Slayer - Erfahrungsbericht

Diskutiere Slayer - Erfahrungsbericht im Espresso- und Kaffeemaschinen Forum im Bereich Maschinen und Technik; Pauschal: Amies können keinen Maschinenbau und wir Deutschen keine IT. Durchschnittlich ist da was Wahres dran. Hab auch in beiden Branchen...

  1. Dale B. Cooper

    Dale B. Cooper Mitglied

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    Pauschal: Amies können keinen Maschinenbau und wir Deutschen keine IT. Durchschnittlich ist da was Wahres dran. Hab auch in beiden Branchen hinreichend Erfahrung sammeln dürfen... Beides ist ein Trauerspiel. :D

    Grüße,
    Dale.
     
  2. wienermischung

    wienermischung Mitglied

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    Weiß gar nicht warum hier diskutiert wird. Slayer macht top Espresso und Titus geile Maschinen.

    Also die Slayer bei Frank holen und Problem ist gelöst :cool:
     
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  3. #643 geri0712, 15.02.2020 um 00:16 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 15.02.2020 um 00:43 Uhr
    geri0712

    geri0712 Mitglied

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    ich kann mir nur schwer vostellen dass die Ergebnisse einer Lelit Bianca ebenbürtig mit denen einer Synesso oder Slayer sind. Da würden die Hersteller im Premiumsegment doch einiges falsch machen, wenn ich um ein fünftel des Preises das selbe Ergebniss in der Tasse habe.
    Wie schauts zum Beispiel mit der Temperaturkonstanz während eines 40sek. Bezuges aus? Glaube nicht dass da eine e61 Brühgruppe mit den oben genannten Herstellern mithalten kann.... und den Unterschied schmeckt man dann schon in der Tasse.
     
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  4. Brewbie

    Brewbie Mitglied

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    Das finde ich interessant. Wie schaut es denn da aus? Hast Du da Messergebnisse oder warum glaubst Du das? Warum soll das bei der Slayer besser sein? Ist das technisch bedingt?
     
  5. Dale B. Cooper

    Dale B. Cooper Mitglied

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    Die Spreu vom Weizen trennt sich eher beim 200ml- als beim 40s-Bezug. Ersterer ist allerdings weniger relevant für den eigentlichen Zweck der Maschine..
     
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  6. #646 Terranova, 15.02.2020 um 18:19 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 15.02.2020 um 18:32 Uhr
    Terranova

    Terranova Mitglied

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    Ich kann Dir ein paar features bei meiner v2 zeigen, die Bianca kenne ich nicht, (bis auf Bilder) deshalb soll das hier kein Vergleich sein.
    1. Es gibt einen weiteren Vorbrühboiler, (bei der eingruppigen v3 ist es ein Coil der um den Dampfboiler gewickelt ist) der das Kaltwasser auf 83 Grad erwärmt. Er speist die Brühboiler.
    2. Die Brühboiler sind je Gruppe einzeln, haben nur 1,3 Liter Inhalt und ein 600W Heizelement.
    3. Das Magnetventil sitzt am Vorbrühboiler. Dadurch kann die Verbindungsleitungen zwischen Brühboiler und Einlauf ins Duschsieb entfallen und insbesondere das Magnetventil, dass dem Brühwasser Energie entziehen kann.
    4. Die Verbindung zwischen Brühboiler und Brühkopf mit Paddel ist ein schmaler Kanal. (Vorteil ist mir unbekannt)
    5. Der Temperaturfühler der PID sitzt nicht im Brühboiler, sondern im Brühkopf direkt neben dem Schaftventil.
    6. Die PI läuft über einen per Magnetventil geschalteten Bypass mit Nadelventil, der zwischen Vorbrühboiler und Brühboiler liegt.
    7. Die Brühboiler bekommen erst dann den max. Brühdruck, wenn die Rota Pumpe schaltet und der Pumpendruck mit 10 bar direkt auf den Brühboiler fährt.
    Hier ein paar Bilder vom Zusammenbau:


    [​IMG]

    [​IMG]

    [​IMG]

    [​IMG]

    [​IMG]

