Unterstützung: Channeling in den Griff bekommen

Diskutiere Unterstützung: Channeling in den Griff bekommen im Grundsätzliches Forum im Bereich Fragen und Tipps; 30g out in ca 26sek. Der erste Tropfen espresso kommt bei 9 sek Blolinding setzt nach ca 16sek ein. Da geht aber irgendwas gar nicht zusammen......

  1. #81 benötigt, 04.07.2020
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    Da geht aber irgendwas gar nicht zusammen... Und vielleicht liegt da der gravierende Fehler?

    Bezugszeit zählt ab dem ersten Tropfen. Also zählst Du ab 9 sec.? Oder müssen wir 26 sec. minus 9 sec. (17 sec. Bezugszeit) verstehen? Das würde dann aber der Angabe bei der 5 sec. Versucgsreihe widersprechen.

    Blonding bei 16 sec. und Du beziehst aber noch 10 sec. weiter bis 26 sec.? Oder verstehst Du Blonding als den Zeitpunkt, wenn gelbe Crema erscheint? Blonding ist, wenn der Strahl durchscheinend wird und ein Loch in die Crema in der Tasse produziert.

    Was ich daraus schließe...
    ... Du machst Dir einen dicken, fetten, klassischen Espresso mit 1:2 BR. Vielleicht ist das arg ungewohnt für Deine Rezeptoren?
    ... Du beziehst meiner Ansicht nach viel zu kurz (16 sec. tatsächliche Bezugszeit) und kannst damit nur sauer/ bitter unterwegs sein.
    ... Du hechelst immer noch falschen Vorstellungen nach. Z.B. ist die Zeit komplett egal! Mach es ohne Uhr bis zum richtigen (!) Blonding.
    ... Wenn Du Dich überwinden könntest, endlich ohne Panik an einem guten Ergebnis zu arbeiten, könntest Du weiter sein.

    Ich sage Dir nur ganz frech, dass ich bei allem, was ich bisher gelesen habe, mit Deinem Equipment in 3-4 Durchgängen ein geschmacklich gutes Ergebnis erzielen würde. Alles ist an Voraussetzungen da. Aber Du agierst kopflos.
     
  2. #82 nosugartonight, 04.07.2020
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    vielleicht nochmal ein Versuch der Unterscheidung/Erklärung:
    bitter schmecken z. B. Rukola oder Chicoree oder Grapefruit
    sauer schmeckt unreifes Obst (vor allem so Sorten wie Johannisbeeren) und Zitronen auch wenn sie reif sind.

    Wenn du mal einen super dunkel gerösteten, süditalienischen Espresso zubereitest (mir fallen spontan Salimbene oder Tre Forze ein) mit deutlich öligem Bohnenbild und ihn ohne Zucker trinkst, wird er höchstwahrscheinlich bitter schmecken.
     
  3. #83 BrikkaFreund, 04.07.2020
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    Ich kann nur Lösungsfindung nicht viel beitragen, da ich weder Bohnen noch Maschine kenne, aber das hier
    sieht vermutlich die Hälfte hier anders, vielleicht auch nur 50%. Solche allgemeine Aussagen bringen einfach nix.

    Zur Lösung generell von mir der gleiche Hinweis wie von anderen Usern: Versuche reproduzierbar und sauber zu arbeiten.
     
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  4. NiTo

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    Wenn du sauer und bitter nicht unterscheiden kannst, ist jede Hilfe diesbezüglich unmöglich. Mach' mal 'nen Geschmacks-Lehrgang.
     
  5. #85 benötigt, 04.07.2020
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    Aber könntest Du zustimmen, dass 17 sec. tatsächliche Bezugsdauer (bei den angegebenen 9 sec. bis zum ersten Tropfen und einem Bezugsende bei 26 sec.) das wenig zufriedenstellende Ergebnis begründen würde?

    Es ging ja hier darum, dem TE mögliche Fehlerquellen aufzuzeigen und nicht unterschiedliche Philosophien nahe zu bringen. Also war mein Hinweis ganz wertfrei ein Beitrag zur Ursachenforschung.
     
  6. #86 Felibert, 04.07.2020
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    Ich kürze das Zitat mal ab.

    1. Laut den kaffee Machern startet die Zeit sobald der erste Tropfen Wasser auf das Mehl trifft (sofort) und nicht sobald der erste Tropfen in der Tasse ist.


    Wenn das falsch sein sollte und ich noch länger laufen lassen soll, nehme ich das gerne auf und versuche das - ist nur etwas ganz anderes als das mir bekannte und von bekannten Youtube Kanälen empfohlene.

    Du behauptest, wertfrei Hinweise zu geben. Beendest deinen vorherigen Kommentar aber damit: "du könntest das nach 3-4 Bezügen viel besser, schalte doch mal den Kopf ein.

    -> ich habe offenbar nicht die Erfahrung wie viele hier im forum und bitte deshalb um Hilfe. Es ist nicht so, als wüsste ich wie das funktioniert (" Kopf einschalten") und lass das aus Bequemlichkeit euch lösen.

    In dem Beitrag kamen diverse Tipps und Ratschläge, die sich gegenseitig teils grundlegend widersprechen.

    Angefangen von der Kaffeemenge bis zur Durchlaufzeit.

    Offenbar herrscht Uneinigkeit darüber, weshalb mir der richtige Espresso nicht gelingt. Das ich als Laie den Unterschied zw sauer und bitter nicht herausschmecke tot sein übriges - weiterhin bin ich dankbar für jeden Ratschlag der mich einem leckeren Espresso näher bringt

    Ich habe vorhin die Maschine dann mal 35 sek laufen lassen und den besten espresso mit der Maschine hinbekommen! (15g input, 30g out).
    Morgen versuche ich das zu reproduzieren.

    (der Puck war aber weiterhin nass :D - aber der Geschmack geht in eine gute Richtung!)
     
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  7. #87 benötigt, 05.07.2020
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    Das ist echt ein Grund zum Feiern!
    Endlich schmeckt es (besser).
    Endlich scheint die Blockade überwunden.
    Endlich klingt Hoffnung aus einem Beitrag.

    Es ist wichtig, die wesentlichen Faktoren dieses Erfolges für die weiteren Steps im Kopf zu behalten! Du hast definitiv Einfluss auf das Ergebnis. Du veränderst besser nur noch punktuell und schrittweise, statt wild an allen Stellgrößen zu schrauben. Du kannst es nie jedem recht machen. Wenn Du zu viele Leute fragst, bekommst Du nur Konfusion. Gerne darfst Du "mutig" sein.

    Nimm nur das Thema Bezugszeit. Scheinbar gibt es da harte Fronten, was "richtig" ist. Wichtig ist aber lediglich, dass Du für die Vergleichbarkeit momentan immer die gleiche Zählweise beibehälst. Richtig war dennoch die Einschätzung, dass Du bisher deutlich zu kurz unterwegs warst. 10 sec. mehr war immerhin schon 1/3 längere Dauer.

    Auch ich bin aber kein selbsternannter Kaffee-Guru, der alles weiss. Dafür habe viel zu wenig Erfahrung und mag auch nicht alles mitmachen, was trendy erscheint. Ich will es nur für mich zum richtigen Ergebnis in der Tasse bringen. Und selbst unterlaufen mir auch grandios dumme Fehler. So hat mich eine neue Mühle in die absolute Verzweiflung getrieben. Dabei habe ich nur konsequent in die falsche Richtung gedreht und mich geärgert, dass das Ergebnis nicht richtig wurde. Ich habe die Ursache aber einfach nicht erkannt, sondern war immer genervter. Erst als ich mich selber raus genommen habe und mich der Grundprinzipien erinnert habe, war mir der Fehler plötzlich klar. Diese Situation erinnert mich stark an die Panik, die ich in Deinen Beiträgen gelesen habe. Nur deshalb kann ich behaupten, bei Dir ganz schnell das Ergebnis zu verbessern. Nicht wegen der Kenntnis um technische Belange der Zubereitung, oder gar spezifischem Wissen uber Deine Geräte. Sondern weil ich weiss, dass ich abhängig vom Fehlerbild ganz ruhig und bedacht die richtigen Aktionen einleiten würde.

    Mach das Gleiche und geniesse heute noch guten Sonntagsespresso. Mache es nicht jedem Recht. Folge nicht jeder denkbaren Theorie. Selbst wenn noch mal ein Bezug für den Ausguss ist, weil er nicht gut genug war.

    Sei Dir nur darüber im Klaren, dass Du z.B. in meiner Welt mit 15 Gramm in, 30 Gramm out, etwa 27 sec. Bezugszeit (nach meiner Zählung!!) einen ziemlich starken italienischen Espresso erhältst. Gefälliger für den Gaumen kann das noch werden. Aber das ist Deine Freiheit, da zu machen, was Du willst.

    Viel Erfolg.
     
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  8. #88 Felibert, 05.07.2020
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    Vielen Dank deiner Worte und regelmäßigen Tipps!
    Damit ich das richtig verstanden habe, in "deiner Welt" ist die Bezugzeit damit immer noch etwas zu kurz oder würdest du etwas grober mahlen bei selber Bezugszeit damit noch etwas mehr espresso heraus kommt (Verhältnis 2,5 anstatt 2 zu 2?)

    Lg und schöne Sonntag allen
     
  9. #89 benötigt, 05.07.2020
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    Ja, tatsächlich würde ich jetzt in Deiner Situation etwas die Zeit verlängern (+5 oder 10 sec.). Beib aber bitte zunächst bei den 15 Gramm mit aktuellem Mahlgrad. Wie immer - nicht zu viel verändern.
    Das wird Dir zeigen, ob es geschmacklich noch besser wird.

    Dabei ist die BrewRatio aber nur auf Mengen bezogen. Bei Deinem besten Shot 15 Gramm in/ 30 Gramm out = 1:2. Die Zeit ist da nur von sekundärer Bedeutung, daher die Anmerkung nur als Begriffsklärung. Die wird sich nun automatisch ändern, weil hinterhermehr in der Tasse ist.
    Aber - no worries - Du versuchst nicht, die Zeit zu trinken, sondern etwas Überzeugendes in die Tasse zu bekommen. Wenn das 15 Gramm in / 40 Gramm ot sind (1:2.6 oder auch höher) ist das nur eine lediglich Feststellung , keine Wertung! Notiere Dir den Output in Gramm, aber lediglich als Merkhilfe.

    Nächster Schritt danach (ich werde begründen, warum) wäre, Mehr Gramm in den ST zu packen. Mach z.b. mal 17 Gramm. Dann beziehen mit der selben Zeit (Deine ursprünglichen 36 sec. plus die vorher hinzugefügten 5 oder 10 sec.).
    Wie schmecht das?
    Warum das Ganze? Mit dieser Aktion verkleinerst Du die BR wieder mehr Richtung 1:2. Was immer noch keine Qualität ausmacht, sondern nur eibe Messgröße ist.

    Geh aber in die eine oder andere Richtung nur, wenn Du das Gefühl hast, etwas verbessern zu müssen. Wenn der Puck weiter nass ist, schenke dem keine Beachtung!

    Nach meinem Dafürhalten solltest Du bei Gelegenheit auch noch versuchen, den Mahlgrad feiner zu stellen. "In meiner Welt" wäre mir die Flussrate irgendwie noch zu hoch, darum der Hinweis. Aber das musst Du für Dich vorsichtig austesten, wenn alles andere bereits gute Bezüge liefert. Denn wie beschrieben, wird im Zielkorridor nur noch eine einzelne Einflussgröße vorsichtig geändert. Menge und Zeit müssen dann gleich bleiben, um die Auswirkung zu bewerten.

