[Vorstellung] Übersicht Vintage Espressomühlen

Diskutiere [Vorstellung] Übersicht Vintage Espressomühlen im Restaurierungen und Raritäten Forum im Bereich Maschinen und Technik; Bei den schönen Bildern muss ich mir überlegen, ob ich die überhaupt putzen soll :D

  1. #161 Sansibar99, 15.12.2019
    Sansibar99

    Sansibar99 Mitglied
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    Bei den schönen Bildern muss ich mir überlegen, ob ich die überhaupt putzen soll :D
     
  2. condino

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    Wir sind ja irgendwie noch beim Buchstaben "M", da will ich hier die Frage aufwerfen: Hat jemand mehr Infos zu Brevetti Macdo aus Carpenedo / Mestre? Mich interessiert insbesondere die Frage der zeitlichen Einordnung der (nach Größe sortierten) Reihe Todaro - Rialto - Doge: Wurden diese wohl parallel produziert (also quasi Modellvielfalt in unterschiedlichen Dimensionen) oder folgten sie eher linear aufeinander?
    Ausgehend davon, dass die Todaro recht selten ist, die Rialto einem auch kaum über den Weg läuft und die Doge ohnehin sehr rar ist, folgt meine Theorie analog den Stückzahlen bei den HH: Je weniger (noch) am Markt, desto älter das Maschinchen. Liege ich mit Einordnung Doge Ende 50er / frühe 60er richtig / falsch?
     
  3. #163 LA POTENZA, 12.09.2020
    LA POTENZA

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    Dieses Farbe ist original! Bitte kein SCHWARZ!!!
     
  4. condino

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    Bis es in diesem wunderbaren Thread hier weitergeht, schalte ich mal quasi als Werbepause ein paar Katalogblätter. Es sind die Doser-Mühlen von Universal, entnommen aus einem 30seitigen Prospekt mit dem gesamten Produkt-Sortiment von Ernesto Aghetto, Turin.

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  5. #165 Sansibar99, 17.09.2020
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  6. condino

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    Na klar, ist komplett drin - bis hin zur Knochensäge und Kartoffelschäler. Die Frullini und Gruppae sind ein Gedicht - und ein schönes Gute-Nacht-Schöne-Träume-Bilderbuch :)
     
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  7. #167 winklepicker, 24.09.2020
    winklepicker

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    Wenn wir dann mal bei U wären, könnte ich die Bilder meiner (bis dahin hoffentlich geputzten) Universal Aghetto hochladen......:)
     
  8. #168 ezlbaak, 01.11.2020
    Zuletzt bearbeitet: 01.11.2020
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    Ein Nachzügler, der mir eben zugelaufen ist und den ich nicht vorenthalten möchte – es werde mir verziehen, das er aus der alphabetischen Reihe tanzt. Es handelt sich um eine wunderbar filigrane Eureka-Ladenmühle mit perfekter Patina (gerade soviel, dass sie gebraucht aussieht, aber auch nicht mehr).
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    Auf den Fotos ist der Sockel noch nicht ganz geputzt, das wird heute noch erledigt. Spannend auch hier der Verstellmechanismus, bei dem zur Umgehung eines damals bestehenden Patents der ganze Motor nach oben und unten verschoben wird (was die Firma Eureka dann ihrerseits hat patentieren lassen).
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    Ob Eureka bei Mahlkönig oder Mahlkönig bei Eureka abgekupfert hat, ist noch nicht geklärt. Das Gehäuse ist jedenfalls aus braun eloxiertem Aluminium, die Form ist von den Guas u.ä. ja hinlänglich bekannt. Ich vermute, dass eher Mahlkönig bei Eureka abgeschaut hat, da der Verstellmechanismus und das Glas dieser Mühle aus den Fünfzigern stammen.
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    Spannend auch der Unterschied zw. Eurekas fürs Cafe und Eurekas für den Laden aus derselben Zeit. Die verchromten Flächen sind bei der Ladenmühle nicht etwa geschliffen und poliert worden, nee, da wurde einfach drüberverchromt, auch beim Sockel des Bohnenbehälters. Auch die Materialität scheint bei der Ladenmühle
    fortschrittlicher, Mix von Aluminium, Guss, teilweise verchromt, teilweise nicht.
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    Ebenfalls simpel, aber durchdacht, der ringförmige Magnet. Der hängt nämlich wiederum selbst an einem Ring, sodass er automatisch immer schön zentriert ist.
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    Ein kleines Detail, das ebenfalls auf die Fünziger hindeutet, ist der rote Zeiger an der Mahlgradverstellung, der so bei Eureka-Gastromühlen aus der Zeit ebenfalls vorhanden ist.
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  9. #169 mechanist, 01.11.2020
    mechanist

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    In ihrer Schlichtheit eine wunderschöne Mühle mit tollen Details, Glückwunsch.

