Vorhaben Eureka Mignon

Diskutiere Vorhaben Eureka Mignon im Mühlen Forum im Bereich Maschinen und Technik; Hallo, ich will mir eine "gute" Mühle kaufen und für meinen ganz persönlichen Geschmack ist optisch eine Eureka Mignon, bei dem was ich bisher so...

  1. K_4_L

    K_4_L Mitglied

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    Hallo,

    ich will mir eine "gute" Mühle kaufen und für meinen ganz persönlichen Geschmack ist optisch eine Eureka Mignon, bei dem was ich bisher so gesehen habe, kaum zu schlagen. Da die Mignon Mühlen auch gut sein sollen, wäre das für mich aktuell eine gute Kombi aus Ästhetik und guter Mühle. Teurer soll es auch gar nicht werden.
    Die Hauptanwendung wäre für Siebträgermaschine Espresso/Cappuccino.

    Mit einer Graef CM hat man sicherlich zum deutlich günstigeren Preis auch eine gute Mühle, allerdings spricht mich das optisch nicht an, ich stehe eher auf das quadratische kompakte.
    Wer noch einen Tipp für eine von der Optik zur Eureka Mignon ähnliche Mühle bis max 400€ hat natürlich gerne schreiben :)

    Jetzt gibt es relativ viele Mignons und bei der Wahl tue ich mich noch schwer, da ich schlecht einschätzen kann, ob sich der Mehrpreis der teureren wirklich lohnt.
    Die "Eureka Mignon Manuale" mit Plastikgabel und ohne Timer fällt für mich raus.
    Zum Display hab ich noch keine richtige Meinung. Da ich zu 98% nur einzelne Espressi extrahiere, wäre der Timer für 2 unterschiedliche Dosen nicht wirklich wichtig für mich.
    Lautstärke ist mir auch relativ egal solange mir nicht die Ohren wegfliegen.
    Auch eine hohe Mahlgeschwindigkeit ist bei etwa 4-8 Kaffee am Tag nicht so wichtig.

    Sofern ich keine Mignon vergessen habe, stehen zur Wahl:

    Eureka Mignon MCI Timer
    Eureka Mignon Classico
    Eureka Mignon Silenzio
    Eureka Mignon Perfetto
    Eureka Mignon Specialita
    Eureka Mignon Magnifico

    Jetzt zu meinen Fragen:

    1. Welche Mignon ist eurer Meinung nach die mit dem besten P/L Verhältnis für ihre gebotenen Eigenschaften? Wie wichtig die Aspekte, wie höhenverstellbare Siebträgergabel, ACE System (Anti-Klumpen), normales Rädchen vs "Easy Setting System" (Perfetto) usw sind, kann ich noch schwer einschätzen. Was würdet ihr sagen: was ist wichtig und lohnt sich, was ist unwichtig und lohnt sich nicht?

    2. Hauptanwendung wäre Espresso/Cappuccino. Allerdings in eher selteneren Fällen auch mal hin und wieder mal für Gäste für Filterkaffee. Ist das umstellen des Mahlgrads bei den Mignons sehr viel Dreharbeit bzw. viele Umdrehungen? Die Perfetto soll das mit dem "Easy Setting System" gut können. Allerdings habe ich die Aussagen gelesen, "Die Perfetto hat einen für Espresso ungünstigen Verstellbereich, daher würde ich die direkt von der Liste streichen." (kaffee-netz.de/threads/eureka-mignon.137991/#post-1949160)
    Heißt das, da kann man nicht so gut feinjustieren? Espresso hat ja durchaus die Priorität bei mir, würde daher einen guten Verstellbereich für Espresso entsprechend priorisieren und die Perfetto wäre raus.

    3. In manchen Youtube-videos wird kritisiert, dass einiges an Mahlgut daneben geht. Ist das nur ein Problem von der MCI? Hat das ACE System (Anti-Klumpen) oder höhenverstellbare Siebträgergabel der anderen Mignons darauf großen Einfluss oder betrifft das Problem alle Mignons?

    4. Was ist der Unterschied von "Verchromt" zu "Poliertes Natursilber"? (was auf eureka.co.it/de bei den Mignons teilweise zur Auswahl steht). Ist Chrom dann "verchromtes Plastik" oder ist das echtes Metall? Und ist "Poliertes Natursilber" polierter Stahl?

