Universeller Mahlgrad. Schön – aber warum?

Diskutiere Universeller Mahlgrad. Schön – aber warum? im Mühlen Forum im Bereich Maschinen und Technik; So. Mein Problem ist gerade, dass ich kein Problem habe. Nämlich, den Mahlgrad beim Wechsel zwischen verschiedenen Espressosorten zu finden. Ich...

  1. #1 mmorkel, 04.03.2016
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    So. Mein Problem ist gerade, dass ich kein Problem habe. Nämlich, den Mahlgrad beim Wechsel zwischen verschiedenen Espressosorten zu finden. Ich glaube, ich habe den Mahlgrad seit einem halben Jahr nicht mehr verstellt, obwohl ich bestimmt 10 verschiedene Espressi in der Mühle hatte. Alles 100%Arabica, aber sonst recht unterschiedlich: Klassische Röstungen von Andraschko, Einstein und ein paar anderen. Eher helle, 3rd Wave Röstungen von Quijote, Hoppenworth & Ploch etc.

    Und alle waren mit demselben Mahlgrad meiner Mazzer M100 auf dem Punkt. Jeweils unter den Bedingungen, die ich für die Espressi bevorzuge: Die dunklen mit kurzer PI (oder ohne PI) im 15g-Sieb mit klassischer Brührate für 2 einfache Espressi. Die hellen mit langer PI im 21g-Sieb mit moderner konzentrierterer Brührate in jeweils eine Tasse.

    Mit den klassischen Röstungen vom 2er aufs 1er-Sieb wechseln? Kein Problem. Einfach die PI drei Sekunden verlängern, dann passt das von Volumen, Zeit und Geschmack.

    Hab ich mir einfach nur angewöhnt, mit der PI auszugleichen, was ich klassischerweise am Mahlgrad ändern sollte? Glaube ich nicht. Wenn ich mich recht erinnere, war das mit der Mazzer Mini nicht so einfach. Ist das ein Effekt von grossen, langsamlaufenden Mahlscheiben? Hat wer eine Erklärung?
     
  2. #2 quick-lu, 04.03.2016
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    Du hast also die selben Bezugszeiten beim Einser, bei 15 Gramm und auch bei 21 Gramm?
     
  3. #3 mmorkel, 04.03.2016
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    Naja… für klassische Röstungen benutze ich das 1er und das kleine 2er. Den geringen Unterschied zwischen diesen Sieben gleiche ich durch eine PI beim 1er aus. Für helle Röstungen benutze ich das tiefe 2er. Die Gesamtbezugszeit (PI plus Pumpe) ist länger - wegen der langen PI. Die ist bei den hellen Röstungen aber auch vorteilhaft.
    Insgesamt ist es also bei allen Bohnen so, wie es sein soll...
     
  4. #4 Aeropress, 04.03.2016
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    Ich kann jetzt nicht unbedingt das "Phänomen" entdecken das Du da siehst. Verwunderlich wäre es ja nur bei immer ähnlichen Mengen und Zeiten. Ansonsten gibts eben neben Mahlgrad auch andere Faktoren die den Bezug bestimmen und die varierst Du ja nicht wenig. Insofern so gehts halt auch. :) Ob das nun ne schlechte Angewohnheit sein soll um die Du Dir Sorgen machen solltest? Nö wenns nicht schmecken würde würdest Du es ja anders machen. ;) Ist zwar nicht klassisch sondern eher neomodern aber diese Möglichkeitenn hatten die Klassiker ja auch gar nicht .

    Solang Du Spass hast. :) Wolltest ja eh nur demonstrieren wie traumwandlerisch Du Deine Maschine im Griff hast. :D
     
  5. #5 mmorkel, 07.03.2016
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    Das Phänomen ist, dass alle Bohnen mehr oder weniger den gleichen Mahlgrad benötigen. Das kannst Du vielleicht nicht nachvollziehen, da Du ja ohnehin (in einigen aktuellen Threads) der Meinung bist, dass es kaum Unterschiede zwischen verschiedenen Mühlen gibt.

    Vielleicht hat ja noch wer, der sich mit der Materie beschäftigt hat, eine Idee, welche Mühlen besonders unproblematisch in Bezug auf die Mahlgradeinstellung sind? Grosse/kleine, schnell-/langsamlaufende, flache/kegelförmige Mahlwerke…?
     
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