    • Jede Gruppe hat einen eigenen Brühboiler integriert
    • Beeinflussbare PI durch das Nadelventil zwischen Vorbrühboiler und Brühboiler.
    • Die Zuführung des Brühwassers mit Brühtemperatur läuft nicht mehr über ein außenliegendes Magnetventil, sondern über das mitgeheizte, mittig im Brühboiler befindliche Schaftventil
    • Entnahmepunkt des Brühwassers, Temperaturmesspunkt und Einlauf in den Brühkopf liegen unmittelbar nebeneinander und sind direkt miteinander verbunden, der Offset ist also konstruktiv praktisch Null unabhängig vom Benutzung oder Stillstand.
    Quelle: Brühgruppe – KaffeeWiki - die Wissensdatenbank rund um Espresso, Espressomaschinen und Kaffee
     
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  7. Brewbie

    Brewbie Mitglied

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    Danke für die Erläuterungen. Das macht vieles verständlicher.
     
  8. Technokrat

    Technokrat Mitglied

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    wunderschön! Kunsthandwerk.

    Die Slayer (V2 und V3) sind sicher temperaturstabiler, überhaupt keine Frage! @Max1411 hat, soweit ich mich richtig erinnere, Messungen zur Temperaturstabilität der Bianca gemacht. Temperaturdrift während eines typischen Bezug (glaube ich) max 1 K.

    Da habe ich ganz erhebliche Zweifel.
     
  9. Tokajilover

    Tokajilover Mitglied

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    bei vielen beiträgen von unterschiedlichen orten, habe ich bei den E61er temp. schwankungen von 3-6°C gelesen.
    das ist vor dem bezug - dann evtl. bei einem 30gbezug gibts ein drop von 1°C (K/C ist gleich)

    Kann sein, dass die Bianca das beste liefert was es gibt. ich bezweifle es, weil es ein E61 (dennoch, zu dem preis, kann scheint sie konkurenzlos im profilingbereich zu sein)

    wem geld und platz egal wäre, würde dieser auch die Bianca wählen?
     
  10. Max1411

    Max1411 Mitglied

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    Ich habe gelesen, dass es Siebträgermaschinen gibt, die 15°C schwanken. Eine Slayer ist eine Siebträgermaschine. Welche Schlüsse kann ich daraus ziehen?

    Vielleicht sollte man bedenken, dass E61 Gruppen vor allerlei Maschinen geschraubt werden? EK, ZK, DB, mit Pressostat, mit Thermostat, mit PID...
     
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  11. Max1411

    Max1411 Mitglied

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    Bei einem normalen Espresso mache ich dir auch mit einer 500€ Silvia einen genauso guten Espresso. Im Premiumsegment geht es um andere Dinge, z.B. um den Ausschluss jeglicher Störgrößen, was eben sehr teuer erkauft werden muss und rational irgendwann schwer zu erklären ist, aber technisch sicherlich interessant ist.
    Eine E61 reagiert z.B. auf Zugluft, das kann sich schon mit 0,2-0,5° in der Tasse auswirken, bei einer Slayer sind das dann von mir aus nur 0,1°.
     
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  12. #652 Max1411, 16.02.2020 um 13:07 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 16.02.2020 um 13:34 Uhr
    Max1411

    Max1411 Mitglied

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    Ja, das kommt hin. Der Drift ist auch immer gleich, und darum geht's ja vorrangig. Ein Espresso wird ja nicht schlechter, wenn die Temperatur leicht driftet, schlecht wäre es, wenn sie das jeweils unterschiedlich machen würde.
     