    Soweit okay? Nicht vergessen, zwischendurch auch einfach mal das Ergebnis genießen.
     
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  10. #90 Kaspar Hauser, 05.07.2020
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    Was gibt diesen Honks die Autorität, das mal eben global verbindlich festzulegen?

    Die Menscheit beschäftigt sich schon etliche Jahrzehnte länger mit Espressoherstellung, als diese Typen auf der Welt sind und als es Youtube überhaupt gibt.

    Die diversen Eckwerte, die für Menge, Zeit etc. kursieren, sind meist nur grobe Startpunkte, um leichter zum Erfolg zu kommen.
    Als konkrete Rezepte taugen sie meist nur für einen bestimmten Kaffee mit einer bestimmten Gerätekombination.
    Ist also etwas, das jeder für sich selbst gerne so exakt aufschreiben kann.

    Bei solchen Rezepten sollte m.E. immer erstmal geklärt sein, welches Getränk überhaupt angestrebt wird.
    Klassischer Espresso, oder etwas moderneres, was meist mit anderen Röstungen und anderen grundsätzlichen Geschmackserwartungen an das Getränk einhergeht.

    Und dann kommst du ins Spiel. Du entscheidest, welches Getränk du anstrebst. Dafür überlegt du dir das Blonding, bis zu dem du beziehen möchtest und welche Brührate dabei herauskommen soll.
    Dann beziehst du und misst, wie lange der Bezug dauert und welche Brührate dabei herausgekommen ist.
    Wenn dir die Brührakte oder etwas am Geschmack nicht gefällt, veränderst du Menge oder Mahlgrad (ggf. Temperatur).

    Aber die Zeit ist kein Eingangsparameter, sondern eine Resultierende, aus Mahlgrad, Mahlgrad und angepeiltem Blonding.
    Diese Parameter definieren den Abschaltzeitpunkt, nicht die abgelaufene Zeit.
    (Denke immer an Bratkartoffeln, die macht auch nieman blind mit Stoppuhr)
     
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  11. Kid_A

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    Ich nutze aktuell den Chimurenga von der Rösterei Vier, eine mittlere Filterröstung als Espresso und habe hier auch ein Problem mit Channeling, kann mir aber nicht so richtig erklären woran das liegt. Zumal ich den auch schon im Siebträger genutzt habe und er da nicht so zickig war.
    Alle üblichen Tipps zur Vermeidung Channeling habe ich befolgt. Es ist aber scheinbar egal, wieviel ich in die Puckpräparation investiere: Der Bezug ist zu Beginn gut, wird zur Mitte hin aber sehr unruhig und läuft zu schnell.
    Ich habe ein 15 g Sieb mit 16 g befüllt, der Druck liegt bei ziemlich konstanten 9 Bar, sollte also auch nicht zu hoch sein. Röstdatum ist knapp 3 Wochen her.
    Aus der Ferne immer schwer zu beurteilen, ich weiß, aber was könnte ich falsch machen?
     
  12. #92 Felibert, 05.07.2020
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    Ein Espresso ist abhängig vom einer Vielzahl an Faktoren die man irgendwann festlegen muss,und die Zeit ein Richtwert den man gerade zu Beginn als wichtigen Faktor annehmen kann.
    Wenn die Kaffee Macher das für sich so empfehlen und ich mir dies als Anfänger so annehme - wo ist das Problem dabei? Ich hab ja 3x ein Video meiner Bezüge gepostet, da kam niemand auf die Idee zu sagen "hey, das ist ja viel zu kurz".

    Wieso du aber Leute (die du persönlich wahrscheinlich nicht kennst) beleidigst, weil sie Dinge definieren, die du anders siehst, ist traurig.

    Du kommentierst mit deiner, nehme ich an, weitreichenden Erfahrung, das alles selbsterklärend ist und Empfehlungen, die man online findet, dumm sind und ebenso jeder der sie befolgt.

