Welche maschine für max. 50 expressos / tag?

Diskutiere Welche maschine für max. 50 expressos / tag? im Espresso- und Kaffeemaschinen Forum im Bereich Maschinen und Technik; Hallo, ich melde mich aus Tschechien mit einem Problem: In meinem Billardklub gibt die Saeco Venezia (noch vom Vorbesitzer angeschafft) langsam...

  1. #1 Kristian, 16.11.2002
    Kristian

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    Hallo,

    ich melde mich aus Tschechien mit einem Problem: In meinem Billardklub gibt die Saeco Venezia (noch vom Vorbesitzer angeschafft) langsam ihren Geist auf, und nun suche ich (im wahrsten Sinne des Wortes) eine neue Kaffeemaschine. Mein größtes Problem: Ich trinke keinen Kaffee und hatte bis letzte Woche null Kenntnisse dazu. Jetzt habe ich mich bereits durch etliche Websites geklickt und ein bisschen rumgefragt, und dabei dieses nette Forum entdeckt, und so möchte ich um Rat bitten:

    1. Komplettautomat (wohl wieder Saeco - Händler vor Ort) oder Filtersiebmaschine?

    2. Filtersieb: Cimbali M31 1Gr (2 Jahre altes Messe-Vorführstück des örtlichen Händlers, komplett gereinigt, mit ca 30% Ermäßigung), allerdings ohne Zähler (das macht noch ca. 15% dazu) oder neue M32 mit eingebautem Zähler, allerdings auch im Sonderangebot ca. 40% teurer. Frage: Lebensdauer solcher Maschinen, Gebrauchtstück riskieren? Allgemeines Problem: beides eine Riesenanschaffung (für meine / tschechische Verhältnisse - praktisch mein ganzer Jahresgewinn). Ich würde es investieren (Motto: Wenn schon, dann richtig), ungern jedoch unnötig, wenn die Vorteile die Mehrkosten nicht wettmachen: Erkennt man am Kaffee den Unterschied gegenüber Saeco oder anderen Firmen? Und sind das dann nicht sowieso "Perlen vor die Säu"?

    3. Wenn nicht Cimbali: Ein Bekannter hat irgendwo eine Rancilio gesehen, mit Zähler und allem Drum und Dran, allerdings 3Gr noch teurer, ich nehme jedoch an, es gibt auch 1Gr entsprechend billiger. Habe im Internet nichts dazu gefunden, nur bei einem Händler ein paar dubios aussehende Blechmaschinchen ohne jegliche Angaben. Selber habe ich die Maschine nicht gesehen, steht 200 km weg. Frage: Hat jemand Erfahrungen betreffend Zuverlässigkeit, Lebensdauer etc. bei dieser Firma?

    4. Was sonst? Natürlich bin ich an unsere Services gebunden, ich werde mit nicht etwas hinstellen, was dann niemand reparieren kann, und überhaupt will ich mit dem Ding keine Probleme haben. Bin also dankbar für jegliche Empfehlungen und Erfahrungen - positiv wie negativ!

    Vielen Dank für Tips!

    Kristian
     
  2. #2 K.R.ausDO, 16.11.2002
    K.R.ausDO

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    Hallo Kristian,

    willkommen im Board!

    Wenn ich Deine Einleitung lese, kommt mir der vegetarische Koch an der Schnitzelpfanne in den Sinn :D

    Nur wenn Du jetzt solche Fragen stellst, frag ich erstmal zurück:

    Waren denn die Gäste mit den Kaffee bis jetzt zu frieden?
    Beziehungweise, haben die überhaubt gemerkt was sie trinken?

    Oder gehen die zum Esppresso- Cappuchino- Milchkaffeetrinken grad' nach neben an ...
    :p

    Deine vorgestellten Alternativen gehen doch mehr oder weniger auf unterschiedliche Zielgruppen los. Und da must Du Dir doch zunächstmal darüber klar werden in welcher Richtung Du den Kaffeeausschank entwickeln willst:

    1. "Der Kaffee schmeckt zwar ekelig, aber irgendwas zum Wachbleiben brauch ich jetzt"
    2. "Der Kaffee ist Ok"
    3. "Ich trink auch gern mal ein Milchkaffee."
    4. "Ein lecker Espresso muß auch dabei sein"
    5. "Der beste Barrista im Umkreis steht hinter 'nem Billardtisch"

    Hast Du eigentlich schon mal Deine Gäste gefragt?

    Und warum trinkst Du denn keinen Kaffee? Schon mal Cappuchino getestet?



