Wie röstet ihr denn so mit dem Gene?

Diskutiere Wie röstet ihr denn so mit dem Gene? im Vom Rohkaffee zum Selbströster Forum im Bereich Rund um die Bohne; Vorschlag: Wie wäre es diesen Thread umzuwandeln oder einen separaten Thread zu erstellen der allg. in Richtung: "Was habt ihr gerade geröstet?"...

  1. #881 Zufallszahl, 04.11.2017
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    Vorschlag: Wie wäre es diesen Thread umzuwandeln oder einen separaten Thread zu erstellen der allg. in Richtung: "Was habt ihr gerade geröstet?" geht, unabhängig davon ob man nun Genianer oder Hottopianer ist?
    Und dort dann analog wie in "Welchen Espresso trinkt ihr gerade?" keine Diskussionen.

    Ich fänd das zu Anregung oft spannend zu sehen was und wie andere so rösten, aber die letzten Seiten ist hier nur noch Diskussion. Dazu kommt dass hier eig. alles Gene-spezifisch ist, weswegen es mich immer hemmt hier zu posten. Jaja, der Ordnungsdrang.... :D
     
  2. #882 silverhour, 04.11.2017
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    Diesen Thred gibt es doch bereits seit acht Jahren! In den letzten Jahren wird nur recht wenig geschrieben... :(
    Ich trinke gerade folgende Eigenröstung:
     
  3. #883 Zufallszahl, 04.11.2017
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    Gut, der kollidiert eben mit dem "welchen Espresso trinkt ihr gerade?". :confused:
     
  4. #884 silverhour, 04.11.2017
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    Naja, er ähnelt ihm sehr, aber es spricht nichts dagegen, mehr Infos zu den Eigenröstungen Preis zu geben. Dann differenziert er sich automatisch....
     
  5. #885 BadBoysCoffee, 10.12.2017
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    Komischer Röstabend heute...

    Normalerweise röste ich "nach Gehör" und Uhr - also bis zum 1ten Knacken und dann zB wie heute [+2,5 Minuten].

    Bis heute auch mit recht konstanten Ergebnissen - der Einbrand schwankt maximal so um ~ 0,2% - 0,3%.
    Nur heute...?


    Von 15,1% bis 16,1% "alles dabei"
    [​IMG]

    Naja, optisch sind sie nicht zu unterscheiden, riechen teils etwas unterschiedlich - aber gut, verhauen ist auch keine Röstung. - Aber es wundert mich schon etwas...
    6x gleicher Kaffee mit gleichem Startgewicht, bei gleicher Temperatur.
    Die Zeiten waren auch teils identisch und trotzdem lagen 0,3% dazwischen.

    Vielleicht liegts am tauenden Schnee bei Sturm? ;)
    Abluft per Abzugsrohr durch die Wand als passiver Kamin.


    Wie wiederholbar sind bei euch die Röstungen normalerweise?
     
  6. #886 Ingo - The Roast Rebels, 10.12.2017
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    Es ist beeindruckend, wie präzise Du mit dem Gene arbeitest und wie konsistent Du normalerweise mit dem Einbrand bist. 15,1% vs. 16,1% finde ich persönlich immer noch recht gut.

    Kann mir sehr gut vorstellen, dass die Unterschiede aus Veränderungen im Luftdruck resp. beim Wind zu erklären sind. Wie ich verstehe, führst Du die Luft direkt ab dem Röster nach aussen ab und hast gegen Aussen eine Öffnung. In dem Fall beeinflussen die oben genannten Faktoren den Airflow, was sich schlussendlich auch im Einbrand wieder zeigt.

    LG Ingo

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  7. rkoeln

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    Ich weiß, daß das Rösten eine wahre Wissenschaft sein kann und habe auch das Fricke Buch.
    Nun habe ich neue Bohnen (Nicaragua Maragogype SHG EP gewaschen) und gestern das erste Mal geröstet. Der Kaffee soll eine Note von Milchschokolade haben. Da ich mit meinem Gene das Knacken nie höre mache ich das nach Gefühl und Input aus dem Buch.

    Ich habe erstmal mit 230 Grad vorgeheizt (denn bis ich die Bohnen drin habe geht es wieder auf 160/170 runter).
    Dann habe ich 250g der Bohnen mit 210 Grad für ca. 11 Minuten geröstet, dann 4 Minuten mit 230 Grad.
    Dann mit Hilfe von zwei Küchensieben abgekühlt.
    Zu meiner Überraschung habe ich 29% Einbrand, bei anderen Sorten damals hatte ich immer nur um die 20%.

    Heute das erste Mal zubereitet und was sagt meine Frau? "Lecker, der schmeckt nach Schokolade!" - und ich hab nix gesagt vorher.
    Ihr könnt Euch denken wie ich mich gefreut habe.

