wie Kessel von alter E61 reinigen

Diskutiere wie Kessel von alter E61 reinigen im Reparatur und Wartung Forum im Bereich Fragen und Tipps; Hallo zusammen, meine Faema E61 (eingruppig 1964) ist durch einen Bedienfehler verunreinigt worden. Meine Tochter wollte ihre Reismilch mit der...

  1. Voggi

    Voggi Mitglied

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    Hallo zusammen,

    meine Faema E61 (eingruppig 1964) ist durch einen Bedienfehler verunreinigt worden.
    Meine Tochter wollte ihre Reismilch mit der Dampflanze erwärmen und merkte nicht dass die Maschine aus war.
    Der Kessel hatte starken Unterdruck und saugte die Reismilch ein.
    Das Wasser im Kessel ist nun nicht mehr zu gebrauchen.
    Der Dampf und geschäumte Milch stinken erbärmlich.
    Jetzt habe ich gesehen dass soger das Wasser in der Füllstandsanzeige bräunlich ist.

    Ich weiß jetzt nicht so recht wie ich an die Sache rangehen soll.
    Evtl. kann ich über die Entkalkungsfunktion das Wasser austauschen.
    Da gibt es rechts unten das Rigenerazione Ventil und einen Nippel für einen Schlauch in der Frontplatte.
    Kennt sich damit jemand aus?
    Leider habe ich keine Anleitung im Netz gefunden.

    Oder hat jemand eine bessere Idee wie ich den Kessel und die Letungen wieder sauber bekomme?
    Wann es geht möchte ich nicht die ganze Maschine zerlegen.

    Gruß, Thomas
     
  2. Berner

    Berner Mitglied

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    Ich bin kein Kenner der Sache doch wäre für mich das öffnen des Kessel und die Reinigung der Leitungen das Mittel der Wahl.

    Ob Du milchsystem Reiniger in den Kessel Kippst und hoffst das es ausreicht die Verschmutzung zu lösen....?

    Aufschrauben,
     
  3. #3 wiegehtlasanmarco, 11.03.2018
    wiegehtlasanmarco

    wiegehtlasanmarco Mitglied

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    Ich vermute auch, dass man das nur durch spülen nicht ganz raus bekommt.
    Da ja auch schon die ersten E61 zweikreiser sind, braucht ja "nur" das Kesselwasser getauscht werden also Wasserhahn auf und durchspülen. Aber Du musst sichergehen, dass nachher wieder genug Luft im Kessel ist. Vielleicht hat sie auch einen Ablasshahn wie meine LSM.

    Für das nächste mal vielleicht gleich ein Unterdruckventil mit einbauen. (Tipp steht auch im Kaffeewiki)
     
  4. Voggi

    Voggi Mitglied

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    Danke für eure Antworten,
    die Variante: Auseinanderbauen ist sicherlich die nachhaltigste.
    Das Problem ist dass ich dafür viel Zeit brauche.

    Vieleicht versuche ich doch erst mal das Kesselwasser zu tauschen.
    Vermutlich bringt das nicht viel.
    Dann werde ich die Gelegenheit nutzen und eine Grundreinigung durchführen.
    Berner, ich sehr du hast auch eine E61er.
    Hattest du den Kessel schon mal auf?
    Vor dem großen Flansch habe ich etwas Respekt.
    Wahrscheinlich benötigt man dafür eine neue Dichtung, oder?

    Danke auch für den Tipp mit dem Unterdruckventil.
    Das möchte ich auf jeden Fall auch machen.
    Muss dazu ein Gewinde in den Kessel gebaut werden?
    Das könnte ich dann wahrscheinlich nicht selbst machen.

    Außerdem hätte ich gerne die Scaldatazze Tassenwärmeinrichtung wieder intakt.
    Nicht dass ich sie bräuchte, ich habe es eben gerne so original wie möglich.
    Hat jemand ne Idee wo man die Teile dafür bekommen könnte?
     