    Edited By K.R.ausDO on 1037527611
     
  3. #3 padrino, 16.11.2002
    padrino

    padrino Gast

    wenn du selbst der "Barista" bist, kauf auf jeden Fall einen Vollautomaten. wer den Caffe selber nicht liebt, wird vermutlich aus einem Siebträger nicht unbedingt was gescheites rausholen können. Dann besser durchgängige Qualität von 3-. Dürfte für das Zielpublikum auch ausreichen
     
  4. #4 Luciano, 16.11.2002
    Luciano

    Luciano Gast

    Aufgrund Ihrer besseren Kaffeequalität, längerer Lebensdauer und letztendlich geringerer Servicekosten kann ich nur zu einer Siebträgermaschine empfehlen. Ich habe diverse Maschinen in Prag und Trutnov montiert, der Qualitätsanspruch von jungen Leuten (Du hast ja ein Billardcafe und die entsprechende Klientel) ist ähnlich hoch wie in Deutschland. Auch gibt es diverse Servicefirmen, die gebrauchte Maschinen mit in ihren Wartungsbestand aufnehmen, auch, wenn Sie z.B. in Deutschland gekauft wurden.
    Vielleicht versuchst Du es mal bei Herrn Del Gaudio, der Hausbrand in CS vertritt und auch gebrauchte, gerneralüberholte Maschinen aus Deutschland exportiert. Meist liegen die 2-gruppig um 1000-2000 Euro.
    Bei Interesse hier die Adresse :
    Del Gaudio Marketing
    Derschlagerstr. 38 - D-58540 Meinerzhagen - Tel. 02354/777 887 - Mail : [email protected]

    L.
     
  5. #5 Kristian, 17.11.2002
    Kristian

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    Hallo an alle,

    vielen Dank für die ersten Meldungen.

    Der momentane Stand entspricht wohl Pkt. 1-2 von Klaus, d.h. eklig bis OK (je nach Ansprüchen der Gäste) - weiß ich von unserer Klubspielern, Gästeumfragen habe ich nicht gemacht. Da ich gerne Nägel mit Köpfen mache, sähe ich Stufe 4 als Ziel - leckerer Espresso, vielleicht 5 - nicht der beste Barrista, aber wenigstens das Billardlokal mit dem besten Kaffee. Pkt. 3 Milchkaffee wäre sowieso eine Erweiterung - gibt´s bei uns bislang nicht, deshalb möchte ich auch ne Maschine mit Cappuchino-Einrichtung.

    Was die Zielgruppe betrifft - natürlich überwiegen bei Weitem die Biertrinker (obwohl wir ein "sportlich" orientierter Billardklub sind, keine Kneipe - der größte und beste in Brünn und 200 km Umgebung), aber natürlich trinken die Leute Espresso, teilweise auch Kaffee mit Satz. Der momentane "offizielle" Verbrauch liegt im Schnitt bei 17 Tassen pro Tag, natürlich an Spitzentagen viel höher, geschätzte Dunkelziffer, was die Bedienung an eigenem Kaffee zuschüttet (heutzutage kein Zähler, Abrechnung nach Inventur), schätze ich auf 50-75%, d.h. in Spitzen wird es vielleicht mehr sein als die maximal 50 pro Tag, die ich anfangs angegeben hatte. Auch deshalb möchte ich einen Zähler. Die Frage ist, ob der Zähler an der Dosiermühle reicht, oder ob die Bedienung dann doch eigenen gemahlenen Kaffee ins Sieb schüttet und lieber auch die Maschine einen Zähler haben sollte...

    Der Beitrag von padrino macht mich etwas stutzig: Was kann man bei einem Siebträger falsch machen? Ich bin zwar nicht der Barrista, aber als hochqualifiziert würde ich meine Leutchen an der Bar auch nicht ansehen. Ich hatte immer die Vorstellung "Kaffee aus der Dosiermühle ins Sieb, unter die Maschine geklemmt, Knöpfchen drücken, fertig"! Wenn man den Kaffee nicht verfälscht (wir haben Segafredo) und für Reinheit und Wasserenthärtung sorgt, dürfte da doch nichts schiefgehen, oder? Bitte um Aufklärung! Was die Gruppenzahl angeht: Wenn an der Bar nur Einmannbedienung ist (ab und zu mit Aushilfe) und mit Hinsicht auf die Mengen, dürfte doch 1 Gruppe ausreichen - ggf. mit Zweitassen-Sieb. Oder?

    Thema Gebrauchtmaschinen: Klar sind sie billiger, aber ich erkenne schwer, ob sie nicht schon den Großteil ihrer Lebensdauer hinter sich hat und nach 1-2 Jahren bei mir aushaucht! Die Anschaffung ist so oder so ein Batzen Geld für mich, also will ich da kein Risiko eingehen - ich gebe das Geld gerne aus (auch wenn ich über die Zielgruppe "hinausschießen" sollte), aber Fehlinvestitionen in Sinne Mist kann ich mir nicht leisten. Wäre dankbar für Erfahrungen in dieser Hinsicht, und auch mit Firmen allgemein!

    Warum ich keinen Kaffee trinke - bislang nicht auf den Geschmack gekommen (außer in den Zuckerwürfel gesogen :)), vielleicht wehre ich mich unterbewußt auch gegen ein weiteres "Laster" - ich meine, 100 g Schokolade pro Tag genügen... Übrigens ist das nicht mein einzige Handicap als Klubbesitzer - ich trinke auch kein Bier, Alkohol nur aus gesellschaftlichen Gründen, d.h. minimal, rauche nicht und habe Probleme beim Wiedererkennen von Leuten - die schlechtsten Voraussetzungen für das, auf was ich mich da eingelassen habe. :(

    Vielen Dank für weitere Tips!

