Wie viele Tage kann das Wasser im Dualboiler (Dampfkessel) bleiben?

Diskutiere Wie viele Tage kann das Wasser im Dualboiler (Dampfkessel) bleiben? im Espresso- und Kaffeemaschinen Forum im Bereich Maschinen und Technik; Würde das Wasser prinzipiell immer in regelmäßigen Abständen (z.b. 1x pro Woche) komplett auslassen. Z.B. jeden Sonntag nach dem Ausschalten der...

  1. max099

    max099 Mitglied

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    Würde das Wasser prinzipiell immer in regelmäßigen Abständen (z.b. 1x pro Woche) komplett auslassen. Z.B. jeden Sonntag nach dem Ausschalten der Maschine den Dampfkessel leeren. Früher habe ich das nicht gemacht und das Wasser hat nach einiger Zeit einen deutlichen Metallgeschmack bekommen. Das merkt man besonders, wenn man das heisse Wasser für einen Americano oder evtl. Tee verwendet.
    Seit ich regelmäßig auslasse ist das kein Thema mehr.
     
  2. jabu

    jabu Mitglied

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    Und das bei reiner Zweigruppigen... [emoji15]
     
  3. #23 gunnar0815, 27.11.2016
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    Hat sich bei deinem Kupferkessel eine Kalkschutzschicht angelegt solltest du nichts mehr metallisches mehr schmecken.
    Hier in Dortmund dauert das so ca 1/2 Jahr.

    Gunnar
     
  4. max099

    max099 Mitglied

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    Ja, der Kalk hilft in diesem Fall sicherlich. Habe meine R58 aber nur mit entkalktem Wasser betrieben und da war der Geschmack immer da...
     
  5. #25 gunnar0815, 27.11.2016
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    Das ist dann kontraproduktiv.

    Gunnar
     
  6. #26 KeinGewerbe, 21.01.2021
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    Dieser Thread ist schon sehr alt, aber es passt einfach gut zu dem, was ich heute erlebt habe und ich wollte das gerne loswerden;)
    Ich habe ja meine geliebte Dampfmaschine. Ein ausgedienter Dampfkessel aus einer alten 2 gruppigen Wega Maschine. Im Prinzip sind alle Zu- und Abläufe mit Blindstopfen versehen (abgesehen von Überdruckventil, Anti-Vakuum-Ventil und natürlich der Dampflanze). Der (Kupfer) Kessel ist also gut abgedichtet. Ich nutze die Dampfmaschine nur für Dampf, ich beziehe kein Teewasser o.ä. damit! Trotzdem hatte ich immer ein ungutes Gefühl, das Wasser da länger als 2 Tage drinnen stehen zu lassen. Das Ablassen und Neubefüllen ist aber schon eher aufwändig...
    Dass das Ganze bei reinem Dampfbezug aus hygienischer / mikrobieller Sicht wohl doch eher unbedenklich ist, erscheint mir logisch. Nun habe ich es einmal gewagt, seit dem 1.1(2021;)) das Wasser nicht mehr zu wechseln! Mir ist soweit nichts negatives aufgefallen. Zwischendurch hatte ich immer mal Dampf in einer leeren Milchkanne kondensieren lassen und am Kondensat geschnuppert. Auch hier konnte ich nichts negatives feststellen. Jetzt aber endlich zu heute:
    Ich wollte nun doch mal das Wasser wechseln und habe es ablaufen lassen. Es sah klar aus, wie am ersten Tag. Dann habe ich etwas „Mittelstrahl“ :D in einem Glas aufgefangen. Dann habe ich dran gerochen. Und dann... nach längerem Zögern und einem mulmigen Bauchgefühl :confused: einfach mal probiert. Ich habe es zwar nicht heruntergeschluckt (der Kopf...), aber ich konnte beim besten Willen keinen geschmacklichen Unterschied zu unserem frischen Leitungswasser feststellen. Und ich teste gerne mal verschiedene Flaschenwasser, Wasserfilter, thirdwavewater-Mischungen gegeneinander und behaupte schon, da einen relativ feinen Gaumen zu haben.
    Was nehme ich für die Praxis mit? Das Wasser in meiner Strietman werde ich weiterhin täglich wechseln! Es ist so einfach und ich liebe sie dafür! Aber ab sofort werde ich es gelassener sehen, wenn das Wasser mal länger als 2 Tage in der Dampfmaschine steht.
     