  5. #5 wiegehtlasanmarco, 11.03.2018
    wiegehtlasanmarco

    wiegehtlasanmarco Mitglied

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    Vakuumventil:
    Bei den Maschinen die ich bisher gesehen habe, ist entweder noch ein Abgang frei oder man setzt ein T-Stück ein und kann so das Ventil nachrüsten.
    Es muss kein Loch in den Kessel gebohrt werden mit kompletter Reinigung. Kein großes Auseinanderbauen, nur die neuen Teile ggf. mit Dichtband montieren.

    Kesseldeckel demontieren:
    Ja, da braucht man dann eine neue Dichtung.
     
  6. #6 Alain, 11.03.2018
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 12.03.2018
    Alain

    Alain Gast

    Beim Fachmann. Ich weiß nicht, wo Du wohnst. Ich verlinke mal zum Händlernetz.
    Faema Espressomaschinen und Kaffeevollautomaten für die Gastronomie
    Das ist nach PLZ geordnet.

    Freie Werkstätten können, wenn sie wollen, die Teile über Großhändler beziehen.
    Da kenne ich u.a. LF-Parts und dvg. Da kannst Du privat aber nicht bestellen. Du musst Dich also an einen Profi wenden, oder alte Maschinen zusammenkaufen und ausschlachten, oder Dir selbst eine Dichtung schnitzen (wovon ich abrate).

    e61l.jpg
    Boiler und Heizung einer FAEMA E61 Legend G1 (während Revisionierung)
     
  7. Voggi

    Voggi Mitglied

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    Alain, danke für den Tipp.

    ich wohne in Hänner im Hotzenwald.
    Die Faema Seite nennt mir als nächsten autorisierten Fachhändler die Fa Gastromatec in Gundelfingen.
    Das liegt bei Freiburg und ist 1,5 Stunden entfernt.
    Grudsätzlich bin ich eigentlich Selberbastler aber den Boiler zu öffnen entlockt mir doch einigen Respekt.

    Da stellen sich mir einige Fragen wie:
    Reihenfolge und Anzugdrehmoment der Schrauben
    wieder einjustieren des alten Quecksilber Druckschalters usw.

    Der Kessel auf dem Bild ist ja nicht von einer 1-gruppigen Faema oder?
    Bei meiner ist ein Boden demontierbar.
     
  8. #8 Alain, 14.03.2018
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 14.03.2018
    Alain

    Alain Gast

    Auf dem Bild ist ein Boiler einer eingruppigen FAEMA E61 mit Heizung beiliegend.
    Es ist aber nicht der Boiler der Original-E61 aus 1961 ff., sondern der Boiler der E61 Legend.
    [​IMG]
    Quelle: E61 - macchine da caffè tradizionali | Faema

    Der Boiler der Original-E61, der auf der Heizungsseite einen angeflanschten Boden aufweist, sollte wesentlich leichter zu reinigen sein.
    Die Heizung, in der sich s.g. Reismilch (sie wird lt. Wikipedia aus Reis hergestellt und darf daher in der EU nicht als Milch,[1] sondern nur als „Reisgetränk“ oder „Reisdrink“[2] verkauft werden.) eingebrannt haben wird, würde ich auch reinigen. Falls die Heizung verkalkt ist - wovon auszugehen ist -, dürfte sich das nicht ohne Weiteres so reinigen lassen, dass es hinterher wieder geschmacksneutral ist. Milchreiniger (für die Dampflanze) muss auch nicht das Mittel der Wahl sein, weil es sich bei der s.g. Reismilch ja nicht um Tier-Milch handelt. Ich habe einen "Spezialreiniger für Sahnespender und Milchschäumer" der z.B. enthält:
    • nichtionische Tenside
    • Phosphate
    • organische und anorganische Säuren
    • Bakterizide
    • quatäre Ammoniumverbindungen
    • Benzyl-C 12-C 16 alkyldimethylchlorid
    Ob das auch für s.g. Reismilch taugt, weiß ich nicht, aber ein Vortest mit eingebrannter s.g. Reismilch in einem (alten) Topf könnte das ja klären.
    In der mittelalterlichen Alchemie galt der Lehrsatz: „Similia similibus solvuntur“ (lat: „Ähnliches löst sich in Ähnlichem“). Dem folgend könnte man es mal mit s.g. Sojamilch versuchen? ;)

