Xenia Owners Community - XOC

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  1. #1441 unclewoo, 15.09.2019
    Zuletzt bearbeitet: 15.09.2019
    unclewoo

    unclewoo Mitglied

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    Hallo,

    ich habe letzte Woche bei meiner Xenia die Blenden von Edelstahl spiegelnd (Chrom-Optik) auf Anthrazit und auf Tankeinschub umgebaut. Ich habe dabei – wie es ja vielen hier ergangen ist – tolle Unterstützung vom Xenia-Team, besonders Holger, bekommen. Danke nochmal dafür! Außerdem habe ich Dampf- und Heißwasserventil getauscht, wofür es ja auf der Xenia-Seite eine Anleitung gibt.

    Da die farbliche Konfigurierbarkeit ein tolles Feature der Xenia ist und da es ja durchaus sein kann, dass der ein oder andere der Maschine irgendwann mal gern ein neues Kleid verpassen möchte, habe ich den Umbau mal dokumentiert und stelle es hier ein.
    Streckenweise habe ich leider wenig Fotos gemacht, da ich dann mitten im Schrauben war.
    Randnotiz für aufmerksame Bildbetrachter: Ich habe den Umbau gemacht, während ich eine Woche allein mit unserem kleinen Kind zu Hause war. Ich musste also im Arbeitszimmer neben dem Schlafzimmer werkeln…

    Wer die Blenden wechseln möchte, muss leider fast das gesamte Innenleben der Xenia ausbauen. Vernünftiges Werkzeug, Geduld und etwas Fingerspitzengefühl vorausgesetzt, ist der Umbau nicht kompliziert. Natürlich ohne Gewähr. Aber wenn man in der richtigen Reihenfolge bleibt, gibt es wenig schwer zugängliche Stellen.

    Falls es jemand auch mal machen möchte, so bin ich vorgegangen:

    Wie immer gilt natürlich: Stecker raus, bevor der Schraubenzieher angesetzt wird!
    Und am besten jeden Schritt mit Foto dokumentieren, damit man es hinterher schnell nachvollziehen kann, wie es vorher aussah.

    Was braucht man?
    • Gabelschlüssel in 10, 12, 13, 14, 17. Am besten jeweils doppelt und eins davon in relativ flacher Ausführung.
    • Sechskantschlüssel M4.
    • Kreuzschraubenzieher PH1 (für den Tanksensor)
    (Ich hoffe, ich habe alles notiert. Meine Xenia ist Bj. 2017, ggf. wird für spätere Versionen weiteres/anderes Werkzeug benötigt, wenn sich Schraubengrößen geändert haben)

    Und für den Zusammenbau:
    • Neue Blenden in Wunschfarbe
    • Dichtung zwischen Brühgruppe und Gehäuse
    • Wer auch die Symbolfarben wechseln möchte, sollte sich rechtzeitig vorher die Folie in der passenden Farbe bestellen. 10x20cm müssten reichen, meine ich.
    • Etwas Schraubensicherung
    • Ggf. etwas Teflonband zum Abdichten
    • Ggf. neue Dichtungen für Diffusor und Brühkopf
    Idealerweise schaut man sich vorab das folgende Video an, in dem der Zusammenbau einer Xenia Schritt für Schritt dargestellt wird.


    Beim Zusammenbau kann man hier wirklich Schritt für Schritt nach Video vorgehen. Es ist hilfreich, das Video aber auch schon vor dem Auseinanderbauen einmal zu sehen, damit man weiß, worauf man sich einlässt. Im Grunde einfach Video rückwärts :) Manches, wie beispielsweise der Pressostat, muss nicht abgebaut werden. Auch die Kabel habe ich zum größten Teil dran gelassen.

    Die neuen Blenden, Tankeinschub und Dichtungssatz:
    [​IMG]

    Los geht’s.

    Xenia einschalten und aufheizen lassen. Schläuche aus dem Tank nehmen. Bezug starten, bis die Pumpe Luft saugt. Warten, bis der volle Kesseldruck erreicht ist, dann Maschine ausschalten, Gefäß unter Heißwasserhahn stellen und unmittelbar danach den Heißwasserbezug öffnen. So wird der Kessel geleert. Stromkabel lösen. Tank, Abtropfgitter und –schale ausbauen.

