Siebträger (bezzera giulia) Plastiktank Alternative

Diskutiere Siebträger (bezzera giulia) Plastiktank Alternative im Espresso- und Kaffeemaschinen Forum im Bereich Maschinen und Technik; Guten Morgen zusammen, Ich bin mit meinem Siebträger seid einigen Jahren sehr zufrieden bis auf den "Wasserhaushalt". Grund: ich vermeide...

  1. #1 marc_muc, 29.06.2017
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    Guten Morgen zusammen,

    Ich bin mit meinem Siebträger seid einigen Jahren sehr zufrieden bis auf den "Wasserhaushalt".

    Grund: ich vermeide Kunststoff wegen der Weichmacher / BPA etc. Nun ist der Tank eben aus Kunststoff. (2tes schlecht gelöstes Thema ist die Erwärmung des innenliegenden Tanks durch die Maschine und die damit verbundene schnelle verkeimung des warmen Wassers im Dunkeln: gelöst durch täglichen Wasseraustausch (was zur Folge hat dass ich für einen Espresso 2 l Wasser wegschütte).

    Grundsätzlich möchte ich hier nicht eine Diskussion über die sicherlich vorhandenen verschiedenen Einstellungen von Menschen zu Kunststoff eröffnen sondern wissen, ob jemand eine Idee hat wie man das Problem lösen kann.

    Mein Verkäufer meinte man könne den Tank aus Glas (?) oder Edelstahl bestimmt irgendwo im Internet kaufen? hat hierzu jemand eine Idee? Oder eine Adresse für einen Hersteller? gibt es irgendwo mittlerweile Tanks aus bpa freiem Kunststoff?

    hat schonmal jmd die Thematik beim Hersteller angefragt?

    Variante 2 wäre den vorhandenen silikonschlauch, der in der Mitte des Bodens an ein Messingventil angeschlossen ist, zu verlängern (ca. 1-1,5 m) und den Schlauch in eine glaswasserflasche zu hängen. Geht das oder ist die Pumpe überfordert? Oder gibt's sonstiges zu beachten? Wasserstand zB..

    Dann hätte ich auch das Thema brittafilter (ebenfalls alles Plastik) erledigt, was mir sehr recht wäre.

    Was mache ich mit dem Schlauch der in den Tank hängt? Kann man den auch verlängern?

    Beste Grüße marcus
     
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  2. #2 Henning S., 29.06.2017
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    Im Tankmaterial (PP) sind weder Weichmacher noch Bisphenol A enthalten.
     
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  3. #3 Iskanda, 29.06.2017
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    Und keine Bezugsquelle genannt ? :)

    Ja, den Schlauch ersetzen oder ein Stück mit einem Verbinder (sind meist auch aus Kunststoff oder Messing) anhängen.
     
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  4. #4 WarmRed, 29.06.2017
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    an der Lösung wäre ich auch interessiert. Damit ich nicht so viel Wasser brauche habe ich links und rechts in den Tank je ein 5dl Guiness Glas reingestellt und somit den Tankinhalt durch die Wasserverdrängung künstlich verkleinert. So brauch ich weniger Wasser zum Beziehen. Das löst jedoch nicht das Wassertemperatur Problem.
     
  5. #5 jotwede, 29.06.2017
    Zuletzt bearbeitet: 29.06.2017
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    Erhöht aber die Gefahr, dass dir die Maschine trocken läuft.
     
  6. #6 WarmRed, 29.06.2017
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    warum? Die automatidche Abschaltung erfolgt immer noch wenn das Niveau zu tief wird.
     
  7. #7 jotwede, 29.06.2017
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    Meine BZ10 würde bei leerem Tank aufgrund des Gewichts der Gläser denken, es wäre noch was zu saufen im Tank.
     
  8. #8 WarmRed, 29.06.2017
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    Bei mir sinkt der Wasserspiegel auf das genau gleiche Niveau wie ohne Gläser bis die Maschine abschaltet. Ich glaube die Schrauben links und rechts im Tank lösen die Abschaltung aus.
     
  9. #9 Iskanda, 29.06.2017
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    Das ist korrekt.
     
