Universal Einhebel Espresso Maschine

Diskutiere Universal Einhebel Espresso Maschine im Restaurierungen und Raritäten Forum im Bereich Maschinen und Technik; Heute war Drehbank - Nachmittag...aber zuerst war leider noch eine Grundreinigung von der vorherigen Arbeit notwendig. Habe ein Stanzwerkzeug für...

  1. #161 Universal, 29.11.2021
    Zuletzt bearbeitet: 29.11.2021
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    Heute war Drehbank - Nachmittag...aber zuerst war leider noch eine Grundreinigung von der vorherigen Arbeit notwendig.

    Habe ein Stanzwerkzeug für die Gummifüße gebaut, weil ich noch eine schöne Gummimatte in der richtigen Dicke gefunden hatte, die die Füße nur um 1mm erhöht. Wie ich finde sehr dezent, praktisch und vielleicht auch wie es mal war...
    20211129_171430.jpg 20211129_171535.jpg 20211129_171616.jpg 20211129_171636.jpg
    Dann ging es an die PTFE Dichtungsteile, hatte da auch noch eine Welle gefunden...was sich so in den Jahren angesammelt hat ist schon erstaunlich. Die Dichtung für den Handhebel ist fertig, die zwischen Handhebel und Kessel muss noch gebohrt werden, sollte aber auch kein Problem sein.
    20211129_171704.jpg 20211129_171739.jpg

    Am Kessel habe ich alle Schraubengewinde mit einem Gewindebohrer gereinigt. 5/16 - 18 Gang... Gut, dass ich ein Anglo - Amerikanisches Auto mal restauriert habe.

    Hier sieht man auch die Zentrierung, über die zusätzlich Formschluss und Dichtigkeit erzielt werden soll. Über einen Konus gepresst, sollte eine zusätzliche / bessere Dichtigkeit geben. 20211129_171815.jpg 20211129_171819.jpg
     

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  2. #162 Universal, 30.11.2021
    Zuletzt bearbeitet: 30.11.2021
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    Die Lichtleiste / Beleuchtungseinheit habe ich zerlegt, gereinigt im Ultraschall, Metallteile poliert und wieder zusammengebaut. Die Kabel waren so beschädigt, die sind nicht mehr zu gebrauchen sind, wurden Opfer des Gasbrennerbetriebes. Die Neonröhre ist zwar intakt und sehr schön, aber funktioniert nicht mehr. Ein Messingende ist schon etwas lose und somit ist da sicherlich das Gas bereits ausgetreten. Was nehmen als Ersatz? In die alte Röhre integrieren oder die so lassen und ein starkes LED Band unter die Neonröhre gebe und damit die Röhre wieder anstrahlen, oder auf andere Technik umrüsten? Bitte Input!

    Hier die Bilder: Man beachte die Isolierung, damit die Schraube keinen Kurzschluss auf dem Träger fabriziert...hab ich so gelassen!
    20211130_140122.jpg

    image.jpeg 20211130_144913.jpg
    Ich habe dann einfach mal die Lampe vom Handy hinter gehalten. Wenn da ein ganzes Band darunter sitzt, sollte es m.E. ein tolles Licht ergeben und dem Originallicht nahe kommen. Natürlich braucht es ein sehr weißes Licht. Und, alles Alte bleibt bis auf das nicht mehr zu rettende Kabel erhalten, keine Modifikationen etc...das LED Band kann ich einfach aufkleben mit doppelseitigem Klebeband.
    20211130_162130.jpg
     