    Tassenablage abbauen. Dann sieht es so aus:
    [​IMG]

    Rückblende abbauen, dazu 2 Schrauben oben und zwei am Boden, s. Bild, lösen. Ebenso die Befestigung der Gehäuseblende hinten lösen.
    [​IMG]

    Blenden auseinanderziehen, Rückwand abschrauben (vier Schrauben oben, acht Schrauben unten).
    [​IMG] [​IMG]

    Tanksensor abbauen, dazu die zwei Kreuzschrauben lösen. Achtung: Am besten von innen eine Hand vor den Tanksensor legen, um die sehr kleinen Muttern aufzufangen, die im Tanksensor eingelegt sind. Schrauben und Muttern wieder zusammenschrauben und gemeinsam weglegen.
    [​IMG]

    Blenden auseinanderdrücken, Rückwand abnehmen.
    [​IMG]

    Tankhalterung nach hinten rausziehen. Jetzt schaut man von hinten auf den Kessel und das Innenleben.
    [​IMG]

    Schlauchverbindung Pumpe zur Ventileinheit (der in Schlaufe gelegte Schlauch) pumpenseitig lösen.

    Verbindung Ventileinheit zum Kessel oben am Kessel lösen.

    Xenia vorsichtig auf die Seite der Steuereinheit legen.

    Brühdruckmanometer abschrauben – Vorsicht, hier steht vermutlich noch Wasser im Rohr, mit Tuch o.ä. auffangen.

    Rohrverbindung Wärmetauscher zur Ventileinheit lösen (kontern, damit sich in der Ventileinheit nichts verzieht)

    Heizungskabel abziehen

    Schraube am Kessel, an der das untere Kabel der Wasserstandssonde befestigt ist, lösen, um die abzubauen
    Ablaufschlauch von Ablauf lösen
    [​IMG]

    Maschine wieder aufstellen.

    Schlauch zum Ablauf vom Sicherheitsventil ventilseitig lösen
    [​IMG]

    Kabel vom Pressostaten und vom Thermostat auf dem Kesseldeckel abziehen

    Kippschalter abbauen. Ich habe die Mutter außen am Gehäuse gelöst – Vorsicht vor Kratzern! Holger gab mir nachträglich den Tipp, die Mutter innen leicht zu lösen, so bekommt der Schalter leicht Spiel. Dann den Schalter nach außen drücken, so dass die äußere Mutter keinen Kontakt hat und dann kann man sie mit der Hand lösen und den Schalter nach innen abziehen). Dann kann man die Kippschalter nach innen herausziehen, verkabelt lassen und zur Seite hängen. Muttern wieder aufsetzen, damit sie nicht verloren gehen.
    [​IMG]

    Schlauchverbindung zu dem Ventil, das nicht auf der Seite der LEDs ist, lösen. Wenn der Schlauch ventilseitig gelöst wird, darauf achten, dass die eingelegten Kupferdichtungen nicht verloren gehen.
    [​IMG]

    Schlauchverbindung Wärmetauscher zur Brühgruppe lösen.
    [​IMG]

    Kabelbinder der Kabel zu den Heizpatronen (sofern verbaut) öffnen – Achtung, hier sehr vorsichtig arbeiten, um die Isolierung der Kabel nicht zu beschädigen!
    [​IMG]

    Kabel vom Anlegethermostat an der Brühgruppe abziehen

    Die vier Befestigungsschrauben der Brühgruppe lösen. Falls sie schwer aufgehen, Maschine aufheizen, dann wird der Kleber flexibel. Bei den unteren Schrauben darauf achten, dass sich der Schlüssel nicht mit dem Kessel verkantet.

    Duschsieb ausbauen, Diffusor und Brüheinheit abschrauben
    [​IMG]

    Anschluss des Kesselmanometers oben am Kessel lösen

    Zweites Ventil abbauen

    Kessel ausbauen
    [​IMG]

    Kabel von LEDs lösen – Hier beim Abziehen vorsichtig vorgehen, um die kleinen Kabelschuhe nicht abzureißen. Man kann ggf. einen feinen Schraubenzieher als Hebel nutzen. LEDs ausbauen .