  10. #10 Sebastiano, 29.06.2017
    Zuletzt bearbeitet: 29.06.2017
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    Hallo @marc_muc, ich kann dein Anliegen gut verstehen und Du bist da nicht allein – es gibt hier im Forum mehrfach Beiträge mit Überlegungen, Vorschlägen und Bezugsquellen zu Glastanks aus umfunktionierten Laborgefäßen, Blumenvasen oder anderen 'zweckentfremdeten' Glas-Behältern. Die Suchfunktion des Forums ist Dein Freund – hier nur rasch willkürlich herausgefischte Beispiele – es gibt noch mehr dazu:
    Plastik- gegen Glastank austauschen ? Interessenten gesucht
    Denkt ihr gäbe es eine Möglichkeit den Plastikwassertank durch einen Glastank(z.B.:Borsilikat,..) zu ersetzen?

    Die Wärmeentwicklung bei Kunststoff-Tanks – sehe ich als zusätzliches 'Problem', das mir hier viel zu sehr heruntergespielt oder sogar irgendwie zu lax verdrängt wird. Hier passt nämlich einiges nicht so recht zusammen, und da kann ich Dir nur ausdrücklich zustimmen. Da werden 1.000-2.000 Euro für eine Maschine aufgerufen und verbaut wird oftmals quasi ein Pfennigsartikel als Wassertank. Es geht zudem nicht allein um die unbestritten existierende Tatsache, dass da Bakterien oder ein Biofilm quasi 'gezüchtet' werden, zudem gibt es durch Wärmeentwicklung gewiss begünstigte Stoffübergänge aus den Kunststofftanks, die sich technisch gar nicht vermeiden lassen, und das kann man auch je nach Tankmodell deutlich am Geruch feststellen. Das kann, wenn vielleicht auch nur geringe, gewiss auch geschmackliche Auswirkungen haben. Aus dem Grund bin ich wirklich froh, noch einen Glaswassertank verwenden zu können. Es gibt hier im Forum Mitglieder, die sich auch für Zweikreiser passende Glastanks besorgt haben – mal suchen.

    Rücklaufschlauch ausleiten – aus eigener, positiver Erfahrung kann ich berichten, dass das Verlängern des Rücklaufschlauches in eine hinter oder neben der Maschine versteckt platzierte Flasche hilft. Einmal verhindert das ein zusätzliches Aufheizen des Frischwassers, zudem verhindert es das Vermischen des Frischwassers mit dem Wasser, das durch das Leitungssystem der Maschine gelaufen ist. Zumindest bei Thermoblockmaschinen geht das wunderbar und effektiv. Zu prüfen ist, wie das bei Zweikreisern klappt.

    Flaschenwasser – hilft auch nicht wirklich weiter, wenn man als Lösung etwa Flaschenwasser aus nicht unbedenklichen PET-Flaschen daneben stellt. Das ist beinahe so wie vom Regen in die Traufe…

    Nur geringer Einflussfaktor – manch einer mag einwenden, dass der Einfluss aus Kunststoffwassertanks in unseren Espressomaschinen nur sehr gering ist. Das mag zwar richtig sein, und ich will hier auch nicht übersensibel argumentieren, indes – dieser Einfluss ist ein unguter Teil tausendfacher Quellen, die uns täglich – ungewollt und oftmals nicht erkennbar – zwar nur in geringen Dosen verabreicht werden – zum Beispiel die überwiegende Mehrzahl, speziell der Supermarkt-Lebensmittel, sind in Fertigpackungen verpackt oder werden im Laden in Folien verpackt, bei denen sich Stoffübergänge technisch nicht in jedem Fall verhindern lassen. Auch hier wieder: die Dosis machts, aber eben aus tausendfachen Quellen… Es gibt genügend Informationen und Nachweise zu schädlichen Wechselwirkungen und kumulativen Anreicherungen aus Kunststoffquellen im menschlichen Körper und auch im Naturkreislauf und damit in anderen Lebewesen. Ich bin der Meinung, dass wir dort, wo wir auch nur einen Teil ausschließen oder mindern können, dies auch tun sollten.

    Ohne die konkret verbaute Tank-Qualität zu kennen wird eine Aussage zur Kunststoff-Qualität gemacht (nur eines von vielen Beispielen hier im Forum) – Aussagen wie die zitierte sprechen eine deutliche Sprache…
    Aber bitte – an alle zu diesem Thema immer wieder aufschlagenden 'Verharmloser' (und ihrer kognitiven Dissonanz…;)): Das ist meine persönliche, gut begründbare Ansicht – aber niemand muss das natürlich ebenso sehen…