    5. Nach wie vielen Jahren muss man das Mahlwerk tauschen bei ca 6 Kaffee am Tag?
    Die Magnifico (beschichtete langlebige Mahlscheibe) lohnt sich wahrscheinlich nicht wenn bei den anderen wie es aussieht die Mahlscheiben unter 40€ kosten oder?

    6. Eher eine generelle Frage: Ist der Totraum wirklich ein wahrnehmbarer gustatorischer Nachteil bei solchen Mühlen oder ist das eher eine theoretische Diskussion? Wenn nur ein so kleiner Teil vom Vortag mit drin ist (zB 5% der Gesamtmenge?), kann man das überhaupt schmecken? (Eine "Niche Zero" nimmt sich diesem Problem ja wohl an aber ist nicht so mein Design und Preis).

    7. gibt es gefälschte Produkte bei Kaffeemühlen?, muss man zB aufpassen bei Kauf Ebay bei neu/gebraucht?
    Lohnt sich der Kauf einer gebrauchten auch für jemanden wie mich, der mögliche technische Fehler nicht direkt erkennen kann. Eine alte Mahlscheibe ersetzen wäre nicht das Problem aber sonstige technische Mängel die nicht direkt auffallen, würde ich wohl nicht so leicht erkennen.

    Grüße :)
     
  2. K_4_L

    K_4_L Mitglied

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    Die Profitec Pro M54, Edelstahlgehäuse, puristisch, würde auch noch ins Beuteschema passen. Preislich aber >400€ und "kann weniger" als die Mignons.
    Ist die was das reine Mahlgut angeht besser als die Mignons?
     
  3. #3 benötigt, 29.04.2021
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    Auch wenn ich nicht in allen Punkten helfen kann - die Specialita ist die richtige Wahl für Espresso. Die Größe der Mahlscheiben und die stufenlose Verstellbarkeit sind hier die Kriterien. Auch steht die mit geringem Totraum deutlich besser da, als andere Geräte und das ist bei Deinem geringen Verbrauch ein wichtiges Argument.

    Das auch zu der Frage, ob Totraum wirklich relevant ist - ja, das ist er, wenn die Mengen relevant sind. Das Pulver aus dem Totraum ist... tot. Es liefert noch braune Farbe, aber die Aromen sind nach 15 min verpufft. Es kann nicht ernsthaft das Bestreben sein, guten genussvollen Geschmack erzielen zu wollen und den Punkt aussen vor zu lassen.

    Was Dir bei der Specialita wenig Spass machen wird, ist der Wechsel zwischen Espresso und Filter. Das ist eine elendige Kurbelei. Es würde da eher Sinn machen, sich für Filter nach einer passenden Handmühle umzuschauen ( Gefu, 1zpresso, Timemore), oder die EUR 70 für eine elektrische Tchibomühle zu investieren.

    Eine Sette 270 könnte grundsätzlich Deine Anforderungen auch perfekt bedienen, aber ist optisch ein ganzes Stück (weil Du auch die Niche nefativ hervorhebst) entfernt und bekommt für Sound und Haltbarkeit auch immer mal Kritik. Dafür ist der Wechsel von Filter auf Espresso ein Handgriff.

    Mahlscheiben sind auf Mengen von 400-800 kg ausgelegt. Die Hersteller geben das eigentlich an. Rechne Dir aus, was das in Jahren bedeutet, denn Deine "6 Espressi am Tag" kann 7 gr. Einzelbezüge oder auch 24 gr. Doppelbezüge bedeuten.
     
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  4. vectis

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    Hallo,

    vielleicht hilft dieses Video (falls Du es noch nicht kennst) zur Entscheidungsfindung:


    Aus persönlicher Erfahrung kann ich allerdings nur die "Ur-Eureka MCI" beurteilen, denn diese verwende ich neben einer größeren Quamar T48 seit nun bereits sechseinhalb Jahren. Der Unterschied der Mahlscheibengröße macht nach meiner Einschätzung keinen Unterschied (die Quamar hat sogar recht große 83mm Scheiben).

