Selber kaffee rösten - Wer machts und lohnt es sich?

Diskutiere Selber kaffee rösten - Wer machts und lohnt es sich? im Vom Rohkaffee zum Selbströster Forum im Bereich Rund um die Bohne; Hallo, die Reihenfolge ist klar vorgegeben: Aldimschine - Einkreiser - Mühle - Zweikreiser - bessere Mühle. Nun steht bei mir wohl nur noch...

  1. #1 Barista, 10.05.2005
    Barista

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    Hallo,

    die Reihenfolge ist klar vorgegeben: Aldimschine - Einkreiser - Mühle - Zweikreiser - bessere Mühle.

    Nun steht bei mir wohl nur noch der Kaffeeröster an. :)

    Trotz der Lektüre diverser Beiträge ist mir immer noch nicht so recht klar, ob es sich denn lohnt oder nicht.
    Mir geht es hierbei wenig um einen finanziellen Aspekt, sondern um die Möglichkeit, einen sehr frisch gerösteten Kaffee genießen zu können.

    Daher die konkreten Fragen:

    -Welcher Röster taugt etwas (Heathware I-Roast oder so ähnlich)?
    -Ist die Qualität von Selbströstungen mit fertig gerösteten Kaffees vergleichbar?
    -Kann man mit Heimröstern konstante und gute Ergebnisse erzielen?
    -Wie steht es um das Angebot und die Lagerfähigkeit von Rohkaffees?


    Danke



    Edited By Barista on 1115732780
     
  2. SWW

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    Hallo Barista,

    Ich habe mich am Wochenende ebenfalls mit der Frage beschäftigt, ob es sich lohnt, einen Haushaltsröster zu kaufen.
    Um mich zu informieren bin ich bei der Kaffeerösterei Spandau vorbeigefahren. Herr Preußler (www.preusslers.de) empfahl mir, zunächst mal auf die primitive Art auszuprobieren, ob Kaffeerösten überhaupt etwas für mich ist: Mit einer Pfanne!
    Also: 100g Rohkaffee in den Edelstahl-Wok (mittlere Hitze) und ständig rühren:
    [img:post_uid1]http://www.arcor.de/palb/alben/72/1855972/400_3062393732303061.jpg[/img:post_uid1]

    Fazit: Viel Rauch und "Röstaromen" (sprich: verbrannter Geruch in der Küche) sowie umherfliegende Bohnenhäutchen. Dennoch ein brauchbares Ergebnis (wenn auch mit ein paar verkohlten Stellen...):

    [img:post_uid1]http://www.arcor.de/palb/alben/72/1855972/400_3539393435333830.jpg[/img:post_uid1]

    Da der daraus gebrühte Espresso nicht nur eine nette Crema zeigte, sondern auch noch überraschend trinkbar war...
    [img:post_uid1]http://www.arcor.de/palb/alben/72/1855972/400_3764656138353965.jpg[/img:post_uid1]
    ..stand fest, das ich mich ab sofort nach einem guten Angebot für einen Haushaltsröster umsehen werde.
    :D

    Bei 2,75€ für 500g Rohkaffe und ein wenig Aufwand ein durchaus lohnendes Experiment, das die Entscheidungsfindung erleichtert!

    Gruß,

    Stefan

    P.S.: Habe Brasil Santos verwendet.



    Edited By SWW on 1115754056
     
  3. #3 wurstbrot, 10.05.2005
    wurstbrot

    wurstbrot Gast

    Super-interessantes Experiment!
    Hat hier schon jemand selbst Erfahrungen mit dem Alpenrösti?

    Ich denke, das Interesse hier im Forum ist gross - es fehlt nur noch an Erfahrungsberichten und "objektiven" Einschätzungen, ob man nun an die Qualität von gutem Marken-Röstkaffee heran kommt.
     
  4. modaro

    modaro Gast

    Hallo,

    Rohkaffee von Fair-Kaffee-Lieferanten kann über die richtige Röstung sehr lecker schmecken.

    Die Fair-Kaffee- oder Espresso-Bohnen auf unserem Markt schmecken sämtlich nicht nach gutem Kaffee oder Espresso.