  3. #163 sokrates618, 30.11.2021
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    Hallo Universal,
    Bist Du Dir sicher, dass es eine Neonröhre und keine Sofitte mit einem Glühfaden ist? Wie hast Du die Funktion getestet? Gibt es ein Vorschaltgerät? Eine Sofitte wird mit Netzspannung betrieben, hat jedoch leider nur eine sehr begrenzte Lebensdauer. Eine Neonröhre benötigt eine Vorschaltgerät, das eine Spannung von über 900V liefert. Die Neonröhre besteht aus einem gasgefüllten Glasrohr, in dem an den beiden Seiten eine Elektrode eingeschmolzen wurde. Als Anschlüsse sind zwei Bechkappen aufgekittet. Wenn eine dieser Kappen lose ist bedeutet es nicht, dass die Röhre undicht geworden ist. Die Leuchtfarbe einer Neonröhre ist von der Gaszusammensetzung abhängig. Hauptsächlich sind es Rottöne oder grün. Wurden früher Transformatoren als Vorschaltgeräte eingesetzt, gibt es heute kleine vergossene elektronische Vorschaltgeräte, die aus Sicherheitsgründen vorzuziehen sind.
    Sofitten mit Glühfaden sind nur noch schwer zu bekommen. In diesem Durchmesser sind mir keine bekannt. Neonröhren kann man sich (relativ preiswert) von Firmen für Neon-Reklamebeleuchtung auf Mass anfertigen lassen. Eine Alternative zu Neonröhren sind farbige Leuchtstoffröhren, die man zusätzlich noch mit einem Farbrohr versehen kann. Diese kommen jedoch an den Farbton einer echten Neonröhre nicht heran. Eine weitere Alternative sind sogenannte CCFL Kaltkathodenröhren, die es in unterschiedlichen Längen und Farben gibt, jedoch meist nur sehr dünn sind und ebenfalls ein Vorschaltgerät benötigen. Ich habe bei meiner Faema E61 mit allen Varianten experimentiert und bin bei der Neonröhre geblieben. Am wenigsten hatte mich ein LED-Band überzeugt, wie es bei der aktuellen Faema Jubilee eingesetzt wird.

    Gruß, Götz
     
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  4. #164 Universal, 30.11.2021
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    Danke Götz, bis vorhin war ich mir sicher mit der Neonröhre, weil sowas dachte ich kann doch nur eine Neonröhre sein...nur jetzt bin ich mir sicher, Du hast recht. Die Enden haben kleine Löcher durch die ein Draht geht, der dann auch verlötet wurde. Da es nur gekappte Kabel gab, konnte ich nicht viel mehr vermuten...kein Vorschaltgerät oder Stecker war vorhanden.

    Also einfach plus und minus an die Pole...220V

    Hier einige Bilder
    20211130_185447.jpg 20211130_185454.jpg 20211130_185500.jpg , ich habe ein Ende gerade aufgenommen... und auf einem der Messingenden steht...L35 4W und darunter UNIVERSAL
    20211130_184639.jpg
     
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  5. #165 sokrates618, 30.11.2021
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    Hallo Universal,

    auf den Foto´s kann ich nicht sicher erkennen, ob es sich um eine Glühfaden Sofitte handelt. Wenn Du mit einem Multimeter einen Widerstand messen kannst, ist es eine und könnte noch in Ordnung sein. Wenn Du keinen Widerstand messen kannst und sie beim Schütteln leise "klappert", ist es eine defekte Glühfadensofitte. Die Angabe "4W" deutet auch auf eine 4W-Sofitte hin. Seltsamerweise fehlt die Spannungsangabe.
    Kann schief gehen, es gab auch 110V Sofitten. Wenn die Maschine jedoch ansonsten für 220V konzipiert ist, sollte es passen.
    Übliche Sofitten für Netzspannung und den rohrförmigen Anschlüssen gibt es in zwei Ausführungen. S19 hat einen Anschlussdurchmesser von 19mm, einen Röhrendurchmesser von 38mm und eine Länge von ca. 310mm.
    Die S15-Ausführung hat einen Anschlussdurchmesser von 15mm, einen Röhrendurchmesser von 25mm und eine Länge von 220 .. 310mm. Die Leistungsklassen reichen von 25W bis 100W. Inzwischen gibt es LED-Ersatztypen.
    Die meisten dürften jedoch viel zu hell sein, da das Orginal nur 4W bei einem schlechten Wirkungsgrad eines Glühfadenleuchtmittels hat. Von der realistischen Farbtemperatur könnten Warmton-Filamentleuchtmittel am ehesten geeignet sein. Eventuell gibt es hiervon auch dimmfähige Ausführungen.