    Kapillarrohre von Brühdruck- und Kesselmanometer lösen, Manometer ausbauen (kontern!)

    Ablaufnase abbauen
    [​IMG]

    Jetzt müsste die Blende locker sein. Diese lösen und nach vorne abziehen
    [​IMG]

    Neue Blende aufsetzen
    [​IMG]

    Maschine nach Videoanleitung (s.o.) wieder zusammenbauen.

    Ergänzende Hinweise für den Zusammenbau:
    • Die Manometer beim Anschrauben innen kontern mit dünnem 12er-Schlüssel
    • Manometer präzise ausrichten (über schräg sitzende Manometer ärgert man sich später ständig). Als Hilfsmittel kann man ein Lineal entlang des „Xenia“-Schriftzugs legen und daran die Beschriftung der Manometer („Caldaia“ und „Pompa“) ausrichten.
    • Das Brühdruckmanometer ist schwer zugänglich. Wenn die Maschine auf der Seite liegt, kommt man am besten dran (so wie es im Video auch dargestellt wird)
    • Schraubverbindungen, gerade auch Rohrverbindungen, mit Bedacht anziehen, dass nach fest oft ab kommt, hat sich ja herumgesprochen. Bei den Sertoverschraubungen mit flacher Dichtfläche reicht es, diese handfest anzuziehen und dann mit etwa einer 1/8-Umdrehung mit dem Schlüssel festzuziehen
    Viel Erfolg!

    [​IMG]
     
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  2. Iskanda

    Iskanda Mitglied

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    Hier eine Angabe eines Kunden, 'wie' er schäumt: Kännchen 600 ml mit ~300ml Milch und 2-Lochdüse.

    Vom Volumen her wird das nach dem Schäumen ganz ordentlich sein. Ich denke dass das aber auch nicht mehr weit weg von der Grenze des Möglichen ist.
     
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  3. Iskanda

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    Sehr gute Beschreibung und sehr versiert durchgeführt.
     
  4. #1444 Skunkworks, 18.09.2019
    Zuletzt bearbeitet: 18.09.2019
    Skunkworks

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    Ist ja so ein bisschen mein Thema mit der Xenia. Ich gebe @Iskanda recht, mit der Standard Ausstattung (No burn Dampfrohr + 2 Lochdüse) ist bei ~300ml noch guter Schaum zu erzeugen. Danach ist der Dampfdruck sehr weit reduziert, manchmal wird jetzt der Füllstand durch die Pumpe ausgeglichen und es dauert eine Weile, bis der Dampf wieder Druck hat.

    Ich habe als kleinen Mod die Lanze gegen eine "normale", also einfach ein Rohr, ausgetauscht. Nicht nur um zu probieren, ob der Auslass sich verbessert, sondern auch wegen dem wesentlich längeren unterem Teil der Lanze. NoBurn ist wohl ein Silikonschlauch im Dampfrohr, der direkt zur Düse führt. Für mich eine Art Druckminderer und nach dem schäumen für vier Cappuccini auch obsolet, weil danach ist das Rohr auch heiß.

    Nach dem Wechsel auf das neue Rohr mit Vierlochdüse war der Auslass so schnell und druckvoll wie bei einer dreigruppigen LaMazzocho, halt nur nicht so lang. - Der vorhandene Dampf ist immer noch der gleiche, kann aber viel schneller austreten und somit sind die 300ml sehr schnell geschäumt. So könnte auch 500ml möglich sein. Leider habe ich grade nicht die Gelegenheit mit Milch aber mit Wasser/Spüli teste ich mal.

    Edit: Test mit 500ml Spüli-Wasser dauert bei zwei Versuchen jeweils 1:03-1:04 min, wobei ich extra was länger gewartet habe, um den Schaum etwas fester werden zu lassen.
    Direkt am Ende des ersten Kännchens ist Wasser nachgepumpt worden, mit jetzt maximaler Füllhöhe hätte das zweite Kännchen noch deutlich länger geschäumt werden können.


    Ich habe dann wieder die Zweilochdüse (mit dem neuen Rohr) montiert, weil damit die Strahlrichtung besser zu steuern ist. Dauert wieder was länger aber ist extrem kontrolliert.