    OK, die Eureka MCI mag etwas lauter als die Nachfolgemodelle sein, ist aber sehr solide gefertigt und weist auch nicht die in letzter Zeit bei manchen der neueren Exemplaren (Specialita?) beklagten Mängel der schief montierten oder minderwertigen Scheiben auf.
    Ich habe eine verchromte Version der MCI mit Timer, deren Gehäuse aus Metall(guß) ist, während nur das untere schwarze Teil mit der seitlich rechts befindlichen Timereinstellung aus Kunststoff ist. Bei der alten Eureka finde ich den Bohnenbehälter wertiger gearbeitet und sie neigt etwas zum Klumpen.
    Das stört mich nicht, da ich das Mahlgut in einen Becher oder Shotglas fallen lasse und dann in das Sieb fülle.
    Die in der Höhe verstellbare Siebträgergabel funktioniert aber auch ganz gut wenn man verstanden hat, dass der Siebträger durch die schwarze "Nase" oben am Auswurf fixiert werden soll.
    Den Totraum pinsele ich bei beiden Mühlen aus, was ich ebenfalls weniger problematisch finde, dafür aber immer frisches Mahlgut habe.
    Ganz entscheidend finde ich die stufenlose Mahlgradverstellung, die ich schon in einem anderen Thread erwähnte habe:
    Sicher kann man eine gute gebrauchte Mignon kostengünstig (ggf. sogar hier im KN unter "Angebote") erwerben, zumal immer mal jemand auf eines der neueren Modelle "upgradet". Aber man weiß nie wie der Vorbesitzer damit umgegangen ist und vermurkste Schraubenschlitze können dann zur bösen Überraschung werden wenn man mal den oberen Mahlscheibenträger zum Säubern entfernen möchte, oder die Mahlscheiben gewechselt werden sollen.
    Ein Wechsel der Mahlscheiben steht bei mir nach sechs Jahren Benutzung immer noch nicht an, was aber auch an der Verwendung zweier Mühlen liegen mag.

    Ich sehe keinen Grund für einen Wechsel, da ich nach wie vor sehr zufrieden mit der MCI bin.
    Hinsichtlich einer Neuanschaffung würde ich allerdings den Geräuschpegel schon als Kriterium sehen und dann doch eher eine Silenzio nehmen, denn die klingt einfach angenehmer und deutlich ruhiger.

    Na dann viel Spaß mit der wie auch immer getroffenen Wahl.
    ;)
     
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  5. #5 benötigt, 29.04.2021
    benötigt

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    Zusatzanmerkung wegen Geräuschpegel: Die meisten der aktuellen Eureka Modelle haben die Silent Technology, auch die Specialita. EUREKA - Silent Technology
     
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  6. #6 Silvaner, 29.04.2021
    Silvaner

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    Grundsätzlich kann ich die Beurteilung von vectis unterschreiben. Bei mir ist die Mignon MCI auch schon zehn Jahre in Betrieb und ich bin mit der Mühle sehr zufrieden.

    Noch ein paar Gedanken zu Deinen Punkten
    ad1
    Schwer zu sagen. Wenn es nicht auf 80 € ankommt, dann wohl die Specialita. Da hast Du nicht nur eine leisere Mühle mit weniger Totraum plus den elektronischen Schnickschnack. Ob sie Dir optisch gefällt, kannst nur Du entscheiden. Mir gefallen z.B. die neuen Modelle nicht.
    Rein vom Mahlen her hat m.E. die MCI das beste Preis-/Leistungsverhältnis. Der Timer ist bei diesem Modell aber eher ein nachgeschobener Gimmick, da der Totraum zu groß ist, um eine konstante Mehlmenge zu erhalten - zumindest für einen Single Espresso mit seinen 7-9 g

    Siebträgergabel? Na ja, wenn es Dich stört, den ST Max 16-20 sec zu halten, dann ist Deine Frage beantwortet.

    Ob Klümpchen ev ein Problem sein können? Kommt auf die Siebgeometrie/Mehlmenge an. In einem LM1 Sieb z.B. haben die Klümpchen bei einen Tamperdruck von 2-3 kg keine Chance aufs Überleben!

    ad 2
    Das Einstellen des Mahlgrades bzw. das Nachjustieren empfinde ich bei der Mignon absolut top! Aber als Wechselmühle (Espresso/Filterkaffee) finde ich sie ungeeignet.

    ad 3
    Wenn Du den ST unter die Auswurfsnase hältst, geht nichts fast nichts daneben.

    ad 4
    Kann ich nichts dazu sagen, da ich sie in schwarz habe.

    ad 5
    6 Espresso am Tag = ca 20 kg im Jahr. Nach ca 15 Jahren würde ich anfangen, mir darüber Gedanken zu machen.

    ad 6
    Hängt wohl von den persönlichen Geschmacksknospen im Gaumen ab! Ich merke den "Totraum" geschmacklich nicht.

    ad 7
    Wenn Du Dir einen seriösen und langjährig existierenden Onlinehändler aussuchst, dann bist Du auf der sicheren Seite.

