Umstieg von Espresso auf Filterkaffee...

Diskutiere Umstieg von Espresso auf Filterkaffee... im Brühkaffee Forum im Bereich Maschinen und Technik; Guten Abend Koffeinsüchtige... Bisher habe ich überwiegend Espresso aus Nespresso sowie ab und zu mal einen Kaffee aus dem Vollautomaten...

  1. #1 FilterArabica, 17.04.2024
    FilterArabica

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    Guten Abend Koffeinsüchtige...

    Bisher habe ich überwiegend Espresso aus Nespresso sowie ab und zu mal einen Kaffee aus dem Vollautomaten getrunken.

    Möchte nun aber auf Filterkaffee umsteigen, eine K6 habe ich mir bereits bestellt, aktuell ist der Hario Switch in der engeren Auswahl. Eine Kaffeewaage mit Timer soll es noch werden, eventuell noch eine Thermoskanne von Hario.

    Zu der Tchibo Kaffeewaage mit Timer habe ich widersprüchliche Aussagen gelesen, von sehr zufrieden bis muss mich jeden Tag mit rumärgern. Welche ist empfehlenswert und besitzt ein gutes Preis Leistungsverhältnis?

    Wieso der Umstieg, ich habe festgestellt, dass ich Filterkaffee mittlerweile besser vertrage. Woher das kommt, keine Ahnung, aber auf Kaffee will ich nicht verzichten.

    Erste Überlegungen gingen zur Moccamaster, aber ich denke ich bin mit K6, Hario Switch und diversen Röstungen flexibler und habe dann immer frischen und aromatischen Kaffee in der Tasse.

    Ich mag Kaffee mit Aromen von Kakao, Röstaromen, Nougat, Haselnuss, Karamell mit wenig Säure, aber auch fruchtige Röstungen mit wenig Säure.

    Möchte euch an meinen Überlegungen teilhaben lassen, bin kein Enthusiast, sieht man auch an der Nespresso. Was nicht ist, kann noch werden.

    Worauf sollte ich achten und welches Equipment sowie Röstungen sollte ich in die engere Auswahl nehmen.

    Freue mich auf Anregungen, Austausch und Diskussionen rund um Equipment und Röstungen.
     
  2. FRAC42

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    Weiches Wasser fehlt mir noch in deiner Aufzählung. Und gute, frische Bohnen, idealerweise vom Röster in der Nähe. Bei den Filtertüten gibt es Unterschiede, selbst bei denen von Hario selber. Die in Japan hergestellten sind deutlich schneller als die aus den Niederlanden.

    Ich hab die Tchibo Waage und bin damit sehr zufrieden.

    Ansonsten finde ich deine Auswahl ausgesprochen solide. Das es bei der K6 grad dauert mit der Lieferbarkeit hast du mitbekommen?
     
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  3. #3 FilterArabica, 17.04.2024
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    Vielen Dank für deine Ausführungen.

    Tendiere auch zu der Tchibo Waage.

    Welche Filtertüten nimmst Du bzw sind empfehlenswert?

    Ich würde verschiedene Wasser ausprobieren, gibt's ne Empfehlung für Wasser?

    Hab bei Kingrinder schon nachgefragt, wann wieder eine Lieferung bei Amazon eintrifft. Die Antwort steht noch aus.

    Bei diversen Röstern würde ich mich umschauen, welche Röstungen bzw Bohnen sind besonders für Filterkaffee und mein Geschmacksprofil geeignet?
     
  4. FRAC42

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    Wasser sollte eine Gesamthärte unter 7 dH haben, für fruchtiges auch deutlich weniger. In manchen Orten kommt das einfach so aus dem Hahn, oft muss man Filtern oder passendes Wasser kaufen.

    Bohnen wie gesagt idealerweise vom lokalen Röster, und da einen aussuchen, der deinen Vorlieben entsprechend röstet. In vielen größeren Städten kein Problem, auf dem Land durchaus eine Herausforderung.

    Hier gibt es reichlich Inspiration: Ich trinke gerade diesen Filterkaffee/Brühkaffee...
     