    Mir ist aber andererseits schon bewußt, daß man mit besserem Ablauf beim Rösten sicher noch mehr aus den Bohnen herausholen kann.
     
  8. #888 Ingo - The Roast Rebels, 11.12.2017
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    Grosses Glück, wenn die Frau Happy ist ;-)

    Bei Washed Maragogype solltest Du eigentlich First Crack hören können. Geh am besten mit dem Ohr nahe an den Luftauslass. Du kannst Dir einen Hörtrichter machen, ich nehme meistens den Trichter der Aeropress.

    Ich empfehle Dir, bis zum First Crack mit einer höheren Zieltemperatur zu arbeiten, z.B. 235-245° je nach Bohne. Beim First Crack dann runter mit der Temperatur auf ca. 220°

    Viel Spass
    Ingo

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  9. maxchen

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    Dann habe ich mich auch mal angemeldet....
    Ich röste seit ca. 10 Jahren mit dem IRoast2 mehr oder weniger mittelmäßig. Immer starr mit einem Röstprogramm alle Bohnensorten, welche ich dann alle in einer Tüte blendete (mischte) und so eine für mich akzeptable trinkbare "Kaffeebrühe" erziehlte. Ich trinke grundsätzlich türkisch und beim aufgießen hatte ich immer schöne cremige Schäume, aber geschmacklich war es nicht immer der Bringer. In der Mehrzahl eher fad, wenig Aroma/Geschmack. Noten wie fruchtig oder schokoladig waren mir völlig fremd.
    Bis ich vor einem Jahr die goldene Röstung traf und einen begeisternden fruchtigen Geschmack erziehlte.
    Nun bin ich auf der Suche nach der Wiederholung und hab mir den Gene geholt. Komme aber bisher zu schlechteren Ergebnissen als mit dem IRoast2. mmh?
    Genau, so hatte ich mir es nicht vorgestellt, hab mir dann auch das Fricke Buch gekauft und an Tips daraus gehalten. Also Temperaturen, Dauer, Doppelröstung. In 10 Jahren hab ich vielleicht ein oder zwei Röstungen in die Tonne geworfen. Ich bisher bestimmt 5 von 8 Röstungen.
    Mittlerweile heize ich 5 min per 200g vor. Dann nehme ich 200gr Bohnen und stelle für 5 min 200grad ein, danach sofort auf Zieltemperatur zwischen 235 oder 245. Nehme die Empfehlung des Verkäufers für City oder Medium z.b. als Basis. Nach insgesamt 10-12 min (mit 200grad) höre ich deutlich den 1.Crack, mithilfe Papprohr am Chaff (direkt dran halten!) Dann hatte ich Temp auf 225 grad für ca 90 weiter sec zurück genommen und erhielt einen Kaffee von alter Güte. Also cremig, aber geschmacklich kein echter Bringer.
    Habe aber immer jetzt die gleiche Sorte genommen, war ein Brasilianer. Heute neuer Test, hab leider mich vergriffen und es war eine andere brasilianische Bohne und hab nach dem 1.Crack die Temp auf 245 grad für 2 Minuten belassen. Wenn man die Bohen kaut , hatte ich heute dann schon ein erstes ahhh, besser, aber noch nicht das Ziel.
    Ich hab natürlich auch ne externe Kühlung.
    Ingo, wegen Dir hab ich mich dann jetzt angemeldet. Würdest Du wie Fricke oder wie Du auch gestern schriebst, nach dem 1.Crack die Temp eher runter nehmen oder wie bei meinem heutigen Versuch die Temp weiter "hoch" halten? Meine Röstergebnis sprach eher für weiter oben halten. Und wie lange sollte ich nach dem 1.Crack rösten, denn mir kommen die Bohnen sehr hell vor. Das ich eventuell grundsätzlich zu wenig Temp habe? Danke schon mal im voraus
     
  10. #890 Ingo - The Roast Rebels, 12.12.2017
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    Grundsätzlich solltest Du Dich an Deinen Geschmacksnerven orientieren ;-)

    In der Regel ist es jedoch so, dass wir die Temperatur beim 1st Crack zurücknehmen, denn dann kommt die Bohnen in eine exothermische Phase und würde man die Temperatur hochhalten, so wird die Bohne relativ heiss und kurz durch die Development Phase gezogen. Scott Rao ist ein Röster und Berater, welcher mit hunderten Röstern zusammen gearbeitet hat und aufgrund seiner Erfahrung die Empfehlung gibt: 20-25% Entwicklungsphase, das heisst: die Zeit von Beginn First Crack bis Ende der Röstung sind ca. 20% der Gesamtzeit. Das heisst, Du kannst mit einem Dreisatz ausrechnen, wie lange die Zeit nach First Crack idealerweise ist, wenn Du die Zeit von Befüllung bis First Crack kennst.