    Gruß
    /S.
     
  5. Kieler

    Kieler Mitglied

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    Hallo,

    ich übe jetzt schon seit fünf Wochen an meiner Xenia und habe leider noch immer keinen exzellenten Espresso hinbekommen. Die Bohnen sind jetzt 70 % Arabica, 30 % Robusta, 3 Wochen alt (seit Röstdatum).
    Ich habe zuerst mit dem Einersieb versucht (7-9 g) und nun bin ich beim kleinen (A) Doppelsieb bei 16.5 g. Der Puck ist trocken (minimale Wasserpfütze) und löst sich beim Abschlagen optimal. Aber der Espresso schmeckt immer noch bitter.
    Probiere am Mahlgrad herum, aber ohne Erfolg. Und nun bin ich beim Durchstöbern im Internet auch noch darüber gefallen, das es ein 1:2 Verhältnis gibt, also jetzt nicht die Menge von 14-18 g auf 50 ml (oder g) sondern auf 28 - 32 g. Womit fängt dann ein Anfänger nun an? Wer hat da wie geübt und kann mir einen Rat geben?
    Viele Grüße
    Kieler
     
  6. Iskanda

    Iskanda Mitglied

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    Ich würde andere Bohnen probieren.
     
  7. leedrag

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    Fahr mal ins Loppo und hol dir dort den Hondurianer oder Brasilianer. Die beide in der Xenia sehr zutraulich ;)
     
  8. Brewbie

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    Tatsächlich können manche Bohnen echt zickig sein, dass man immer wieder Mahlgrad und Menge verändern muss und doch nicht zu einem tollen Ergebnis kommt. Und mir schmeckt auch längst nicht jede Bohne. Wichtig ist aber, dass Du beim Einstellen möglichst immer nur einen Parameter in kleinen Schritten veränderst, um die Auswirkungen besser beurteilen zu können. Ich z. B. habe bisher alles immer nur mit 18 g im Doppelsieb B bezogen. Und dann konzentriere ich mich auf ein Ergebnis von 1:2,5, also 45 g in der Tasse bei 30 Sekunden Pumpenlaufdauer. Übung macht den Meister. :)
     
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  9. DrSchwob

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    Liebe Xenia-Begeisterte,

    nach viel Lesen & Informieren befinde ich mich nun auf dem Weg ins Xenia-Wartezimmer. Auf dem Weg dorthin stand eine Frau, an der ich nicht ohne Weiteres vorbeikam. Bevor ich ins Wartezimmer eintreten konnte, fragte sie mich, wo man diese Maschine mal in natura sehen und anfassen könnte. Schließlich steht sie dann optisch exponiert in der neuen Küche (was ich für einen Vorteil halte), muss unkompliziert auch für Cappuccino geeignet sein (daher Zweikreiser) und muss (nach unserer 12 Jahre alten Nespresso-Kapselmaschine in der Stahl-Ausführung, Cube) intuitiv bedienbar sein für das was uns morgens, mit Freunden und zu anderen Zeiten/Gelegenheiten besonders lecker schmeckt. Ich meinte nur: in Berlin. Sie sagte: Dann lass uns da hinfahren. Ich wiederum: Wenn wir dahin fahren, können wir aber nicht gleich eine mitnehmen, da sie ein paar Wochen Produktionszeit braucht. Ihr seht, es ist kompliziert. Ich bin zuversichtlich, ein vorheriges Hands-on nicht unbedingt zu brauchen. Letztendlich wird sie meine Frau gleichermaßen verwenden. Also muss es für uns beide passen.

    Daher meine Bitte an euch: Wer wohnt im Umkreis von Lörrach? Also dort, wo man in Deutschland nicht weiter weg von Berlin leben kann als möglich. Wer könnte uns einen Blick auf seine Xenia werfen, mal testen lassen, aus seiner Erfahrung berichten und uns so die Entscheidung erleichern?

    Ich dachte, dieser Thread der vielen sehr hilfreichen über die Xenia sei am besten geeignet für meine Frage - ansonsten bitte gerne verschieben.
     
