WEGA Airy Epu1 Restaurierung

Diskutiere WEGA Airy Epu1 Restaurierung im Reparatur und Wartung Forum im Bereich Fragen und Tipps; Hallo Forum, nachdem es mir nach mehrjähriger Übung gelungen ist aus meiner kleinen Pavoni einen durchaus gelungenen Espresso zu zaubern, hat...

  1. #1 manzenberg, 03.11.2008
    Zuletzt bearbeitet: 23.11.2008
    manzenberg

    manzenberg Mitglied

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    Hallo Forum,

    nachdem es mir nach mehrjähriger Übung gelungen ist aus meiner kleinen Pavoni einen durchaus gelungenen Espresso zu zaubern, hat nach genauso langem Studieren der einschlägigen Forumsbeiträge endgültig die "Upgraderititis" zugeschlagen.

    Einen nicht unerheblichen Anteil an meiner Entscheidung hatte auch das kleine Video des Forum Mitgliedes Oscar Peterson über einen Bezug aus seiner inzwischen weitergegebenen WEGA Airy.
    Kurz , kommentarlos auf das Wesentliche beschränkt, ein Meisterstück der Videokunst und für vom Espressovirus Befallene absolut suchterzeugend.
    Über die Vor- und Nachteile dieser fast zentnerschweren Gastrobomber wurde hier schon viel geschrieben. Aber inzwischen hat mich der Charme der in allen Bauteilen "unkaputtbaren" Einfachtechnik und die Edelstahl-Brutalo-GroßKüchentechnik-Ästhetik in den Bann geschlagen.
    Inzwischen bin ich nach Totalzerlegen, neuem Gelbverzinken des unteren Teils des zerlegbaren Gestells, üblicher Zitronensäureorgie schon wieder recht weit beim Wiederaufbau fortgeschritten. Einziges Problem war das total festgerostete 3 Wege Magnetventil der Brühgruppe. Nur aus akademischen Gründen wiederhergestellt für den Probebelauf, ist es das einzige Verschleißteil, welches neben der Brühgruppendichtung samt Dusche und den Hahnscheiben Dampf und Heißwasser erneuert werden muss. (Sicherheitsventil selbstredend)
    Alle bisherigen Unklarheiten konnte ich immer mittels der Suchfunktion des Forums klären. Ein Dank an die Verfasser der Beiträge über Restaurierungen bauähnlicher Maschinen vom Typ Astoria oder Pavoni Pub oder weiteren.

    Ein paar Fragen bleiben aber übrig.
    1. Alter der Maschine dürfte gute 10 Jahre sein, Altersangaben fand ich nur auf dem Kondensator (1996). Stimmt meine Vermutung ?
    2. Obwohl bis zur letzten alten Beilagscheibe beim Zusammenbau nichts gefehlt hat, kann ich mich nicht mehr erinnern, ob die Dichtung bei der Brühgruppenverschraubung an das Gestell, die in den einschlägigen Dokumentationen gezeigt wird, beim Ausbau vorhanden war. Könnte vielleicht jemand der die gleiche Maschine hat nachschauen, auf meinen Fotos ist das leider nicht eindeutig erkennbar.
    3. An der Kupferleitung vom Kessel an den unteren Anschluss des Wasserstandsglases ist eine Kunstoff Abflussleitung angeschlossen. Da dieser Anschluss im Bereich des Kesseldruckes liegt, habe ich ein kleines Problem mit der Logik. (Messingteil mit Anschlussnippel ist Absperr oder Rückschlagventil??)

    4. Eine Klassikeranfängerfrage zum Schluß wegen der Brühgruppendichtung E61. Angeboten werden Dichtungen mit einer Höhe von 8mm und 8,5 mm ersatzweise Gurnitaleinlage. Die alte Dichtung mit zementartiger Konsistenz, die sich lange verbissen gegen Ausbauversuche gewehrt hat ein Mass von 8mm. Kann mir jemand zu der Bestellung einen Tipp geben ?

    Grüße und vielen Dank im Voraus für Antworten
    Karl
     
  2. #2 Espressofix, 07.11.2008
    Espressofix

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    AW: WEGA Airy Epu1 Restaurierung

    Hallo,

    zu 1: Auf der E61 Brühgruppe ist bei meiner Wega ein Datum eingestanzt. Vorne über dem MV.
    zu 3: Könnte bzw. Wird der Kesselwasserauslauf sein. Durch die festgezogene Überwurfmutter ist der Nippel aber dicht. Wenn man die Mutter löst und den Nippel leicht herauszieht kommts Kesselwasser...
    zu 4: Eine in 8mm und eine in 8,5mm kaufen. Die 8mm Dichtung ist bei meiner Wega von 1994 nen bissel zu flach.

