Stilles Mineralwasser kalkärmer als Leitungswasser?

Diskutiere Stilles Mineralwasser kalkärmer als Leitungswasser? im Grundsätzliches Forum im Bereich Fragen und Tipps; Bringt es was, stilles Mineralwasser statt hartes Leitungswasser zur Espressozubereitung zu nehmen, damit die Maschine nicht so schnell verkalkt?

  1. Mukka

    Mukka Mitglied

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    Bringt es was, stilles Mineralwasser statt hartes Leitungswasser zur Espressozubereitung zu nehmen, damit die Maschine nicht so schnell verkalkt?
     
  2. #2 langbein, 04.05.2007
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    Schwammige Frage...schwammige Antwort: Es kommt darauf an! :lol:

    Es gibt Mineralwasser, welches sicher gut zur Kaffezubereitung geeignet ist, allerdings gibt es hier die gleichen Unterschiede wie beim Leitungswasser (hier muss ich mein Leitungswasser z.B. nicht filtern). Da muss man dann wirklich mal die auf der Flasche abgedruckten Werte lesen und verstehen.

    Bemühe mal die Board-Suchfunktion...da wirst Du einiges zur Nutzung von Mineralwasser finden...
     
  3. #3 wildcat, 04.05.2007
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    als allgemeine Antwort kann gelten: nimm Volvic, dann passiert Deiner Maschine nix.

    Volvic ist das "Mineral"-wasser mit dem niedrigsten Gehalt an Calcium- und Magnesiumionen und deshalb sehr weich (d.h. zur Remineralisierung nach schweisstreibendem Sport ist das nix). Ich verwende es seit ich die DC Mini habe und ausser der Kistenschlepperei kann ich nichts negatives berichten.

    Gruss
    Joachim
     
  4. fab

    fab Mitglied

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    Naja da würde mich gl der Preis noch ganz beachtlich stören....
     
  5. #5 wildcat, 04.05.2007
    wildcat

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    naja, ich mach' mal folgende Rechnung auf:
    - ich brauche pro Woche ca. 3 Flaschen Volvic (à 1,5 l),
    macht im Jahr 25 Kästen à 6 Flaschen, die krieg' ich
    hier im Supermarkt für 3,20 EUR, macht also im Jahr
    rund 80 EUR für das Wasser. Meine Kosten für Kaffeebohnen
    liegen bei ca. 300 EUR im Jahr, Abschreibung für Maschine
    und Mühle nochmal 400 EUR. Incl. Strom kostet mich mein
    Hobby also rund 800 EUR im Jahr, das ist deutlich weniger als 1 EUR
    pro doppeltem Espresso und weniger als 10 cent davon sind für's
    Wasser.
    - wir haben bei uns sehr kalkhaltiges Wasser, d.h. die Verwendung
    von Wasser aus der Leitung fällt aus Geschmacks- und
    Maschinenverkalkungsgründen aus. Wenn ich jetzt die Kosten für
    einen Brita-Handfilter incl. Patronen nehme, liege ich auch bei 30-40
    EUR im Jahr, habe aber stets schwankenden Kalkgehalt im Wasser
    - ich kenne die genauen Kosten für eine vollständige Entkalkung meiner
    DC Mini nicht, wird aber sicher auch 100 EUR kosten, wenn ich die
    Maschine noch verschicken muss sogar mehr.

    aus diesen Gründen habe ich mich für Volvic entschieden, natürlich steht es aber jedem frei seine eigenen Schlüsse zu ziehen.

    Gruss
    Joachim
     
  6. #6 Adriano, 04.05.2007
    Adriano

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    kannst Du mir mal sagen, wo Du Volvic 1.5 l für ~60 Cent bekommst?

    ps: wie lagert ihr eure angebrochene volvic flasche. im kuehlschrank? eine flasche reicht bei mir naehmlich gut ne woche.
     
  7. #7 stiehlhe, 04.05.2007
    stiehlhe

    stiehlhe Mitglied

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    Ich habe einige Wochen Valon von Lidl benutzt weil es noch weicher und auch billiger als Volvic ist.
    Mit Valon schmeckt der Espresso aber je nach Bohne mehr oder weinger säuerlich.
    Jetzt verschneide ich Valon 1:1 mit Leitungswasser und komme so auf eine Gesamthärt von 8 und eine Karbonhärte von 4.

    Gruss

    Hermann
     
  8. fab

    fab Mitglied

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    Also bei dem Kurs für Volvic und dem Verbrauch ist es ok.
    Allerdings komme ich mit 4,5 die woche nicht ganz hin, weil alle die gerne Espresso trinken irgendwie ständig auf der Matte stehen 8)

    Und ohne auto ist schleppen sehr lästig, zumal ich so schon 2 liter wasser am tage verbrauche als Getränk..
    von daher filtere ich mit Britta und bin bisher sehr zufrieden!
     
  9. #9 wildcat, 04.05.2007
    wildcat

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    @adriano: das Volvic gibt's im Kaufland in Friedrichshafen im Angebot für 3,19 EUR, wenn's nicht im Angebot ist, kostet der Kasten 3,99.
     
  10. #10 danielp, 04.05.2007
    danielp

    danielp Mitglied

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    Moin,
    auch wenn es gut schmeckt und finanziell keine Löcher reißt, finde ich es nach wie vor etwas "bedenklich", mein Kaffeewasser aus der Auvergne herankarren und dann noch durch die diversen Vertriebsstrukturen (Import, Zentrallager, Lager, Markt) der Supermärkte bugsieren zu lassen. Vielleicht bin ich da zu kleinlich ;-).