    Third Wave Röster, die die Acidity (Säure) mehr betonen wollen, gehen auch gerne auf 16-19%. Ich würde Dir auch empfehlen, wenn Du dieses Geschmackserlebnis suchst, mit 17-18% Entwicklungszeit zu arbeiten.

    Doch: Du wirst das nicht finden in einer Brasilianischer Bohne (resp. nicht in einer typischen Brasilianischen Bohne, natürlich gibt es da auch Unterschiede). Die typischen Brasilianischen Bohnen haben wenig Säure dafür einen eher nussigen und schoko-geschmack. Wenn Du hier auf Third Wave gehst, dann hast Du einfach nur einen Sauren Kaffee. Daher solltest Du solche Röstungen mit Kaffees machen, welche das auch mitbringen, sie sollten in der Höhe gewachsen sein (z.B. SHB). Ich empfehle Dir, z.B. Bohnen aus Kolumbien, Äthiopien oder Kenia. z.B. Äthiopien Yirgacheffe.

    LG Ingo

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  11. maxchen

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    Klasse und da hab ich ja weitere Anregungen zum finden der goldenen Röstung. Ich muß zugeben, daß ich mich bisher dem Thema und deren Beachtung Hochlandbohne oder Tiefland oder Länderspezifik verweigert habe. Werde dies mal einfließen lassen und hier meine Erfahrungen teilen. Danke nochmals
     
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  12. #892 Zufallszahl, 14.12.2017
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    @Ingo wie leitest du denn die ca.20% aus 20-25% ab?
    Scott Rao sagt in seinem Buch auch dass keine der besten Röstungen die ihm schmeckten unter 25% lagen soweit ich mich erinnere <- das ist aber sein persönlicher Geschmack.
    Generell wird hier im Forum eher <20% empfohlen, würde ich vom persönlichen Geschmack her auch zustimmen.
     
  13. amigo

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    Also 29 % Einbrand ??? Liegt da vielleicht ein Rechenfehler vor? Für mich ist der Einbrand der Gewichtsverlust im Verhältnis zum Einfüllgewicht :cool: (man mag mich korrigieren, wenn ich da falsch liege)

    Ich röste seit mittlerweile 3 1/2 Jahren, aber einen Einbrand von 20% hatte ich noch nie. Selbst dann nicht wenn ich mal aus Unachtsamkeit weit in den 2.C. hieneingeröstet habe.
     
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  14. #894 BadBoysCoffee, 18.12.2017
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    Hatte bei einem PNG sogar schon 21% - recht "kohliges" Geschmackserlebnis (in dem Fall von Kohle, nicht Kohl) inklusive.


    Ich spiele aber meist auch nicht groß mit den Temperaturen wie zB rkoeln es beschreibt.

    Außer beim Malabar heize ich immer 220g auf 235°C durch und dann vom 1st Crack aus [+ X,X Minuten] - mal kürzer mal länger, je nachdem wie mir die Bohne am Besten mundet.

    Den Yellow Bourbon von Fricke finde ich zB mit [+2,5 Min] nach dem 1st Crack am Besten, wobei +3 auch noch geht, 3,5 Minuten zu viel sind und +2 Minuten dann zu kurz waren (irgenwie flacher Geschmack).
     
  15. maxchen

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    BadBoysCoffee, da hätte ich ne kleene Frage. Nimmst Du nach dem First Crack die Temperatur etwas runter oder röstest Du weiter mit der Zieltemperatur? Und wie definierst Du "Zeitpunkt FIrst Crack" um dann 2-3 Minuten z.b. weiter zu rösten? Denn ich würde sagen, das die Cracks bei mir sich über mindestens 30 sec oder gar eine Minute hin ziehen. Ab wann zähle ich die 2-3 Minuten dazu? Denn ich hab höchstens 2 Minuten nach den ersten Cracks gewartet und ich würde mein Ergebnis als ebenfalls fad und geschmacksfrei bezeichnen.
    Und ich hab jetzt am letzten Freitag Bohne "Burundi Kavugagoma" genommen, Gerät leer vorgeheizt, dann für 4min bei 200° "Entwicklungszeit" gegeben und dann direkt auf 240° gestellt. Bei ca. 11:30 min kamen die ersten Cracks und ich senkte die Temp dann auf 225° und bei ca. 13:30 hab ich abgebrochen. Leider nicht bei Tageslicht und die Bohnen sind relativ hell geworden und der Geschmack ist einfach nichts da. Einbrand ist 14%, so niedrig hatte ich noch nie.
    Es wäre ja zumindest mal den Versuch wert, länger dann zu warten.
     