    Viel Spaß mit der Neuen, welches Modell es auch immer sein wird.
     
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  7. #7 Yoku-San, 29.04.2021
    Yoku-San

    Yoku-San Mitglied

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    Ich kann Dir die Specialita auch aus Erfahrung empfehlen. Gute Mühle. Tolle Timerfunktion. Schönes Mahlgut. Leichte Einstellung des Mahlgrades.

    Kauf Sie Dir und dazu eine gebrauchte Tchibo Mühle für wenig Geld, falls mal Filterkaffee gebraucht wird.
     
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  8. K_4_L

    K_4_L Mitglied

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    Danke schon mal super Input!

    Auf 80€ kommt es tatsächlich nicht an wenn man überlegt welche Ewigkeit man eine solche Mühle hat.
    Nochmal eine Rückfrage zum Totraum: Hat nur die Specialita einen so kleinen Totraum oder die anderen neueren auch und nur die MCI nicht? Gibts da eine Vergleichsliste?
    Konnte nur das finden: Tabelle Totraum bekannter Mühlen – KaffeeWiki - die Wissensdatenbank rund um Espresso, Espressomaschinen und Kaffee
    Aber da ist nur die MCI gelistet.

    Was das Optische angeht, sind in meiner Idealwelt pur Stahl und Glas auch eher meine Materialien als Kunststoff. Aber so etwas gibt es eben leider aber kaum noch.
    Die neueren Mignons haben wohl zum Teil auch Plastikteile verchromt was ich bei anderen Alltagsgegenständen relativ schrecklich finde, vor allem wenn sich das dann löst und abblättert... Ok hängt auch immer von der Verarbeitungsqualität der Oberflächen ab, die Maschinen sind hoffentlich da besser verarbeitet als die ganzen heutigen China Alltagsgegenstände. Plastikteile dann vielleicht sogar lieber in schwarz oder so. Es ist immer besser wenn ein Material nicht so tut als wäre es ein anderes ;)
    Will auch nicht das meine Kaffeemühle so eine empfindliche Diva ist und dann schnell verschleißt von außen.
    Leider kann man zur Zeit nicht in Läden mal live anschauen gehen, muss was die Oberflächen angeht wohl auf Bilder/Videos zurückgreifen.

    Die Displays finde ich jetzt optisch nicht unbedingt eine Verbesserung, ist schon ok aber jetzt nicht unbedingt nötig für mich mit den 2 zeiten. Ist am Ende auch ein Verschleißteil mehr denke ich.

    Hier im Vergleich MCI zu Silenzio sieht es recht deutlich so aus, als wird das Mahlgut bei der MCI sehr durch die Gegend geschleudert, während es bei der Silenzio sehr gezielt im Siebträger landen und nichts verschmutzt. Ist dieser Unterschied wirklich so? oder liegt das vielleicht bei der Vorführung zB an sehr unterschiedlichen Mahlgrad?
    Bei 1:47 startet der Vergleich.


    Thema Filterkaffee: Richtig -> nimmt man dann tatsächlich besser einfach eine extra Mühle.

    Schwanke jetzt ein bisschen zwischen MCI und Specialita (55mm) und Silenzio (da ich eigentlich nicht unbedingt ein Display benötige).
    Mal gucken, lasse noch etwas sacken muss ich nicht morgen entscheiden ;)
     
  9. CT2003

    CT2003 Mitglied

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    Ich hatte die MCI und habe, wegen günstigen Angebots, auf die Specialita upgegradet. Hauptargument war für mich tatsächlich der bessere Timer. Das leichte Klumpen des Mahlguts bei der MCI war unbedenklich, es landete auch immer alles im Siebträger. Es gab aber wohl auch eine spätere Version der MCI, die eine Art Gitter im Auswurf hatte (wie meine dann auch). Ja, die neue ist leiser, aber das war kein Argument für mich. Ich würde heute keine MCI neu kaufen, wenn es aber jedoch eine gebrauchte (mit Timer) gibt und der Unterschied zur nagelneuen Spec. groß genug (ca. 150-200 Euro) ist, würde ich auch eine gebrauchte MCI in Betracht ziehen.
     