    Bezüglich des Wassers ein Gedanke – wie oben bei den Maschinen und den billigen Kunststofftanks angesprochen. Wir treiben eigentlich einen höllischen Aufwand mit relativ teurer, ja mitunter fast überzüchteter, aufwendiger Technik, verwenden Kaffee in einer Preisspanne von 20-40 Euro oder mehr das Kilogramm, teure Tamper, Tassen und so weiter, und auf das Wasser, als letztendlichen Geschmackslöser und vom Volumen her den größten Posten, gehen viele relativ geringschätzig ein. Es muss ja vielleicht nicht gerade 'Mondwasser' sein, aber der Wasseraspekt könnte, qualitativ und auch bezüglich der Frische im Tank und eines täglichen Wechsels, durchaus etwas deutlicher Berücksichtigung finden. Und damit meine ich jetzt nicht unbedingt die häufigen Hinweise hier auf vermeintlich 'günstiges' Wasser in den ausgasenden PET-Flaschen oder zweifelhafte Filterkannen…

    Am Rand eine Frage – trinkt eigentlich irgendjemand hier gern ein Glas Wasser, das über Nacht, einen ganzen Tag oder länger in einem Kunststoffbecher offen und angewärmt irgendwo herumgestanden hat?

    Gruß, Sebastiano

    Edit: Typo
    .
     
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  11. #11 Iskanda, 29.06.2017
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    Nein. Sowas kippe ich immer in den Tank der Espressomaschine ;)

    Das Thema 'Tank' oder 'Glastank' ist schwer. Der o.a. Verkäufer hat es sich leicht gemacht ('wird es sicher geben') und dazu noch wenigstens mit 'Edelstahl' als Empfehlung daneben gelegen. Das geht mE nicht. Glastank geht auch nicht (aus dem gleichen Grund) weil eine Wasserstandsmessung weiterhin möglich sein muss.

    Wo man schauen kann: Es gibt Anbieter von Vasen. Mit reichlich Glück findet man was einigemaßen passendes.

    Wenn du denkst dass andere die Sache anders sehen dürfen, dann solltest besser auch die Wahl tendenziöser Worte (wie: Verharmloser) vermeiden, weil du sonst in den Anschein kommst, einer konstruktiven Diskussion keinen Raum lassen zu wollen. Du würdest es ja auch nicht mögen, als 'übersensibler Gesundheitspinner' tituliert zu werden. ;) So mal als Idee wie man sich auch in eine Diskussion einbringen kann.

    Es ist durchaus angebracht sich über solche Dinge kritisch Gedanken zu machen da es eben um Gesundheit geht. Aber es sollte unmissionarisch und ohne Abwertung der Meinung anderer bleiben.
     
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  12. #12 Arni, 29.06.2017
    Zuletzt bearbeitet: 29.06.2017
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    Es bringt in der Tat nicht viel, außer Verunsicherung, immer wieder den "Besserwisser" herauszuhängen und zu pauschalieren. Das Thema Kunststoffe bietet ein weites Feld, Nichtwissen, Halb- und Dreiviertelwissen als Tatsache darzustellen. Es gibt Kunststoffe wie z. B. PET-Flaschen, die bei Tests negativ aufgefallen sind oder die "Weichmacher", die in manchen Kunststoffen enthalten sind, die im Zusammenhang mit Lebensmittel zu vermeiden sind. Aber es gibt viele Kunststoffe, meistens handelt es sich dabei um "Hartplastik", die völlig unbedenklich sind.

    Nachtrag:

    Es gibt einen Schweizer Hersteller, "Zuriga" oder so ähnlich, der vor einiger Zeit eine Espressomaschine (kleiner Einkreiser) vorgestellt hat, die einen Glastank enthält. Allerdings kostet das Gerät um die 1000€. Vielleicht ein Hinweis für Glasfans.
     
  13. Arni

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    Abgesehen davon, dass ich wenig Sinn darin sehe, ein Glas Wasser über Nacht in einen Kunststoffbecher zu stellen, um es dann zu trinken, würde ich es eher wie "Iskanda" in den Tank der Espressomaschine schütten (man soll ja Wasser sparen!). Es haben sich wahrscheinlich im "angewärmten" Wasser sog "Küchenkeime" angesiedelt, die z. B. eine Verdauungsverstimmung hervorrufen könnten, aber im Kessel der Maschine bei über 100 Grad Wassertemperatur garantiert vernichtet werden.
     