    Allerdings geht es auch anders! Kürzlich in Nicaragua (beim Besuch einer Kaffee-Plantage) habe ich ein Fair-Rohkaffee in einer Menge von 1500 Gramm in einer Röstpfanne (wie ein riesiger Wok - der "Gestank und Qualm" war allerdings kaum erträglich.) auf einem Ofen über eine Zeit von 45 Minuten [b:post_uid0]zu einem edlen Espresso geröstet[/b:post_uid0].

    Das feine Häutchen habe ich vorher entfernt, in dem ich den Kaffee "gestampft" habe (in einem großen Gefäß mit Stößel). Dadurch wurde immerhin vermieden, dass diese Häutchen in der Pfanne verkohlen.

    Genau dieser von mir geröstete Kaffee schmeckt auf herkömmliche Art beim Fair-Kaffee-Handel geröstet wirklich nicht nach einem guten Kaffee oder Espresso.

    Fazit: Aus einer guten Bohne kann mit einfachsten Mitteln ein sehr guter Espresso werden und
    wenn noch etwas Zeit vergeht, werden es auch die einen oder anderen Fair-Kaffee-Händler (mit guten Bohnen) gelernt haben, aus einem guten Rohkaffee einen guten Kaffee oder Espresso zu rösten. Die Händler sollten den Röstbetrieb (von Großrösterei auf kleine Rösterei) wechseln. Da wird am falschen Ende gespart.

    Viele Grüße
    Claus
     
  5. #5 Barista, 11.05.2005
    Barista

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    Was istr denn mit den Board-Mitgliedern, die bereits einen Heimröster haben und kräftig am rösten sind. Es amcht schon ein wenig stutzig, wenn von denen keine Stellungnahme kommt. Ist das mit dem selberrösten letztlich doch keine so tolle Sache. Welches Gerät wäre denn überhaupt empfehlenswert?
    Die Rauchentwicklung dürfte in meinem Fall nicht so dramatisch sein, da ich eh auf dem Balkon rösten würde (ich hoffe, das qualmt nicht so stark, dass man hier Probleme mit den Nachbarn bekommen würde.
     
  6. SWW

    SWW Mitglied

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    Ich nehme an, die erfahrenen Heimröster halten sich zurück weil das Thema in alten Diskussionen (=> Suchen nach "Rösten, Heathware, I-Roast" etc.) schon ausgiebig diskutiert worden ist.
    Englischsprachige Erfahrungsberichte und Tipps zu Haushaltsröstern findest du u.a anderem bei Coffeegeek und Sweet Maria's.
    Gerade was den I-Roast angeht (meinen momentanen Favoriten) scheint es hier im Board bisher eher wenige praktische Erfahrungen zu geben.

    Gruß

    Strefan



    Edited By SWW on 1115810185
     
  7. Dirk_W

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    Hallo,

    ich habe einiges an Erfahrung mit zwei Heimröstern gemacht. Den ersten habe ich bei Ebay ersteigert. Ein Imex (schreibt der sich überhaupt so ???).

    Dieser wurde beim Betrieb auf der Terasse nicht warm genug ( Winter). Mit dem Trick des übergestülpten Kartons ging es dann. Der Gestank beim Rösten ist erheblich, sodass ich das meiner Wohnung niemals zumuten würde.

    Die Ergebnisse waren starken Schwankungen unterlegen die ich maßgeblich auf die ungeregelte Heizung des Gerätes zurückführe. Extrem witterungsabhäng.

    Okay nach kurzer Zeit wieder verkauft und einen Heathware erworben. Der scheint mir deutlich zu heiß zu arbeiten.
    Das Röstergebniss war deutlich besser, ich hatte aber immer das Problem, dass nach 3 -5 Tagen Lagerung die Bohnen heftig ausölten und dann nach weiteren 2 Tagen nicht mehr schmeckten. Das Geschmackserlebniss von frischer Ware eröffnet zumindest beim Espresso aber schon eine neue Welt.

