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Sammelthread Haushalts Dualboiler Kaufberatung

Dieses Thema im Forum "Espresso- und Kaffeemaschinen" wurde erstellt von Hotzi, 1. Juni 2011.

  1. Hotzi

    Hotzi Mitglied

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    Hallo zusammen!

    Angestoßen durch die Diskussion über einen Kaufberatungsforenbereich, dachte ich, dass man hiermit schonmal einen Schritt in Richtung Übersichtlichkeit gehen könnte.
    Der Sinn des ganzen soll prinzipiell sein, dass zukünftig alle Kaufberatungsersuche bezüglich Dualboilern hier gepostet (bzw. hierhin verschoben) werden können.

    Die Auswahl an eingruppigen Dualboilern ist überschaubar, es wurden bereits zum x-ten Mal alle Maschinen miteinander verglichen und es gibt an sich nicht viel Neues mehr dazu zu sagen. Wenn man hier nochmals alles sammelt wird es für Neue, die das Kaffeenetz durchstöbern, einfacher schnell was Aussagekräftiges zu finden und für die User übersichtlicher, weil nicht andauernd die gleichen Threads neu aufgemacht werden, die dann doch wieder so aussehen:
    Brewtus, Vibiemme oder Alex Duetto? - Vivaldi vielleicht? - Ne DC Mini kommt nicht in Frage;-)? - /sarcsm

    Eine Übersicht über diverse Maschinen gibt es ja hier, also lasst die Kaufberatungen beginnen!

    Gruß Hotzi
    Man könnte den Thread "sticky" machen der Einfachheit halber
     
  2. Holger Schmitz

    Holger Schmitz Mitglied

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    AW: Sammelthread Haushalts Dualboiler Kaufberatung

    Jau, sticke ich oben an, vielleicht klappt es ja.
    Grüße
    Holger
     
  3. cappucciner

    cappucciner Mitglied

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    AW: Sammelthread Haushalts Dualboiler Kaufberatung

    Gute Idee - nur gibt es nicht viele, die in der Lage sind einen objektiven Vergleich beitragen zu können. Dies war auch die Antwort die zum Thema in der Vergangenheit geschrieben wurde.

    Einfach gesagt, macht man bei den genannten Maschinen (zur DC will ich mich nicht äußern) wohl keinen Fehler. Sie sind alle gut und man sollte letztendlich auf deren Ausstattung und Design achten.

    Etwas weniger oberflächlich, glaube ich, dass es so einfach dann doch nicht ist. Ich glaube inzwischen, dass das Ergebnis trotz ähnlicher technischer Daten, sehr unterschiedlich sein kann. Damit meine ich nicht gut oder schlecht, sondern eher das Handling und den Geschmack des Getränkes.
     
  4. leajulia

    leajulia Mitglied

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    Dalla Corte Mini

    Man muss ja keinen Vergleich ziehen, sondern einfach eine Maschine, mit der man Erfahrung hat, hier bewerten.

    Mach ich mal den Anfang mit der Dalla Corte Mini. Die ist sehr kompakt und passt (im Gegensatz zur Brewtus, Alex Duetto, Viebiemme...) in kleine Küchen, ist in Puncto Reproduzierbarkeit absolut top (ich kann sie mit Zweikreisern vergleichen und das ist schon ein enormer Unterschied!), kommt dank PID mit verschiedensten Bohnen klar, und sie ist wirklich in 10-15 Minuten ready to go. Ausserdem hat sie eine schaltbate Präinfusion (2 bzw. 4 Sekunden) und Mengendosierungstasten für Singles und Doppios. Sie hat eine bewegliche Dampfdüse aus Edelstahl die perfekten Schaum macht und schier endlosen Dampfpower. Sogar absolute Kaffeelaien kommen schnell gut mit ihr klar. Manchmal macht sie ihre Perfektion in dieser Beziehung auch etwas langweilig...