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  10. #10 Silvaner, 29.04.2021
    Silvaner

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    Eigentlich gar nicht so kompliziert, wenn es auf 80 Euro nicht ankommt. Wenn Dich das tendenziell neuere Design nicht stört (denk daran, dass Du die Mühle mindestens 6x am Tag benutzt und ev. noch öfter anschaust), dann nimm die Silencio od ev. die Specialita, wenn's mit bedienbarem Display sein soll. Wenn Du die MCI schöner findest und bzgl. Material wertiger, kaufst Du Dir die MCI Bzgl. des Mahlgutes gibt es keinen Unterschied, der für das eine oder die andere Modell spricht.
    Was auch für die MCI spricht: Du kaufst Dir einen möglichen Klassiker. Es wird gemunkelt, dass Eureka die Produktion der MCI einstellen will.
     
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  11. K_4_L

    K_4_L Mitglied

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    Wenn man für den halben Preis die selbe Mahlgutqualität bekommt, klingt eine gebrauchte MCI schon sehr gut.

    Was würdet ihr denn sagen, was sollte man maximal für eine gebrauchte MCI zahlen?
    So eher neuwertiger bis 240€ und älter so eher um/unter 200€ ? Was meint ihr?

    Grüße
     
  12. K_4_L

    K_4_L Mitglied

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    Achso und nochmal kurz gefragt, wie groß ist denn der Totraum bei der MCI im Vergleich zu den anderen? ist das denn das doppelte/dreifache oder halb so schlimm?
     
  13. #13 basstian, 30.04.2021
    basstian

    basstian Mitglied

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    halb so schlimm.
     
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  14. #14 vectis, 30.04.2021
    Zuletzt bearbeitet: 30.04.2021
    vectis

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    Entschuldige die Frage, aber ist Dir eigentlich klar was mit dem Totraum gemeint ist?

    Es ist doch in erster Linie nur der Bereich am Auslass der Mahlkammer durch das Gehäuse zum eigentlichen Auswurf und dieser sollte doch bei den konstruktiv sehr ähnlichen Eureka-Modellen, um die es hier geht kaum merkbar größer oder kleiner sein.
    Siehe auch diesen Thread mit Bildern:
    Sammelthread Totraum Mühlen

    Wenn es aktuellere Eureka-Modelle mit etwas größeren Mahlscheiben gibt, dann wurde dem auch durch die Gestaltung des Gehäuses Rechnung getragen, welches etwas breiter ist, und eventuell der Auslassbereich etwas anders gearbeitet, mehr aber auch nicht. Und das sagt kaum etwas über den jeweiligen Totraum aus.
    Ob und wieviel Kaffeemehl sich dort ansammelt oder zurückbleibt, hängt auch von der jeweils verwendeten Röstung ab, da sich das Mahlgut unterschiedlich statisch auflädt und ggf. zum Anhaften neigt.
    Das hängt wiederum auch von der aktuellen Luftfeuchtigkeit ab und, und, und.

    Wenn Du Dir die bereits von Dir gesichtete Tabelle der Toträume einzelner Mühlen aus der Kaffee-Wiki vor Augen hälst, dann wird schon deutlich, dass der Totraum bei vielen Gastro-Mühlen einfach aufgrund deren Dimension und entsprechender Gehäusegestaltung zwangsläufig eher größer ist. Siehe z.B. die gelisteten San-Marco-Mühlen. Das sind alle Gastro-Mühlen und deren Totraum ist dann mehr als doppelt so groß wie bei der MCI. Dagegen ist also der Totraum bei der Mignon MCI eher gering.
    Also, nicht zuviele Gedanken deswegen machen und vor allem klar sein, dass es bei den vergleichbaren Eureka-Modellen eher zweitrangig sein dürfte.

    Aber wie so oft wird um manches Thema ein Bohei gemacht, der mitunter kaum noch nachvollziehbar ist.
    Man beobachte nur die Threads zum Thema Mahldauer. Als wäre es im Privatbereich entscheidend ob eine Mühle 2 Sekunden länger mahlt...
    Just my 2 cents.
    ;)
     
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  15. K_4_L

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    Es kam bei folgenden Antworten so rüber als wäre die Specialita den anderen oder zumindest der MCI überlegen daher hatte ich nochmal nachfragen wollen:
    Aber wenn alle Eurekas sich bei dem Aspekt nicht viel geben dann ist es ja kein Thema.
     
  16. vectis

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    Hehe, warts ab.
    Nicht alle sehen das so wie ich.
    Bald wird jemand kommen, der Dir vor Augen hält, dass zwei Gramm weniger im Totraum die Investition in eine teurere Mühle rechtfertigen.

