Siebträgermaschine: Entwicklung einer neuen Maschine

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  1. jugiii

    jugiii Mitglied

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    Hallo zusammen,

    wir, ein Unternehmen aus Bayern, sind in der Planung für eine neue Siebträgermaschine im Luxusbereich, d.h. das Gerät wird zwischen 2.300 und 2.600 Euro kosten. Dazu wollte ich gerne eure Meinung hören: welche technischen Features/Gadgets sollte eine Siebträgermaschine in diesem Preisrange haben, um eure Erwartungen zu erfüllen?
    ggf. Autocappuccinatore, All-in-One-Lösung (Tabs, Pads, klassisch), Sirup-Taste etc.

    Was wäre für euch die ideale Maschine, wenn ihr diese kaufen würdet/möchtet?
    Danke euch.
     
  2. #2 espressionistin, 17.04.2019
    espressionistin

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    Schade dass mir Popcorn in der Früh so gar nicht bekommt.. :)

    Aber, herzlich willkommen! Und zu euren fragen:
    Nein, nein und nein.
    Eine Dalla Corte Mina, oder, in eurer Preisrange, eine Dalla Corte Mini.

    Woher wisst ihr eigentlich jetzt schon, was sie kosten soll/wird, wenn ihr nichtmal wisst, was sie kann? Oder ist der Preis einfach mal festgesetzt, um darüber die Zugehörigkeit zum Luxusgegment zu suggerieren?
     
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  3. jugiii

    jugiii Mitglied

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    Guten Morgen,

    besten Dank! Wir wissen natürlich, was die guten Maschinen im Preisrange von 1000 bis 2500 Euro können. Einen eindeutigen absoluten Mehrwert konnten wir jedoch nicht finden. Klar, die Maschine muss einen perfekten Espresso brühen, mit allem was dazugehört, dennoch gibt es immer einen Aspekt, den Käufer vermissen. Vom Design mal abgesehen....
     
  4. cbr-ps

    cbr-ps Mitglied

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    Diese Features wären für mich ein Ausschlußkriterium. Ich will keine KVA/Kapsel/Pad-like Maschine mit Mode Gimmicks, sondern einen soliden, temperaturstabilen Siebträger für handwerkliche Espresso und ggf. Cappucino Zubereitung.
    Klassische Wunschfeatures:
    Stabile, regelbare Brühtemperatur
    solide Dampfpower
    leise
    nicht zu lange Aufheizzeit
    Flowprofil Option

    Wenn ihr das in einer angemessenen Qualität zu dem Preis hinbekommen würdet, wäre das eher günstig, als „Luxussegment“ wenn ich mir die Preise der wenigen Maschinen anschaue, die das gut können. Aber ich fürchte, ihr wollt wohl eher in die Richtung „Lifestyle Luxus“, das ist nicht meins.
     
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  5. jugiii

    jugiii Mitglied

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    Häufig, meist in der Produktentwicklung, geht es um die Schaffung eines UPSs. Spielt denn Digitalisierung eine Rolle, z.B. App-Anbindung oder ein Touchscreen-Bedienfeld für Option x?
     
  6. cbr-ps

    cbr-ps Mitglied

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    Für reine Espressotrinker wäre das Weglassen der Dampfoption unter Beibehaltung der anderen von mir genannten Eigenschaften noch interessant, ggf. modular nachrüstbar. Sowas wäre ein Alleinstellungsmerkmal.

    Für mich nur, wenn es aus funktionaler Sicht sinnvoll ist, als Selbstzweck brauche ich es nicht. Ich bin ein form follows function Typ. Eine klares, intuitives Bedienkonzept ohne logische Brüche ist mir wichtig. Die wichtigsten, oft benötigten Funktionen müssen leicht und intuitiv erreichbar sein. Wie das realisiert wird, ist mir erstmal egal.
    Eine völlige Abhängigkeit der Bedienung von Handy oder Pad sehe ich kritisch, ich wünsche mir, dass die Maschine den vollen Funktionsumfang autark bietet. Eine App als Option gern, aber nicht als alleiniges Interface zur Maschine.
     
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  7. #7 Iskanda, 17.04.2019
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    Besser ist es ein konkretes Konzept darzustellen und dann wird sich eher eine Diskussion entspinnen, die den erwarteten Input liefert.