    Gruß, Götz
     
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  6. ezlbaak

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    Klasse Abriss über die versch. Leuchtmittel, danke!
    @Universal: Bitte auch bedenken, dass die Dinger Wärme produzieren. Da die nah am Plexi sitzen (und an der oft nicht mehr ganz taufrischen Farbe, mit dem diese lackiert wurden), entstehen sonst schnell mal Schäden.
     
  7. #167 Universal, 01.12.2021
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    Die Maschine kommt aus Italien und die Heizstäbe arbeiten mit 220 V, da sollte die Lampe auch mit 220V betrieben worden sein. Und wer glaubt es, ich konnte einen Widerstand messen, recht niedrig aber scheint noch Ok zu sein. Soll ich es mit dem Strom wagen oder das Teil einfach weglegen da so selten und noch funktionstüchtig und einen anderen Weg einschlagen...?
     
  8. #168 turriga, 01.12.2021
    Zuletzt bearbeitet: 01.12.2021
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    Hmmm, schwierig, ich würde wohl die originale Leuchte tatsächlich zu Seite legen, aber nur, wenn die Alternative (Soffitte, Kaltkathodenleuchte, Neon,…) keine nachhaltig und nicht rückbaubare bauliche Veränderung nach sich ziehen würde.
    Schlussendlich waren das anderseits aber ja auch nur reine Verbrauchsmittel……wenn auch schön, dass sogar noch intakt.
     
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  9. #169 Augschburger, 01.12.2021
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    Ich habe einen Diaprojektor aus den 50ern/60ern. Mit einer dicken Halogenbirne mit Spezialfassung. Seit der Umstellung durch die Energieversorgen auf 230 V ab 1987 kann ich den nicht mehr nutzen, weil die Birne zeitnah abfackelt und auch die Ersatzteile noch für 220 V gebaut sind.
    Also: Ich würde die Original-Leuchte auch nicht mehr anschließen.
     
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  10. #170 sokrates618, 01.12.2021
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    Hallo Universal,
    Schön, dass die Sofitte noch in Ordnung ist. Die Bedenken von @Augschburger sind berechtigt. Mit 230V wird die Sofitte natürlich etwas mehr belastet al mit 220V, was sich in der Praxis jedoch nur wenig bemerkbar macht. Problematischer ist, dass diese Sofitten nur für 300 - 1000 Betriebsstunden ausgelegt sind. Durch eine höhere Spannung sinkt dieser Wert auch noch.
    Ich würde wie folgt vorgehen:
    Ermittlung der Sofittenlänge und ausmessen, ob eine handelsübliche S15-Sofitte mit einem Rohrdurchmesser von 25mm noch montierbar ist.
    Überprüfung der Anschlussklemmen, ob sie versetzt werden müssen und ob sie vom Durchmesser (15mm) passen bzw. angepasst werden können.
    Bei der Auswahl der Ersatzsofitte gibt es zwei Alternativen:
    Verwendung einer klassischen 25W-Glühfadensofitte mit einem herkömmlichen Dimmermodul. Da die Orginalsofitte mit 4W noch funktioniert kann man sie einsetzen und sehen, wie hell sie ist. Nach Austausch durch eine neue 25W-Sofitte regelt man den Dimmer auf die gleiche Helligkeit herunter. Dies kann man entweder "nach Gefühl" oder bei Dämmerlicht mit einem Belichtungsmesser einstellen.
    Als LED-Alternative kommen Warmton-Firlamentleuchten in S15-Sofittenausführung in Frage. Auch diese müssen gedimmt werden, wenn ein authentischer Eindruck gewünscht ist. LED-Leuchten sollten jedoch nicht mit den üblichen Phasenanschnittsdimmern für Glühfadenleuchten, sondern mit Phasenabschnittsdimmern für LED-Leuchten betrieben werden. Außerdem muss das Leuchtmittel für Dimmerbetrieb ausgelegt sein.
    Auch wenn der Einsatz von LED-Leuchtmitteln energiesparender und langlebiger sein sollte, würde ich die Lösung mit einer gedimmten herkömmlichen Glühfadenleuchte bevorzugen. Zum einen dürfte die Lichttemperatur und das Farbspektrum eher dem Orginal entsprechen, zum anderen steigt die Lebensdauer einer gedimmten Leuchte stark an. Zur der von @ezlbaak angesprochenen Wärmeproblematik ist zu sagen, dass dies bei ungedimmten Glühfadensofitten mit einer Leistung von bis zu 100W völlig berechtigt ist. Ein auf ca. 4W - 8W gedimmtes 25W-Glühfadenleuchtmittel dürfte jedoch unproblematisch sein.