    Gruß,
     
  3. #3 manzenberg, 07.11.2008
    Zuletzt bearbeitet: 23.11.2008
    manzenberg

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    AW: WEGA Airy Epu1 Restaurierung

    Hallo,

    Danke hab grad kurz vor Abschicken dieses Beitrages die Antwort gefunden ,
    beim Weiterbasteln haben sich die Antworten auf meine Fragen aber auch von selbst beantwortet.

    1. beim Reinigen hab ich noch eine Jahreszahl auf der Pumpe mit 96 gefunden und an der Brühgruppe ist auch 96 eingeschlagen (?). Damit dürfte Baujahr 96 oder 97 stimmen.
    . Also eher ein Jungtimer , der schlechte Gesamtzustand sprach eher für die Einstufung als Oldtimer.

    2. Brühgruppendichtung ist die offizielle Bezeichnung. Nach mühsamer Photoshop Aufarbeitung eines leider zu dunklen Fotos der fraglichen Maschinenecke war da eine
    Dichtung eingebaut. Damit ich weiterwerkeln konnte, hab ich sowas aus einer Dichtungsplatte selbst gestrickt.

    3.Das Ablassventil ist ein Ventil mit Schraubschlüsselbedienung. Gewöhnungsbedürftig aber bestrickend einfach.

    4.Siebträgerdichtung 8mm und Gurnitaleinlage bestellt. Dazu noch 8,5 mm Dichtung zum Ausprobieren.

    Inzwischen ist die Maschine fast wieder komplett.
    Da dies mein erster Versuch einer Totaldemontage mit anschließendem Neuaufbau einer Espressomaschine war, hatte ich schon Bedenken vor dem Stapellauf.
    Der erste Testlauf war aber durchaus erfolgversprechend. Kesselfüllung funktioniert , und bis auf die obligatorisch vergessene Schraube ist alles dicht.
    Nach Anschließen der Heizung wird der Kessel heiß und auch der Pressostat schaltet einwandfrei . Heißwasser und Dampf wie bei einer Dampflok.
    Beim Test der Bezugstaste hat sich endgütig die Magnetspule unter der Brühgruppe verabschiedet und dabei die Sicherung raus gejagt.
    Beim Weitertesten nach abgezogenem Magnetstecker (Neues 3 Wege-Magnetventil ist schon bestellt) musste ich feststellen das die Pumpe nur mühsam bis ca 4 bar klettert
    und nichts aus dem inzwischen entkerntem 3 Wegeventil tröpfelt.

    Dann hab ich bestimmt 6 mal die Pumpe aus und eingebaut und diese Pumpe teilzerlegt. Da ich eine Pumpenausführung mit Schraubdeckel habe war die erste
    Pumpenöffnung ein Gewaltakt, weil dieser Deckel total zugekalkt war. Die weitere Teilzerlegung sollte man dann behutsam angehen. Immer wieder habe ich die leichten
    Beläge in der Pumpe versucht rauszukriegen und die 4 Graphitplättchen auf normalem Druckerpapier gehont bis Sie wieder leichtgängig waren.
    Am Schluß meiner Bemühungen hat sich das Manometer aber überhaupt nicht mehr bewegt.. Da die Graphitteile alle unbeschädigt und die Stahlwelle keinerlei Einlaufspuren zeigt hab ich
    dann die Pumpe so lange angestarrt, bis mir endlich die Funktionsweise klar wurde. Die Schaufelradbewegung der Pumpe kann nur Druck erzeugen wenn die seitlichen
    Grapitdeckel das Schaufelrad seitlich abdichten und dazu muss der Schraubdeckel unbedingt mit genügendem Druck den Grapitdeckel an das Stahlschaufelrad drücken.
    Bisher hatte ich immer beim Zuschrauben zu früh aufgehört, weil dann die Pumpe für mein Empfinden zu schwergängig wurde.

    Also ein letztes Mal alles sorgsam geputzt und gehont und dieses mal den Schraubdeckel wirklich bis zum Ende festgedreht. Pumpe wieder eingebaut (ich glaub das kann
    ich jetzt im Finstern) und Heureka beim Einschalten kurzes Bedenken bei ca 4 bar ( dürfte der Punkt sein wo das Rückschlagventil aufmacht) und endlich gibt es Druck ohne
    Ende. Druckeinstellung via Bypas geht auch.
    Aus der Brühgruppe kommt auch Wasser ( an der gewünschten Stelle) wenn ich beim Bezug das Magnetventil unten zuhalte.