    Das hört sich zu sehr nach 'aufgeben ohne anzufangen' an. Dieses Thema wird entscheidend sein - inbes. für den Preisbereich den ihr anpeilt.
     
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  8. #8 domimü, 17.04.2019
    domimü

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    Was macht denn in den Augen der Entwickler die. Maschine zum Luxusprodukt? In dem Preiisbereich gibt es reichlich Auswahl an soliden Maschinen.
    Die Frage nach dem Autocappucinatore lässt mich ahnen, dass es eine Tbermoblockmaschine werden soll.
     
  9. joost

    joost Mitglied

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    Da bin ich mit dabei. Und für mich wäre zusätzlich die Haptik wichtig.
    Für Plasteknöpfchen und Touchscreen hätte ich kein Verständnis, mich stört, wenn meine Espressomaschine lieblos aussieht wie eine CNC-Fräsmaschine oder eine Daddelmaschine. Nein, keine Plaste. Schaut euch die Maschinen aus den 50/60ern an.
    Eine E61 2.0 fände ich interessant: PI-Kammer, Bezugshebel (für die Haptiker unter uns) - aber thermisch energiesparend isoliert, weniger Masse, dafür schnellere Regelung (Heizelemente), damit PID auch Sinn ergibt. Schön wäre, wenn das Bezugssystem (Ha! Wortspiel!) unter 10 min auf Temperatur ist.
    Und wartungsarm, das ganze. Damit dürfte jedoch Flow-Profiling a la Handhebler sterben, ich würde den technischen Aufwand, eine Pavoni nachzubilden (und den Wartungsaufwand dafür), nicht bezahlen wollen. Da stelle ich mir lieber eine daneben. Wobei.. eine handregelbare Pumpe (Joystick?) sollte heutzutage stabil und günstig machbar sein. Es würde also reichen, wenn ICH profilen kann, ich brauche keine anfällige Elektronik, die für mich das Kaffeemachen übernimmt. Das würde auch ne Menge Sensoren einsparen und damit Dinge, die kaputt gehen. Wie beim Auto halt auch.
    Meine Diva geht jetzt ins 25. Jahr. Sowas sollte eine gute Espressomaschine immer schaffen, schon aus Gründen der Nachhaltigkeit. Für Hau Weg haben wir zu wenig Ersatzerden im Handschuhfach.
     
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  10. cbr-ps

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    Ich denke, hier schauen die Augen des Marketing und technische Entwickler kommen erst ins Boot, wenn das Marketingkonzept steht.
     
  11. #11 nacktKULTUR, 17.04.2019
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    Dazu zwei Anmerkungen.
    Überhaupt keine Gadgets. Es ist mir unverständlich, was Gadgets mit „Luxus“ zu tun haben sollen. Die sind Kinderkram, so wie alles, was mit Smartphone-Anbindung und Blingbling-Displays zu tun hat. IMHO.

    Genauso unverständlich sind mir die Zahlen von 2300-2600€ für „Luxus-Segment“. Das ist die Standardpreislage für ordentliche Qualität.
    Nein. Keine Maschine brüht „einen perfekten Espresso“. Es ist der Mensch vor der Maschine, der das im Idealfall tut. Die Maschine bietet im besten Fall nur die technische Voraussetzung dazu.

    nK
     
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  12. #12 Pabelito, 17.04.2019
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    Ich denke das ist der Wunsch der Masse hier im KN. Mal abgesehen von Flowprofile. Da hab ich keine Praxis und könnte jetzt nicht sagen ob ich das brauche bzw ob es ein Mehrwert für mich wäre. Ich trinke ausschließlich dunkle Sorten wie die meisten nehm ich mal an. Reizen tut mich das Thema schon und gerne würde ich es mal testen.

    In dem Preissegment sollte es auf jeden Fall ein Dualboiler sein. Eine 58er Brühgruppe wäre nett da es dafür das meiste Zubehör gibt.

    Was ich wirklich gerne hätte wäre eine in die Abtropfschale integrierte Waage. Wie das realisierbar ist kann ich nicht sagen Zwecks Wasserdichtigkeit , Genauigkeit etc.
    Aber das wäre für mich in der Praxis ein Segen.

    Und Luxusgut sollte wie schon erwähnt auf keinen Fall in Plastik gehüllt sein.

