Was kann ein Vollautomat aus super Bohnen wirklich rausholen?

Diskutiere Was kann ein Vollautomat aus super Bohnen wirklich rausholen? im Bohnen und Kaffee Forum im Bereich Rund um die Bohne; Hallo zusammen, mich würde einmal interessieren, was ein Vollautomat wirklich aus guten Bohnen rausholen kann. Vorausgesetzt, dass die...

  1. #1 felixcoffee, 31.01.2019
    felixcoffee

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    Hallo zusammen,

    mich würde einmal interessieren, was ein Vollautomat wirklich aus guten Bohnen rausholen kann. Vorausgesetzt, dass die Einstellungen des Gerätes passen. Kann ich aus einer guten Bohne überhaupt alles rausholen, oder lohnt es sich nicht z.B. Bohnen für 30-40€/kg zu kaufen?

    Folgender Fall:
    Ich habe einen günstigen Einsteiger Vollautomaten (Philips HD 8834/01). Bisher habe ich immer Bohnen von Tchibo genommen und diese sowohl für Espresso als auch normalen Kaffee verwendet. Aktuell habe ich als Bohnen den Espresso Sizilianer Art.
    Da ich schon öfter gehört habe, dass Bohnen, von kleineren Röstereien, welche nicht durch das "Industrieröstungsverfahren" geröstet wurden, einfach besser sind, würde ich das auch gerne mal ausprobieren.

    Die Frage ist aber: Kann ich mit meinem Vollautomaten überhaupt "genug" aus den besseren Bohnen rausholen, so dass man einen deutlichen Unterschied merkt?

    Außerdem gibt es ja im Netz vielerlei Angebote von Bohnen für Vollautomaten, so dass man schon mal den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht als Einsteiger in diese Thematik.
    Könnt ihr mir hier eine Bohne empfehlen, die sowohl für die Zubereitung von Espresso also auch normalen Kaffee zu empfehlen ist? Vielleicht mit einer Mischung 80% Arabica und 20% Robusta?
    Säure vertrage ich nicht wirklich aber liebe einen kräftigen Geschmack.

    Viele Grüße
    Felix
     
  2. #2 infusione, 31.01.2019
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    Es ist schwierig, helle Röstungen so weit zu extrahieren, wie es für einen guten Geschmack notwendig wäre. Das kann ein Vollautomat nicht.
    Aber dunklere Bohnen sind leichter zu extrahieren und oft auch leckerer, wenn nur moderate Extraktionsraten erreicht wurden.

    Tu das.
    Besser oder schlechter liegt ja im Auge des Betrachters. Probier einfach andere Bohnen aus und schau, was dir schmeckt.
     
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  3. Tigr

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    Bessere Bohnen fangen ja nicht bei 30-40 Öros p. kg an.
    Du bekommst für ungefähr 20 € doch bereits gute Ware. Z.B. bei Fausto, Langen etc.
    Kaufen und ausprobieren :)
     
  4. #4 coffeeandwhisky, 31.01.2019
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    Ich habe dies schon öfters bei der Arbeit diskutiert. Als Siebträger-Fanatiker arbeite ich bei einem Unternehmen, welches unter anderem Kaffeevollautomaten produziert.

    Meine Meinung dazu ist, dass auch gute Ergebnisse mit einem Vollautomat möglich sind. Hat man jedoch die Erwartung, dass man total verschiedene Bohnen (am besten auch noch ohne Reinigung) mit den gleichen Einstellungen des Mahlwerks etc verwenden kann, dann ist die Katastrophe vorprogrammiert. Manche Automatismen in den Maschinen können einen Teil kompensieren, aber garantiert nicht alles. Vieles hängt halt von der Person ab, die die Maschine einstellt bzw. bedient bei den Siebträgern.

    Dazu würde ich auch sagen, dass es Röstungen gibt, welche geeigneter sind dafür als andere.
     
  5. #5 Barista, 31.01.2019
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    Ein VA ist einfach eine andere Zubereitungstechnik und auch da wird das Ergebnis mit steigernder Bohnenqualität immer besser. Nur Du selbst kannst entscheiden, welcher Wareneinsatz dir welches Ergebnis wert ist. Einfach ausprobioeren. In VA-Foren finden sich doch sicher auch viele Bohnen-Tipps.
    Ich würde in einen VA jetzt keine Jamaika Blue Mountain reinkippen, ordentliche Bohnen solltest Du aber schon verwenden.
     