    Nachteile:
    Der Wassertank (ein einfacher drei Liter Plastikkanister, typisch italienisch!) ist eine Zumutung, man muss jedesmal die Tassen abbauen und wenn man Hängeschränke hat einen Trichter in den engen Hals des Kanisters fummeln. Siebe, Siebträger und Tamper haben Sondergrössen und sind deshalb schwer zu bekommen bzw. teuer. (Dafür ist das Einersieb aber ohne Tadel und man muss die Mühle auch fürs Zweier nicht vestellen. Überhaupt gelingen Doppios mit der DC genausogut wie Singles.) Was mich etwas stört ist, dass der halbe Puck beim Ausklopfen immer im Sieb kleben bleibt (liegt m.E. an den sehr tiefen Sieben) und man den Siebträger deshalb jedesmal kurz ausspülen muss.

    Fazit: die Mini ist nichts für Freaks, die gerne Spielen, weil sie einfach ein Arbeitstier ist, das konstant, unzickig und absolut temperaturstabil perfekte Shots macht. Einen nach dem anderen nach dem anderen....

    Ich hoffe, das hilft dem ein oder anderen. Für mich war übrigens das Entscheidungsargument die Grösse, die Temperaturstabilität und der PID. Und ich mag auch den eher funktional-industriellen Charme des Designs.
     
  5. ingokl

    ingokl Mitglied

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    AW: Sammelthread Haushalts Dualboiler Kaufberatung

    Die DC Mini hat keinen PID Regler (nicht zwangsweise ein Nachteil ;))! Funktionieren tut die Temperaturregelung ja offensichtlich trotzdem sehr gut ;)
     
  6. Bluemountain2

    Bluemountain2 Mitglied

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    AW: Sammelthread Haushalts Dualboiler Kaufberatung

    Die DCmini ist wegen der guten Strömungseigenschaften des Brühboilers temperaturstabil, andere Maschinen durch grössere Kessel und/oder vorgehängtem HX.
    Ein PID ist während des Bezugs zu langsam und trägt nur zufällig zur Stabilität bei, sein Zweck ist aber primär auch die konstante Ausgangstemperatur.
    Toll finde ich bei der DC, dass der Boiler auf der Brühgruppe sitzt, IMHO das sinnvollste Prinzip für den Haushalt. Dafür habe ich bei einer solch teuren Maschine kein Verständnis für den Termostat mit "Ungefähr"-Drehregler, hier könnte man ruhig einen PID spendieren. Und den Dampfboiler standardmässig abschaltbar machen....
    Gruss
    BM
     
  7. ingokl

    ingokl Mitglied

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    AW: Sammelthread Haushalts Dualboiler Kaufberatung

    Das mir dem Dampfboiler sehe ich genauso. Ist für mich ein absolutes KO Kriterium. Vor allem, da das Weglassen dieser Option absolut sinnlos ist (von den Kosten mal abgesehen), da der Dampboiler nicht einmal für das Vorheizen des Wassers für den Brühboiler verwendet wird. Grade bei einer so kompakten Maschine, die speziell für den Heimgebrauch konzipiert wurde macht ein schaltbarer Boiler besonderen Sinn... es soll ja tatsächlich Heimanwender geben, die gelegentlich auch nur Espresso trinken :).
    Da wird auf der einen Seite großspurig (aber in der Tat gerechtfertigt) der konzeptbedingt geringere Energieverbrauch beworben, aber auf der anderen Seite dann auf die Möglichkeit verzichtet, den größten Verbraucher der Maschine (den Dampboiler), der ja je nach Einsatz auch gar nicht gebraucht wird, abzuschalten. Das ist für mich einfach unverständlich.
     
  8. leajulia

    leajulia Mitglied

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    AW: Sammelthread Haushalts Dualboiler Kaufberatung

    Das stimmt sicher, fehlt mir allerdings nicht, weil ich tatsächich fast nie Espresso trinke. Ist aber unbedingt als Contra aufzunehmen. Gegenfrage: welcher DB hat das denn?
     
  9. cappucciner

    cappucciner Mitglied

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    AW: Sammelthread Haushalts Dualboiler Kaufberatung

    Die aktuelle Brewtus und die Vivaldi S1 zumindest.