    Kristian
     
  6. #6 K.R.ausDO, 17.11.2002
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    Schön Kristian,

    dann geht Dein Anspruch ja schon mal über Vollautomaten hinaus. Allerdings muß ich Deine Vorstellung bzgl. der Kopfdruckmentalität beim Siebträger korrigieren. Wenn der Kaffee / Espresso / Cappuchino besser schmecken soll, als der Automatenkaffee, ja dann muß der, der die Mühle einstellt, das Mehl im Siebträger andrückt und das Gespühr für die weiteren Parameter hat, all dieses halt alles richtig machen. Nicht um sonst spricht man hier von dem Barrista (und nicht vom Knöpfchendrücker).
    Falls hier aber nur die Knöpfchendrückermanschaft vorhanden ist / sein soll (es gibt auch Schulung), dann solltes Du tatsächlich vor dem Kauf noch mal ein Blick auf das Verhältnis Anspruch / real Erreichbares werfen.

    Aber nun erstmal konkret zu den Siebträgermaschine und Mühle(n) im Alltag. Das Maß für ein gutes Ergebniss ist die Extraktionszeit ("Brühzeit") von 25 Sekunden. Das gilt sowohl für den Ein- / Zweitassensiebträger, für den kleinen Espresso, als auch für die Tasse Kaffee, schwarz ohne Zucker, bis hin zu dem Milchkaffee. Die Variation schaft der Barista bei gleicher Zeit über unterschiedlichen Mahlgrad und Anpressdruck zusammen mit der Wahl der passenden Kaffeesorte. Der Mahlgrad hängt aber auch direkt vom Wetter (Luftfeuchtigkeit) und Frische des Kaffee's ab. Ein frisch geröster Kaffee will [b:post_uid0]wirklich jeden Tag[/b:post_uid0] neu eingestellt werden. D.h.: Es muß ein Durchlauf gemacht werden, die Zeit gestoppt und die Mühle korrigiert werden. Und das, solange bis das klappt. Das Schwarze in der Tasse kommt dabei dann in den Ausguß.
    Hierzu sind dann mehrere Mühlen für die unterschiedlichen Bohnen/Verwendungszwecke in der Praxis sehr hilfreich bis unumgänglich.

    Wenn nun der Barrister für jeden Testlauf "einen Bericht schreiben muß", damit er Zählerstanddifferenz nicht aus seiner eigenen Tasche bezahlen muß, dann wird's wohl auch nicht's mit der Qualität. :O

    Die Taster an der Maschine mit den unterschiedlich großen ein bis zwei Tassen sind übrigens nur für das unterschiedliche Durchlaufvolumen, aber nicht für die Zeit zuständig.

    Insbesondere ist in der Anfangsphase noch mit folgendem zu rechnen: Die Siebträgermaschine ist typischerweise eine Espressomaschine, soll heißen, die Kaffeetrinken werden zunächst irritiert über den etwas anderen Geschmackt des Kaffee sein. Das was der Barista hier macht, ist nämlich das, was unter den Begriffen Schümli oder Cafe Creme bekannt ist. Das muß sich auf keinen Fall hinter einem Kaffee versteckt, ist er doch bekömmlicher als der "3-Minuten gebrühte" Kaffee, aber z.B. die reduzierte Säure ist natürlich auch zu schmecken.

    Die Anzahl der Gruppen ist dabei bei der Tassenmenge nocht so sehr daß Problem, doch halte ruhig die Augen offen. Insbesondere bei gebrauchten Maschinen muß mit der Anzahl der Gruppen nicht unbedingt auch der Preis im gleichen Verhältnis steigen. Im Siebträgerbereich hätte ich übrigens nicht so viel Magenschmerzen beim Kauf einer Gebrauchten, wie im Vollautomatensektor. Der Vorteil der Siebträger ist hier: Praktisch keine bewegten Teile im inneren und die tägliche Reinigung geschieht von außen. Im übrigen sind die Empfehlungen von Luciano alle mit Hand und Fuß. Ich würde mich daher nicht scheuen, auch diesen Weg im Auge zu behalten.

    Natürlich must Du bei Dir in der Nähe auch einen passenden Service finden, damit Du im Falle eines Falles entsprechend schnell Hilfe findest.