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  5. #5 cbr-ps, 18.04.2024
    Zuletzt bearbeitet: 18.04.2024
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    Für den Anfang erscheint mir das nicht entscheidend, sofern kein super hartes Wasser wie in München z.B. aus dem Hahn kommt. Ich brühe seit Jahren zufrieden mit unserem 12°dH Leitungswasser und merke keinen signifikanten Unterschied zum BWT gefilterten, welches ich zum Kalkschutz für die Espressomaschine nutze.
    Sensorischer Banause? vielleicht :rolleyes:
    Ich habe früher sehr großen Wert auf die „guten Japan Fabrik 1“ in der Pappschachtel gelegt, nehme mittlerweile aber auch die 100er Tüten aus der „Fabrik 2“. Die Laufzeitunterschiede im Parallelversuch bei klassischem Pour Over waren marginal.
    Versuch es mal mit den Filterröstungen von Quijote. Die sind nicht so extrem hell, eher medium und nicht sehr säurelastig.
     
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  6. #6 Siebhalterin, 18.04.2024
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    Vielleicht hilft Dir diese Diskussion weiter: Americano vs. Brühkaffee

    Wir sind jetzt vollständig auf Pour Over umgestiegen, aber erst die Fellow Ode 2 und der Gastroback Kettle mit Temperatursteuerung, hat das Geschmackserlebnis perfekt gemacht. In der Regel greifen wir auf lokale Röster zurück, aber zwischendurch wird auch mal ein Probierpaket bestellt.

    Wir nutzen den klassischen Hario V60 aus Glas sowie die passenden V60 Filter. Meistens 20-22g auf 360-400 ml mit 30-40g Blum für 30-40 Sek und 3 x 100ml alle 10 Sek, Gesamt ca. 2,5 - 3 Minuten. Anregungen zum Brühen gibt es ja unendlich und man kann viel ausprobieren, aber für uns machen Kaffee und Mahlgrad 80% des Geschmacks aus.

    Gespannt sind wir auf die Fellow Aiden, die im September kommen soll. Mal sehen wie die Tests ausfallen.
     
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  7. FRAC42

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    Das hat für mich nichts mit Banausentum zu tun, sondern mit geschmacklichen Vorlieben, und da gibt es kein richtig oder falsch. Wer säurearmen Kaffee mit eher nussig schokoladigen Aromen bevorzugt schätzt vielleicht sogar die säuredämpfenden Eigenschaften von etwas härterem Wasser, wer es gern fruchtig oder floral mag wird eher mit weichem Wasser glücklich.
     
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  8. #8 FilterArabica, 18.04.2024
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    Ich habe mich bewusst gegen eine elektrische Mühle entschieden und werde erstmal mit der Handmühle meine ersten Schritte machen.

    Wasserhärte haben wir zwischen 12-13°dH, wenns floral und fruchtig werden soll, dann Wasserfilter.

    Wasserkocher mit Temperaturanzeige habe ich tatsächlich nicht. Darüber werde ich mir auch noch Gedanken machen, Empfehlungen gerne willkommen.

    Einzugsgebiet für diverse Kaffeeröstereien wären Mannheim und Heidelberg sowie Umgebung. Werde mich erstmal auf 250g Päckchen beschränken, auch wenn es mehr Müll gibt. Die Preise für 250g beginnen bei rund 5€ und enden bei über 20€, je nach Sorte bekommt man auch nur 100g. Bio, Fairtrade und konventioneller Anbau bunt gemischt.

    Wenn ich mir die Preise bei den großen Discountern und diversen Bio Märkten anschaue, ist der Unterschied zwischen Bio und konventionell sehr gering, teilweise nicht vorhanden, sehr fragwürdig.

    Die Auswahl an Röstungen ist sehr groß, da bin ich nur mit der Auswahl eine ganze Weile beschäftigt.
     
  9. #9 FilterArabica, 18.04.2024
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    Sollte man zum V60 Switch auch noch den normalen V60 kaufen oder ist dieser dann obsolet?
     
  10. Silas

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    Switch ersetzt den
     
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  11. Kopke

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    ...welchen verwendest du, war tatsächlich die letzten Tage mein Thema?
    Unser Leitungswasser hat 16°dH!
     