    Was mich nun am meisten genervt hat und letztlich dafür gesorgt hat, dass ich das Rösten wieder eingestellt habe, sind die elendig kleinen Mengen dieser Heimröster. 80 gr. sind wenig. Man muss min. 5 Röstvorgänge durchführen und diese immer handüberwachen. Mit der Abschaltautomatik waren die Ergebnisse einfach nicht brauchbar. Und jede Röstung schmeckte gewaltig anders als die andere. Kontinuierliche Ergebnisse waren unter den meinen Bedingungen nicht zu erfüllen. Der einzige Röster der mir von der Beschreibung her zusagen würde, währe der Alpenröst, wegen der Menge und der eher gemäßigteren Hitzeentfaltung, hierzu war mir das finanz. Risiko zu hoch. Denn nach zwei Fehlgriffen hatt ich keine Lust mehr. Eine durchaus lohnenswerte Erfahrung war das Rösten schon, aber es müstten deutlich bessere Röster her damit ich auf dieses Thema nochmals einsteigen würde.


    Gruß

    Dirk
     
  8. #8 wurstbrot, 11.05.2005
    wurstbrot

    wurstbrot Gast

    Ich habe noch mal recherchiert und an "ernsthaften" Heimröstern ausser dem Alpenröst noch einiges Gutes vom HOTTOP gelesen guckst Du hier
    Hat schon jemand in Deutschland Erfahrungen mit dem Gerät?
     
  9. Murdoc

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  10. Stefan

    Stefan Mitglied

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    Naja, der Hottop ist preislich nun wirklich jenseits von Gut und Böse, vor allem wenn man sich die Verarbeitung bzw. Materialien mal ansieht...
    Davon abgesehen ist mir kein EU-Händler bekannt der das Gerät führt, geschweige denn überhaupt jemand, der das Geld wirklich dafür übrig hatte...


    gruß
    Stefan
     
  11. hargi

    hargi Mitglied

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    hallo miteinander,

    @ wurstbrot und stefan: den hottop scheint wirklich keiner in diesem unserem lande zu benutzen - jedenfalls hatte ich vor einigen wochen versucht, einen thread diesbezüglich zu eröffnen. keine einzige antwort. ich habe inzwischen rausgekriegt (einfach über die google-suche), daß die hersteller ihn direkt auch nach deutschland exportieren. leider hab ich grad keine 600 euro plus 100 euro luftfracht-kosten übrig... :O

    @ allgemeinheit: ich habe auch einen Imex von ebay. nach ca. 50 versuchen mit ähnlichen ergebnissen wie dirk_w hab ichs wieder eingestellt: entweder zu dunkel mit starkem nachölen nach mehreren tagen oder zu hell mit muffig-grünem geschmack. es liegt (lt. den us-profis vom google- alt.coffee forum) sowohl an der (nicht vorhandenen) temperaturregelung als auch an der ungünstigen röstkurve: viel hitze am anfang, zu schneller röstverlauf...
    der dortige röstamateurprofi schraubt man ihn auseinander und regelt die stromzufuhr an das heizelement per handregler und kontrolliert das ganze mit einbau-thermometer. so elektrotechnikfanatisch bin ich aber auch wieder nicht...

    daher bin ich zum gasofenröster geworden. vorteile: viel kontrolle, langsame röstkurve, regelung der temperatur je nach bohnen-art, menge bis ca. 250 g auszureizen, kein teures equipment nötig.

    nachteile: braucht sehr viel erfahrung bis man sich auf gerät und bohnensorte eingestellt hat (ich bin bei 80 minutiös aufgezeichneten röstungen und es gibt immer highlights und rückschläge), braucht viel aufmerksamkeit: bohnen "rühren" alle 1,5 min., kontrolle fast nur über die ohren (knacken), farbe unregelmäßiger als laden-kaffee, geruchsbelästigung: einen toleranten partner braucht's schon.

    equipment: man nehme 1 gasofen, 1 umgedrehtes großes obstkuchenblech (ist schön dünn und heizt sich schnell auf), 1 hölzernen kochspatel, 1 topfhandschuh, 1 backofenthermometer (ca. 10 euro)

    vorgehen: ofen mind. 1 std. auf 250 grad vorheizen, kaffee aufs kuchenblech & rein, alle 90 sec. umrühren und das blech drehen, sonst wird er unregelmäßig. die temperaturregelung läuft allein über das herdtür-aufmachen - das ist die eigentliche kunst: eine temp. um 210-225 grad zu halten, am ende sollte sie sich steigern (indem man weniger oft reinguckt und rührt).