    Ach ja, an den Schokoladen-Fan: Lass Dir doch einfach beim Maschinen ankucken mal einen leckeren Espresso, den mit aufgeschäumter Milch, servieren. Ich kenn da welche, die haben sich davon bekehren lassen

    :D



    Edited By K.R.ausDO on 1037547129
     
  7. #7 Kristian, 17.11.2002
    Kristian

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    Hallo Klaus,

    nun beginne ich langsam etwas "in die Sache hineinzusehen", wie man im Tschechischen sagt. Was mich schreckt: die breiten und in der Zeit vileicht schnell veränderlich Schwankungen, deren Kompensation nur vom Fingerspitzengefühl des Barrista abhängt. Deshalb möchte ich in dieser Richtung nachhaken, um das Erreichbare näher einzugrenzen:

    Rohstoff: Wir beziehen Segafredo in 1-kg-Packungen (Vakuum/Schutzatmosphäre? - jedenfalls mit "Ventil"), die dann bis zum Aufbrauchen praktisch offen im Schrank stehen (momentan im Schnitt 9 Tage, dann wohl weniger, kann durch Dose ersetzt werden). Ich nehme an, dass nach dem Öffnen die Feuchtigkeit von einem (wahrscheinlich niedrigen) Ausgangswert langsam auf einen der Luftfeuchtigkeit entsprechenden Wert steigt und dann mit diesem schwankt. Wieviel kann das (bei sonst konstanten Parametern) im Mahlgrad / Brühzeit ausmachen - 1:1,2 oder 1:5?

    Mühle: Beim Cimbali-Händler wurde mir zugesagt "alles stellen wir auf Ihren Kaffee ein" - wie man sieht, nur mit Einschränkung zu genießen. Die Kaffeeportion ist durch das Volumen des "Faches" der Dosiereinrichtung gegeben, wird wohl mit dem Mahlgrad variieren, also mit der oben behandelten Feuchtigkeit - großer Einfluss? Was ich mir nicht angesehen habe: Wie wird der Kaffee zusammengepresst - "halbautomatisch", d.h. mit voreingestellter Feder auf Anschlag, oder "händisch", d.h. mit reiner Muskelkraft und demnach breit und unkontrollierbar variabel? Das werde ich mir demnächst ansehen.

    Mehrere Mühlen je nach Verwendungszweck: Bislang hatte ich nur den "Ersatz der Saecco Venezia" im Auge, d.h. das Problem Espresso (ich hoffe doch, dass das, was da raus kommt, im Prinzip Espresso ist, wenn auch kläglicher Qualität und praktisch ohne Schaum, oder?). Kaffee mit Satz ("türkischen" nennt man das bei uns) kommt in Standardqualität gemahlen aus der Tüte, Wasser aus der Schnelkochkanne drüber. Darüber habe ich mir keine Gedanken gemacht, wäre bestimmt besser, wenn auch Segafredo, nur eben entsprechend gemahlen - dann wohl eine extra Mühle nur dafür - weitere Investition.

    Espresso vs. 3-Minuten-Kaffee: Der Espresso aus "der Neuen" wird bestimmt anders/besser schmecken (ist ja Sinn der Übung), aber im Prinzip näher dem derzeitigen Produkt der Venezia als dem Türken. Oder kommt aus der Venezia "Filterkaffee" und die Leute werden sich über einen richtigen Espresso wundern?

    Lebensdauer: Klar, da bewegen sich nur Pumpe und Ventile, den Rest macht der Barrista. Aber auch so gibt es bestimmt Unterschiede 1:10 in verwendeten Materialien, Robustheit etc., deshalb meine Fragen nach Firmen. Was soll ich allerdings vom "Filtersieb-Automaten" Rancilio halten, von dem mir der Bekannte vorgeschwärmt hat (Typ weiß ich nicht, werde den Händler morgen anrufen)?

    Gespür für weitere Parameter: Welche? Wie groß der Einfluss?

    Wenn ich davon ausgehe, dass das Personal mangels Sorgfalt (Schulung spendiere ich gerne) durch resultierende Schwankungen der Brühzeit (und weiterer Parameter) einen Teil der Qualität zunichte macht, ist dann eine Cimbali völlig unnötig, oder rettet sie doch mehr als eine XYZ? Oder macht sie es trotz Liederlichkeit sowieso besser als eine XYZ? Dumm ist, betreffend Cimbali stehe ich leider unter Zeitdruck - das Ausstellungsstück könnte schnell weg sein. Übrigens sprach ich gestern beim Ligaturnier mit einem Spieler, der Barmann in einer großen Shoppingcity ist - er hat dort zwei Cimbali (Typ weiß er nicht) und etwas Anderes (Zanetti - war nicht sicher) und bestätigte, dass aus der Cimbali tatsächlich besserer Espresso rauskommt. Demnächst werde ich in zum Thema "Justieren" befragen.

    Ich hoffe, durch meine immer neuen laischen Fragen keinen Unmut zu erregen. Danke für´s Verständnis!

    Kristian
     
  8. #8 K.R.ausDO, 17.11.2002
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    Hallo Kristian,

    der Kaffeequalitätsbeeinflussende Faktor ist vor der Maschine sicherlich gößer als der in der Maschine (ab 600 Euro aufwärts).

    Es nützt Dir heute abend wohl wenig, wenn wir uns jetzt um die Faktoren bei den einzelnen Paramtern streiten, es bleibt einfach dabei, es muß jemanden geben, der sich um die Maschine und das Umfeld sorgfältig kümmert. Dazu gehört, daß sich bei wechselnden Mitarbeitern ein gewisses Ritual bei der Bedienung einstellt. Das der Mahlgrad täglich eingestellt wird, das der Wasserfilter vor der Maschine regelmäßig gewartet wird, die Maschine selbst ihre (tägliche!) Pflege bekommt, daß die Feinheiten der Maschine berücksichtigt werden wie Überhitzung bei nicht gebrauch, Siebträger "vorheizen", Espressotassen vorwärmen.

