Umfrage: Wichtigkeit Bio und/oder Fair Trade beim Rohkaffeekauf ?

Diskutiere Umfrage: Wichtigkeit Bio und/oder Fair Trade beim Rohkaffeekauf ? im Vom Rohkaffee zum Selbströster Forum im Bereich Rund um die Bohne; Vor 10 Jahren hat man beim Kauf von Rohkaffee im wesentlichen darauf geachtet, woher der Kaffee kommt und wie groß (AAA, AA ...) die Bohnen sind....

?

Ist für Dich BIO und/oder Fair Trade ein k.o.-Kriterium beim Kauf von Rohkaffee

  1. BIO

    18 Stimme(n)
    38,3%
  2. Fair Trade

    17 Stimme(n)
    36,2%
  3. weder noch

    28 Stimme(n)
    59,6%
Eine Auswahl mehrerer Antworten ist erlaubt.
  1. Blubb

    Blubb Mitglied

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    Vor 10 Jahren hat man beim Kauf von Rohkaffee im wesentlichen darauf geachtet, woher der Kaffee kommt und wie groß (AAA, AA ...) die Bohnen sind. Des weiteren war der Cup of Excellence hip.

    Heute habe ich das Gefühl, daß eher BIO (möglichst wenig Chemie) und / oder die Bezahlung der Kooperativen/Anbauer wichtig geworden sind. Oder täuscht mich das Gefühl.

    Der Preis ist natürlich immer wichtig. Soll aber hier neben anderen Kriterien mal keine Rolle spielen.
     
  2. #2 domimü, 24.11.2018
    domimü

    domimü Mitglied

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    Hast du schon mal in Erwägung gezogen, dass auch Geschmack, die Aufbereitung und das Anbaugebiet eine Rolle spielen kann, wenn man nicht beabsichtigt, die Bohnen totzurösten?
    Fairtrade... das Siegel scheint mir ausgelutscht, deshalb gibt es ja so viele die andere ähnliche Worte wählen, z.B. auch direct trade.
    Und bio bei Kaffee... für kleine Chargen lohnt sich das Siegel nicht, da setzt man dann eher auf Vertrauen und langfristige Handelsbeziehungen.
     
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  3. Sekem

    Sekem Mitglied

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    Mir reicht es auch wenn @nobbi-4711 sagt: "Der Kaffee ist bio, es steht nur nicht drauf, weil es zu bürokratisch und zu teuer für mich als kleiner Röster ist." eben: Vertrauen
     
  4. #4 nobbi-4711, 24.11.2018
    nobbi-4711

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    Nicht dass jetzt ein falscher Eindruck entsteht. Das trifft nicht auf jeden meiner Kaffees zu. Nachfragen hilft.
     
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  5. MichiV

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    Fair Trade ist sehr wichtig. Problem: alle FairTrades die ich bis jetzt probiert habe, haben mir nicht geschmeckt, mit einer Ausnahme:

    Utamtsi

    ist der erste direct Fair Trade der mir schmeckt.

    Kaufe dennoch zwecks Abwechslung Kafe aus schlechten Bedingungen, aktuell den New York Extra.

    Würde ich Rohkaffee kaufen, wurde ich ebenfalls auf Fairtrade achten. Diesbezüglich ist es doch egal ob Rohkaffee oder nicht.
     
  6. nerd65

    nerd65 Mitglied

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    Bio und Fairtrade sagen nicht soviel, für viele arme Bauern sind die Bescheinigungen zu teuer und ist beinahe allein Vorteil Zwischenhandel, so Bitte sehe es nicht als gewichtig. Es sagte auch nichts über Qualität der Bohnen, Bearbeitung und Rosten:rolleyes:
     
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  7. Piezo

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    Im Prinzip wären Bio und Fairtrade richtige Ansätze. Problematisch daran ist jedoch die Tatsache, dass die Kosten für diese Siegel meist wieder von der ohnehin geringen Marge der Bauern abgezogen werden.
    Da ich selber röste, bin ich relativ flexibel und beziehe meine Bohnen aus Quellen, die mir glaubhaft vermitteln, dass die Erzeuger fair behandelt und bezahlt werden, z.b. von Quichote...
     