  6. joost

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    Ich zitiere mal den hier:
    Tja - und das schmeckt man. Ein KVA kann nur einen Bruchteil der aromen freisetzen. Eine unterirdisch schlechte Bohne fällt auf, aber eine Spitzenbohne wäre hier Perlen vor die Säue. Aus praktischer Erfahrung: der Unterschied zwischen röstfrischer Mitteklassebohne und abgestorbener / überlagerter Supermarktbohne ist trotzdem sehr deutlich.
    Und grundsätzlich, um eine Lanze für den KVA zu brechen: es gibt viele Leute (gerade ältere), die den italienischen Wumms gar nicht mögen, für die ist so ein KVA-Schümli oft die bessere Wahl.
     
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  7. #7 Welskador, 31.01.2019
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    Meine Erfahrung mit Vollautomaten hat folgende Faustregeln ergeben:

    1. Frische, hochwertige Bohnen lohnen sich grundsätzlich, allerdings nur in einem mittleren Preisbereich. Konkret Bohnen wie der Parrottacaffé Gran Crema (ca. 16€/kg) oder Lavazza Caffe Crema Dolce (ca. 12-14€/kg, auf Frische achten!) haben schon recht gut geschmeckt, teurere Bohnen (Good Karma Coffee, Quijote, Cross Coffee, Roestart) waren nicht leckerer.

    2. Je mehr die Röstung als Caffé Crema taugt, desto sinnvoller lässt sie sich im KVA einsetzen, denn das ist nun mal was er produziert.
    Oder auch: Wenn die Röstung im Siebträger auch bei viel zu schnellem Durchlauf noch schmeckt, macht sie auch im KVA Sinn.
    Mittlere bis moderat dunkle Röstungen haben sich da bewährt. Insbesondere sehr helle Röstungen schmecken meiner Meinung nach gar nicht.
     
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  8. #8 Melitta, 31.01.2019
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    Für Deinen Geschmack wäre wohl dunkel geröstete Bohnen angezeigt. Die bekommt die Industrie auch ganz gut hin, da sie bei sehr hohen Temperaturen röstet. Leider verbrennen die Bohnen dabei äußerlich, was einen unaromatisch bitteren Geschmack hinterlässt. Ein Gutteil der Bevölkerung glaubt, das müsse so sein und kauft sogar mit Zuckerkohle gestreckte Kaffees wie Gala oder Rondo Melange. Ein guter dunkel gerösteter Kaffee weist genau diesen Fehlgeschmack nicht auf. Ich empfehle für die von Dir geschilderte Vorliebe einen Süditaliener wie Izzo Silver ("Supermiscela"). Der schmeckt (mir) auch als "verlängerter" ganz gut. Die Frage ist, was die Mühle eines einfachen VA zulässt. Dunkel geröstete Bohnen lassen sich leichter mahlen (ich male mit der Hand und kann das sehr gut beurteilen), eine entsprechende Feinheit ist aber in jedem Fall nötig, damit der Kaffee genug Aroma hat.
     
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  9. #9 Wrestler, 31.01.2019
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    ... und vielleicht nicht das übliche prozedere des "gemeinen" KVA nutzers einhalten
    (kalte tasse aus dem schrank nehmen unter den auslass stellen).

    eine vorgewärmte tasse und z.B. den kaffee über den (wenn vorhanden) extra kaffee trichter einfüllen.
    so kann man die i.d.R. etwas schlechtere mühle des KVA umgehen.
    habe ich im büro bereits gemacht, der kaffee aus der C40 gemahlen war schon mal deutlich besser.
     
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  10. j4y_z

    j4y_z Mitglied

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    Dann brauchst du aber keinen KVA mehr. Einen KVA kauft man sich ja eigentlich, weil alles automatisch gehen soll. Also auch das Mahlen.
     
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  11. joost

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    Das mag zunächst richtig sein, aber mit @wrestler´s Hinweis bekommt man immerhin schon mal den Hauch einer Ahnung, was einem eigentlich die ganze Zeit so entgeht, wie hoch der Preis der Bequemlichkeit am Ende ist.
     