    Ohne die technischen Details der Eureka-Mühlen und des Mechanismus zur Mahlgradverstellung zu kennen,
    und obwohl es mir schwerfällt, muss ich Mahlkönig aber diesbezüglich von der Vermutung des Abkupferns befreien.
    Der von Mahlkönig deutlich später verwendete Mechanismus kommt wohl eher aus der Zusammenarbeit von Mahlkönig
    mit Ditting/Bizerba und lässt sich auch bei frühen Ditting-Mühlen finden.
     
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  10. ezlbaak

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    Ich wollte mich da eher aufs Design mit den gebrochenen Kanten und dem braun eloxierten Aluminium beziehn, hab aber natürlich missverständlich formuliert, völlig richtig angemerkt. Zudem auch bezüglich Design reine Spekulation, aber ich find so Querverweise oder Ähnlichkeiten, ob nun Zufall oder nicht, eh immer spannend. Nachvollziehbar wird da wohl nicht mehr sein, wer wo was wie und wann genau etc. pipapo :)
     
  11. #171 mechanist, 01.11.2020
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    Eigentlich wollt ich sie erstmal reinigen, aber es passt jetzt gerade, sowohl vom Buchstaben als auch vom Design:
    PB011015.JPG
    Eterna Mühle unbekannten Baujahres, der Hopper ist nicht original, vermutlich hatte sie einen Glashopper.
    Leider ziemlich mitgenommen...
    PB011012.JPG
    PB011011.JPG
    PB011013.JPG
    Ich schätze, die Mühle gehört zu diesem Eterna-Modell Mitte bis Ende der 60er:
    et1.jpg
     
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  12. ezlbaak

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    Ein weiterer kleiner Hinweis: Die Telefonnummer auf dem Metallschild eines Eureka-Gastrokloppers aus den Fünfzigern ist dieselbe.

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    Mehr zu dieser Mühle inkl. Details zu Mahlgradverstellung wurde von turriga schon gepostet, siehe hier: [Vorstellung] Übersicht Vintage Espressomühlen
     
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  13. #173 Robert E, 23.11.2020
    Robert E

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    Nachdem wir noch bei dem Buchstaben "M" sind möchte ich noch meine Mofem Mühle vorstellen.
    Sie ist ca 77cm hoch und hat ein geschliffenes Glas für die Kaffeebohnen.
    Mofem ist ein ungarischer Hersteller, leider habe ich über die Firma noch nichts herausfinden können.
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  14. #174 turriga, 24.01.2021
    Zuletzt bearbeitet: 24.01.2021
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    Und hier nun wohl nochmal eine umgelabelte Eureka, eine Mador.
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    Der zugehörige Plastikhopper hat den Transport aus Rom per Paketdienst leider nicht überlebt, eh fraglich, ob der tatsächlich original (selbst am Doser ist ein Glas- und kein Plexiring verbaut). Dies ist allerdings weniger schlimm, als einige kleine Macken vom im Paket dann herumkullernden Adapter, so völlig unnötig, Verpackungskünstler mal wieder am Werk. Dennoch schöne und sogar noch funktionierend Mühle mit stimmigen Proportionen, der vernickelte Blech- Mantel wirft schöne und lebendig wirkende Brechungen. Reiflich Patina, eigentlich genau richtig.
     
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    Sébastien (@pootoogoo) ist noch aufgefallen, dass A. Conti der Gründer von Eureka war, also vielleicht doch gar nicht umgelabelt, sondern ein ganz frühes Modell.
     
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  16. #176 geri0712, 30.01.2021
    geri0712

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    Und noch eine Mazzer:

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  17. #177 AugsburgV50, 31.01.2021
    AugsburgV50

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    Dann werfe ich auch noch eine Mazzer in den Ring :)

    Die Mühle ist komplett und der Motor läuft. Was natürlich nicht so toll ist... der Chrom ist praktisch so durch poliert, dass sie schon fast golden wirkt.

    Oder täusche ich mich komplett und es gab diese Mühle auch mit goldenen / messingfarbenen Elementen ?
     
  18. #178 AugsburgV50, 31.01.2021
    AugsburgV50

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  19. #179 Sansibar99, 31.01.2021
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    Schick. Aus Frankreich? Ich denke, die war vernickelt.
     
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  20. turriga

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    Das ist wohl tatsächlich eher Nickel, der da weitgehend abgerieben wurde. Hat für mich den deutlich schöneren Glanz, ist aber halt aber nicht so widerstandsfähig.

    Edit: da war grad jemand schneller!;)
     
Thema:

[Vorstellung] Übersicht Vintage Espressomühlen

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