    Auch sollten die Bohnen in geeigneten Gefäßen (z.b. zugeklammerten Ventilbeutel in Dose) aufbewahrt werden und in der Mühle nur für ein, zwei evtl drei Tage Bohnen sein. Ist insbesondere bei mehreren Mühlen ein Thema.

    Und dann das Thema Milch aufschäumen. Das will auch gelernt sein. Auch ja, beim Händler liegt doch bestimmt auch ein Rezeptbuch rum. Da kann man auch viel draus lernen.

    Es ist hier im Board nicht umsonst die Meinung vorhanden, das es viel Bars mit schönen Maschinen gibt, der Espresso zu Hause auf Grund der sorgfältigeren Maschinenpflege und geübteren Zubereitung vielfach einfach besser schmeckt.
     
  9. #9 Luciano, 17.11.2002
    Luciano

    Luciano Gast

    Sicher kommt aus einer Cimbali kein wesentlich besserer
    Caffé als aus einer Rancilio wenn beide Geräte vernünftig eingestellt sind, was ja sowiso Grundvoraussetzung ist. Auch ist die Lebenserwartung bei beiden Geräten sicherlich gleich.
    Die Preisdifferenzen sind Dir ja bekannt. Der Inhaber von Segafredo Zanetti ist auch der Inhaber der La San Marco, daher wohl der Name auf der Mühle.

    Die Venezia ist mit Sicherheit nicht zu empfehlen. Alleine die tägliche Betriebszeit von 10-12 Stunden überfordert die Maschine schon im stillstand, geschweige denn ordentliche, angepeilte 50 Espressi etc. täglich. Auch ist der Dampf nicht derart ausreichend das es Dich bzw. besonders Deine Gäste zufriedenstellen kann.
     
  10. #10 Kristian, 18.11.2002
    Kristian

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    Hallo,

    da habe ich wohl doch zuviel Löcher in den Bauch gefragt :). Natürlich wollte ich keinen Streit losbrechen, nur mal Anhalte betreffend Gewichtung der Einflüsse bekommen.

    Ich nehme an, dass die von Klaus angeführten Wartungspunkte im Wesentlichen die früher erwähnten "weiteren Parameter" sind - oder wäre noch was zu berücksichtigen?

    Betreffend Rancilio hatte ich noch keine Zeit den Händler anzurufen oder etwas im Net zu suchen.

    Betreffend Zanetti - San Remo: Das betraf nicht die Mühle, sondern die zweite Maschine in der selben Bar, die laut Aussagen doch merklich schlechteren Espresso als die Cimbali liefert - eurer Meinung nach Eigenschaft der Maschine oder vielleicht nur des momentanen Wartungs-/Bedienungszustandes?

    Betr. Venezia: Ich nehme an, dass auch andere Saeco-Modelle genauso überfordert wären. Was mich überrascht: Für die Cimbali M32 1-Gr. werden (im Net) max. 80 Tassen/Tag angegeben - muss ich nun für 50 innerhalb von 8 Stunden schon 2 Gruppen nehmen?

    Vielen Dank für die Geduld!

    Kristian
     
  11. ISOMAC

    ISOMAC Gast

    Ne ne, bei der Cimbali wird sowas (wie bei allen Profimaschinen) in Tassenleistung pro Stunde angegeben. Es sind für die Cimbali also 80 pro Stunde, sonst wäre das ganze ja wenig professionnel, insbesondere für den Preis!

    David

    p.s.: Bist Du nach Tschechien ausgewandert, oder warum sprichst (schreibst) Du makelloses deutsch?
     
  12. #12 Kristian, 18.11.2002
    Kristian

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    Hallo David,

    danke für die Beruhigung. Ich bin hier geboren, mein Deutsch habe ich von meiner Mutti - sie stammt aus Berlin, und so habe ich im Unterschied zu den meisten Leuten eine Mutter- [b:post_uid0]und[/b:post_uid0] eine Vatersprache :). So kann ich meinen Lebensunterhalt gut als Übersetzer und Dolmetscher verdienen (und davon werde ich wohl auch die Maschine bezahlen), den Billardklub habe ich nur nebenbei, da ich vor ca. 5 Jahren dem Billard verfallen bin und so vor 2 Jahren den Klub vor dem Ausverkauf rettete (bzw. so dumm war,... :)). Etwas merkt man ihm das an, da ich davon nicht abhängig sein will und so viel mehr Zeit meiner Arbeit als dem Klub widme - praktisch gehe ich dort nur Glühbirnen austauschen, der Rest läuft von alleine. Deshalb auch die "ungeeignetsten Voraussetzungen...".