  12. #12 FilterArabica, 19.04.2024
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    Einen ganz normalen Wasserfilter von Britta, aber warte auf die K6 und den Switch, bisher habe ich noch keinen eigenen Filterkaffee getrunken mit dem neuen Setup.
     
  13. Kopke

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    Der wird vermutlich nicht reichen bei der von dir angegebenen Wasserhärte, wie wärs mit diesem:
    Filterkartuschen Soft Filtered Water EXTRA (6er Pack)
    Preislich absolut im Rahmen, vor allem als Abo-Service interessant!
     
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  14. cbr-ps

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    Warum nicht wofür? Aus meiner Sicht sind 12°dH für Filterkaffee nicht super kritisch und ein Brita dürfte das noch deutlich drücken.

    @FilterArabica Ich würde um das Wasser erstmal nicht so ein Gewese machen und erstmal mit dem Brühen anfangen.
     
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  15. #15 Synchiropus, 19.04.2024
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    Also ich verschneide für Espresso ja Osmose- mit Leitungswasser. Für meinen gelegentlichen Brühkaffee mit V60 verwende ich aber das Leitungswasser pur (12°dH KH). Für mich passt das, mag aber da auch eher die schokoladigen Röstungen.
     
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  16. Kopke

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    Nein, die normalen Brita-Filter reichen bei dieser Wasserhärte nicht aus, auch die normalen BWT nicht.
    12°dH ist schon sehr hart, das wirkt sich meiner Meinung nach sowohl gravierend auf den Kaffeegeschmack aus als auch auf die Langlebigkeit des Wasserkochers.
     
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  17. FRAC42

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    12 dH ist gerade mal eine mittlere Härte und nicht "sehr hart".

    Ich habe 14 dH Wasser mit einem Brita Tischfilter unter 5 dH bekommen. Aber auch nur, weil ich es gern fruchtig mag und der Kaffee mir bei 14 dH zu langweilig war.

    Also auch von mir: Erstmal das Wasser nehmen wie es ist. Wenn sonst alles stimmt, aber der Selbstgebrühte etwas fruchtig spritziger sein dürfte mal weiches Flaschenwasser (Black Forest, Purania oder Volvic z. B) probieren. Und danach erst entscheiden, ob weiches Wasser wichtig ist, oder nicht.
     
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  18. #18 Kopke, 19.04.2024
    Zuletzt bearbeitet: 19.04.2024
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    Ich meinte das auch nicht per Definition sondern bezogen auf die geschmackliche Komponente.
    Anyway - man braucht da auch keine Grundsatzdiskussion draus machen - Hauptsache, der Kaffee schmeckt!

    Ergänzend ein Zitat von der BRITA-Website: "...die ideale Wasserhärte für Kaffee beträgt ca. 4 bis 8° dH (Einheit „deutsche Härte“)."
    Artikel dazu: Das macht gutes Kaffeewasser aus
    Mit entkalktem Kaffeewasser zum perfekten Kaffee | BRITA®.
     
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  19. #19 FilterArabica, 19.04.2024
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    Vielen lieben Dank für die Tipps...

    Bisher kann ich noch nix "brauen", es fehlt noch am Equipment.

    Erst wenn die K6 eintrudelt kann es losgehen...

    Zwar alles bestellt, aber nix geliefert.
     
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  20. Kopke

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    Das Wasserthema hat mir jetzt doch keine Ruhe gelassen und ich habe mir Messstreifen zur Bestimmung der Wasserhärte bestellt.
    Die Filterkartusche, die ich momentan verwende Wasser mit Magnesium: Filterkartuschen für Ihren Wasserfilter, senkt die Wasserhärte um mindestens 5°dH, eher etwas mehr (die Filterkartusche war seit ca. einem Tag in Benutzung)
    Heisst für mich, in den meisten Fällen ist eine klassische Filterkartusche, egal ob von BWT, Britta oder einem anderen seriösen Hersteller ausreichend für ein gutes Kaffeewasser und Kalkschutz.
     
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