Sie war aber auch noch nie richtig fest gebacken - Schmutz war aber dennoch zu finden...
     
  17. #17 deepblue**, 14.10.2003
    deepblue**

    deepblue** Mitglied

    Dabei seit:
    17.02.2002
    Beiträge:
    1.805
    Zustimmungen:
    5
    Endlich mal jemand, der seine Dichtung ohne Angst rausmacht...
    Also ich will hier keinen Glaubenskrieg anfangen, das soll jeder halten wie er will...es war lediglich ein Vorschlag von mir dies auch mal in Erwägung zu ziehen.

    Zu der `Dichtungssache` bin ich durchs Fotografieren gekommen. Bei der Nikonos sowie an den Objektiven muss man eben penibel die Nut sowie den Dichtungsring nach jedem Wasserkontakt reinigen und die Dichtung sogar leicht mit Silikonfett ( Nikon eigenes..) einreiben..tut man das nicht, geht es eventuell mal gut, wenn aber nicht, säuft die Kamera ab...mit Totalschaden. Dies kennt der Steffen bestimmt..

    Bei der E-Maschine macht sich Undichtigkeit höchstens mit ein paar zusätzlichen Tropfen, die am Siebträger aussen in die Espressotasse runterlaufen bemerkbar, oder mit dem frühzeitigen Verschleiss der Dichtung durch die Schmutzablagerungen..also ist diese Sache für viele halt eher vernachlässigbar.
    Die runde Dichtung an der Livia ( nicht unbedingt nachmachen..) mach ich mit einem normalen Schraubenzieher raus und mir ist noch keine Dichtung oder Bajonett kaputt gegangen.
    Ansonsten finde ich den Vorschlag von maggi*tm sehr gut, da dabei bestimmt nichts beschädigt wird.
    Wartet man mit dem Dichtungswechsel z.B. ein Jahr und mehr, und kümmert sich sonst nicht viel um die Pflege des Brühkopfes, darf man sich natürlich nicht wundern, dass die Dichtung eventuell schon festgebacken ist und sich nur noch durch gewaltsames Rausdrücken und zerstören derselben lösen lässt. Dies muss nicht so sein, ist aber eher wahrscheinlich, das es so ist...

    Grüsse---Helmut
    :)
     
  18. Stefan

    Stefan Mitglied

    Dabei seit:
    05.11.2001
    Beiträge:
    9.093
    Zustimmungen:
    728
    [color=#000000:post_uid14][quote:post_uid14]Wartet man mit dem Dichtungswechsel z.B. ein Jahr und mehr[/quote:post_uid14]

    Naja - üblicherweise geht man von einer Lebenserwartung von ein bis zwei Jahren aus, je nach Maschinennutzung. Aber wer sie unbedingt öfter wechseln will als nötig - dem sei dies natürlich freigestellt. :laugh:

    Gruß
    stefan[/color:post_uid14]
     
  19. #19 maggi*tm, 14.10.2003
    maggi*tm

    maggi*tm Mitglied

    Dabei seit:
    07.09.2003
    Beiträge:
    479
    Zustimmungen:
    2
    Hey Helmut,

    bei deiner Nikonos musst du aber doch besonders vorsichtig mit der Dichtung umgehen - schliesslich werden die UW-Gehäuse ja nicht mehr von Nikon hergestellt, oder?! :D



    Edited By maggi*tm on 1066151853
     
  20. #20 deepblue**, 14.10.2003
    deepblue**

    deepblue** Mitglied

    Dabei seit:
    17.02.2002
    Beiträge:
    1.805
    Zustimmungen:
    5
    @maggi*tm
    Service/Ersatzteile werden weiterhin aufrechterhalten..also kein Problem. Und wart mal ab, wie schnell es mit den Digis geht...

    @Stefan
    Na das ist jetzt ein wenig aus dem Zusammenhang gerissen, aber seis drum...

    Grüsse---Helmut
    :)
     
Thema:

Rückspülen mit rancilio silvia? - Empfohlen oder nicht? (auch gaggia)

Die Seite wird geladen...

Rückspülen mit rancilio silvia? - Empfohlen oder nicht? (auch gaggia) - Ähnliche Themen

  1. 20€ Silvia PID Mod

    20€ Silvia PID Mod: Hallo zusammen, ich hab die letzten 2 Tage ein kleines Projekt verfolgt und möchte gerne meine Erfahrungen teilen sollte jemand etwas ähnliches...
  2. bodenloser Siebträger für 21g+ Siebe und Rancilio Gruppe

    bodenloser Siebträger für 21g+ Siebe und Rancilio Gruppe: Ahoi, für meine rancilio Maschine habe ich diesen "Standard" bodenlosen Siebträger, der funktioniert ganz gut, allerdings nur für "kleine"Siebe....
  3. Mühlen mit Motor(untersetzung) ähnlich MDF(Gaggia

    Mühlen mit Motor(untersetzung) ähnlich MDF(Gaggia: Liebe Spezialisten, weiss jemand evtl. welche Mühlen ähnlich der Gaggia MDF auch eine Untersetzung haben, eine Mühle soll innen fast baugleich...
  4. Durchfluss zu hoch - Gaggia CC und Gaggia MDF

    Durchfluss zu hoch - Gaggia CC und Gaggia MDF: Hallo zusammen, meine Gaggia CC arbeitet seit geraumer Zeit nicht mehr so, wie gewohnt... Das Problem stellt sich auf wie folgt dar: Die...
  5. Gaggia Handhebelgruppe Siebträger Sieb Befestigung

    Gaggia Handhebelgruppe Siebträger Sieb Befestigung: Hallo zusammen, Ich habe eine Gaggia Tell erworben. An dem mitgelieferten Siebträger ist keine Feder vorhanden. Ich habe dann bei TSE eine Feder,...
  1. Diese Seite verwendet Cookies um Inhalte zu personalisieren. Außerdem werden auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Mit dem weiteren Aufenthalt akzeptierst du diesen Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden