Vom Espresso zum Brühen - wie starten?

Diskutiere Vom Espresso zum Brühen - wie starten? im Brühkaffee Forum im Bereich Maschinen und Technik; Hallo zusammen, ich habe Hin und wieder (häufig nach exzessivem Espresso Verzehr ;)) das Bedürfnis nach "normalem" Kaffee und würde gerne damit...

  1. #1 NewCoffee, 25.03.2019
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    Hallo zusammen,

    ich habe Hin und wieder (häufig nach exzessivem Espresso Verzehr ;)) das Bedürfnis nach "normalem" Kaffee und würde gerne damit anfangen, den zu Hause herzustellen. Stehe allerdings noch wie ein Ochs vorm Berg, was die Zubereitung angeht. Ich denke vorerst wird sich das Ganze auf 1-2/Woche begrenzen.

    Ich habe eine Specialita zu Hause, empfiehlt sich das für beides zu nutzen oder würdet ihr dann eher zu einer zweiten Mühle (Comandante) raten?

    Wie immer bin ich natürlich auf der Suche nach der eierlegenden Wollmilchsau, Setup möglichst günstig, dennoch möglichst gut und sollte mich nicht direkt limitieren, wenn ich doch merke, dass ich mehr trinken sollte/mehr rumprobieren will.

    Tendenz sind eher hellere als dunklere Röstungen. :)

    Danke für Hilfe!
     
  2. #2 Unmensch, 26.03.2019
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    Da wäre doch die Aeropress der ideale Einstieg, wenn du nicht gleich mehrere Tassen auf einmal brühen möchtest. Ist günstig, macht tollen Kaffee und ist einfach in der Handhabung. Und kommt im Gegensatz zum Handfilter oder gar French Press außerdem auch mit sehr feinem Mahlgut klar, eine Espressomühle dürfte da absolut kein Problem sein (man möge mich korrigieren).
     
  3. #3 quick-lu, 26.03.2019
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    Wenn du auch weiterhin Espresso zubereiten willst, dann auf alle Fälle eine Zweit-Mühle.
    Der Mahlgradwechsel zwischen Espresso-fein und Filter-körnig würde dich sehr schnell nerven. Und wenn du nicht single dosing betreibst oder die gleiche Bohne für Espresso und Filter verwenden willst, wird auch der Bohnenwechsel nicht ohne Frust ablaufen.
    Die C40 wäre ideal.

    Welches Filter-System du anwenden willst, hängt auch von der Menge ab.
     
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  4. #4 Wrestler, 26.03.2019
    Zuletzt bearbeitet: 26.03.2019
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    ich würde @Unmensch in bezug auf die aeropress voll zustimmen.
    bei der mühle würde ich jedoch widersprechen.
    die comandante ist sicherlich die beste wahl für etwaige und längerfristige brüh versuche.
    allerdings mit dem preis um die 200 euro auch relativ teuer.
    günstigste option für filter ist aus meiner Sicht eine elektrische mühle wie die wilfa svart nymalt.
    vom ergebnis kommt sie natürlich (nicht !) an die c40 ran, sollte jedoch genügen.
    preislich natürlich ein echtes schnäppchen.

    ich würde auch nicht ständig zwischen espresso und brüh bohnen wechseln wollen.
    2. mühle ist daher mE unumgänglich (wie @quick-lu ja auch bereits beschrieben hat).
    gibt sicherlich auch noch einige andere kandidaten bei den handmühlen, ... da sollen sich mal andere melden.
     
  5. #5 quick-lu, 26.03.2019
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    Wenn sie natürlich an die C40 herankommt, wird sie sicher genügen, dann ist sie in der Tat ein echtes Schnäppchen;)
     
  6. #6 Wrestler, 26.03.2019
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    ... nicht ganz .... :eek:

    ups !

    wenn man jetzt eine günstige variante zum einstieg sucht, reicht die wilfa mE aus.
    bei entsprechender nutzung und mehr hinwendung zu hellen bohnen ist eine C40 sicher die bessere wahl.;)
     
  7. cbr-ps

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    Geschmacksache, ich bevorzuge Filter.
    Mühle ist Pflicht aus meiner Sicht. C40 hat neben der Qualität den Vorteil, dass man sie auch parallel für Experimente mit Espresso nutzen kann, one das Standard Setup der Mignon anfassen zu müssen.
     
  8. #8 NewCoffee, 26.03.2019
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    Espresso möchte ich auf jeden Fall weiterhin zubereiten und wird auch regelmäßiger getrunken werden als Filter.
    Mit der Menge meinst du, dass die AP z.B. sich nicht für mehrere Tassen gleichzeitig eignet?


    Das Experimenten-Argument ist für mich auch ganz interessant. Kann die C40 denn problemlos espressofein mahlen?
    Wie unterscheidet sich denn Filter von der AP geschmacklich, wenn man das beschreiben müsste?
     
  9. #9 cbr-ps, 26.03.2019
    Zuletzt bearbeitet: 26.03.2019
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    Ja

    Schwierig, in so Beschreibungen bin ich leider nicht so gut :(
    Ich würde sagen, Filter ist tendenziell klarer mit etwas weniger Bitterstoffen.
    Aber im Grunde kannst Du auch beides probieren, da das teuerste am Equipment die Mühle ist. Filter oder AP kosten dann nur noch im niedrigen zweistelligen Bereich. Ich trinke zuhause i.d.R. entweder Filter aus hellen Röstungen oder Espresso dunkel und im Büro habe ich aus Bequemlichkeitsgründen eine Aeropress. Geschma klich gefällt mir Filter besser.
    Aeropress Limit liegt bei ca. 200ml.
     
  10. Ahjin

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    Die C40 kann fein genug für Espresso mahlen, das Problem wird aber eher darin liegen, dass der für dich beste Mahlgrad genau zwischen 2 Stufen liegen wird.

    Beim AP gibt es mittlerweile soviele Rezepte online, dass du es schaffen kannst einen Kaffee ähnlich dem eines Pour Over ( Filter) hinzubekommen.
    Im Normalfall wirst du aber mehr Körper aus deinem Kaffee schmecken.
     
  11. #11 quick-lu, 26.03.2019
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    Kommt darauf an, welche Mengen du üblicherweise aufbrühst.
    Mit der Aeropress sind es ca. 200ml, also ca. 1 1/2 Tassen.
    Da es aber schnell geht, Zubereitung ohne Wasser kochen um die 90 sec. +/-, kann man auch gut 2x nacheinander machen.

    Edit
    Oder du brühst konzentrierter und streckst dann mit Wasser. Da habe ich aber keine Erfahrung.
     
  12. cbr-ps

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    Das ist beherrschbar und wenn es so garnicht passt, gibt es als Lösung Red Clix.
     
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  13. #13 Wrestler, 26.03.2019
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    mit der aeropress mach ich mir den "Pott" kaffee.
    für größere Mengen nutze ich z.B. eine moccamaster.
    manchmal auch direkt mit filter in eine große pump kanne.

    ich persönlich finde den filter etwas anspruchsvoller im handling.
    man muss etwas aufpassen, es gilt eine gewisse technik beim brühen zu beachten usw.
    der filter kann durchaus differenzierter schmecken, aber dann muss auch einiges beachten.
    die aeropress ist da deutlich einfacher in der handhabung und erzeugt ein wirklich tolles mundgefühl.
    bei youtube gibt's diverse videos. sie glättet evtl fehler in der temperatur, ziehzeit und liefert zuverlässig gute ergebnisse.

    die c40 nutze ich ebenfalls für etwaige espresso experimente.
    selbst wenn der mahlgrad mal zwischen zwei stufen liegen sollte, kann man immer noch über die menge variieren.
    ansonsten kann man natürlich auch mit der red clix variante noch die mühle tunen, dafür sah ich jedoch bislang keinen bedarf.
     
  14. #14 ChupaChups, 26.03.2019
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    Wenn du preislich nicht direkt mit einer C40 einsteigen willst, könntest du auch auf eine Aergrind zurück greifen. Kostet ca. die Hälfte und taugt sowohl für Espresso als auch für Filter. Nutze sie selbst für V60 und Aeropress (und ab und an für den ST) und bin zufrieden. Habe aber auch kein direkten Vergleich zu anderen Handmühlen.
     
  15. #15 NewCoffee, 26.03.2019
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    Die C40 hats mir jetzt irgendwie doch angetan. Geschmäcker zu beschreiben finde ich auch immer schwierig, intuitiv würde ich glaube ich mit V60 einsteigen und ggf. zu einem späteren Zeitpunkt mal die AP ausprobieren. Ob ich den mit einer fancy "Drip Kettle" brühe oder vorerst mit meinem stinknormalen Wasserkocher dürfte fürs Erste doch keinen Unterschied machen, oder?

    Und wahrscheinlich kann ich über Kaffee- und Wassermenge auch mit V60 nur eine Tasse zubereiten, wenn ich es denn wollte, richtig?
     
  16. #16 quick-lu, 26.03.2019
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    Wenn du die beiden miteinander vergleichst, dann schon.
    Wenn du einen Wasserkocher besitzt, mit dem man einigermaßen dosiert aufgießen kann, dann geht das.
    Mit einem Schwanenhalskocher aber geht das einfach deutlich angenehmer und gezielter.
    In eine Aeropress oder French Press kannst du problemlos auch mit einem Wasserkocher gießen, bei V60, Kalita, Chemex usw. aber empfiehlt sich in meinen Augen definitiv ein Schwanenhals.
    Für 30€ gibt es schon vernünftige.

    Aber grundsätzlich könntest du auch mit der Specialita für Filter mahlen, soll heißen, wenn man will und es nicht zu genau nimmt, geht alles:)
     
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