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  8. Blubb

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    Na ja, so richtig fair und nachhaltig wäre es wohl, wenn dort geröstet und verpackt wo auch geerntet wird. Aber anscheinend interessiert das die lokalen Kooperativen nicht. Und ausländischen Investoren ist es vermutlich zu riskant (Korruption, Autokratiesysteme ...)
     
  9. cbr-ps

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    Das ist aus unterschiedlichen Gründen unrealistisch, hatte wir in einem anderen Thread schon mal (müsstest mal die SuFu bemühen), problematische Faktoren z.B.: Frische, Steuern, erhöhtes Transportvolumen. Und „fair“ gegenüber heimischen Röstern wäre es auch nicht ;-)
     
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  10. nerd65

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    Slecht gerostet ins Ausland und dan zwei Monaten unterwegs nach uns Kaffeegeliebten, nein Danke:eek: und der arme Bauern haben da auch nichts an.
    Allein gute Direct Trade mit faire Preis und Unterstutzung für die Bauern so das denen sich konnen Entwickelen und Investieren in den Betrieb und der Schule der Kinder können bezahlen.
     
  11. Blubb

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    *lach* genau, die Hinterwäldler sind natürlich zu dösig zum Rösten. :)
     
  12. #12 domimü, 25.11.2018
    domimü

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    Die Frische ist dir anscheinend auch noch egal - was war deine Motivation für diesen Thread?
     
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  13. Piezo

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    Bei mir liegt der Kaffee zwischen 3 und 10 Tage nach dem Rösten (abhängig von der Bohne) und wird dann innerhalb 2 Wochen konsumiert.
    Wie soll das bitte gehen, wenn im Anbauland geröstet wird??
     
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  14. cbr-ps

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    Günstig und umweltfreundlich per Flugzeug o_O
     
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  15. nerd65

    nerd65 Mitglied

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    Und dann CO2 freikaufen und dich selbst auf die Schultern Klopfen:mad:
     
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  16. Blubb

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    Ich lese auf Packungen von einschlägigen Kleinröstern meist: Röstdatum + 1 Jahr (oder so)
    Wie lange schippert denn ein Kahn ? ;-)
    O.k., die Frischefetischisten schmecken den Unterschied :)
     
  17. cbr-ps

    cbr-ps Mitglied

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    Könnte es sein, dass Du hier das gesetzlich vorgeschriebene MHD mit der Nutzungsempfehlung verwechselst?
    Bei einem halben Jahr alten Bohnen rauscht es bei mir nur so durch im Siebträger.
     
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  18. Piezo

    Piezo Mitglied

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    Das Mindesthaltbarkeitsdatum kannst Du getrost in die Tonne treten.
    Und von wegen Frischefetischisten. Du wirst hier kaum jemanden finden, der Kaffee mit einem Alter von mehr als 3 Monaten guten Gewissens noch empfiehlt.
    Scheinbar hast Du wirklich frischen Kaffee noch nie probiert. Anders kann ich mir Deinen Kommentar beim besten Willen nicht erklären :(
     
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  19. Blubb

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    Aha. Und warum steht dann bei den bekannten Kleinröstern nicht: Röstdatum + 3 Monate ?
    MHD wäre übrigens 2 Jahre. Alles andere ist ein freiwilliges gedrucktes Frischeversprechen.
     
  20. Piezo

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    Du kannst es glauben, oder nicht...
    Denn Kaffee kann man ja trinken, schmeckt halt nicht mehr.
    Vielleicht erkundigst Du dich einfach und liest ein wenig mehr hier im Netz bevor Du einfach weiter qualifizierte Beiträge in Frage stellst.
    Ich beschäftige mich nun bald seit 30 Jahren mit der Materie und röste selbst auf höchstem Niveau.
    Also glaub es, oder lass es und werde mit dem glücklich, was du in der Tasse hast ;)
     
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