    Ich hatte Zweifel, ob Erfahrungsberichte für einzelne Maschinen viel bringen. Wahrscheinlich ist es aber die beste Möglichkeit.

    Zur Vivaldi habe ich einen einzelnen Erfahrungsbericht (mit Vergleich zur Silvia) geschrieben und kann sie sehr empfehlen, wenn Platz vorhanden ist: http://www.kaffee-netz.de/espresso-...-silvia-gegen-vivaldi-rocky-gegen-eureka.html
     
  10. ingokl

    ingokl Mitglied

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    AW: Sammelthread Haushalts Dualboiler Kaufberatung

    Soweit ich weiss sind bei der Brewtus, der Izzo Duetto, allen Vibiemme DB Maschinen und den Vivaldis die Dampfboiler separat schaltbar. Bei der La Marzocco GS3 ist das nicht der Fall.
     
  11. blu

    blu Moderator

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    AW: Sammelthread Haushalts Dualboiler Kaufberatung

    Hi,
    wenn der Dampfkessel nicht gerade 3 kW (wie bei meiner Linea) hat, so kann man doch problemlos einen simplen Schalter einbauen. Das ist in meinen Augen unbedingt sinnvoll (bin Espressotrinker).+
    Bei zu großer Heizleistung muss man entweder ein Schütz oder einen anderen Nockenschalter zur Abschaltung einbauen - ist aber auch kein Problem. Klar wäre es schön, wenn das ab Werk so eingebaut wäre ...
    lg blu
     
  12. hoernchen2009

    hoernchen2009 Mitglied

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    AW: Sammelthread Haushalts Dualboiler Kaufberatung

    Hi,
    Zwar keine Kaufberatung, aber mal die Frage: Ist es tatsächlich notwendig, dass die Dampfboiler so immense Heizleistungen haben? Mein Dampfkessel mit 4,9l hat werksseitig 2kW. Ich habe den schrittweise mal auf ca. 1300W bzw. ca 700W "beschnitten". Im Haushaltsgebrauch kann ich bei 1,3kW keine nennenswerten Unterschiede im Betrieb feststellen, lediglich die Aufheizzeit erhöht sich um knappe 5 Minuten. Selbt mit nur 700W ist im Betrieb nicht viel Unterschied zu merken, die Aufheizzeit ist dann aber doppelt so lange wie die des Brühkessels. Kessel ist aber auch isloiert, sollte ich vllt. hinzufügen.

    Zum Thema Dampfboiler schaltbar machen übrigens völlig Zustimmung meinerseits. Bei gebrauchten Gastrokisten ist ein Austausch des Nockenschalters je nach Zustand der Kontakte aber eh ratsam, so dass man da dann einen mehrstufigen nehmen kann. Einige Nockenschalter kann man übrigens öffnen und dann die einzelnen Ebenen so versetzt wieder auf die Achse stecken, dass sich die Schaltschemata verändern - Nur so als Tipp.


    Zum Thema Kaufberatung zurück: Artikel im Kaffee-Wiki über meinen Gaggia Asso gibts seit gestern, ist u.U. eine Alternative zu den üblich verdächtigen DB-Maschinen.

    LG
    Nicky
     
  13. domimü

    domimü Mitglied

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    AW: Sammelthread Haushalts Dualboiler Kaufberatung

    Na da hast du doch schon selber herausgefunden, wozu die Heizleistung gebraucht wird, nämlich das Aufheizen zu beschleunigen. Die angegebene Heizleistung liegt ja nicht permanent an, sondern nur, wenn auf- oder nachgeheizt wird. Wenn der Kessel groß genug ist, wirkt sich das Bisschen (oder vielmehr Schlückchen) Wasser- und Dampfentnahme für einen Espresso oder Cappu eben überhaupt nicht aus.
    Und das Produkt aus Watt und Minuten bleibt gleich, solange du nicht Extremtemperaturen nahe kommst.
    Anders formuliert: Das, was dir der Stromversorger in Rechnung stellt, sind die Kilowattstunden, und dabei ist es unerheblich, ob du 1 Minute mit 2 KW oder 5 Minuten mit 400W heizt. :)
    Nun kommt es also noch darauf an, die richtige Balance zu finden, es hilft ja nichts, den Kessel sofort auf der richtigen Temperatur zu haben und dann wegen schlechterer Wärmeleitung ewig warten zu müssen, bis auch der Brühkopf wohlttemperiert ist oder nach dem Bezug des Espressos trotz DB warten müssen, bis der Dampf zur Verfügung steht.
     