    Koffeinhaltige Grüße
    Danielp
     
    Edermuckl gefällt das.
  11. #11 Adriano, 04.05.2007
    Adriano

    Adriano Mitglied

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    @daniel: welches wasser benutzt du? bzw. welchen filter? was verursacht der filter für nebeneffekte? also bitte nicht kleinlich sein :) wir kurbeln wenigstens noch die wirtschaft mit an :)
     
  12. dula96

    dula96 Gast

    ich würde nie Mineralwasser nehmen. Das ist meistens schon Monate in der Flasche und hat zusätzlich noch Konsverierungsmittel drin.

    Dann lieber ein bisschen härteres Wasser.

    Habe allerdings das Glück in der Schweizer Alpen zu wohnen wo die Wasserqualität hervorragend ist
     
  13. #13 schnick.schnack, 04.05.2007
    schnick.schnack

    schnick.schnack Mitglied

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    zum beispiel?

    lg,
    schnick
     
  14. #14 Largomops, 04.05.2007
    Largomops

    Largomops Mitglied

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    das mit dem Konservierungsmittel würde mich auch mal interessieren. Müsste doch draufstehen.
     
  15. ASS

    ASS Mitglied

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    Das Problem mit den Mineralwässern ist -wie auch bereits geschrieben-, dass durch das fehlende Kalzium manche Kaffeesorten ausgesprochen bitter werden. Auf der anderen Seite habe ich nicht so schnell Probleme mit Verkalkungen der Maschine.
    Die gleichen geschmacklichen Schwierigkeiten gekomme ich auch durch die Wasserfilter, die neben Kalzium auch andere Mineralstoffe ausfiltern bzw. umwandeln.
    Ich benutze seit einiger Zeit das Biocat-System von Watercryst. Wird nur in den Tank gehängt und wandelt durch Bio-Mineralisierung den Kalk in tausendstel Millimeter kleine Kalkkristalle um, die sich nicht absetzen können und einfach ausgeschwemmt werden. Dadurch absolut kein Verkalken der Maschine mehr möglich!
    Vorteil: die Wasserqualität bleibt erhalten,ich ändere dadurch auch nicht den Härtegrad.
    Das Teil hält 1 Jahr und wird nur 1x die Woche aufgekocht. Fertig.

    Gruss ASS
     
  16. Elbe

    Elbe Mitglied

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    So, so. "Bio-Mineralisierung". Da muß man aber fest im Glauben sein...
     
  17. #17 wildcat, 04.05.2007
    wildcat

    wildcat Mitglied

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    danke Elbe, da bist Du mir zuvorgekommen. Ich habe vor einiger Zeit mal intensiver zum Thema Wasserentkalkung im Haushalt recherchiert und da stösst man dann schnell auf diese ganzen Magnetteile die man um die Hauptwasserleitung binden soll und die dann durch geheimnisvolle Felder den Kalk "umwandeln".
    Ich hab's nicht selber probiert, es gibt aber einige Meinungen von echten Experten die die Wirksamkeit in Frage stellen (sachte formuliert). Mir war's in jedem Fall zu esoterisch, das einzige was sicher funktioniert ist Umkehrosmose und das war mir dann doch zu aufwendig.
    Vielleicht könnten wir in nem Jahr oder so mal ein Bild vom inneren des Boilers von ASS sehen, vielleicht wirkt das Biocat-System ja sogar...


    Gruß
    Joachim

    PS: Grade hat's draussen angefangen zu regnen, vielleicht sollte ich dieses Wasser auffangen und für den Espresso verwenden, unschlagbar weich müsste es ja sein (von Staub, Pollen und Schwermetall mal abgesehen).
     
  18. ASS

    ASS Mitglied

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    Ich habe hier nichts von Magnetismus geschrieben und das von mir geschilderte Verfahren hat überhaupt nichts mit Hokuspokus zu tun. Dieses patentierte System ist entwickelt worden für Hauswasseranlagen von der Firma Biocat Wassertechnik in Österreich, die zur Schüssel-Svarovski-Gruppe gehört. Diese renomierte Firma wird sich nicht mit dubiosen Erzeugnissen geschäftigen und das System ist im Sanitärbereich in Osterreich und Deutschland auch bekannt und anerkannt.
    Nun gibt es dieses System auch in "Miniatur" für Espresso- und Kaffemaschinen. Es wird mittlerweile auch in einigen Espresso-Outlets und Shops angeboten. Vielleicht noch nicht sehr verbreitet, da erst seit einem Jahr auf dem Markt.
    Aber schaut mal unter www.biocat.at und www.hendle-co3.de selber nach.

    Gruss ASS
     
  19. ASS

    ASS Mitglied

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    Habe ich noch vergessen zu erwähnen:

    das erste Biocat-Ei habe ich 2005 auf einer Messe gekauft, da war es auf dem deutschen Markt noch nicht erhältlich.

    Mittlerweile benutze ich bei meiner Vibiemme das 3. Kalkstop-Ei. Bei einer "Inspektion" Febr. 2007 bei der Firma Absolut Caffe, Bochum (verkauft das Biocat-System auch) waren keinerlei Kalkablagerungen im Kessel festzustellen! Ich habe in der Zeit (ca. 2 Jahre) keinerlei andere Mittel eingesetzt. Wasserhärte 7 bis 14° deuter Härte. Das System arbeitet aber auch im Härtebereich 4 einwandfrei.

    ASS
     
  20. Elbe

    Elbe Mitglied

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    Na denn... Ein dreifach Hoch der "Bio-Mineralisierung"!
    Auf dem Markt der Wasseraufbereitung tummeln sich heute genauso viele Scharlatane wie es früher Schlangenölverkäufer im Wilden Westen gab. Aber bitte, jedem Tierchen sein Pläsierchen.
     
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Stilles Mineralwasser kalkärmer als Leitungswasser?

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