    Inzwischen habe ich mir im Netz die Rancilios angesehen, aber da gibt es keinerlei technische Angaben, und für mich als studierten Kybernetiker ist sowas ein Muss, wenn ich mich für etwas entscheiden soll. Nun, vielleicht finde ich noch weiteres, oder ich erfahre hier noch etwas.

    Kristian
     
  13. Tandor

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    Hi Kristian.
    Also, da du ja selber nicht der grosse Kaffetrinker bist, würde ich dir eher zu einem Vollautomaten raten. Um aus einem Siebträger einen guten Kaffe raus zu kriegen, muss man das Zeug auch mögen.
    Natürlich kann man die Abläufe auch lernen, und so durchführen, ohne das man das was raus kommt jemals trinkt. Ich denke aber das man das in der Praxis nicht macht, wenn man die Bedeutung der Abläufe nicht wirklich geschmacklich erlebt hat. Da wird dann halt ganz schnell mal doch der kalte Siebträger genommen weil er liegengelassen wurde.

    Und wenn du diese Sachen halt nicht beachtest, kommt aus dem Siebträger auch nichts besseres als aus nem Vollautomaten.

    Was du denke ich auch mal überlegen solltest, wie groß ist der Anteil der Espresso Trinker gegenüber Cappu Trinkern. Ich würde mal die Behauptung aufstellen, das beim Cappu die Qualitätsunterschiede deutlich weniger herauszuschmecken sind. D.h. hier würde wahrscheinlich erst recht ein guter Vollautomat reichen.

    Falls du dich für einen Siebträger entscheiden solltest, würde ich dir empfehlen es nicht so eng zu sehen wenn sich der Barmann mal nen Espresso für den Eigenbedarf macht.
    Nur so kann er lernen mit der Maschine umzugehen !!
     
  14. #14 Kristian, 19.11.2002
    Kristian

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    Hallo,

    im Gegensatz zu mir trinkt mein Personal Kaffee, also versteht es "vom Sinnlichen her" auf jeden Fall mehr als ich davon. Ich habe nur den Nachteil, es nicht überpfüfen zu können. Eher wird es allerdings an der "betrieblichen Liederlichkeit" scheitern, die sich schon lange eingeschlichen hat und der ich demnächst durch Personalwechsel Einhalt gebieten möchte - bloß muss ich geeigneten Ersatz finden, und vom Arbeitsamt verspreche ich mir nicht viel, um so langwieriger ist natürlich die Suche.

    Thema Vollautomat (in meinen Augen Saeco): Weiter unten steht, für professionellen Einsatz mit 50 Tassen in 8 Stunden zu schwach an der Brust - oder? Und Profi-Vollautomaten von Carimali, San Remo oder Rancilio, die ich bislang im Net gefunden habe, sind wirklich arg teuer - da lieber das gleiche (oder sogar weniger) Geld für eine Cimbali Siebträger.

    Cappu: Gibt es bei mir bislang überhaupt nicht, wäre also Sortimenterweiterung ohne Garantie für Kundeninteresse.

    Mal ne Tasse für Eigenbedaf - natürlich kein Problem, nur heute ohne Zähler ist das eben nicht nur Eigenbedarf, sondern Haushalten in die eigene Tasche, das will ich mittels Zähler abstellen.

    Heute (hoffentlich kommt mir nichts dawischen) will ich ein paar Cafés abklappern und nach Erfahrungen und Empfehlungen fragen, dann bin ich bestimmt wieder etwas gescheiter. Auch so werde ich mich über weitere Inspirationen freuen, vielen Dank im Voraus!

    Kristian
     
  15. wutzi

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    [quote:post_uid0="Kristian"]im Gegensatz zu mir trinkt mein Personal Kaffee, also versteht es "vom Sinnlichen her" auf jeden Fall mehr als ich davon. Ich habe nur den Nachteil, es nicht überpfüfen zu können. Eher wird es allerdings an der "betrieblichen Liederlichkeit" scheitern, die sich schon lange eingeschlichen hat und der ich demnächst durch Personalwechsel Einhalt gebieten möchte - bloß muss ich geeigneten Ersatz finden, und vom Arbeitsamt verspreche ich mir nicht viel, um so langwieriger ist natürlich die Suche. ...


    Mal ne Tasse für Eigenbedaf - natürlich kein Problem, nur heute ohne Zähler ist das eben nicht nur Eigenbedarf, sondern Haushalten in die eigene Tasche, das will ich mittels Zähler abstellen.[/quote:post_uid0]
    [offtopic]Autsch!

    Das klingt ja nach einer famosen Arbeitsbeziehung. Als bei uns das letzte mal der Geschäftsführer wechselte existierte auf einmal auch kein Vertrauen mehr.. Die Folge war Kontrolle (Lavazza Tabs kann man auch zählen) der Mitarbeiter, kein kostenloser Kaffee mehr - den wirklich nur die Mitarbeiter getrunken haben um die Schichten zu überstehen... Der Respekt vor dem Chef ging hintenrum verloren, eine Identifikation mit der Arbeit fand nicht mehr statt es war nur noch ein Job. Demokratische Mitsprache war unerwünscht... Die angeschlagene Athmosphäre ist den Stammkunden auch nicht mehr bekommen.. Ich bin eigentlich froh letztendlich gegangen zu sein.... [offtopic]

    Was wollen Deine Angestellten für eine Espressomaschine? Vielleicht findet sich ein engagierter Freak darunter?