    Sorry - deinen Post kannst du dir sparen.
     
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  13. Schoki

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    Das find ich frech, da grundlos persönlich zu werden. Das Video ist absolut sachlich und nicht überheblich-allwissend, wie du das darstellst. Sie erklären, dass die Extraktion beginnt, sobald Wasser auf den Kaffee tritt - und das ist Fakt. Sie erklären auch, dass schon Extraktion stattgefunden hat, wenn der erste Tropfen Kaffee aus dem Siebträger läuft und auch das ist Fakt. Sie sagen auch, dass die Extraktionszeit völlig individuell ist und in der Regel bei mindestens 25 Sekunden liegt. Mit PI eher nochmal ein bisschen länger als ohne.
     
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  14. #94 benötigt, 05.07.2020
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    Das kommt ganz darauf an...
    Hier im Thread hast Du ja mitverffolgen können, was es alles für Einflussfaktoren es gibt. Was meinst Du exakt, wenn Du von Channeling sprichst? Wasfür eine Mühleund Maschine benutzt Du? Wie beziehst Du jetzt, wenn nicht mehr im "Siebträger", wo der Kaffee nicht zickig war? Was für ein Sieb benutt Du jetzt (Hersteller, Einzel/ Doppel)? Welche BR strebst Du an? Etc.
    Das ist viel zu viel unklar, um überhaupt mit einer Analyse starten zu können.
    Hilfreich sind in so Fällen auch immer Fotos/ Videos für ein besseres Verständnis (wenn man sie anschaut... habe ich hir im Thread z.b. nicht gemacht...).

    Bohnen und Rödtdatum sollten passen. Menge ist ohne Zusatzangaben nicht zu beurteilen. Druck kann schon zu wenig sein, weil der angezeigte nicht bei allen Maschinen der tatsächliche Brühdruck sein muss.
     
  15. NiTo

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    Benutzt du eine für Espresso taugliche Mühle?
     
  16. #96 Felibert, 05.07.2020
    Felibert

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    Mignon Specialita - also ja
     
  17. Menne

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    Vielleicht mag @bhohlmann ja dazu Stellung, warum er und seine Kollegen hier grundlos beleidigt werden.
     
  18. Kid_A

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    Die Mignion Specialita, exakt. Ich nutze ein 15 g VST Sieb. Und bevor hier alle aufschreien, dieses sei ja auch nur für helle Röstungen geeignet: Ich hatte auch schon dunklere Bohnen im VST, was auch funktioniert hat.
    Ich nutze diese Bohne neben dem Siebträger, auch für die V60, Aero-und Frenchpress, also als Omniroast sozusagen und hatte sie auch in der Vergangenheit schon mal für den Espressobezug, was da besser geklappt hat. Im Allgemeinen strebe ich eine klassische BR von 1:2 an.
    Ich denke auch nicht dass es an der Bohne liegt, weil es wie gesagt mit der gleichen Röstung, aber anderer Packung schonmal funktioniert hat.
    Der Bezug sieht zunächst gut aus, fängt dann aber an zu plätschern und beschleunigt sich stark. Das Ergebnis in der Tasse schmeckt auch unterextrahiert und der Blick auf den bodenlosen Siebträger sagt mir auch: Channeling.
     
  19. Schoki

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    Ich würde einfach mal feiner mahlen. Es wirkt so als würde zu schnell extrahiert, wodurch dann der Flow zu früh zu schnell wird.
     
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  20. Arb3000

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    Eine kleine Frage am Rande:
    Die Maschine ist ja gebraucht gekauft. Hast du geschaut, ob beim PID vom Vorbesitzer ein Offset einprogrammiert wurde?

    Nicht, dass du die ganze Zeit mit der „falschen“ Temperatur unterwegs bist.

    (Falls das schon geklärt ist, Entschuldigung, ich habe nicht den ganzen thread gelesen... ;))
     
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