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  12. #12 espressionistin, 31.01.2019
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    Sehe ich genauso. Entweder ich will mich in eine bestimmte Richtung maximieren, dann richte ich mein Equipment danach aus, oder ich will möglichs vielseitig sein, dann Kauf ich den Allrounder und lebe mit Abstrichen im Finetuning. Das ist bei Kaffeemaschinen nicht anders als bei Skiern, Fahrrädern, Autos oder oder oder.
    Klar kann man seinen VW-Passat-Kombi zum Innenausbauer bringen, wenn man ihn als Wohnmobil brauchen will, sein Gravelbike mit Straßenreifen ausstatten wenn man Rennen fahren will oder bei den Skiern mit verschiedenen Wachstechniken probieren, den Allroundcarver slalomtauglich zu machen.
    Es bleibt trotzdem was anderes.

    Freund haben mal den Vergleich billige tschechische Industrieröstung gegen KVA Probierpaket vom Kleinröster gemacht. Kaum ein Unterschied, war das Fazit.
    Ich weiß aber auch nicht, wieviel Energie die in die Optimierung gesteckt haben. Und das ist ja genau der Punkt: die Einflussmöglichkeiten sind begrenzt beim KVA und von Gerät zu Gerät unterschiedlich. Mehlmenge, Wassermenge, Mahlgrad: was von dem kannst du an deinem KVA verändern?
    Je mehr desto besser und desto eher kannst du es probieren. Wunder würde ich aber keine erwarten.
     
  13. #13 infusione, 31.01.2019
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    [OT]
    Ich hab den Blog von Wolfredo immer gerne gelesen. Aber der Artikel ist jetzt 11 Jahre alt.

    Hier wird die Trinkstärke aufgelistet, die nach 24s erreicht wurde. Und die hängt ja in erster Line davon ab, welche Menge man nachher in der Tasse hat. 3,3°Brix sind ca. 2,5% TDS. Das ist ein ziemlich starker Kaffe.
    Die drei anderen Getränke sind Espressi mit einer Trinkstärke von ca. 10% TDS.

    Das sagt nichts darüber aus, wie weit extrahiert wurde.
    [/OT]
     
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  14. #14 Vanhalen72, 31.01.2019
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    Ich habe seit 5 Jahren eine Melitta Vollautomaten der wirklich leckeren Latte macht. Der Espresso der rauskommt hat allerdings nicht den Namen verdient. Egal ob Billobohne vom Lidl oder das 25€ Paket vom Hypermegasuperökoröster.

    Deswegen habe ich mir eine einfachen Gaggia ST zugelegt, der macht Spitzenespresso, so wie ich ihn mag.
     
  15. #15 wurzelwaerk, 31.01.2019
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    Industriebohnen sind oftmals eher verbrannt als geröstet und das schmeckt man auch.
    Insofern sollte eine gute Bohne vom Röster des Vertrauens auch in einem KVA einen Geschmacksgewinn bringen.
    Da muss man mit Wassermenge, Kaffeemenge und Mahlgrad etwas spielen, bis man sein Optimum erreicht hat.
    DIE ideale Bohne gibt es nicht, dazu sind die Geschmäcker zu verschieden, das musst Du echt selber rausfinden.
    Auch beim Blend lässt sich kaum was empfehlen. Als Anhaltspunkt: um so mehr Robusta drin ist, um so höher ist meist der Koffeingehalt und um so mehr Crema gibt es.

    Beim Begriff Crema kommen wir aber schon an die nächste Baustelle:
    Den Namen Espresso verdient das, was unter dieser Bezeichnung aus einem KVA läuft mMn. allerdings nicht.
    Brühgruppe und der techn. Rest im KVA sind dafür einfach nicht ausgelegt. Die Bohne muss recht fein gemahlen werden, das Wasser muss mit der richtigen Temperatur und dem richtigen Druck durch den Puck - das kann ein KVA nicht. Versuche, ähnliches über eine externe (Hand-)Mühle zu erreichen, führen i.d.R. zur Verstopfung des KVA.
    Es bleibt also ein Unterschied, mit welchem Maschinentypus man eine Bohne verarbeitet - und das ist auch gut so! :D
     
  16. #16 mr.smith, 31.01.2019
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    Ich zitiere mal den hier:
    • 3,3°Brix – Vollautomat, ab 700,- Euro
    • 11,1°Brix – Siebträger, Heimmaschine, Einkreiser, kleiner 800,- Euro
    • 12,8°Brix – Siebträger, Heimmaschine, Zweikreiser, ab 1200,- Euro
    • 14,1°Brix – professionelle Gastronomiemaschine

    Hier wird die Trinkstärke aufgelistet, die nach 24s erreicht wurde. Und die hängt ja in erster Line davon ab, welche Menge man nachher in der Tasse hat. 3,3°Brix sind ca. 2,5% TDS. Das ist ein ziemlich starker Kaffe.
    Die drei anderen Getränke sind Espressi mit einer Trinkstärke von ca. 10% TDS.