    Traurige Erinnerungen kommen hoch :(
    flo
     
  16. Azazel

    Azazel Mitglied

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    Jaja das ist leider ein Problem, dass ich nicht nur in der Gastronomie immer öfter feststelle. Eine eher schlechte oder besser unehrliche Beziehung zwischen Chef und Angestellten. In der Regel liegt die Schuld aber nicht auf einer Seite, aber lassen wir das.

    Dennoch ist es mitunter entscheidend dafür welche Maschine du einsetzen wirst. Die Qualität des Kaffees bei Siebträgermaschinen hängt wie unten sicher schon beschrieben imho zum grössten Teil vom Barista ab. Erst gestern hatte ich wieder ein grauenhaftes Kaffeeerlebnis, trotz perfekter technischer Austattung. Wenn Maschine/Mühle nicht eingestellt sind und der Barista nicht dafür sorgt dass eben die Parameter passen, dann kannst du den Kaffee so gut wie vergessen. Um ein ordentliches Ergebnis zu erzielen ist das variieren des Mahlgrades (je nach Luftfreuchtigkeit und Temperatur) vielleicht nicht der wichtigste Punkt aber dennoch notwendig. Du brauchst wirklich jemanden hinter der Bar der sich damit auskennt und auch beschäftigt, sonst ist das Experiment Siebträger schneller zum Scheitern verurteilt als dir lieb ist. Allein schon die wie wichtig wirklich frische Bohnen sind ist kaum jemanden bewusst (ausser hier natürlich) scheint mir - das Anfüllen des Mahhlbehälters bis oben hin mit 3kg Kaffee scheint in der Gastronomie üblich zu sein - auch wenn die 3kg dann ca 2 Wochen brauchen bis sie durch sind... (gibt auch Kaffeehäuser mit wenig durchsatz).

    Du musst dein Personal unbedingt ordentlich Schulen, die MÜSSEN wissen was sie da tun und worauf sie achten müssen. Weitere Einflussfaktoren: Wassermenge, Temperatur, Wasserhärte (Maschine muss ja auch mal gewartet also entkalkt werden), Kaffeemenge, Tampingdruck.... Dann natürlich und gaaanz wichtig die REINIGUNG, die tägliche Reinigung der Maschine ist in der Gastronomie ein MUSS - aber auch im Privatbereich imho.

    Jetzt stell dir mal vor deine Mitarbeiter beachten "nur" 2 Dinge hier nicht, bzw sind sich 2 von den Faktoren nicht bewusst...

    Wenn du in der Lage bist deinen Mitarbeitern die notwendigen Skills beizubringen, dann werden die Queueakrobaten bald wegen des Kaffees und nicht wegen der tollen Simonis Tücher (gibts die auch bei euch) in den Club kommen :)
    Was spielt man bei euch? Carambol, Pool oder Snooker?

    Auf der anderen Seite wäre ein Vollautomat schon sicherer, dann aber wirklich was ordentliches. Wie wärs da mit einer Scherer oder einer Quickmill Maschine? Die sollten doch in der Lage sein 50 Tassen Kaffee am Tag zu produzieren oder? (Frage an die anderen Boardies) Die gibt`s ja eh auch mit Festwasseranschluss .

    Wie du siehst sind deine Fragen nicht so leicht zu beantworten, aber wenn du das hier überstehst, dann wirst du (hoffentlich) mit deiner Wahl zufrieden sein.

    regards Michael
     
  17. #17 deepblue**, 19.11.2002
    deepblue**

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    Gute Vollautomaten..? Wie wärs mit einer Saeco Modular..? Allerdings einiges teurer.....und eventuell überdimensioniert was den tatsächlichen Verbrauch angeht.
    Das Einstiegsmodell kostet ca. 2900.- € und das Topmodell ca. 4100.- €
    Technische Daten siehe Produkte-Gewerbegeräte-Modular
    Saeco.de

    Gruss---Helmut
    :)
     
  18. #18 Kristian, 19.11.2002
    Kristian

    Kristian Mitglied

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    Hallo,

    erst mal zur Arbeitsbeziehung: Ich habe den Laden genommen, als bereits alles von alleine lief (mein Vorgänger hatte auch keine Zeit mehr dafür), also musste ich mich nicht mit dem täglichen Ablauf beschäftigen (Warenbestellungen). Allerdings hatte ich nicht abgeschätzt, wie sich mein Übersetzterjob und die Umsätze letztes Jahr entwickeln werden - also bin ich nun wirklich nur seltener Gast da, und Herr des Hauses sind praktisch die an der Bar - und demnach verhalten sie sich auch. Dass sie sich relativ wenig um die Gäste kümmern, rechne ich einerseits einem gewissen Tschernobyl-Effekt zu (es läuft ja, da müssen wir uns nicht so abrackern), andererseits auch dem nicht zu anspruchsvollen Publikum (wenn auch besser als anderswo in Billard-Spielhöllen) und natürlich meiner mangelnden Aufsicht.