  14. cappucciner

    cappucciner Mitglied

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    AW: Sammelthread Haushalts Dualboiler Kaufberatung

    Einzigster sinnvoller Grund die Heizleistung zu reduzieren, wäre zu verhindern, dass evtl die Sicherung auslöst. Z. B. wenn auch andere Geräte gerade in Betrieb sind. Bei Haushalts-DB (um die geht es hier ja) und einer Standardsicherung mit 16 A sollte dies aber kein Thema sein. In Ländern mit 110 V eher schon. Aus diesem Grund hat z. B. die Vivaldi den (zu -und abschaltbaren) ECON-Modus. Spart keinen Strom - maximal nur den Weg zum Sicherungskasten.

    Die Tassen sind mit dem Dampfboiler in erstaunlich kurzer Zeit ausreichend vorgewärmt. Dem Espressotrinker nutzt das aber auch nicht viel. ;-)

    Gegen Langeweile bei "perfekten" Maschinen hilft: Wechsel der Bohnesorten mit Mahlgrad(wieder)findung. Vergleich Espresso - Ristretto - Cappuccino. Leichtes Unter- und Überextrahieren. Und nicht zuletzt das Verändern der Temperatur. Quasi, die Suche nach der Perfektion.
     
  15. tidaka

    tidaka Mitglied

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    AW: Sammelthread Haushalts Dualboiler Kaufberatung

    Ein wichtiges Kriterium für eine Maschine ist für mich die Möglichkeit der Heißwasserentnahme.
    Gerade bei Dualboilern macht das Sinn, da man durch die Entnahme von Heißwasser aus dem Dampfboiler schließlich die Brühtemperatur für den Espresso nicht beeinflusst und auch die Dampfleistung meistens mehr als ausreichend ist.
    Ich nutze die Heißwasserentnahme meiner Vivaldi täglich, alleine schon zum Tassen vorwärmen und Siebträger bzw. Dampfdüse abspülen. Ohne diese Funktion fände ich den Komfort der Maschine schon stark eingeschränkt.
    Außerdem kommt so auch der Brita-Filter zu einem annehmbaren Durchsatz.

    Damit verbunden hat auch ein Festwasser-Abfluss einen hohen Stellenwert bei mir. Seitdem ich ihn an der S1 habe, möchte ihn sowas nicht mehr missen! Sich nicht mehr um die Zu- bzw. Abführung von Wasser kümmern zu müssen ist echter Komfort! :cool:
     
    chrisjoerg gefällt das.
  16. cappucciner

    cappucciner Mitglied

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    AW: Sammelthread Haushalts Dualboiler Kaufberatung

    Ich meinte mit der "Tassenvorwärmung" bei der S1 die Abwärme des Dampfboilers, die für warme Tassen auf der Ablagefläche sorgt. 2kW lassen grüßen. Ich hatte mich da etwas unklar geäußert.

    Da ich keinen Filter nutze, bin ich mit dem Heißwasser etwas geizig (ich habe ca. 11° dH). Trotzdem ist die Heißwasserfunktion auch bei mir fast unverzichtbar.

    Rota und Festwasser ist genial. Allerdings ist es eine Odyssee passende Magnetschalter, Druckminderer, Schläuche, etc. im Einzelhandel zusammenzusuchen.

    Was mich am Heißwasser/Dampfboiler stört, ist der Geruch. Es riecht schon seit dem Kauf unwürdig nach heißem Kunststoff. Ich hoffe es läßt bald nach.
     