    <ohne Gewähr>
    Ich selbst habe einen solchen Boiler noch nicht geöffnet, hätte aber wegen des Wiederverschließens bei neuer Dichtung und intakter Verschraubung keine allzugroßen Bedenken. Bei einem Probelauf zeigt sich dann schon, ob alles dicht bleibt. Es liegt ja auch nicht gleich der maximale Kesseldruck an. Wenn sich beim Wiederbefüllen oder ersten Aufheizen Undichtigkeiten zeigen, was wegen zu geringem Anzugsmoment und Wärmeausdehnung immer mal sein kann, wird die Maschine eben (wg. Stromschlagsgefahr) wieder ausgeschaltet, der Dampf abgelassen und die Schrauben nachgezogen. Beim Einsetzen der Schrauben würde ich übers Kreuz vorgehen und beim Anziehen immer bedenken: Nach fest kommt ab.
    Mit dem Quecksilber Druckschalter habe ich ebenfalls keine Erfahrung, ja ich wüsste noch nicht ein mal, warum der wieder einjustiert werden müsste?
    </ohne Gewähr>

    Hier habe ich noch was mit E61-Dichtungen gefunden:
    und hier:
    Je nach Verkalkungsgrad könnte bei dieser Gelegenheit (Probleme sind, lt. Lindner, ja nur dornige Chancen :rolleyes:) dann auch der Kessel entkalkt und die Heizung ggfs. erneuert werden. Dampfrohr und Dampflanze mit Ventil nicht zu vergessen.
     
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  9. Voggi

    Voggi Mitglied

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    DSC02705rs.JPG DSC02708rs.JPG DSC02709rs.JPG DSC02710rs.JPG Hallo Alain, was für ein super Service.
    ich bin jetzt auch wild entschlossen den Kessel auseinander zu bauen.
    Auch weil ich meine ECM wieder flott bekommen habe kann ich die Faema ein paar Tage entbehren.

    Danke auch für die Links. Das ist 10% die richtige Dichtung.
    Maße, Lochanzahl, Abflachung an gegenüberliegenden Seiten.

    Klar werde ich alle Teile reinigen die mit dem Kesselwasser in Berührung kamen.
    Muss nur noch nach der Säure suchen die hier im Forum an anderer Stelle schon empfohlen wurde.
    um die schöne Patina, die der Kessel außen aufweist reut es mich etwas.
    Mal sehen, vieleicht kann ich den Kessel nur von innen entkalken.

    Ich versuche mal Fotos von meinem Schätzchen hochzuladen:)
    Ja sieht momentan traurig:( aus, aber mittlerweile bin ich überzeugt dass das wieder wird.:)

    Beim espressoXXL schaue ich mal, ob die vieleicht sogar Teile für die fehlende Tassenwärmeeinrichtung und Vakuumventile haben.

    Gruß, Thomas
     
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  10. #10 frizzzcat, 14.03.2018
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    Sieht aus wie bei meiner Lambro. Den Hg Schalter musst ja nicht verstellen, die Kesselringe gibt es (werden wohl zerbrechen) aber teuer.
    Wichtig: Unbedingt gutes Kesselsilikon beim Zusammenbau verwenden. Die neue Dichtung wird nicht reichen u.U. da das alles nicht mehr 100% plan sein wird. Und: Belüftung nachrüsten, damit sowas nicht nochmal passiert incl. neuem Ü-druckventil und auch die Abschaltung bei Überhitzung der Heizstäbe. So hab ich das zumindest vom Espressodoc "gelernt."
     
