Wie viele Tage kann das Wasser im Dualboiler (Dampfkessel) bleiben?

Diskutiere Wie viele Tage kann das Wasser im Dualboiler (Dampfkessel) bleiben? im Espresso- und Kaffeemaschinen Forum im Bereich Maschinen und Technik; Du erwartest dort nichts? Nö, nichts von Belang sondern erlaube mir einen Denkanstoß gleicher Güte. ok, das habe ich dann wohl nicht verstanden...

  1. cbr-ps

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    Nö, nichts von Belang

    ok, das habe ich dann wohl nicht verstanden...
     
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  2. #42 Karl Raab, 22.01.2021
    Karl Raab

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    Das ist übrigens eine spannende Frage die manche genau anders sehen. Ich neige z.Z. auch dazu anzunehmen das jeder Wassertausch auch Kalk in den Boiler bringt und diese "Aufkonzentrations-Theorie" nicht relevant ist. Zumindest bei Nachmessen nach ein paar Wochen hat sich kein erhöhter DH Wert gezeigt...
     
  3. #43 groovingandi, 22.01.2021
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    Welche Aufkonzentrations-Theorie?

    Meinst Du mit DH-Wert die Härte des Wassers, der aus dem Kessel kommt? Da würde ich auch keine Erhöhung erwarten, der Kalk bleibt ja im Kessel.
     
  4. #44 The Rolling Stone, 22.01.2021
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    Da frag ich mich auch immer, wieso die Werbung damit machen dass Sie alte abgestandene Brühe verarbeiten^^ Frisches Quellwasser ist etwas anderes.

    Gegenüber meinem Beitrag von 2016 weiter vorne im Fred sehe ich es heute übrigens auch gelassener. Ganz entleeren kann ich bei der kleinen Pratika den Kessel indem ich bei geöffnetem Heißwasserventil in die Dampflanze blase - braucht ein bißchen Puste, aber geht. Mach ich aber nicht regelmäßig, ab und an ein Tässchen Heißwasser zum Tassenwärmen oder für nen Americano reicht völlig.
     
  5. #45 Karl Raab, 22.01.2021
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    Es gibt halt Leute die behaupten das durch die Dampfentnahme, der ja kein Kalk enthält, der Kalk im Wasser aufkonzentriert wird und dadurch den Boiler schneller verkalkt. Die Idee ist nicht ganz von der Hand zu weisen, hab das aber bisher noch nicht praktisch festgestellt...Als Gegenmaßnahme wird dann eben das Spülen des Boiler empfohlen...
     
  6. #46 nnamretsuM, 22.01.2021
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    Du musst in Deine Überlegungen die nur relativ geringe Menge Wasser mit einbeziehen denke ich, die nötig ist, um den Dampf bereit zu stellen. Ich habe es nicht parat, aber meine mich an Faktor 1,5k oder 1,6k bei Normbed. zu erinnern. Also müsste doch - wieder je nach Wasserzusammensetzung - eine vergleichsweise geringe Spülmenge (je nach Löslichkeitssituation) ausreichen.

    Ach egal, wer nicht tot umfällt, wenn er an der Kesselplörre schnuppert, der soll es halt genießen. Aber wenn man es schon theoretisiert haben will, dann doch bitte komplett.

    Ich bin ja bekanntlich Vertreter der „einfach ordentlich Durchsatz machen-Fraktion“. Bei mir ist bei einigen Maschinen der Vergangenheit jedoch nach ein paar Tagen der Nichtnutzung immer, schon rein olfaktorisch, eine Veränderung am Kesselwasser wahrzunehmen gewesen.

    Aber: Diese Veränderung hat keineswegs jeder wahrgenommen. Ich konnte allerdings sogar eindeutig schmecken, wenn testweise mal mit der Suppe aufgeschäumt wurde.

    Irgendwas tut sich da. Mag natürlich auch mit den hiesigen, geringen Wasserwerten zusammenhängen, die leider die Kalkschichtbildung unnötig lange hinauszögern...
     
  7. #47 Espressojung, 22.01.2021
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    Wie lange gibt es schon Wasser auf der Erde?
    Ich glaube zwischen 5 und 10 Milliarden Jahre, (und es ist immer noch das selbe Wasser)
    da kommt es auf ein paar Tage mehr oder weniger nicht an.
     
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  8. NiTo

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    Ich erwarte da mikrobiologische Stoffwechselprodukte. Also sterilisierte Scheiße.
     
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  9. Sekem

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    Was wollen die denn aus H2O verstoffwechseln?

    Der schlechte Geschmack dürfte da bei niedrigen DH Werten eher von aufgelöstem Kupfer stammen.
     
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  10. #50 Gandalph, 22.01.2021
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    Ich muss erwähnen, ich bin da bei Kupferkessel nicht so empfindlich, und hau mir das Zeug daraus auch literweise rein :p:D
    - habe aber auch schon einmal schlechten Geschmack festgestellt :rolleyes::p

    [​IMG]
     
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  11. NiTo

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    Dein Ansatz ist falsch. Denn es wird ja üblicherweise kein destilliertes Wasser (H2O) in den Kessel gefüllt, sondern mineralhaltiges Wasser. Und das auch keineswegs unter Laborbedingungen, sondern mit mannigfaltigen Kontaminierungen.
     