  17. cappucciner

    cappucciner Mitglied

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  18. KHeck

    KHeck Mitglied

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    AW: Sammelthread Haushalts Dualboiler Kaufberatung

    Erstmal Danke für die geplante Kaufberatung und dann Hallo (oder umgekehrt) von einem Neuen hier (erster Beitrag).

    Nach dem googeln der von Hotzi genannten Referenzprodukte (Brewtus, Vibiemme oder Alex Duetto? - Vivaldi vielleicht) haben sich dann meine Zwei Augen im Kreis gedreht; zwar sehen die alle genau so aus, wie ich mir eine schöne Maschine vorstelle, aber sie sprengen mein Budget: Ich möchte insgesamt (also Mühle und Maschine) nicht mehr als 1000 Euro ausgeben. Meine Frage: sollte ich dann vielleicht zur Kitchenaid greifen? Bei chefkoch wird die als total günstiger "Ausrutscher" genannt. Hier bekäm ich für ca 800 Euronen ja Mühle und 2-Kreiser zusammen. Empfehlenswert? Alternativen? Oder dann lieber eine "vernünftige" Einkreiser kaufen? ---

    Da ich ja neu bin hier zusätzlich zu meiner eigentlichen Frage mal meine Kaffee(maschinen)-Biografie (nur für Neugierige):

    Vor 30 Jahren ca. meinen ersten leckeren Espresso und Cappuccino in Italien getrunken. Seitdem spucke ich Omas Jakobs-Filterkaffee mit 10%Bärenmarke-Dosenmilch wann immer möglich in die Tasse zurück und hab schon damals in Italien gefragt, ob man diese Maschinen auch für den Hausgebrauch bekäme. (Der Italiener zeigte mir dann so einen Bialetti-Mokka-Bereiter und meinte, für Zuhause wäre das das Richtige) Und in Deutschland verstand man damals ja noch im Café um die Ecke unter "Cappuccino" einen Filterkaffee mit Sahnehäubchen und Kakao. Naja. Ich hab mir dann aus Italien einen dieser berühmten Mokkakocher mitgebracht: immer noch besser als Jacobskaffee fand ich damals (finde ich immer noch).

    Als dann viel später der Hype mit Espressomaschinen in Deutschland losging habe ich (ich wusste es nicht besser) viel Geld für insgesamt drei Vollautomaten ausgegeben, einen italienischen (der hielt etwas länger als ein Jahr), dann (damals als Geschäftsführer eines Altenheimes) eine furchtbare Melitta-Maschine (der Kaffee daraus schmeckt ungefähr so wie heute Senseo) und einem Miele-Einbau-Vollautomaten, der auch ständig kaputt war. Ich war es dann leid, wurde außerdem arbeitslos und war lange wieder recht glücklich mit den Alu-Mokka-Kannen, statt Cappuccino gabs dann eben Milchkaffee, ich war eigentlich -- naja -- "relativ" zufrieden. Nur einmal habe ich in München richtig geilen Cappuccino mit einem Herzchen aus dem Ärmel geschüttelt serviert bekommen und war davon überzeugt, dass mit dem Kram, den es hier in Aachen bei Plums (oder gar Saturn) gibt, eh nicht möglich ist, vernünftigen Milchschaum zu bereiten. (Trotz meiner Erfahrung in München fand ich vor kurzem noch "Bauschaum" als optimal). Also war ich recht zufrieden, auch mit meinem neuen Induktionsherdgeeigneten Mokkabereiter.

    Bis vor einer Woche die Welt einstürzte: meine Freundin kam glücklich und strahlend mit einer Senseomaschine nach Hause. Sie behauptet, der wäre leckerer, als mein Mokka. Ich konterte, dass selbst noch heiße Milch mit eingerührtem Instantkaffeepulver besser schmeckt, als diese Brühe, aber das Ding steht jetzt in der Küche. Meine einzige Chance, es wieder loszuwerden ist: eine deutliche Verbesserung, also eine möglichst unkomplizierte Ein- oder Zweikreis-Espressomaschine, am besten so eine, in die meine Freundin alternativ auch ihre blöden Pads reinlegen kann (solls ja geben, solche Dinger).