    Jetzt warte ich nur noch auf das neue Magnetventil .
    Ich denke, das Espresso trinken wird mindestens soviel Freude machen wie das Rumbasteln ( und Verstehen der Maschine)
    Aber die Gleichung
    Pavoni a 5 Kg = guter Espresso
    Wega a 45 Kg = 9 mal so guter Espresso
    Wird sich wahrscheinlich nicht erfüllen

    Gruß Karl
     
  4. Fritzz

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    AW: WEGA Airy Epu1 Restaurierung

    Glückwunsch!
    und das gleich doppelt:
    1. zur vollendeten Restauration der Maschine - und
    2. daß Du die Rota(tionspumpe) wieder hingekriegt hast: habe es selbst noch nicht probiert, aber es wird behauptet, daß man die Pumpe nicht reparieren kann (man kriegt sie zwar auseinander, aber nie mehr richtig zusammen). Du hast es geschafft.

    Jetzt gönn uns noch ein paar Bilder von der Maschine:
    Urzustand - Restauration - Endprodukt (ich hoffe, Du hast welche...) und auch von der Pumpe (?...) - das wäre prima.

    "Fritzz"
     
  5. #5 manzenberg, 08.11.2008
    Zuletzt bearbeitet: 23.11.2008
    manzenberg

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    AW: WEGA Airy Epu1 Restaurierung

    Hallo,

    Danke für den Glückwünsch. Erfolgserlebnisse sind schon hilfreich,

    nach der schier endlosen Schrauberei (und noch zeitraubenderen Dokumentiererei und immer am Ende doch zu wenigen Fotographierei),

    der nicht endend wollenden Zitronensäurepanscherei ( na gut die Verwendung der Edel-Edelstahl Kochtöpfe und die Beschlagnahme des Küchenherdes hätte ich vielleicht anders lösen sollen )

    der ermüdenden Stahlwollepoliererei (na gut beim Endpolieren mit nach Fichtennadeln duftendem Kupferpoliermittel hab ich mir dann doch einen leicht zweifelnden Blick meiner Frau eingehandelt)

    Ein paar Erfahrungen mit der Rotationspumpe ( durchaus vermischt mit vielem Know-how aus dem Forum)

    1. Eine Rota würde ich nur zerlegen wenn man sich sowieso für die Altmetallverwertung entschieden hat .

    2. Ich kann nur über meine Pumpe mit Schraubdeckel berichten, glaube aber die Pumpen mit Sprengringdeckel sind ähnlich zu bearbeiten. Alter geschätzt max 12 Jahre, relativ wenig Laufleistung da nur in Privatnutzung in einem Ferienhaus. Bei abgenudelten Pumpen aus dem Gastrobereich bleibt auf jeden Fall der Zugewinn an Erfahrung beim Sezieren. Zum Rettungsversuch hat vor allem der positive Testversuch meines Bruders beigetragen, der die deutlich ältere Rota mit Sprengringdeckel aus seiner Carimali ( Vorläufer der Uno ) auch wieder zum laufen brachte.

    3. Ein verkalkter Schraubdeckel ist mit Hausmitteln nur mit purer Gewalt aufzubringen. Beim Eindreschen mit Dorn und Hammer hatte ich schon aufgegeben. Nach anbringen einer Ritz-Markieren, die sowieso für den Zusammenbau sinnvoll ist (Beim Aufschrauben merken wie oft man an dieser Markierung vorbeidreht) war ersichtlich das sich der Deckel leicht und immer besser öffnen lässt. Der Deckel hat bei mir ein Rechtsgewinde, also Öffnen gegen den Uhrzeigersinn. Der Schraubdeckel lässt sich nach Reinigung und leichtem Ölen leicht von Hand wieder auf und zu drehen. Nur zum Festdrehen sind leichte Hammerschläge mittels Dorn notwendig.

    4. Bei offenem Deckel vorsichtig auf die Welle klopfen (an der Kugellagerseite). Damit drückt man über das flächige Wellenrad den oberen Graphitdeckel schön langsam nach Außen. Wenn dieser Deckel beim Rausklopfen bündig mit dem Pumpengehäuse ist, zum weiterklopfen die Pumpe in die Hand nehmen, aber bitte nur knapp über der Tischfläche, damit irgendwelche rausfallende Teile auffindbar sind und gepolstert fallen. Als erstes kommt der Graphitdeckel und dann eventuell 4 Graphitplättchen, ein runder Metallstift und 2 kleine Metallstifte mit halbkreisförmigem Querschnitt. Die Stahlwelle lässt sich dann per Handdruck unter Beihilfe eines Schraubenziehers aus dem abgedichtetem Wellenlager (Simmering) drücken.