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  12. #52 Gandalph, 22.01.2021
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    Erst einmal muss ein Verstoffwechsler da sein, bevor er zur Mahlzeit überschreiten kann. Das bei/nach Betrieb sterile Wasser muss also erst einmal kontaminiert werden - und das in Kupferleitungen und Kupferkessel, die alleine wegen des Materials schon keimabtötend sind.

    Was also soll da passieren, wenn man nach längerem Urlaub/Stillstand ( mehrere Wochen ) die Maschine hochfährt, den Tank reinigt, die Kreise entleert und spült, , und man normal wieder damit fort fährt?

    interessant auch diese kurzen Artikel zu Kupfer - klick! , klick!

    lg ...
     
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  13. Pflunz

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    Ich glaube es geht dabei meist nicht (nur) um Kalk, sondern sämtliche Minerale die bei der Destillation zurück bleiben.
     
  14. #54 Karl Raab, 22.01.2021
    Karl Raab

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    Das würde dann zumindest nicht den Boiler und die Heizung verkalken und damit langfristig die Maschine zerstören. Wenn man das Wasser nicht trinkt und nur den Dampf nutzt sehe ich darin klein Problem....
     
  15. #55 KeinGewerbe, 22.01.2021
    KeinGewerbe

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    Wenn man gerade keine Zeit hat, sollte man es lieber lassen;). Hier dann mein Beitrag, den ich eigentlich schon an Stelle #35 schreiben wollte.
    Mir ist der Hintergrund deiner Frage genauso klar, wie dir vermutlich die Intention meiner Aussage, aber trotzdem:
    @nnamretsuM hat es treffend beschrieben:
    Und mit "Ekel" wollte ich mein ungutes Gefühl umschreiben, das ich beim Probieren des 3 Wochen alten Kesselwassers hatte. Da trifft es das Zitat von @nnamretsuM s Prof sehr gut:
    Ob das ungute Gefühl nun berechtigt war, oder nicht, kann ich mit meinem Wissen über Wasser nicht sicher abschließend entscheiden.
    Alles Quellwasser ist schon Millionen von Jahre alt, das kann ich nachvollziehen.
    Ein abgeschlossener Dampfboiler ist ein hervorragender Sterilisator, das macht für mich Sinn.
    Das Mikroorganismen entstehen, deren Stoffwechselendprodukte auch nach dem Erhitzen noch Stoffwechselendprodukte sind, klingt für mich plausibel.
    Im Zweifel bleibe ich daher bei meiner oben beschriebenen Praxis und sorge zumindest wieder für ein gutes Gefühl.

    Gibt es denn jemanden, der meint, dass man das Wasser bedenkenlos über "Millionen von Jahre" (oder sagen wir mal lieber, mehrere Monate) in meiner Dampfmaschine lassen könnte und dass das überhaupt keinen Unterschied zu "frischem" Leitungswasser macht? Und mindestens genauso spannend: Traut sich derjenige / diejenige das hier zu äußern?
     
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  16. #56 Cappu_Tom, 22.01.2021
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    Hut ab ! Aber gut, bin vielleicht gerade humorbefreit :oops:

    Mit unserem Leitungswasser kann ich leben,da gibt es Prüfwerte und der Rest ist Vertrauen.
    Wenn das Boilerwasser sich für mich geschmacklich kaum/nicht vom Leitungswasser unterscheidet, ist es für mich ok.
    Wenn es 'metallisch/sauer' schmeckt und dabei mein einfaches Leitwert/TDS Schätzeisen exorbitant erhöhte Werte zeigt, dann nicht.
    Wenn sich das dann bei einem gewissen Grundumsatz geschmacklich und und vom Leitwert her wieder einpendelt, dann ist es ok.
    Für die biologische Seite pflege ich sorgfältig Tank und Schläuche inkl. laufendem Tankwasserwechsel.

    Das tuts für mich, es schmeckt und der Aufwand ist überschaubar. Für weitere Pseudowissenschaft sehe ich da für mich keinen Bedarf.
    Wer es bisher geschafft hat mit frischen Zutaten zu kochen sowie seine Koch- und Essutensilien appetitlich zu halten, der wird das auch beim Kaffee schaffen. ;)
     
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  17. NiTo

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    Das aus der Leitung / dem Tank kommende Wasser ist bereits kontaminiert, wenn auch geringfügig; insofern ist die Verstoffwechslung bereits vor jeglicher Erhitzung voll zugange. Im Tank natürlich deutlich stärker als in der Hauswasserleitung. Es gibt also bei/nach Betrieb kein steriles Wasser (Erhitzen allein erzeugt kein destilliertes Wasser), sondern nur mehr oder weniger (nämlich mit Kacke ;)) kontaminiertes Wasser im Boiler.
     
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  18. cbr-ps

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    Das stimmt sicher, nach Erhitzen sollte damit aber Schluß sein.
     
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  19. #59 nnamretsuM, 23.01.2021
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    Es behauptet niemand was anderes, oder?
    (Es bedarf übrigens i.d.R. zweimaligem Erhitzen m.W.n. für den „Schluss“ - wie bei Langzeitkonserven)...
     
  20. cbr-ps

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    Das ist natürlich das Killerargument, sowas kommt beim Dampfkessel ja so gut wie nie vor:eek:
     
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