    Einkreis ist aber vielleicht wirklich nix, weil ich Cappuccino eher liebe, als Espresso und auch gern lernen möchte, so Blüten oder Herzchen zu gießen ;-) Hhm. Aber wie gesagt: 2000 Euro für Mühle und Maschine sind doppelt so viel wie mein Maximum! Danke für die Antworten schon mal... Gleich geh ich erst mal in die Annastraße einen Espresso trinken, dank Tipp hier aus dem Forum :)
     
  19. espressionistin

    espressionistin Mitglied

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    AW: Sammelthread Haushalts Dualboiler Kaufberatung

    Hallo!

    Was spricht gegen einen guten Zweikreiser, es muss ja nicht gleich ein Dualboiler sein. Schau dich z.B. mal nach der Bezzera BZ 10 bzw. BZ 07 um, ich meine, ich hab mal gelesen, die kann auch Kapseln.

    Die Kitchen Aid kommt hier meist nicht so gut weg, in der Suche dürftest du einiges finden.

    Grüße,
    Sabine
    Ps: Ich denke, es macht Sinn, für deine Suche einen eigenen Thread aufzumachen, da deine Suche ja recht übergreifend ist. Ansonsten gibts hier noch jede Menge Infos zu jeder Menge Zweikreismaschinen: http://www.kaffeewiki.de/index.php?title=Kategorie:Zweikreismaschinen

    Edit: hier noch Infos zu Pads/Kapsel:
    http://www.kaffee-netz.de/espresso-und-kaffeemaschinen/22838-bezzera-bz07-pad-sieb.html
    http://www.kaffee-netz.de/espresso-und-kaffeemaschinen/46407-bezzera-kapseln-kapseladapter.html
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. August 2011
  20. KHeck

    KHeck Mitglied

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    AW: Sammelthread Haushalts Dualboiler Kaufberatung

    Hallo Sabine,
    Danke für die schnelle Antwort. "Was spricht eigentlich gegen..." --- wenn ich das mal wüsste. Seit ein paar Stunden lese ich Kaffeewiki und hier im Kaffeenetz und habe gerade mal verstanden, dass es da diese zwei Unterschiede gibt: also Ein- oder Zwei-Kreiser. Also sind 2 Boiler noch mal was anderes. Beim googlen "Dual boiler vs. Zweikreiser" kam ich auf einen Blog. Der Typ hat es zwar erklärt, meinte aber dann abschließend, dass beide Systeme eher was für die Gastronomie wären. Glaube ich aber nicht, nach dem, was ich im Kaffewiki und hier im Kaffee-Netz gelesen habe. Ich würde mir also ggf. die 2-Kreiser holen, die du empfohlen hast (und dann dazu erst mal die Handmühle, die du besitzt?). So läge ich wohl unter 1000 Euro und könnte mir dann eine gute elektrische Mühle später holen. Wenn meine Freundin, die übrigens auch Sabine heisst, sich die nächsten 20 Paar Schuhe bestellt hat wäre ich dann wieder dran ;-)
    Das umwechseln auf Kapseln scheint ja eher fummelig zu sein, also nicht mal schnell einfach Pad statt frisch gemahlenen Kaffee in den Siebträger. Da ist wahrscheinlich praktischer, den Senseo-Spülwasser-Generator einfach eine Zeitlang stehen zu lassen, bis sich Sabine mit der neuen Maschine angefreundet hat. Aber (zurück zum Anfang) -- "Was spricht eigentlich gegen...": Ich will ja nicht in einem Jahr aufrüsten, wenn ich dann merke, dass ich mir doch lieber gleich einen Dualboiler geholt hätte? Wenn ich Deine Ausstattung sehe, fange ich ja gleich an vom Kaffeerösten zu träumen :)

    Danke noch mal,
    Gruß
    Klaus
    aus Aachen
     

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