Wurm (Kalk?) drin .. jetzt Manometer defekt? Rocket cellini evo V2

Diskutiere Wurm (Kalk?) drin .. jetzt Manometer defekt? Rocket cellini evo V2 im Reparatur und Wartung Forum im Bereich Fragen und Tipps; Hallo, nachdem ich vor 2 Wochen das Problem mit dem zu langsam steigendem Brühdruck hatte (2‘was sich jetzt tatsächlich nach mehrfachem Drehen...

  1. Tine

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    Hallo,

    nachdem ich vor 2 Wochen das Problem mit dem zu langsam steigendem Brühdruck hatte (2‘was sich jetzt tatsächlich nach mehrfachem Drehen der Einstellschraube gebessert hat) merke ich seit 3 Tagen dass das Manometer des Kesseldrucks teils auf 0,5 bar feststeht. Vom Gefühl her ist der Kesseldruck aber normal, Espresso schmeckt weitestgehend und der Dampfdruck ebenfalls normal. Teilweise ist nach längerem Laufen der Maschine dann auch wieder der korrekte Druck zu sehen.

    Spricht das für ein defektes Manometer? Oder doch Kalkerscheinungen (Maschine seit 6 Jahren in Benutzung mit 2-4 Bezügen pro Tag am Kalkfilter mit eingestelltem Härtegrad auf 6-7). Würdet ihr die Maschine jetzt mal auseinander nehmen oder abwarten?

    Danke,
    Grüße und schönen Sonnensonntag,
    Christine
     
  2. #2 Espressojung, 08.03.2020
    Espressojung

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    Vermutlich ist die Kapillarleitung im Bereich der Kesselverschraubung verkalkt.
     
  3. #3 benötigt, 08.03.2020
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    Entkalkt worden ist aber noch nie?
    Welche sonstigen Wartungsarbeiten gab es sonst?

    Vor dem Auseinanderschrauben sollten erstmal alle anderen bedacht sein. Und für das Zerlegen und Zusammenbauen musst Du auch alle Teile haben.
     
  4. Tine

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    Hallo,
    entkalkt worden ist die Maschine noch nie, besondere Wartung gab es ebenfalls nicht (an was denkst du da?). Ich spüle regelmäßig mit Kaffeefettlöser rück, ansonsten habe ich vor 2 Wochen (allerdings erfolglos), dass Überdruckventil des Kessels entkalkt (pfeift trotzdem meistens dauerhaft).
    Auseinander nehmen würde ich natürlich erst dann dann, wenn ich alles zur Grundsanierung da habe.
    Christine
     
  5. #5 benötigt, 08.03.2020
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    Mhm... "entkaltes Wasser" bedeutet nicht "komplett kalkfrei". Da wäre also vielleicht schon früher mal eine ganz normale Runde Entkalkung günsitg gewesen.
    Nun würde ich das auf alle Fälle machen mit einem hochwirksamen Mittel auf Amidosulfinsäurebasis. Ob sich allerdings dann die allerkleinsten Rückstände, die nun scheinbar in Manometer und Ventil sitzen, auflösen lassen, weiss ich nicht. Als erster Schritt auf alle Fälle sinnvoll. Das Nächste wäre dann Ausbau und direkter Reinigungsversuch von den Teilen. Ansosnten dann Austauch.

    Vielleicht haben andere noch bessere Ideen.
     
  6. Tine

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    Ja klar, Wasser ist nicht kalkfrei. Ich hatte mich aber nach lesen hier im Forum dazu entschieden eher nicht ständig durchlaufzu entkalken. Und auch jetzt habe ich es immer so verstanden, dass ich damit eher kleine Partikel überall verteile. Hätte aber Amidosulfonsäuremittel da..
     
  7. #7 benötigt, 08.03.2020
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    Ist immer eine Sache des korrekten Mittels... Viele Entkalker lösen Kalk nur an oder von Oberflächen ab (z.B. Zitronensäure). Dann haste die berühmten Bröckchen. Amidosulfonsäure löst hingegen Kalk bis zur Sättigungsgrenze auf, welcher dann in der Flüssigkeit ausgespült wird. Ggf. muss man halt mehrere Durchgänge fahren, bis alles weg ist.
    Sechs Jahre gar nichts zu tun, ist jedenfalls arg lang. Und die Bröckchen kommen dann von alleine.
     
  8. Tine

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    Also ich habe jetzt nochmal hier gestöbert, und die Zweikreiser Problematik mit möglichen Entkalkerresten im Kessel spricht für mich gegen eine normale Entkalkung. Nach jetzt 6 Jahren ist es dann vermutlich Zeit mal alles auseinander zu nehmen und einzeln zu entkalken, oder sieht das jemand anders und meint ich kann noch warten? Manometer tut gerade wieder.
    Grüße,
    Christine
     
  9. #9 benötigt, 09.03.2020
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    Eine Generalüberholung ist schon etwas, das man machen kann... vermutlich aber noch nicht muss.

    Wenn Du alles demontierst, entkalkst, Dichtungen erneuerst, etc. hast Du eine gewisse Sicherheit, dass die Maschine anschließend wieder für eine längere Zeit anstandslos funktioniert. Ist aber aufwändig, erfordert das richtige Werkzeug und Ersatzteile, kostet Zeit, Geld...

    Macht es vom Vorgehen her nicht mehr Sinn, noch mal richtig zu Entkalken und mit den aufwändigeren Arbeiten zu warten, bis mal eine tatsächliche Fehlfunktion vorliegt?
    Ist Deine persönliche Entscheidung...
     
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