    Letztlich muss eben jeder für sich entscheiden was oder wieviel er für dieses Hobby ausgeben möchte.
    Und manche "brauchen" es eben, bei jedem Aspekt drei Stellen hinterm Komma zu berücksichtigen.
    :D

    edit:
    siehe mal hier:
    Eureka Specialita Probleme

    Ganz so toll scheints ja nun nicht zu sein, was aber eher an den aktuellen Produktionsgegebenheiten liegen mag, als an der Mühle an sich.
    Demgegenüber kann eine gebrauchte Mignon MCI, welche Dir ja auch optisch besser gefällt, durchaus der vernünftigere Kauf sein, denn diese Probleme gab es bei der ausgereiften Mignon MCI offenbar nicht.
    Aber entscheiden musst am Ende Du für Dich allein.
    ;)
     
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  17. K_4_L

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    Wenn ein Single Shot zb 9 Gramm hat und man redet von zwei Gramm weniger Totraum dann ist der prozentualer Anteil ja gar nicht mal so wenig. Siehst du ich fang auch schon an ;)
    Ist ein spannender Diskurs, finde verschiedene Meinungen sind da erst mal nichts schlimmes.
    Die Frage ist eben, mal angenommen Mahlgut 1 Tag alt im Totraum, würde ein Mensch diesen Unterschied bei einer Blindverkostung schmecken? Oder eher nur ein Hund riechen?

    So richtig konkret konnte ja bisher noch keiner was zum Totraumunterschied zwischen der Specialita und der MCI sagen.

    Grundsätzlich finde ich aktuell eine gebrauchte MCI irgendwie vernünftiger wenn man Mahlgut in der gleichen Qualität für den halben Preis 200+€ statt 400+€ bekommt.
    Gebraucht MCI, neuwertiger bis 240€ und älter so eher um/unter 200€ wäre ok oder?
     
  18. vectis

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    Das schmeckt man eindeutig, denn altes Mahlgut wirkt sich auch negativ auf den Bezug als solchem aus. Außerdem hat das alte Mahlgut erheblich an Aromen verloren.
    Ansonsten kann ich nach wie vor nur meine ganz persönliche Vorgehensweise erwähnen:
    Aber das entspricht nicht dem "baristahaften Auftritt", den manche vor allem vor dem Besuch zuhause offenbar hinlegen wollen.
    :D

    Denke schon, aber ggf. sollte man sich so eine Mühle nach Möglichkeit vor Ort ansehen und einen unmittelbaren Eindruck verschaffen.
    Die Selbstabholung reduziert auch das Risiko von Beschädigungen während des Versands. Nicht jeder verpackt eine Mühle so gut wie es erforderlich wäre bzw. hat noch die Originalverpackung da.
    :p
     
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  19. K_4_L

    K_4_L Mitglied

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    Alles klar, solange ich noch in meiner Entscheidungsfindungszeitschleife fest hänge frage ich mal solange weiter: ;)
    Wie ist denn jetzt der Totraumunterschied zwischen der Specialita und der MCI (so ganz ungefähr in Gramm)??? :D
     
  20. #20 vectis, 30.04.2021
    Zuletzt bearbeitet: 30.04.2021
    vectis

    vectis Mitglied

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    Problem mit Mahlgradvarianz Eureka Mignon

    Und die Suchfunktion nicht vergessen, denn es steht schon alles geschrieben, vor allem zu den Mignon-Modellen.
    Das Ergebnis der Suchanfrage: Totraum Specialita | Kaffee-Netz - Die Community rund ums Thema Kaffee

    Mein abschliessender Rat:
    Kauf Dir eine neue Silenzio.
    Der Unterschied der Mahlscheibengröße ist minimal und meines Erachtens unerheblich. Die etwas größeren Mahlscheiben bewirken nur eine etwas schnellere Mahlung.
    Die Silenzio ist eindeutig leiser als die Mignon MCI und eine Weiterentwicklung von Conti Valerio, dem eigentlichen Hersteller.
    Die bauen seit Jahrzehnten Mühlen und haben entsprechende Erfahrung. Das Bessere ist der Feind des Guten.:cool:

    Und Du hättest dann eine neue Mühle mit entsprechend nagelneuen Mahlscheiben, die bruchsicher im Originalkarton mit Styroporbett geliefert wird. Dazu voller Garantiesanspruch falls etwas sein sollte.
    ;)

    edit:
    Bei einem Anbieter gerade im sale:

    378,- Silenzio in Chrom
    349,- Mignon MCI in Chrom
     
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Vorhaben Eureka Mignon

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