    Gruß, Götz
     
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  11. #171 wiegehtlasanmarco, 01.12.2021
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    Hier um die Ecke gibt es eine Firma die viele spezielle Glühlampen im Programm hat und auch Sonderanfertigungen macht:
    Spahn Shop

    Eine solche Lampe habe ich aber im aktuellen Programm auf die schnelle nicht gefunden
     
  12. #172 Universal, 01.12.2021
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    Super Götz, vielen Dank, Du hast geballtes Fachwissen...bin schwer beeindruckt und du hilfst mir unglaublich weiter! Die Länge der Soffitte ist 350 mm. Durchmesser der Röhre 21,5mm - also sollte 25mm gut gehen da in allen Richtungen noch Platz ist - und die Enden sind etwas kleiner, knapp 18mm.
    Also werde ich nun eine Soffitte in dieser Größe besorgen mit einem Dimmermodul...kannst Du mir da zur Hand gehen und bei der Auswahl helfen, damit ich keinen Fehler mache? Bin elektrisch eigentlich nicht zu gebrauchen...

    Danke, Heinz
    20211201_165334.jpg
     
  13. #173 Universal, 01.12.2021
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    Heute hatte ich PTFE - Dichtungen für alle Kesselanschlüsse und die einzigen 2 fehlenden Schrauben für die Befestigung des Plexiglas Rahmen angefertigt. Damit der Kessel montiert werden kann, müssen die 2 fehlenden Schrauben vorher verschraubt werden. Die Abdichtung der Kesselverschraubungen im ausgebauten Zustand ist einfacher zu handhaben. Damit die Stellung der Verschraubungen stimmen, muss die notwendige Stärke der (Dicke) der Scheibe vorher ermittelt / gemessen werden.Eine Menge Spähen für so dünne und kleine Teile!
    20211201_153745.jpg 20211201_161450.jpg 20211201_162034.jpg 20211201_165145.jpg 20211201_165156.jpg 20211201_173405.jpg 20211201_174617.jpg 20211201_174708.jpg
     
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  14. #174 Universal, 04.12.2021
    Zuletzt bearbeitet: 04.12.2021
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    Heute habe ich das kleinste und das wohl größte Teil gedreht...

    Da waren die Scheiben an den Hähnchen aus Messing - die dann doch aus PTFE gemacht wurden, damit die Stopfbuchse nicht ins Gewinde kommt, aber auch die Kesseldichtung in 3mm PTFE...also von weniger als AD 11,7mm bis AD 170mm.
    Den Ansatz in Messing hatte ich, nachdem alles fertig war, wieder verworfen damit da schon eine Dichtung auf der Welle sitzt und die Beweglichkeit nicht beeinflusst wird. In Messing wurde es schwergängig!
    Da ich keinen Kreisschneider in dieser Größe besitze, habe ich mit der Fräse und der Drehbank improvisiert... zuerst den groben Durchmesser mit der Fräse über einen festen Drehpunkt gedreht, damit ich dann das Bauteil auf die Drehbank spannen und drehen konnte. Dann die Löcher abgebohrt, fertig! 20211204_144813.jpg 20211204_145200.jpg 20211204_155119.jpg 20211204_155330.jpg 20211204_161116.jpg 20211204_162630.jpg 20211204_162953.jpg 20211204_165458.jpg 20211204_165500.jpg

    Kann jemand etwas über das Drehmoment sagen, mit dem die Kesselschrauben zwecks Dichtigkeit angezogen werden sollten?
     