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  14. #14 cbr-ps, 29.06.2017
    Zuletzt bearbeitet: 29.06.2017
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    Die Umrüstung der BZ wird unter Beibehaltung der bestehenden Füllstandskontrolle nicht so ohne Weiteres klappen. Wenn du meinst, darauf verzichten zu können, stell irgendein x- beliebiges Glasgefäss rein. Habe meine Strega auch eine Weile mit manueller Kontrolle betrieben ( aus anderem Grund mit original Kunststoff Tank). Das geht, wenn man sich des Risikos bewusst und achtsam ist. Musst die Kontakte mit einem Kabel überbrücken und so "Tank voll" simulieren. Ideal aus meiner Sicht ist eine Maschine mit Festwasseranschluss, dann entfällt der Tank komplett inkl. des stehenden Wassers und des Silikonschlauchs, was ja auch noch Kunststoff ist.
     
  15. Elbe

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    Dieses Abtöten von Keimen ist aber nur eine Seite der Medaille. Klar, wenn das Wasser im Tank durch einen Biofilm verkeimt ist, werden diese Keime bei der Espressozubereitung abgetötet. Aber geschmackliche Beeinträchtigungen des verkeimten Wassers, eventuell gebildete Toxine usw., die bleiben erhalten. Bleibt halt nichts weiter übrig als eine regelmäßige Reinigung des Tanks.
     
  16. #16 Moccinist, 29.06.2017
    Moccinist

    Moccinist Gast

    Man sollte auch den Zusammenhang von Verkalkung und Verkeimung beachten: Eine Verkalkung der Maschine schafft insbesondere in den nicht aktiv erhitzten Schläuchen und Rohren eine wasserführende gekammerte große Oberfläche mit einem hervorragenden Haftgrund zur Besiedelung für die filmbildenden Bakterien. Ebenso führen andere Aufrauhungen zum Beispiel durch Metallkorrosion zu einem solchen Haftgrund. Entkalkung der Maschine ist in dieser Hinsicht deshalb weniger günstig als von vornherein kalkarmes Wasser zu verwenden, denn Säuren lösen Ionen aus den Metallen und "verbessern" dadurch die Bedingungen für eine erneute Verkalkung und auch für die Besiedelung mit Bakterien. (Das Thema Geschmack und Härtegrad des Wassers beim Kaffeemachen spare ich jetzt mal aus). Allmähliche Verkalkung des Thermosyphons reduziert auch dort die Temperatur, so dass sich auch im Bereich der Brühgruppe dann Bakterienbesiedelungen ausbreiten können.
     
  17. cbr-ps

    cbr-ps Mitglied

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    Das Thema "verkalkte Schläuche" kann ich nachvollziehen. Hatte mal einen VA zerlegt, die hier ja als Pilzbeutstätten verrufen ins. Der sah in der Brühgruppe eigentlich ganz ok aus, aber die Silikonschläuche vor den heißen Teilen waren eklig verkalkt.
     
  18. #18 Henning S., 29.06.2017
    Henning S.

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    Ich wollte weder verharmlosen noch pauschalisieren, ich habe lediglich die Frage beantwortet, ob es inzwischen BPA-freie Kunststofftanks gibt. Und zur getätigten Aussage (kein BPA und Weichmacher in PP) stehe ich und diese wird u.a. auch so von den Verbraucherzentralen oder vom Bund getätigt.
    BPA ist der Ausgangsstoff für die Synthese von Polycarbonat, die Polyarylate, Vinylester - und Epoxidharze (der Begriff Hartplastik ist sehr unwissenschaftlich, aber die letzten drei Kunststoffe würden da rein fallen). Bei PVC kann auch BPA eingesetzt werden, allerdings in anderer Funktion. Für Polypropylen wird es aber weder in der Synthese noch als Additiv verwendet.
    Und zu den Weichmachern (BPA wird auch als Weichmacher eingesetzt): Das isotaktische PP an hat eine Bruchdehnung > 500%, warum sollte da ein Weichmacher eingesetzt werden?

    Grundsätzlich besteht bei allen Kunststoffen die Problematik das Additive, Polymerisationsrückstände etc. aus dem Kunststoff migrieren können. Dies ist auch bei PP der Fall, nur sind dies weder Weichmacher noch BPA.
     
    joost gefällt das.
  19. Arni

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    Dich habe ich nicht gemeint, denn du begründest deine Antworten gut nachvollziehbar.
     
  20. #20 Henning S., 29.06.2017
    Henning S.

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    Dann entschuldige bitte. Ich halte mich jetzt auch zurück, ich habe mich mein ganzes Leben mit dem Werkstoff befasst und bin daher vielleicht etwas zu missionarisch unterwegs...
     
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