    5. Die Zerlegung bis hierher halte ich für sinnvoll, und machbar. Weitere Zerlegung habe ich nicht für notwendig gehalten und dürfte deutlich schwieriger werden. Sichtprüfung der Edelstahlwelle auf Einlaufspuren, Sichtprüfung der 4 Graphitplättchen und des Graphitdeckels auf Abplatzungen. Solange dabei alles gut ausschaut halt ich auch die Möglichkeit eines erfolgreichen Zusammenbaues und Druckaufbaus für wahrscheinlich.

    6. Wenn ich hier von Graphitbauteilen spreche, vermute ich, dass es sich dabei um eine mit Graphit angereicherte Kunststoffverbindung handelt. Das ganze Pumpenwellenrad ist von diesem selbstabdichtenden (uund selbstschmierenden) Material umgeben. Reines Graphit wäre viel zu weich. Trotzdem Schleifpapier selbst feinster Körnung hat hier nichts verloren. Die Graphitteile nur auf normalem Schreibmaschinenpapier mit leichtem Druck glatt schleifen ( Google verbessert mich honen ist richtig hohnen falsch) bis besonders die Blättchen sich leicht in den Fächern des Wellenrades bewegen lassen. Ich habe Kalkbröckchen in der Pumpe gefunden trotz des Messiggranulateingangfilters und hemmende dünne (Kalk ??)-Beläge. Massiver Zitronensäureeinsatz war mir zu riskant, wäre als ultimatives Mittel noch zu testen.

    7. Wenn sich festsitzende Rota-Pumpen nicht nach Zitronensäureeinssatz (oder vergleichbaren Mitteln) ohne Kraftaufwand wieder drehen lassen ist die Teilzerlegung sinnvoller, weil bei Kraftanwendung und eventuellen sperrenden Teilchen die Graphitblättchen sicher zerstört werden und damit die Pumpe endgültig hinüber ist.

    8. Ob und wie sich die Graphitplättchen abnutzen und wo die Verschleißgrenze liegt ??? Ob die Form der Außenkante leicht gerundet oder eckig eine Rolle spielt ???. Bei meinem erfolgreichen Versuch hatte ich die Graphitplättchen gedreht, da die ehemalige Einbaulage an einer leichte Kerbe (Abdruck der „Pläuelstange“, dazu mehr beim Einbau) sichtbar ist. Ob die Plättchen durch die Fliehkraft (wahrscheinlich) nach außen gedrückt werden und welche Auswirkung das auf Verschleißgrenzen hat ??? Ob die Verwendung von Heißwasserfett hilfreich oder Gift ist ??? Ich sehe schon ausreichend Beschäftigung für lange Winterabende.
    Hier hilft nur „Try and Error“, die Pumpe befindet sich ja wenn sie nicht wieder brav funktioniert sowieso im Schrott.

    9. Um die Funktionsweise der Pumpe und die Vorgehensweise beim Zusammenbau zu verstehen probeweise das Stahlwellenrad wieder einbauen. Zwischen den „ Windflügeln“ der Welle gibt es 2 sich kreuzende Löcher, dahinein gehören über Kreuz die 2 kurzen halbkreisquerschnittförmigen Stifte, die wie eine Pläuelstange die jeweils gegenüberliegenden Plättchen paarweise gleich agieren lassen. Die Öffnung in der das Wellenrad läuft, ist leicht ellipsenförmig, also Plättchen an einer Seite reinschieben, Pinzette hilft wie schon beim reinfummeln der obige 2 Stifte. Dann Wellenrad weiterdrehen bis wegen der Ellipsenform genügend Platz wird und das gegenüberliegende Plättchen rein. Genau so bei den restlichen 2 Plättchen. Ich weiß, meine Erklärung ist grauenhaft und mein Deutschlehrer hatte doch recht mit seiner zahlreichen roten Bemerkungen unter meinen Deutschaufsätzen, aber wenn es „Klick im Gehirn“ macht ist die Pumpe selbsterklärend und simpel. Und der Zusammenbau ist mit etwas Feinmotorik als kinderleicht zu bezeichnen. Ein Schraubstock zum Festklemmen des Pumpengehäuses ist durchaus hilfreich, wenn wie üblich 2 Hände nicht ausreichen. Welle beim Pättcheneinbau ungefähr soweit raustehen lassen, dass die Pläuelstängelchen so grad ihre Funktion erfüllen. Dann Welle ganz rein schieben und durch Drehen der Welle testen ob alles sinnvoll zu funktionieren scheint.