  16. #896 BadBoysCoffee, 18.12.2017
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    Ich notiere mir inzwischen 3 (!) Zeiten für den 1st Crack :confused:
    1.:Beginn
    2.: wann "kracht es richtig"
    3.: Wann ist ende
    Meine Zeiten [+X] messe ich immer ab 2., also dem Höhepunkt den Knackens. Das Knacken dauert bei mir aber ähnlich lange wie bei Dir.

    Ich heize auch nach dem 1st auf 235° durch.
    Klingt einfach, funktioniert aber (bei mir) gut. - Nach der Methode habe ich noch keine Charge verhauen.

    Habe mich inzwischen ca 1,5x durch den Thread hier gelesen und für mich die Essenz daraus gezogen, dass bei vielen Gene-Heimröstern und vielen Bohnen "Spielereien" *räusper* wie Temperaturabsenkungen nach dem 1st, doppelte Röstungen, Entwicklungszeit, etc. den Geschmack nicht maßgeblich zum positiven beeinflussen.
    PNG, Mexico, Brasilien waren damit überzeugend, mit afrikanischen Kaffees habe ich noch wenig Erfahrung.

    Eine Ausnahme bildet der Malabar.
     
  17. maxchen

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    Danke, ist ja auch meine 10 jährige Erfahrung mit dem IROAST2 so ungefähr, das ich simpel und stur immer alles gleich geröstet habe und immer ein trinkbares Ergebnis erzielte. Nur meine Streuung zwischen mittel und gut War zu groß. Ich würde schon gerne jetzt mit dem Gene mehr gute Röstungen erzielen wollen. Bis jetzt waren aber alle Versuche eher schlecht bis geht gerade so.
    Werde bestimmt morgen mal Es versuchen. Dann mal länger warten. ..
     
  18. #898 Ingo - The Roast Rebels, 19.12.2017
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    Wichtig ist, dass Du für Dich immer den gleichen Punkt nimmst, an dem Du den First Crack bestimmst. Da sich die ganze Diskussion um Roast Development Time meistens auf die Empfehlungen von Scott Rao stützt, würde ich auch den gleichen Punkt empfehlen - das ist dann, wenn der Crack regelmässig wird, also nicht die ersten paar vereinzelten Knisterer.

    Wenn Du also beispielsweise wie in Deiner Röstung die ersten Cracks bei 11:30 hattest dann wäre vermutlich der Punkt an dem die Bohnen regelmässig knistern 12:00. Das heisst, bei 13:30 hattest Du eine RDT% von 11%. Falls Du Dich also an die Empfehlung von 20% oder mehr hältst, dann hättest Du mindestens bis 15:00 geröstet.

    Lass Dich nicht davon abschrecken, wenn es noch nicht geklappt hat. Der Gene ist ein super Röster und Du wirst richtig gute Röstungen schaffen, wenn Du dran bleibst.

    LG
    Ingo
     
  19. maxchen

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    Ingo und BadBoy, Danke fürs mut machen:)
    nun, ich habe gestern geröstet und heute verkostet, winzig besser aber nicht mein Ziel/Erwartung
    hab wieder Burundi Kavugagoma unter selbigen Bedingungen geröstet, geändert hab ich die Zieltemp, von 240° auf 236°. Laut Docklands soll "City(medium)" geröstet werden und laut Tabelle von Docklands wäre "medium"=240° und "city"=250°. Was bedeutet dann die Angabe "city(medium)"? :(
    Nun mit dem Ergebnis, winzig später aber deutlich weniger Cracks waren zu vernehmen. Auch würde ich kein Unterschied zwischen mehreren oder wenigeren Cracks benennen können. Sprich es zog sich la la über 40 sec hin. Dann hab ich diesmal die Zieltemp bei 236° gehalten. Die Startzeit für die RTD nahm ich als 11:30 +ca.20%, so beendete ich bei 14 min.
    Die "Lehre" sollte für mich sein, zumindest wieder die Temperatur zu erhöhen und/oder an der Stopzeit variieren.
    Desweitern frage ich mich, meine Bohnen sind zwar größer als roh, aber "früher" mit dem IRoast2 sollten sie größer gewesen sein. Und früher war nahezu an allen Bohnen das Häutchen ab, jetzt ist ca. an 1/3 oder gar mehr es noch dran, mmh? nicht in crack gekommen?
    Ich hab auch noch nie nach der Röstung sowas wie Kaffeegeruch vernommen, also wo man sich sagt aaaahhh!
    Ich hab einen Schlauch für die Abluft, wäre es ne tolle Idee die Abluft zu "erschnüffeln" und bei Kaffeegeruch die Röstung sozusagen abzubrechen?
     
  20. maxchen

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    ha!!!!, Ingo, natürlich laß ich mich nicht entmutigen, "wir" schaffen das gemeinsam ;)
     
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Wie röstet ihr denn so mit dem Gene?

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