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  15. turriga

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    Den Anhang 132270 betrachten Den Anhang 132271 betrachten Den Anhang 132272 betrachten Den Anhang 132273 betrachten Den Anhang 132274 betrachten Den Anhang 132275 betrachten Den Anhang 132276 betrachten Den Anhang 132277 betrachten Den Anhang 132278 betrachten

    Kann jemand etwas über das Drehmoment sagen, mit dem die Kesselschrauben zwecks Dichtigkeit angezogen werden sollten?[/QUOTE]
    Bestimmtes Drehmoment nicht wirklich, da der Verbund aufgrund der gewählten Materialkombination sich auch anders verhält, wie wenn du jetzt ne Graphitdichtung einsetzen würdest. Ich lege daher die Schrauben über Kreuz mit Gefühl erstmal an und hab ein erstes Indiz, wenn ich den Kessel fülle, ob es irgendwo noch „schwitzt“. Man könnte natürlich auch mit Pressluft abdrücken, auch eine gängige Methode. Wichtig ist, dass die Dichtheit dann beim Aufheizen (und damit Druckbeaufschlagung ) weiterhin gegeben ist, eventuell muss noch etwas punktuell nach korrigiert werden. Dann nochmal nach dem Ausschalten und Abkühlen alles Schrauben nochmals mit viel Gefühl leicht „nachzusetzen“, dann sollte es auch dauerhaft dicht sein.
     
  16. #176 Universal, 04.12.2021
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    Frage: damit eine Dichtigkeit erzielt wird, sollte die Dichtung vorher erhitzt werden? z.B. heißes Wasser? und dann anziehen mit Drehmoment wie bei einem Zylinderkopf über Kreuz und in mehreren Schritten?
     
  17. turriga

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    Jain, nicht vorher, sondern wie beschrieben dann nochmal, nachdem der Kesselverbund Hitze gesehen hat.
    Und ja, wie beschrieben besser über Kreuz, ich jedoch nicht mit einem bestimmtem (unbekannten) Drehmoment, sondern dem sprichwörtlich im Ellbogengelenk und nach Gefühl.;)

    Mit Kessel in verbauten Zustand ist ja oft die Zugänglichkeit aller Schrauben für Drehmoment- Schlüssel, Nüsse, Verlängerung,…. oft auch gar nicht mehr gegeben, dies noch ein weiter Grund, darauf dann zu verzichten.
     
  18. #178 Universal, 04.12.2021
    Universal

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    1. Die Hitze kann ich auch über das Wasserbad mit der Dichtung erzielen. 2. Was für ein Gefühl hat dein Ellbogen?...daher bevorzuge ich ein Drehmoment...ich kann natürlich den Prozess auch solange wiederholen bis da nichts mehr heraus kommt...aber das wollte ich eigentlich vermeiden...
     
  19. turriga

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    Naja, du hast hier halt kein reinen Metall-Verbund mit klar definierten Anzugsdrehmoment wie etwa bei einer Felge, sondern eine recht weiche Dichtung dazwischen, die zu stark angezogen dann halt die Grätsche macht (und dadurch undicht wird), daher mache ich persönlich es nach Gefühl, hat so auch immer bestens funktioniert, ohne jegliche Probleme. Fühl du dich natürlich frei, es anders …..!
     
  20. #180 Universal, 04.12.2021
    Zuletzt bearbeitet: 04.12.2021
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    Bei einer Zylinderkopfdichtung ist es vom Verbund auch nicht anders...Gefühle...hab ich nicht bei Schrauben;)...also hat hier niemand einen Anhaltspunkt?
    Es gibt Anzugsmomente bei Zylinderkopfdichtungen im warmen und kaltem Zustand...
     
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