    10. Letzte Hürde ist der Einbau des Graphitdeckels. Hier kommt der hoffentlich letzte Metallstift ins Spiel und wird in das kleine Loch am Rand der Graphitummantelung im Pumpengehäuse gesteckt. Dieser Stift soll für die richtige Lagebestimmung des Graphitdeckels sorgen und muss genau in die entsprechende Nut des Graphitdeckels gelangen. Dabei ist es hilfreich eine Markierung am Pumpengehäuse anzubringen und auf der Rückseite des Graphitdeckels (wenn ritzen bitte bedenken auf den Deckel kommt noch ein Dichtring). Die Kanten des Graphitdeckels an der Einbauseite habe ich mittels 400 Schleifpapier leicht gebrochen (einziger Schleifpapiereinsatz !!!), weil sonst ein planer Einbau schwierig wird. Mit kleinem Hämmerchen und Zwischenlage einer Pappe oder Dichtung vorsichtig den Deckel reinklopfen, erwähnte Markierung dabei nicht aus den Augen verlieren damit der Stift schön in die Nut des Graphitdeckes gelangt.

    11. Die beiden kleinen Öffnungen, die jetzt noch in dem Graphitdeckel sichtbar sind, sorgen nach meiner Meinung durch kluges Ausnutzen der in der Pumpe herrschenden Druckverteilung dafür, dass der Schraubdeckel nicht mit dem hohem Pumpendruck belastet wird.

    12. Fast fertig. Nur noch den Dichtring einlegen und Pumpendeckel wieder aufschrauben und Wichtig !!! auch fest ziehen. Wenn nach dem Festziehen die Pumpe noch gut mit der Hand drehbar ist (Zitat eines Forumbeitrages „ wie in Honig“) hat man alles richtig gemacht und wenn nicht, übt man wie ich einen ganzen Abend Pumpenzerlegen. Ob das jetzt sinnvoller ist als den ganzen Abend Sat 1 zu gucken, na wer weiß das schon.

    13. Explosionszeichnungen und Beispielfotos hab ich mit der Suchfunktion hier im Forum oder bei den einschlägig Verdächtigen gefunden. Links muss ich noch suchen und nachliefern.

    14. Eventuelle Einlagen unter dem Deckel um den notwendigen seitlichen Anpressdruck des Graphitdeckel wieder herzustellen wären eventuell auch ein Ansatzpunkt für Pumpenrettungsversuche.

    Bemerkung zum Schluss:
    Diese Erläuterung kommt von einem Laien und Anfänger, auf Berichtigung durch die Fachleute und Experten hier im Forum freue ich mich. Gewisse Teilbereiche hab ich sicher irgendwann bei meinem jahrlangen Mitlesen hier im Forum aufgeschnappt und damals in der Regel nicht begriffen um was es geht, wegen eventueller „Copyrightverletzungen“ entschuldige ich mich und ganz zum Schluss: eine neue Pumpe kostete so ab 80 Euro und ist dann lange wieder ein treuer Diener, aber nicht jede Rotationspumpe die zickt oder hängt ist ein Totalschaden, wenigsten im Hobby und Hausbereich, im Profibereich ist das sicher anders.

    Und ganz ganz zum Schluss:
    Ja ich hab Bilder , muss nur alles etwas geordnet werden und das Bildeinstellen ins Forum muss auch noch kurz geübt werden, dann gibt’s auch die gewohnten Bildern von Grünspan und Rost bis zu kupferblitzenden polierten Kesseln, die leider nach dem Ersten Aufheizen gleich wieder so ausschauen wie nach langen Gebrauch.

    Gruß Karl
     
    Jockey gefällt das.
  6. Fritzz

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    AW: WEGA Airy Epu1 Restaurierung

    Hi

    sind die Finger wieder abgekühlt?
    Danke für die ausführliche Schilderung - und was die Angst angeht, daß Du nicht treffend beschreibst, bzw. nicht alle Fachausdrücke kennst: ich konnte mir aufgrund deiner Schilderungen ein sehr genaues Bild davon machen, wie es i n der Pumpe so aussieht.
    Habe auch noch eine alte "verrottete" Pumpe im Keller: falls die nicht auf Anhieb läuft, werde ich mich an der einmal versuchen.

    Ich freu mich schon auf die Bilder - und hochladen ist ganz einfach:
    einfach bei picr.de :: Bildupload für Onlineforen - Kostenlos und anmeldefrei bis zu 10 Bilder auf einmal hochlagen - und den Link im Format [​IMG] hierher kopieren: schon können alle glotzen.
    Kriegst aber auch nur 10 Bilder in einen Foren-Beitrag: willst Du uns mehr Bilder zeigen, verlinke 10 Stück in einen Beitrag und dann die nächsten 10 in den nächsten Beitrag...