  10. Iskanda

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    Bald haben wir wieder prebuilt-Maschinen am Lager. Die kann man schon mitnehmen.

    Wir haben in der Nähe von Freiburg einen Kunden, der die Maschine auch mal zeigt. Nur waren da dieses Jahr schon einige Leute und wir wollen ihm eine Pause gönnen. Leider kann ich da nicht helfen.
     
  11. Tigr

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    Scroll doch mal auf der xenia.coffee webseite ein wenig nach unten.
    Dort kommt [email protected] und ein klick auf die Karte zeigt Dir, wo offene und hilfsbereite Menschen in deiner Umgebung bereit sind, dir ihre Dame des Hauses einfach mal vorzustellen.
     
  12. DrSchwob

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    Vielen Dank für eure Hinweise. Ich könnte mir vorstellen, ihr sprecht beide vom gleichen Haushalt bei Freiburg. Dass der sich auch mal Ruhe gönnt, gönne ich ihm.
    Dann habe ich jetzt drei Möglichkeiten:
    1. Meine Frau auf dem momentanen Informationsstand überzeugen und ungesehen bestellen. Damit nehme ich ihr die Möglichkeit, sich noch vor dem Kauf in die Maschine zu verlieben.
    2. Warten auf ein prebuilt-Gerät und nach Berlin kommen. Das hätte den kleinen Nachteil, dass die favorisierte Farbkombination nicht 100%ig passen würde. Wäre für mich besser verschmerzbar als für sie.
    3. Warten auf die Mella-Mühle. Von welchem Zeitraum sprechen wir hier eigentlich bis sie tatsächlich verfügbar ist?
     
  13. Iskanda

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    Das hat eine schwer zu bestimmende Dauer. Nicht so bald weil es noch Ungewissheiten gibt, die alle zu einer Verzögerung führen können.
     
  14. #1454 DrSchwob, 20.09.2019
    Zuletzt bearbeitet: 20.09.2019
    DrSchwob

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    Danke für Deine Nachricht aus erster Hand. Das bedeutet, Option 3 ist keine mehr (da Warten nicht zu meinen größten Stärken gehört). Oder eine , die als Upgrade in mittelferner Zukunft in Frage kommt.
     
  15. Brewbie

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    ich finde die Xenia vom Bedienkomfort her fast perfekt.

    Morgens die Xenia mit nur einem Schalterklick einschalten - mit nur einem Schalterklick die Specialita einschalten - Duschen gehen - Siebträgerhalter entnehmen und Trichter aufsetzen - mit dem Siebträgerhalter einmal auf die Eureka drücken - Trichter abnehmen und Tampen - Siebträgerhalter einspannen - mit nur einem Klick den Bezug starten - Tasse(n) drunter - 30 Sekunden warten - genießen.

    Viel mehr Komfort geht nicht.
     
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  16. DrSchwob

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    Schön beschrieben, hört sich nach Spaß, nicht Arbeit, an. Genau deshalb glaube ich auch, dass ich persönlich für die Xenia kein vorheriges "Hands-on" benötige. Aber meine Frau kommt von Nespresso Cube einschalten - Tasse drunter - Kapsel rein - Hebel runter - Knopf drücken. Und das ohne zwischendrin duschen zu gehen, weil es ja eine Thermoblockmaschine ist. Das ist der Status Quo, mit dem die Xenia bei meiner Frau konkurriert. Und da könnte "Verlieben vor dem Kauf" durchaus helfen. :)
     