  11. #11 Alain, 14.03.2018
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 14.03.2018
    Alain

    Alain Gast

    Wenn man sich den Quecksilberschalter (er mutet fast mittelalterlich an) so ansieht, nimmt es kein Wunder, dass die Amerikaner auf dem Mond gelandet sind, und nicht die Italiener. :)
     
  12. #12 frizzzcat, 14.03.2018
    frizzzcat

    frizzzcat Mitglied

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    Du sagst jetzt aber nicht, daß die Amis so was wie Elektroinstallation können? Deren Raumschiffe explodoeren sogar- das hab ich von einem ital. nie gehört! (;))
    Es gibt nichts, was softer reagiert als dieser Schalter der sogar 2 Heizstäbe bedienen kann und so dieLeistung je nach Druckabfall regelt.
    Diese Dinger waren zu der Zeit überall gebräuchlich, weil die Relaistechnik in den 50 ern auch in den USA nicht vorhanden war.
     
  13. Alain

    Alain Gast

    Da ging es aber nicht um die Elektrik, sondern um die Dichtungen der Feststoff-Booster. Die bestanden aus Viton¹, das übrigens auch bei höherpreisigen Kaffeemaschinen²-Dichtungen zum Einsatz kommt.

    --
    ¹ schlecht bei Kälte, gut bei Hitze
    ² das inkludiert Espressomaschinen
     
  14. #14 sokrates618, 14.03.2018
    Zuletzt bearbeitet: 14.03.2018
    sokrates618

    sokrates618 Mitglied

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    Die Kesselverschraubungen sehen doch noch sehr gut aus. Mit Sicherheit sind die keine 50Jahre alt. Mit etwas Glück und Geduld kann ich mir vorstellen, den Kessel auch zerstörungsfrei auf zu bekommen. Hierzu gab es auch schon einige Berichte in älteren Faema E61-Threads.
    Bei planen Flanschen sollte eine neue Dichtung ausreichen. Ich würde jedenfalls nicht zusätzlich mit Silikon rumschmaddern.
    Die Tassenwärmeinrichtung wird es fertig so nicht geben. Aus etwas Kupferrohr, T-Stück und Verschraubungen kann man die sich jedoch leicht selber nachbauen. Ein paar Maße hat Achmed hier mal veröffentlicht: Faema Scaldatazze Das Ventil für den Dampf ist das gleiche wie das Regenerationsventil und einzeln zu bekommen.
    Gruß, Götz
     
  15. #15 frizzzcat, 14.03.2018
    frizzzcat

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    Im Jetztzustand ist , meiner Augen nach, auch schon einiges an Silicon dran (schwarz)
    Heutzutage wird kein Kesssel ohne zusammengebaut, wage ich frech zu behaupten. Ist einfach sicherer und bei allen temp. dicht
     
  16. #16 Sansibar99, 14.03.2018
    Zuletzt bearbeitet: 15.03.2018
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    Es gibt die Scaldatazze als Nachbau im Moment immer wieder bei ebay...

    Und zum Kessel innen entkalken: im Baumarkt bei "Sanitär" passende Blindstopfen für alle Öffnungen besorgen, mit Kupferdichtungen geht das schnell und billig dicht. Dann stehend entkalken...
     
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  17. Voggi

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    Die Flanschringe sehen merkwürdig frisch aus. Auch die Schrauben sehen aus als wenn der Kessel kürzlich geöffnet war.
    Genauso die Dichtung sieht recht neu aus.
    Silikonreste sind keine zu sehen. Was man auf den Fotos sieht ist Kaffeemehl. Keine Ahnung wie das dahin kam.
    Wenn ich die Zutaten Entkalker etc habe gehe ich einfach mal ran.
    Die nachgebaute Scaldatazze bei Ebay ist sehr schön gemacht, ich benötige aber noch weitere Teile, (Ventil und Trichter mit Ablaufrohr)
    Einfach selbst nachbauen mit T-Stück usw., der Funktion wegen, möchte ich nicht.
    Die Funktion wird ja nicht wirklich gebraucht. Wenn ich Originalzeugs bekomme baue ich es ein.
    Weiß jemand wohin der Ablauf führt? Ich kann am Ablauftrichter unten keinerlei Anschlußmöglichkeit finden.
    Da mit dem stehenden Entkalken hatte ich mir auch so vorgestellt.
     