    "Fritzz"
     
  7. #7 manzenberg, 09.11.2008
    manzenberg

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    AW: WEGA Airy Epu1 Restaurierung

    Hi,
    erster Versuch Bilder uploaden

    Von Oben ist der erste Eindruck gar nicht mal so schlecht
    [​IMG]


    Aber von Unten schon etwas Schlechter
    [​IMG]

    Gruß Karl
     
  8. Fritzz

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    AW: WEGA Airy Epu1 Restaurierung

    na bitte - klappt doch prima!

    Ich hoffe, das sind die Bilder des Zustands vor der Restaurierung ;-)

    sieht / sah ja ganz schön mitgenommen aus - aber mit Chemie (Zitronensäure), Mechanik (Stahlwolle, Schleifvlies) und Mühe kriegt man ja fast alles wieder hin. Schwierigkeiten hinterher (ich glaube fast, daß ein Jeder eine Verschraubung anzuziehen vergißt: mir gings neulich genauso) gabts fast immer - und mit Hilfe der Leute hier lassen sie sich aber auch meistern!

    Gruß vom "Fritzz"
     
  9. #9 manzenberg, 09.11.2008
    Zuletzt bearbeitet: 23.11.2008
    manzenberg

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    AW: WEGA Airy Epu1 Restaurierung

    Hi,

    ok klappt, also weiter:

    [​IMG]

    Rost am Rahmen.

    [​IMG]

    Der Rahmen lässt sich fast ganz zerlegen. Der untere Teil ist an der Spritzwand teilbar. Untere Rahmenteile, Spritzwand und Kesselauflager wurden neu gelbverzinkt, Seitenteile leider nicht, da sie zuerst ganz vernünftig aussahen, jedoch besonders am untern Teil auch Rost war, wurde dann nur entrostet und an diesen Stellen mit Dose farblos lackiert. Schrauben nicht wegwerfen oder mühsam neue Edelstahlschrauben besorgen. Alle Schrauben an der Karosse in Zitronensäure legen, sind dann wie neu und alles schon INOX (Halben Tag mein Kaff abgesucht nach Edelstahlschrauben und umsonst 7 € für viel zu wenige 20 Stck ausgegeben).

    [​IMG]

    Heizung Tropfstein eigentlich ein Wegwerfartikel.

    [​IMG]

    Der Kessel ist eher undramatisch, also scheint die EbayGeschichte von der privaten Nutzung in einer Ferienwohnung glaubhafter.

    [​IMG]

    Reanimation Heizung, Oben schön abkleben und altes Weckglas in altem Topf und auffüllen bis oben und dann viel Geduld und immer schön Säure wechseln.

    [​IMG]

    Kessel im Eimer

    Gruß Karl
     
  10. #10 manzenberg, 09.11.2008
    Zuletzt bearbeitet: 09.11.2008
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    AW: WEGA Airy Epu1 Restaurierung

    Hi,

    und weiter Richtung Endprodukt:




    [​IMG]

    Das war mal der Tropfstein, schaut aus wie Neu

    [​IMG]

    Der Rahmen ist auch fast wieder wie Neu

    [​IMG]

    In diesem Zustand würde man den Kessel am liebsten in eine Vitrine stellen

    [​IMG]

    Da die heutigen Autos keine Chromstoßstange zum Polieren mehr haben muß halt der Kupferkessel dafür herhalten

    [​IMG]

    Langsam füllt sich das leere Gestell wieder

    [​IMG]

    Erster Probelauf

    [​IMG]

    Schaut doch fast schon wieder wie eine Espressomaschine aus

    Gruß Karl
     
  11. #11 manzenberg, 09.11.2008
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    AW: WEGA Airy Epu1 Restaurierung

    Zum Schluß heute noch 2 Bilder zur Baustelle Pumpe

    [​IMG]

    Pumpe nach dem ersten Öffnungsversuch

    Abgeschraubter Deckel, Dichtring und Graphitdeckel.
    Im Pumpengehäuse ist das "Schaufelrad" sichtbar, die Graphitplättchen sind noch an Ort und Stelle.


    [​IMG]

    Da ich den Link nicht mehr finde leihweise das Bild eines Forummitgliedes, hier ist die Pumpe noch weiter zerlegt, als ich das gewagt habe und alle angesprochen Teile sind gut sichtbar, zusätzlich das Kugellager und die Simmerringdichtung. Ein paar Teile der Graphitumantelung müssten aber noch in der Pumpe sein.