    ich kann's nur jedem empfehlen, der genug geduld hat - und keinen röster um die ecke.

    mein imex ist aber immer noch im einsatz: als höchst effektiver kaffeekühler nach dem rösten: sein häutchenfänger erspart mir viel putzarbeit. er war also doch keine komplette fehlanschaffung!! :D

    grüße
    hargi
     
  12. Jamjar

    Jamjar Gast

    Hi,
    Seit einiger Zeit röste ich meine Bohnen selber und bin absolut begeistert. Für mich ist es ein ähnliches Erlebnis, wie Brot selber backen: man kümmert sich plötzlich um die Zutaten, welches Mehl man mit welcher Mahlung benutzt, welche Körner man denn heute in seinem Körnerbrot haben möchte... und das duftende Ergebnis ist durch kein gekauftes Brot zu überbieten.

    Genau so ist es beim Rösten, ausser dass es viel einfacher als Brot backen ist, und dazu noch 10 mal schneller.
    Man lernt die geschmacklichen Unterschiede der verschiedenen Anbauregionen kennen und es macht richtig Spass, immer neue Espressomischungen auszuprobieren. Da Rohkaffee recht lange hält, kann man auch bei mäßigem Konsum verschiedene Sorten vorrätig halten. Tipps zum mischen findet man bei www.sweetmarias.com/blending.html

    Es muss nicht unbedingt ein i-Roast oder gar Alpenröst sein.
    Ich röste mit einer Heissluft-Popcornmaschine.
    Für grössere Mengen finde ich die Methode mit einer Heissluftpistole und einem Hunde-Fressnapf faszinierend, ich habs aber noch nicht selbst ausprobiert.

    @Stefan: Den Hottop kann man in der EU bei www.hasbean.co.uk erwerben. Den Preis finde ich aber auch ziemlich hoch.

    Grüsse,
    Martin



    Edited By Jamjar on 1115888125
     
  13. #13 ralf d., 12.05.2005
    ralf d.

    ralf d. Mitglied

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    moin,

    hab vor längerer zeit auch eine relativ kurze selberröstphase gehabt.
    ich hatte (und hab immer noch) einen heathware.
    warum ich das ganze wieder gelassen habe ?
    - sicher auch wegen den grundsätzlichen problemen mit dem heathware (recht schnelle röstung wg. zu hoher temperatur, die sich auch nicht einstellen läßt. abhilfe schafft teilweise röstunterbrechung - oder frost auf dem balkon...)
    - dann wegen der nicht unerheblichen geruchsbelästigung
    - aber vor allem, weil ich einsehen mußte, daß guten espresso zu rösten, zu mischen, zu "komponieren" enorm viel erfahrung verlangt, die ich nicht habe und mangels zeit und energie auch nicht bekommen werde.

    wobei ich niemanden entmutigen will: es macht viel spaß, man lernt einiges und das geschmackliche ergebnis ist (besser gesagt: war bei mir) irgendwas zwischen interessant, überraschend trinkbar (ich habe nicht "gut" geschrieben...) oder schlichtweg furchtbar.

    ich grase da lieber alle möglichen röstereien ab...

    viele grüße

    ralf



    Edited By ralf d. on 1115921922
     
  14. Stefan

    Stefan Mitglied

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    Hm, mein HPR und der eines Bekannten hier hat keine Probleme mit zu hohen Rösttemperaturen. Bei Espressoröstungen kommen wir eigentlich immer auf 12-15 Minuten, inklusive Abkühlphase. Mehrfache Chargen gelingen ebenfalls gleichmäßig, wenn man vorher den Röster einmal zum 'Durchheizen leer' laufen läßt.
    Eigentlich wollte ich in Erwartung des nahen HPR-Todes (er hat die durchschnittliche Lebenserwartung mit über 4 Jahren schon gut überschritten) den Nachfolger ins Auge fassen - aber das Ding will jetzt einfach nicht mehr kaputtgehen... :laugh:


    Gruß
    Stefan
     
  15. hfaust

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    Hallo,

    meine ersten Versuche mit einem IMEX CR-100 sind sehr vielversprechend. Gleichmäßige Röstung und das Ergebnis schmeckt sogar recht ordentlich (Wenn es Spitze wäre, hätte ich ja nix mehr auszuprobieren und dann wärs langweilig :) :) :) )

    @SWW: Wo kaufst Du denn Deine grünen Bohnen für 2,75 das Pfund?