  18. Voggi

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    So, da bin ich wieder,

    nachdem der Entkalker eingetroffen war, machte ich mich gestern Abend ans Werk.
    Leider ist jetzt aus dem Reinugungsproblem noch ein Reparaturproblem geworden:(
    Der Plan war: alle Teile zu demontieren, entkalken und gegebenenfalls in einer Reinugungsflüssigkeit (welche weiß ich noch nicht) nochmal zu baden um den Geruch des verbrannten Reismilchgetränks entgültig zu entfernen.

    Den Kesselinhalt ließ ich über den unteren Anschluß des Schauglases ab.
    Sah aus wie Ölwechsel am Auto, richtig eklig.

    Ich überlegte noch ob ich vieleicht den großen Kesselflansch zulasse und nur über die kleinen Öffnungen entkalke uns säubere.
    Schließlich gibt es ja genügend Kessel die sich gar nicht so öffnen lassen und da muss es ja auch gehen.
    Schlußendlich entschloss ich mich doch zum öffnen und dann gings los.
    Von 12 Schrauben sind 5 abgerissen- die waren wie Butter.:mad:
    Ich frage mich warum man da keine anständigen Schrauben (zB. 8.8 oder auch Edelstahl) verwendet.
    Alle 12 Schrauben (auch die nicht abgerissenen sind wie eingeklebt. Da tut sich wirklich gar nichts.
    Sieht aus als wenn ich alle ausbohren muss.

    Die Anschlüsse vom HX zu Brühgruppe bekam ich fast nicht auf, die waren extrem fest.
    Was noch gar nicht auf ist ist der HX selbst. Da besorge ich lieber erst mal eine saubere 26mm Nuss.
    Hat jeman einen Tipp wie man da am besten ran geht? Will einfach nichts zerstören.

    Was meint ihr zu Heizelement?
    Sollte ich das ersetzen? Sieht ja ziemlich rostig aus.
    Was mich irritiert: angeschraubt war es mit 2 Schrauben.
    Das ist extrem gefährlich, da die Gewinde im Kessel ja in Buchsen stecken und geschlossen sind.
    Wenn die Schrauben zu weit rein gedreht werden kann man die Gewindebuchsen zerstören.
    Ich werde mir erst mal Gewindebolzen mit Muttern besorgen.

    Spricht etwas dagegen beim Wiederaufbau die ganzen Schrauben durch VA-Schrauben zu ersetzen?
    Dann hätte man doch wenigstens das Rostproblem bei späteren Arbeiten nicht mehr.

    Gruß, Thomas
     
  19. #19 frizzzcat, 22.03.2018
    frizzzcat

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    VA Schrauben sind viel zu weich!!!
    Da gibts nix mit 8.8 oder 10.2!
    Das ist allenfalls 4.4-maximal!
    Bei Heizstabpreisen von 25 euro würd ich nicht lange überlegen.
     
  20. Voggi

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    wollte ja noch Bilder hochladen.

    Kennt jemand das Problem dass die Verschraubungen am Wärmetauscher derart festsitzen?
    Hab echt Angst was kaputt zu machen.

    ja, da hast du Recht.

    kürzlich hat jemand den kleinen "Blasebalg" vom Quecksilberschalter verlinkt.
    Ich vermute dass er auch gewechselt werden muss.
    Den Link finde ich nur nicht mehr, weiß noch jemand wo das war?
     

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