    Einen wichtigen Punkt hab ich gestern noch vergessen, und zwar die Simmerring Abdichtung auf der Kugellagerseite. Dicht oder fast dicht oder undicht sind beim Pumpenausbau an der Kupplung zum Motor eindeutig sichtbar.

    Gruß Karl
     
  12. #12 Oscar Peterson, 10.11.2008
    Oscar Peterson

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    AW: WEGA Airy Epu1 Restaurierung

    Hallo Karl,
    da hast Du Dir aber wirklich Mühe gegeben! Die Maschine sieht zwar ein wenig klobig aus, aber sie gehörte zu meinen Maschinen, welche den besten Espresso gemacht haben (...und ich hatte bereits einige Maschinen).

    Soweit ich mich erinnere, war die Kesselfüllung auf Leitungsdruck angewiesen. Ich habe hier im Haus einen Leitungsdruck von ca. 4 bar.

    Grüße und gutes Gelingen,
    Oscar
     
  13. #13 gunnar0815, 10.11.2008
    gunnar0815

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    AW: WEGA Airy Epu1 Restaurierung

    Na das sieht ja schon richtig gut aus. Wenn die Pumpe zum Kesselfüllen nicht mit anspringt kannst du sie auch mit einem zweiten Relais zum Magnetventil (Kesselfüllung) dazuschalten.

    Gunnar
     
  14. #14 manzenberg, 11.11.2008
    Zuletzt bearbeitet: 23.11.2008
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    AW: WEGA Airy Epu1 Restaurierung

    Hallo,

    Antwort an Oscar Peterson:

    Ja eine "grazille Ballerina" ist die Wega sicher nicht, in erster Linie soll eine Espressomaschine tollen Espresso machen, mehr nicht. Für "bella figura" wäre also sowieso mein altes Käfer Cabrio besser geeignet (Mit Schal und Lederfliegerkappe wie die Profis auf der Poldi in München). Deshalb freut es mich zu hören, dass mich ein ausgezeichneter Espresso erwarten wird.
    Da die Wega einmal auf einer Theke stehen wird, und dem Betrachter Ihr elegant geschwungenes dezent dunkelgraues Rückteil zeigt, und meine Arbeitstiermühle Rossi 45 auch nicht Ihre Schönheit auf den ersten Blick offenbart, wird das "Duett" doch eine gewissen spröden Charme ausstrahlen.

    Der von Ihnen erstellte Hydraulikplan war sehr hilfreich, nachdem ich den Umweg über den wassergekühlten Pumpenmotor und die die etwas verworrenen Leitungsführung im Bereich Rückschlagventil entwirrt hatte.
    Tausend Dank .

    Die Wega kann problemlos im "Tankbetrieb" betrieben werden. Drehschieberpumpen sind selbstansaugend. Wenn der "Tank" etwas über dem Kesselniveau steht, funktioniert sogar die manuelle Kesselbefüllung.

    Da ich den Festwasseranschluß noch basteln muss, werde ich am Anfang erste Versuche mit provisorischer Tanklösung, und auch einmal Mineralwasser beginnen. Das Wasser hier ist ziemlich weich, 8,3 deutsche Härte (dieser Begriff bringt mich immer zum Schmunzeln), aber den Calciumanteil darin muss ich noch abklären, und die Entscheidung über Enthärtung steht auch noch an.

    Antwort Gunnar 0815:

    Die Kesselbefüllung über die Pumpe hat schon beim ersten "Wiederbelebungsversuch" funktioniert. Da die Rota wegen längerer Standzeit sich nicht drehen ließ, und sie nach meinen anfänglichen Reparaturversuchen nicht richtig zusammengebaut war, hat sie nur so wenig Druck aufbauen können, das schon der Federdruck des Rückschlagventils nicht zu überwinden war.

    "OFF Topic"
    Ein Newbie freut sich wenn "alte Forumshasen" die ersten Gehversuche nicht übersehen
    Gruß Karl
     
  15. #15 muenchenlaim, 11.11.2008
    muenchenlaim

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    AW: WEGA Airy Epu1 Restaurierung

    Wenn Du die Pumpe wieder zum Leben erweckst / zusammen bekommst, dann hast Du den Status "alter Hase" locker übersprungen und wechselst sofort in den Modus "ganz ausgefuchst".