    Mich würde interessieren was die Firma denn sonst so herstellt? Und wer die Zielgruppe ist.

    Ich würde mir schwer tun so viel Geld für einen Hersteller auszugeben der nicht spezialisiert auf Siebträger ist wie Gastroback zum Beispiel.
     
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  13. joost

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    Umso wichtiger ist es, dass man diesen Leuten Ideen wie "Nachhaltigkeit" um die Ohren haut, bis sie wimmern. Und Inhalt statt Verpackung. Kurzlebiges Blingbling können wir uns nicht mehr leisten und diese hohlen Hochglanzprospektversprechen nerven unsäglich. Das beginnt beim Wort "perfekt" :/
     
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  14. #14 espressionistin, 17.04.2019
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    Mich auch. Bei den im Eingangsposting genannten Gadgets in Kombi mit einer Siebträgermaschine klingt das ganze für mich ehrlich gesagt weniger nach einer ausgereiften Unternehmeridee, sondern eher nach einer Schulaufgabe zum Thema Marketing aus der 10. Klasse oder vielleicht Oberstufe, wo mal eben ein paar moderne Schlagwörter und Rahmendaten zu einem Marketingkonzept verwurstet werden sollen..
     
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  15. #15 nextpresso, 17.04.2019
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    Mir gefällt der ansatz, bin schon gespannt wie die Maschine sich einreihen wird.
     
  16. #16 yoshi005, 17.04.2019
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    In den Preissegment wird nur Standardware möglich sein, im besten Fall E61, verpackt in ‚luxuriösem‘ Design.

    Selbst die großen Hersteller bieten für 2.000 EUR Standard-Dualboiler. Die Maschine mit den meisten ‚Features‘ in dem Preisbereich ist die Lelit Bianca.

    Man könnte sich über gewissenhafte Konstruktion und hochwertige Komponenten differenzieren wie die Xenia oder gutes Design und Minimslismus wie die Zuriga oder Olympia. Oder totale Innovation wie bei Decent Espresso.

    Die Fragen hier lassen mich Vermuten, dass ein tiefes Verständnis für das Espresso-Hobby (noch) nicht vorhanden ist und es daher darum gehen wird, eine umgelabelte Standardmaschine aufzuhübschen und mit höherer Marge auf den Markt zu bringen. Damit wird aber eher das Lifestyle-Segment bedient, und die Hobbyisten werden sich abwenden.
     
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  17. #17 nextpresso, 17.04.2019
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    Lassen wir es den Markt regeln.
     
  18. cbr-ps

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    Wird er, falls es wirklich ein Produkt geben sollte. Dazu braucht es „unsere“ Freigabe nicht;)
     
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  19. #19 DonPhilippe, 17.04.2019
    DonPhilippe

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    Ich hatte jetzt zuerst eine Antwort verfasst und mir DANN währenddessen die vorherigen Beiträge durchgelesen.
    Gerade hab ich meinen verfassten Antworttext wieder gelöscht, es wurde schon alles gesagt.

    "Kein Bock auf lange Einarbeitung ins Genre, lass mal ins bestbesuchte Forum gehen und da Wissen abgreifen..."
     
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  20. #20 infusione, 17.04.2019
    Zuletzt bearbeitet: 17.04.2019
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    Der Markt ist ja voll von Standard-Siebträger-Maschinen mit E61-Brühgruppe. Als Einkreiser, Zweikreiser oder Dualboiler. Da sehe ich wenig Raum für eine weitere Maschine.

    Außerhalb des Mainstreams wäre eine Maschine mit
    • geringem Offset (kein E61)
    • stabiler, gradgenau einstellbarer Brühgruppentemperatur
    • Flowprofiling
    • ggf. Druckprofiling

    Wie wollt ihr die Maschinen verkaufen?
    • Selber und/oder über den Fachhandel als erklärungsbedürftiges Produkt oder
    • über Kistenschieber, Affiliates und Testberichte.
    Im ersten Fall seid ihr hier richtig.
    Im zweiten Fall eher nicht.
    Kennt ihr die Sage Oracle oder Barista. Da ist das Thema einfaches Handling von der Mühle zur Brühgruppe gut gelöst. Das scheint mir für den zweiten Weg essentiell, damit die unbedarften Käufer bis zum ersten ordentlichen Espresso unterhalb der Frustationsgrenze bleiben.
     
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