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  7. #27 gunnar0815, 22.01.2021
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    Wenn die Maschine noch neu ist und keine "Kalkschutzschicht" hat kann das Wasser nach Metall schmecken.
    Gibt es eine Kalkachicht sollte man nichts mehr schmecken können .
    Weswegen ich auch nur entkalken würde wenn es absolut nötig ist.
    In Dortmund dauert so ein Kalkschicht gut 1/2 Jahr bis man nichts mehr schmeckt vom Metall im HX. Dampfkessel denke ähnlich.
     
  8. #28 Cappu_Tom, 22.01.2021
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    Tut es (bei mir) leider schon, auch nach Jahren - wie auch immer die chemischen Hintergründe da sind (Laie), ich verlasse mich da auf mein Geschmacksempfinden.
    Meine Abhilfe, da ich kaum Heisswasser beziehe: Täglich einmal eine Tasse beziehen, entweder zum Tassenwärmen oder Wegschütten - das ergibt genügend 'Grundumsatz'.
    Im übrigen, wie oben schon beschrieben:
    Regelmäßige 'Wasserverkostungen' aus beiden Boilern sind immer sinnvoll und helfen, allfällige Schwachstellen aufzudecken.
     
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  9. #29 nnamretsuM, 22.01.2021
    Zuletzt bearbeitet: 22.01.2021
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    Selbstverständlich sammeln sich im Kessel auch andere Überbleibsel aus dem Wasser an (Mikroorganismen...), je nach Zeitpunkt, Menge, und anschließendem Temperaturverlauf kann sich selbstverständlich auch eine entsprechende Hausgemeinschaft vorübergehend im Kessel bilden. Ansonsten gibt es in den Zuleitungen auch Stellen, die dauerhaft ideale Temperatur bieten.

    Eine geschmackliche Beeinträchtigung ist m.M.n. möglich und selbsterklärend, allerdings nicht zwangsläufig. Gesundheitlich bedenklich wären dann m.E.n. (nach zweifachem Erhitzen, man denke bspw. auch an Sporenbildner...) nur noch hitzestabile Toxine.
    Seltene Untersuchungen, wem was belastbares vorliegt bitte her damit (!), ergaben i.d.R. jedoch keine extrem gefährlichen Kulturbestandteile - auch an den belasteten Stellen wie Tankstutzen - ein Ausschluss ist das jedoch natürlich keinesfalls.

    Man benötigt - hust, kaum trau es zu schreiben - natürlich auch geschmackliche oder olfaktorische Wahrnehmungsmöglichkeiten, um Veränderungen am Kesselwasser wahrzunehmen. Wie beim Espresso, was dem einen schmeckt, rührt der andere nicht an ;-)

    @Melitta
    Einwände? Deine geschätzte Meinung fände ich hier sehr wertvoll!
     
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  10. #30 Karl Raab, 22.01.2021
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    ...sind dann allerdings ziemlich tote Mikroorganismen bei 125 Grad....So ein Dampfboiler stellt de facto einen Autoklaven dar mit dem auch wunderbar sterilisieren könnte. Wenn man den Dampfboiler nur für den Dampf benutzt würde ich mir da überhaupt keine Gedanken machen. Zum Heißwasserbezug ist eh ein normaler Wasserkocher viel besser geeignet und das Wasser schmeckt dann auch besser....
     
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  11. #31 groovingandi, 22.01.2021
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    Zumal man mit jedem Wasserwechsel auch frischen Kalk in die Maschine bringt, das will man ja eher vermeiden.
     
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  12. #32 nnamretsuM, 22.01.2021
    Zuletzt bearbeitet: 22.01.2021
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    Es geht auch um den Geschmack. Wie sagte einst einer meiner Profs: „...meine Herren, auch sterilisiert, bleibt Sch...e - na, wer weiß es?“


    Man verdünnt auch. Außerdem kommt das nun wirklich auf die Zusammensetzung des zugeführten Wassers an.
     