    In US scheint das Thema ja wesentlich verbreiteter als hier zu sein. Habt ihr gute Einkaufsquellen für grüne Bohnen?

    Viele Grüße
    Hari
     
  16. #16 Barista, 13.05.2005
    Barista

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    Ich denke, dass ich mich aus dem Thema "selber rösten" erst einmal heraushalte.
    Ich wechsele eigentlich schon eher ungern die Kaffeesorte, da ich dann die Mühle wieder neu justieren muss. Wenn ich dann daran denke, wieviele zusätzlich Faktoren ich beachten müsste, wenn ich den Kaffee noch selbst röste (und das bei schwankenden Ergebnissen), wird mir das wahrscheinlich doch zuviel.
    Rösten wäre dann für mich ein Thema, wenn es Röstmaschinen gäbe, mit denen gut reproduzierbare Ergebnisse erreicht werden. Das scheint mir momentan aber noch nicht der Fall zu sein.
    Ich habe das Gefühl, dass der geschmackliche Vorteil einer frischen Röstung durch die mit einhergehenden Qualitätsschwankungen bei den Röstungen wieder mehr als kompensiert wird. Unterm Strich scheint das daher wohl keine Verbesserung darzustellen (wobei ich hier den Spaßfaktor natürlich außer acht lasse).
     
  17. SWW

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    Moin,

    @Hari: Herr Preußler verkauft den Santos für 5,70€/Kilo. Ich habe mich für das Experiment am guenstigsten Rohkaffee versucht, exklusivere Sorten kosten auch bei ihm etwas mehr. Da ich in Spandau wohne, war die geringe Menge (portofrei :D ) kein Problem.

    Gruß
    Stefan



    Edited By SWW on 1115990357
     
  18. Herb

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    Ich röste seit 2 Jahren mit dem Imex CR100 (schlecht bzw. zu teuer zu bekommen). Für den Filter klappt das wunderbar, meist so 4-5 Röstungen hintereinander. Beim Espresso bin ich nicht ganz so zufrieden, aber immer noch besser als irgendein Fertigpulver.

    Die Röstung ist stark abhängig von den Randbedingungen Umgebungstemperatur und Luftfeuchtigkeit. Mit verschieden breiten Aluminiumfolie-Streifen kann man die Frischluft recht gut eingrenzen und eine Röstdauer erreichen die möglichst auf 13 Minuten ausläuft. Länger macht sauer, kürzer macht flach.

    Das Ausölen der Bohnen ist durchaus normal, je nach Sorte, man muß nur den Aufbewahrungsbehälter richtig säubern, dann wird es auch nicht ranzig. Das gilt auch für die Mühle.

    Fertigen Kaffee kaufe ich gelegentlich nur noch zur Abschreckung :D
     
  19. NanooK

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    [quote:post_uid0]Fertigen Kaffee kaufe ich gelegentlich nur noch zur Abschreckung [/quote:post_uid0] und zum Auffüllen der Thermoskanne wo es nach ner Weile eh grauslig schmeckt ;-)

    Bin mit dem I-Roast ganz zufrieden, wobei Umgebungstemperatur Luftfeuchtigkeit und Bohnensorte schon wichtige Faktoren sind.

    Geruchsbelästigung, na ja. Draussen geröstet riechts richtig lecker finde ich. Die Geschmäcker sind halt verschieden.

    sers
     
  20. hfaust

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    @herb: wo platzierst Du die Alufolie? saugt der CR100 die Luft von unten an? Wieviel deckst Du ab?

    Hat jemand von euch Röstern mal versucht, die Temepratur über die Menge der Bohnen zu regeln? Ich denke, wenn man z.B. 20% mehr einfüllt als in der Anleitung angegeben, sollte der Röstvorgang von der Logik her langsamer laufen (natürlich nicht zuviel Bohnen, sonst bewegt sich nix mehr).

    Danke für eure Antworten
    Hari
     
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