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  13. Terranova

    Terranova Mitglied

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    Die Slayer braucht einen feineren Mahlgrad, um die gleiche Durchlaufzeit zu erreichen (auch feiner als Synesso MVP, Leva) dadurch extrahiert sie höher und geschmacklich kommt man zu einem anderen Ergebnis, ob dieses spezifische Ergebnis besser oder schlechter schmeckt, ist rein subjektiv, aber es ist anders.
    Mit Mühlen verhält es sich ähnlich, eine höhere Extraktionsausbeute (extraction yield) ist von Vorteil, geschmacklich dennoch subjektiv.
    Auch solltest Du vielleicht "normalen Espresso" ein wenig genauer definieren.
    Meinst Du damit "einen normalen dunklen" (viel gelobte Italienische Raststätte) oder wie ist es zu verstehen?
    Eine saturierte BG ist temperaturstabiler und als "heiligen Gral" bezeichnet man in der Espressowelt die Reproduzierbarkeit und nicht:


    Oft verlaufen freds wie diese, wo es sich um "high end" dreht, in Richtung "Missgunst", weil auf der einen Seite ist es alles "Ami Schrott" aber auf der anderen Seite ist es "leider geil" :)

     
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  14. #654 Max1411, 16.02.2020 um 14:38 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 16.02.2020 um 14:55 Uhr
    Max1411

    Max1411 Mitglied

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    Die wirst du bei mir nicht finden, ich bediene selbst häufig eine V3 und könnte sie mir auch ins Haus stellen. Mir geht es nur darum, objektiv die echten Unterschiede aufzuzeigen. Wenn jemand per se davon ausgeht, dass eine teurere Maschine einfach nur deswegen besseren Espresso macht, ist das einfach falsch.

    Damit meinte ich eher eine mittlere bis dunkle Röstung, korrekt, also keine, die von einer langen PI profitiert. Von italienischer Raststätte ist man da aber noch weit entfernt.

    Habe ich nicht anders behauptet, im Gegenteil, siehe E61 Zugluftbeispiel.

    Die Silvia schafft die Reproduzierbarkeit mit Bemühung des Nutzers aber ebenfalls ziemlich gut und schafft dann eben auch reproduzierbar guten Espresso. Hat deswegen Slayer etwas falsch gemacht (wie oben behauptet), ich denke nicht, und nur das wollte ich darstellen.

    Dass eine 2K Maschine mittlerweile mehr Profiling Möglichkeiten bietet ist auch kein Geheimnis. Es gibt aber eben auch Röstungen, da lässt man das Paddle, egal ob Slayer oder E61 lieber in Ruhe (und braucht dann auch keinen feineren Mahlgrad).
     
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  15. mat76

    mat76 Mitglied

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    Ich würde da eher den Vergleich zu Werkzeug oder bei Kameras ziehen. Mit einer Silvia bekommt man natürlich auch einen guten Espresso raus (gutes Ausgangsmaterial vorausgesetzt). Wer das letzte aus einer Bohne rausbekommen will, wird das aber sicher mit einer Slayer eher hinbekommen. Mein Traum ist sie immer noch
     
  16. #656 Technokrat, 16.02.2020 um 16:03 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 16.02.2020 um 16:22 Uhr
    Technokrat

    Technokrat Mitglied

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    Das sehe ich bei diesem Thread aber nicht.

    Nur darum geht es auch mir.

    Die Bianca kann auch "Slayer", zumindest was einen einstellbaren, geringen Volumenstrom während der PI angeht. Die Slayer macht das mittels eines bypassbaren Nadelventils, die Bianca mittels eines Paddle-betätigten Ventils im Flusspfad, das mehr Möglichkeiten bietet.

    Es bleibt die Frage offen, welche extraktionsbestimmenden Parameter die Slayer "besser" beeinflussen kann als beispielsweise die Bianca. Ganz zu zu schweigen von einer Decent ...
     
  17. Terranova

    Terranova Mitglied

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    Die Frage kann ich Dir überhaupt nicht beantworten, vielleicht stellst Du sie im "Bianca fred".
    Decent und Dalacorte um nur 2 zu nennen, die können natürlich alles in einem deutlich grösseren Umfang, wie mit Sicherheit auch viele andere Maschinen die 2019 bei der Host ausgestellt wurden.
    Einfach mal im Host fred stöbern..
     
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  18. Tokajilover

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  19. Dirk2/3

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    Ich fände 90 Euro als Ersatz jetzt überschaubar.
    Ist dann wieder original.
    Viel Glück dabei.
    Gruß
     
  20. wienermischung

    wienermischung Mitglied

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    Warum benötigt die Slayer feineres Mahlgut als sonstige Maschinen?
     
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