    Wunsch des Personals betreffend Maschine: Große Ausgabe unnötig, es reicht Saeco oder sonstwas billiges. Sie mögen ja Recht haben - die Perlen und Säue habe ich ja bereits angesprochen. Allerdings ist da bestimmt auch ein Unterschied in Qualitätszielen - als Billardlokal sind wir das beste, sollte dan nicht auch die Bar überdurchschnittlich sein? Wenn ich z.B. eine Erweiterung des Schnapssortiments vorschlage, höre ich: Unnötig, die meisten saufen Bier oder Fernet. Ich weiß wirklich nicht. Aber ein Angebot von 50 Schnapssorten und Spitzenkaffee und.... würde ich durchaus als schön empfinden... - eingentlich nur eine Geldfrage (ruhender Lagerbestand, Investitionen, Betriebskosten), aber auch eine "politische" Frage - wenn der Hausherr bei mir eine Cimbali sieht, denkt er mitunter, ich habe haufenweise Geld und erhöht mir die Miete, abgesehen vom Personal, das dann vielleicht höhere Gehälter verlangt...

    Billard: Ich habe 10 Pooltische 9-ft, noch kein Simonis, kommt demnächst. Als Ergänzung ein 210-cm-Carambol, ein 12-ft-Snooker steht im Lager - zugedachter Platz bislang durch einen großen Caramboltisch eines befreundeten Klubs blockiert, die schon längst weg sein sollten.

    Vollautomat: Ich staune immer mehr, was es an Firmen gibt. Immer ist da allerdings die Frage, wer kann die DInger dann hier reparieren. Gestern sah ich einen Carimali (Typ weiß ich nicht, soll aber gut sein - gibt´s Erfahrungen?), heute gehe ich in ein Spezialisten-Café weitere Weisheiten sammeln.

    Ständiges Nachjustieren: Wieso behauptet dann der von Cimbali, einmal Einstellen für immer (übertrieben - jedenfalls nicht täglich) - dort werde ich morgen mit dem Techniker sprechen.

    Saeco: Da schau ich noch rein, danke für den Tip.

    So long...

    Kristian
     
  19. w.haas

    w.haas Mitglied

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    Die Saeco Modular ist in der Tat überdimensioniert. Es gibt aber von Saeco die Roayl Cappuccino für den Gastronomiebereich mit einer Leistung von 60 Tassen (Angabe des Herstellers). Man kann natürlich auch mehr Tassen damit machen. Der Preis liegt bei ca. 1200 Euro für das neue Modell das Mitte Dezember auf den Markt kommt. Angeblich sind die Brühgruppe und die Haltbarkeit der Dichtungen überarbeitet worden. Ich habe mir die Maschine bei einem Händler angesehen, die ist ganz OK. Hat auch ein Vending Programm. Obwohl die Aussage des Händlers "mit dieser Maschine braucht man keinen Siebträger mehr" - WIESO? - "Weil der Espresso einfach besser schmeckt", mir nur ein bemitleidendeswertes Lächen ab ringen konnte. Der Kaffee war jedenfalls OK. Der Espresso für Espressoliebhaber sicherlich nicht so toll, aber für den Kunden, der noch nie in einer Neapolotanischen Bar einen Espresso getrunken hat auch OK ist. Letztlich alles eine Frage der Maßstäbe.

    Gruß Wolfgang
     
  20. Azazel

    Azazel Mitglied

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    Hallo Kristian

    Also doch eher Pool Orientiert wie mir scheint? Ich hab bis vor 4 Jahren ziemlich fleissig Pool-Billiard gespielt ab und zu sogar in der Bundesliga - werd aber bald wieder anfangen.

    Nun zum Kaffee

    [quote:post_uid0]Ständiges Nachjustieren: Wieso behauptet dann der von Cimbali, einmal Einstellen für immer (übertrieben - jedenfalls nicht täglich) - dort werde ich morgen mit dem Techniker sprechen.
    [/quote:post_uid0]
    Weil er in erster Linie was verkaufen will - viele Lokalbesitzer glauben das leider auch und stellen nie wieder was ein bzw trauen sich nicht was ein zustellen, sie könnten ja was verstellen....
    [quote:post_uid0]lerdings ist da bestimmt auch ein Unterschied in Qualitätszielen - als Billardlokal sind wir das beste, sollte dan nicht auch die Bar überdurchschnittlich sein?[/quote:post_uid0] Eben, Qualität schadet imho nie, solange auch der Preis passt. Und wenn du dann in Zukunft extra Gäste im Lokal hast weil es vielleicht gemütlich ist und der Kaffee gut ist, dann schadet das auch nicht.

    Das Billigste würde ich sicher nicht kaufen, da hast du im Endeffekt meist die höchsten Wartungskosten.

    regards Michael
     
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