  13. #33 KeinGewerbe, 22.01.2021
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    Ich möchte noch etwas nachsteuern, um zu vermeiden, dass ich mich durch meinen Beitrag in ein falsches Licht rücke... Ich bin nämlich schon sehr auf Hygiene und sauberes Arbeiten bedacht.
    Für mich ist die Reihenfolge für „guten“ Kaffee:

    1. Sauberes Arbeiten
    (Als Grundvoraussetzung in allen Schritten von der Pflanze bis zur Tasse!)
    2. Wasser
    3. Rohkaffee
    4. Röstung
    5. Korrektes Brühen
    6. Maschinenpark

    Natürlich kann man diese Reihenfolge immer kippen, wenn man extreme anschaut. Wenn die Maschine z.B. kaputt ist, ist auch Essig mit gutem Kaffee.

    Vielleicht muss ich hier auch noch etwas relativieren. 100%ig auf den Geschmack konnte ich mich gar nicht konzentrieren, weil der „Ekel“ einfach zu groß war. Ich habe aber mein normales, frisches Leitungswasser wiedererkannt!
    Ich möchte niemandem absprechen, dass er bei seinem Wasser und seinem Kesser einen deutlichen Unterschied schmeckt!
     
  14. #34 Gandalph, 22.01.2021
    Zuletzt bearbeitet: 22.01.2021
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    Was heißt hier normal und frisch, und Ekel?
    - das Wasser ist schon Millionen von Jahren alt, und womöglich schon einmal neben halb verbrannten Leichen im Ganges gewesen :) Dann hat es sich evtl. wie bei uns, irgendwann einmal in der zweiten Grundwasserschicht über Jahrtausende zur Ruhe gelegt, bevor runter gebohrt wurde, und es aus seiner Versenkung, zwar nicht befreit, aber hervorgeholt wurde. Um es über Aufbereitungs u. Filteranlagen, weiter über ewig lange Rohrsysteme, endlich einmal bis zu mir ins Haus zu fördern. Hier bei mir muss es erst einmal durch ein Kupferleitungssytem, bis es nun frisch aus dem Hahn kommt - wobei frisch nur aktuell entnommen bedeutet .... - und wenn man Glück hat, war`s früher nur im Brahmaputra :)

    lg ...
     
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  15. #35 KeinGewerbe, 22.01.2021
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    Fehler, wird später korrigiert ;)
     
  16. #36 nnamretsuM, 22.01.2021
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    Ich vermute mal, dass frisch gleichbedeutend sein soll mit „soeben der Heiminstallation entnommen“.


    Aber in dem Punkt, dass man die mikrobiologischen Zustände in Teilen einer Espressomaschine nicht in den kompletten heimischen Leitungen haben möchte, sind wir uns einig? Oder nutzt Du die Silikonschläuche Deiner Pumpe spätabends auch für den Sundowner? :p
     
  17. Sekem

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    Also es gibt ja Mineralwasserfirmen, die damit werben, was ihr Wasser seit der Eiszeit unberührt in der Erde lagert. Da ist es genauso dunkel wie im Kessel.
     
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  18. cbr-ps

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    Das ist denke ich unstrittig und @Gandalph wollte zeigen, wie irrig die Annahme der Frische dort ist

    Du wirfst Dinge sinnfrei durcheinander. Es ging hier ausschliesslich um den Inhalt des Dampfkessels, der regelmässig auf über 120° C erhitzt wird. Welche mikrobiologischen Kulturen erwartest Du da?
     
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  19. #39 nnamretsuM, 22.01.2021
    nnamretsuM

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    Du erwartest dort nichts? Ich schrieb nicht von dortigen dauerhaft lebenden Kulturen...

    Ferner werfe ich nichts durcheinander, sondern erlaube mir einen Denkanstoß gleicher Güte.
     
  20. Sekem

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    Mikrobiologie braucht immer auch irgendwas zum fressen, die meisten brauchen auch Licht. Beides gibt es im Kessel nicht. Kupfer ist auch eher ein Gift. Kunststoffschläuche wären dagegen schon eher lecker.
     
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