  17. Refoko

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    Mir hat die Besichtigung einer Maschine auch bei der finalen Entscheidung geholfen (Größe, Anmutung, Geräusch etc.). Allerdings haben die privaten Vorführer in der Regel nicht mehr als eine Xenia zuhause :). Für die finale Entscheidung bezüglich Farbe der Maschine, Griffe, etc. braucht man dann doch die Bilder von der Xenia-Homepage bzw. hier aus dem KN und etwas Vorstellungskraft. Falls es also hauptsächlich um die Optik geht, könnte man auch in Berlin den Show-Room besuchen und sich dort final entscheiden - auch wenn man dann ggf. noch wenige Wochen auf die Produktion warten muss (ich habe damals ein 3/4 Jahr gewartet und es nicht bereut).
    Bezüglich "Knopf drücken" wird die Sache schon schwieriger. Falls das Thema "Aufheizen am Morgen" ein Problem sein sollte: das kann man z.B. über eine Zeitschaltuhr in den Griff bekommen. Schwieriger wird es mit der gleichbleibenden, hohen Qualität des Espresso. Ich kenne Xenia (zuhause) und Nespresso (im Büro) aus dem direkten täglichen Vergleich. Man kann den Nespresso deutlich schlagen, muss aber auch etwas dafür tun. Je nach Kaffeesorte müssen Mahlgrad und Kaffeemenge schon sehr genau stimmen. Beispiel: Aktuell trinke ich einen (sicher nicht ganz einfachen) Monsooned Malabar von Fausto. Hier musste ich den Mahlgrad deutlich anpassen und die Kaffeemenge auf +- 0,3 g treffen, sonst gibt es Beschwerden. Da der Timer der Mühle diese Genauigkeit nicht immer liefert, wiege ich z.B. regelmäßig nach. Sicher helfen hier gutmütigere Sorten, aber auch auf die muss man sich einschießen. Und dann wäre dann noch die regelmäßige Reinigung ….
    Fazit: Ein Siebträger geht nie "auf Knopfdruck" - auch nicht eine Xenia. Er macht Spaß, aber man muss sich auf den Prozess einlassen - oder besser: sich auf den Prozess freuen ;).
     
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  18. DrSchwob

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    Die Vorstellungskraft für die endgültige Konfiguration ist bei beiden zukünftigen Nutzern durchaus vorhanden. Es sind ja gefühlt Hunderte an Konfigurationsfotos in allen möglichen Kombinationen im Netz auffindbar - und nicht nur solche im photogeshopten Zustand aus dem Hochglanzprospekt. Aber an eine echtes Look&Feel kommt das doch nur in geringen Teilen heran, oder habe ich am Ende damit Unrecht? [Wie geht ein Provokations-Smiley?]
    Das Kümmern um diese Parameter, deren Einstellen an beiden Geräten sowie die Reinigung/Wartung wird sowieso bei mir liegen, was völlig OK ist und worauf ich mich freuen kann. So käme sie als "Mit-Nutzerin" schon sehr nah an die bisher gewohnte Knopf-Drücken-Bedienung heran. Für sie wäre dieses Rum-Probieren eine lästige Notwendigkeit, so eine Art Black Box, die ein anderer gerne erledigen darf, eine Funktion, die sichergestellt sein muss, als zähle nur das Ergebnis in der Tasse und vor allem der möglichst unkomplizierte Weg dorthin. Ist das für irgendjemanden in diesem Forum überhaupt nachvollziehbar? Deshalb bisher Nespresso. Aber die letzten beiden Italien-Urlaube lassen uns zweifeln, ob das wirklich schon alles ist...
    Hatte ich als schon als Notnagel im Kopf, aber Danke für den Hinweis. Das macht der Elektronik nichts? Das Aufheizen in 15 Minuten mit der 100W-Patrone ist grenzwertig, aber tolerierbar, organisierbar. Andere Zweikreiser sehen da eher noch älter aus. Je nachdem, wie wichtig ihr dieser Punkt ist, muss sie halt den Aufpreis für die 150W-Patrone zahlen. ;-)

    Vielen Dank übrigens für die hilfreichen Tipps, die aufmunternden Worte und das Teilen eures Knowhows aus erster Hand.

    [P.S. Jetzt fällt es mir gerade wie Schuppen von den Augen: Wir suchen für uns die eierlegende Wollmilchsau in der Küche!]
     
  19. #1459 fabian0307, 20.09.2019
    Zuletzt bearbeitet: 20.09.2019
    fabian0307

    fabian0307 Mitglied

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    @Kieler und @DrSchwob ich empfehle ein Baristaseminar. Die gibts ab ca 100€ und man lernt eine Menge vor allem in der Handhabung der Maschinen.
     
  20. Brewbie

    Brewbie Mitglied

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    Gibt es glaube ich in Essen an einer Xenia bei der Kettwiger Rösterei.
     
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