    Und genau um das gehts ja.
    VA bringt es auf max starken Kaffee,
    Wärend ein ST - Espresso schafft mit 11-14brix statt 3,3brix,
    oder 10% TDS statt 2,5.

    Beim einen kanns nur um Kaffee gehen.
    Dazu reicht ein VA.
    Beim anderen gehts um Espresso
    (ganz anderer Film)

    Ist wie wenn man einen LKW mit einem 2sitzigen Sportwagen vergleichst.
    Die PS mögen sogar gleich sein (angeblicher Pumpendruck)
    aber der Rest ist vom Unterschied enorm.
    .
     
  17. #17 Melitta, 31.01.2019
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    Aus gleicher Quelle

    Pseudowissenschaftlicher Blödsinn. Der Verfasser hat nicht ansatzweise verstanden, was das Gerät wirklich misst. Der Brechungsindex hat mit der Dichte einer Flüssigkeit nur dann zu tun, wenn es sich um ein homogenes Gemisch zweier Stoffe unterschiedlicher Dichte und Brechungsindizes handelt, z.B. Glycol in Wasser. Bei einem variablen Extrakt wie Kaffee, muss man schon stark vereinfachen, um aus dem Brechungsindex auf die Dichte oder gar den Extraktionsgrad zu schließen. Völlig absurd wird es, wenn daraus die „Qualität“ abgeleitet werden soll. Ich wette, dass ich solchen Spinnern zwei messtechnisch gleiche aber geschmacklich völlig unterschiedliche Extrakte aus einem Kaffee zubereiten kann.

    Fazit:
    Wer seinen Genuß in Zahlen messen möchte muss schon ein verkümmerter Technokrat oder einfach ein gewissenloser Drücker der Industrie sein. Und wer auf solche Sachen reinfällt, will es nicht besser.
     
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  18. joost

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    Und was ist, wenn die gemessenen Brixwerte extrem hoch mit dem Geschmackseindruck bei höchster "Beobachterübereinstimmung" korrelieren? Kann das dann nicht sein, weil es nicht sein darf? Irren dann die Tester übereinstimmend, nur weil Du es für "pseudowissenschaftlichen Blödsinn" hältst?
     
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  19. #19 Kaffeeviertel, 31.01.2019
    Kaffeeviertel

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    Um einmal den Bogen zur Ursprungsfrage zurück zu nehmen - es gibt auch innerhalb der VA ziemlich große Unterschiede. Ich selber habe noch nie einen besessen, aber gezwungenermaßen öfter VA-Espresso aus unterschiedlichen Quellen getrunken. Meine Schwester besaß unterschiedliche Modelle zwischen 500-1000 EUR, die Bohnen waren auch Supermarktröstungen - das Ergebnis ist dünn und hat mit Espresso nichts zu tun. Im Büro haben wir seit Kurzem ein 4500 EUR-Gerät, welches mit Bohnen vom lokalen Röster betrieben wird. Die aktuellen Bohnen sind nicht mein Fall, aber die Konsistenz des Espresso' ist tatsächlich beeindruckend, der Geschmack ist (bei Bohnen, die ich gut kenne) aber dünner als aus dem Siebträger, es scheinen Aromen zu fehlen. Ich würde also frische Ware im Bereich um die 25 EUR empfehlen. Das ist definitiv besser als alte Supermarktbohnen, aber es tut finanziell nicht so weh, als würde man in dem Wissen, dass man sowieso nur 50% der Qualität erreichen kann, feinste Ware für 60 EUR verfeuern.

    Beste Grüße,
    Christoph
     
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  20. #20 felixcoffee, 01.02.2019
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    Wow, zunächst einmal bin ich überwältigt wie viele Kommentare in kürzester Zeit zusammengekommen sind.

    Danke dafür!!!

    Ich werde mich einfach mal auf die Suche nach frischem Kaffee machen und es ausprobieren :).
    Könnt ihr mir spezielle Shops im Netz empfehlen? Gibt ja doch einige: coffeecircle, kaffeezentrale, roastmarket usw.

    Mit welchem habt ihr persönlich gute Erfahrungen gemacht?
     
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