    Christoph
     
  16. #16 gunnar0815, 11.11.2008
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    gunnar0815 Mitglied

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    Ja Pumpen hab ich für mich als nicht Reparabel abgehakt. Auseinander bekommt man sie noch so leidlich nur sehr schwer wieder zusammen. Die Graphitteile brechen sehr schnell. Bei meiner hätte man sich irgend etwas bauen müssen um sie wieder heile zusammen zu quetschen.
    Bin mal gespannt ob du es schafft. Wärst glaube ich der Erste.
    Gunnar
     
  17. #17 manzenberg, 11.11.2008
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    Hallo,

    Ich weiß schon so viel kleingeschriebener Text , mühsam mühsam zum durchlesen.

    Also nochmal die Kurzfassung:
    Es ist schon geschafft, und der erste bin ich sicher nicht.
    Ich spreche von einer Teilzerlegung, dabei muss nur der obere Graphitdeckel raus und die kleinen Plättchen. Und das geht nach etwas Übung relativ einfach raus und auch relativ einfach wieder rein.
    Den großen Graphitkörper und den anderen Graphitdeckel unbeschädigt rauskriegen ist sicher ohne Spezialwerkzeug fast unmöglich. Ist aber auch gar nicht nötig um abzuschätzen ob sich die Pumpe nochmal zum Weiterarbeiten überreden lässt. Irgendwelche Ersatzteile gibt es ja sowieso nicht.

    Gruß Karl
     
  18. #18 manzenberg, 12.11.2008
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    Hallo,

    da gerade Stillstand wegen der üblichen Warterei auf Ersatzteile herrscht, wollte ich in der Zwischenzeit die unglückliche "Abwasserentsorgung" über die kleine "Plastikdose" verbessern. Das dies einer der wenigen Schwachpunkte an der wirklich durchdachten Maschinenkonstruktion darstellt, ist eindeutig an der massiven Korrosion in der unmittelbaren Umgebung dieses Döschen abzulesen.
    (jahrelanges Rumspratzeln, schlampiges Reinigung und Kaffeefettlöser dürften die Ursache dafür sein)

    Hier im Forum hat sich schon jemand genau mit diesem Problem ausgiebig beschäftigt und eine durchaus professionell Lösung gefunden ( war so auf der Basis von Tupperschüssel mit Deckel und eingeschraubtem Abwasserschlauchnippel kann ich mich dumpf errinnen) Trotz ausgiebiger Suchfunktion finde ich diesen Beitrag nicht mehr.

    Also Hilfe, bevor ich das Rad neu erfinden muss.

    Die neu mit Klarlack versehenen Abdeckbleche sind laut Lackierer fertig, das Abholen muss natürlich sofort in den vormittägigen Terminplan rein.

    Gruß Karl
     
  19. #19 langbein, 12.11.2008
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  20. #20 manzenberg, 12.11.2008
    Zuletzt bearbeitet: 23.11.2008
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    Hallo,

    vom Lackierer zurück und gleich in der Mittagspause angebaut:

    [​IMG]


    " Panzerkreuzer Potemkin"

    Die Abdeckbleche waren ziemlich verkratzt und übersät von eingebrannten Fettspritzern. Keine Beulen (dafür müsste man wegen der Blechstärke einen "Vorschlag" -Hammer benutzen). Die Farbschicht (Pulverbeschichtung mit Metallic Effekt ??) war aber praktisch unbeschädigt. Deswegen wurde nur mit einem feinen Schleifpad der vorhandene Klarlack so weit runter geschliffen bis die Spuren der Fettspritzer fast nicht mehr sichtbar waren und dann hab ich den Lackierer gebeten nur einen geeigneten Klarlack aufzubringen. Ergebniss überzeugt mich. Traue mich die Maschine nicht mehr ohne Handschuhe anlangen.

    [​IMG]

    Edelstahlorgie, noch wenig "totgeputzt"

    [​IMG]

    Magnetventil und Edelstahl Abdeckung fehlen sowie das Dampfrohr.(Cappucinator-Plastikgedöns liegt schon in der Gruselkiste)
    Aus dieser Perspektive sehe ich auch noch, dass die Oberteile der mühsam entrosteten Füße lackiert werden müssen. (Dafür nehme ich aber die Sprühdose)

    [​IMG]

    Lange habe ich gerätselt woher die Pockennarben auf der Brühgruppe stammen mögen. Bis ich neulich in einem Cafe beobachten konnte das "Möchtegern Barristas" bei hängenden Magnetventilen oder anderen Widrigkeiten einfach mit dem Siebträger auf die Brühgruppe eindengeln.
    Ob die auch auf den Kotflügel Ihres Autos eintreten wenn der Anlasser hängt konnte ich leider nicht verfolgen.

    Gruß Karl
     
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