Zucker im Espresso...

Diskutiere Zucker im Espresso... im Grundsätzliches Forum im Bereich Fragen und Tipps; Am Wochenende habe ich mich in Sachen "Benimm" weitergebildet - war sehr intressant und kann ich jedem nur empfehlen, denn egal WIE gut man...

  1. Tara

    Tara Mitglied

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    Am Wochenende habe ich mich in Sachen "Benimm" weitergebildet -
    war sehr intressant und kann ich jedem nur empfehlen, denn egal WIE gut man erzogen ist und wieviel man weiß, alle Regeln kennt man garantiert nicht.

    nun war der Abschluß ein größeres Essen, bei dem ich auf den Fauxpax hingewiesen wurde, Zucker zum Espresso zu nehmen, sei nicht richtig.
    Es würde zeigen daß ich von dem Kaffee der darin steckt nichts verstünde.

    Nun kann man garantiert geteilter Meinung sein, wie einem der Espresso besser schmeckt (ich trink ihn ja auch lieber mit Zucker)
    und es gibt auch den Thread und die Umfrage schon -
    mich intressiert nur die aussage "es sei nicht richtig"
    Begründen, denke ich, kann man es durchaus -
    gerade wenn es ein guter Espresso ist, daß man dann
    zum einen keinen Zucker braucht und zum anderen auch die feinen Röstaromen sozusagen in "süß" ertränkt.
    (Vielleicht liegts auch daran daß die halbe Welt, fruchtig, karamellig, marzipanig und ich weiß nicht was schmeckt und ich nur schokoladig (mit zucker) oder Bitterschokoladig (ohne Zucker) erkenne.)

    Mich intressiert nun auch die Meinung der Röster:
    empfindet ihr es als "mißáchtung" vor euren Bohnen, wenn der Espresso mit Zucker getrunken wird, mühsam "herausgerösteten" Geschmacksnuancen damit untergehen (oder gehen sie gar nicht unter, sondern werden nur eher unterstrichen)?

    Mich beschäftigt die Aussage seit gestern -
    gerne bin ich ja bereit meinen Horizont zu erweitern - mein erster zuckerloser Espresso war sogar überraschend gut :)
    andererseits scheint es doch auch extra Zucker zu geben, der besonders für Espresso geeignet sein soll.
     
  2. XPert

    XPert Mitglied

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    AW: Zucker im Espresso...

    So ein Schwachsinn.. Es gibt keinen Einheitsespresso. Zudem ist Zucker ein Geschmacksverstärker, der in Maßen sicher auch einige Geschmacksnoten unterstreichen kann.

    Ich persönlich trinke ihn meistens pur, aber je nachdem auch mal mit Kakao, Milchschaum oder Zucker.

    Gruß XPert
     
  3. #3 Holger Schmitz, 21.03.2011
    Holger Schmitz

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    AW: Zucker im Espresso...

    Dann dürfte auch kein Salz/Pfeffer/Öl auf dem Tisch stehen um sein Essen den eigenen Ansprüchen/Wünschen entsprechend nachzuwürzen.
    Wobei ich das nicht mache da sich der Koch ja was dabei gedacht hat, es sei denn es ist nicht wirklich lecker und man kann damit noch was retten.

    In der letzten Zeit ertappe ich mich häufiger dabei den Espresso auch schonmal ohne Zucker zu trinken bzw. zu probieren, sollte er nicht schmecken kann ich es mit Zucker immer noch etwas ausgleichen (wobei es meist mein eigen zubereiteter Espresso ist der mir ohne Zucker nicht schmeckt).

    Grüße
    Holger
     
  4. Tara

    Tara Mitglied

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    AW: Zucker im Espresso...

    genau das ist der Hintergrund, warum man wohl nicht "nachwürzen" sollte, da man dem Gastgeber (dem man seine Wertschätzung entgegenbringt)
    dadurch nonverbal sagen würde, daß das Essen nicht schmeckt,.
    (Da er Restaurant und Essen meist sorgfältig ausgesucht hat, liegt es also in seiner Verantwortung)
    Mir gehts nun nicht um "den Espresso zu hause, in der Bar um die Ecke ... usw"
    sondern wirklich um diese hochoffiziellen Geschäftsessen
    um "die Einladung bei Bundespräsidentens oder Königs" usw...
    und in einem solchen Rahmen sei es eben "nicht richtig" .
    (nein ich glaube nicht, jemals in die Verlegenheit zu kommen, aber ich wüßte halt gerne wie es richtig ist...)

    Für mich komme ich derzeit grade zu dem Schluß auswärts sollte in in der Verlegenheit einer gehobenen Umgebung zu sein, keinen Espresso mehr zu trinken, also komme ich auch nicht in die Verlegenheit einen ggf. schlechten Espresso geniessbar machen zu müssen
    (bei der Gelegenheit: trinken Franzosen und luxemburger den irgendwie anders? größere Tassen oder so?)
    aber es läßt mir doch nicht so wirklich die Ruhe, daß nur der Zuckerlose Espresso "richtig" sein soll.

    PS: da stand auch kein Salz, Pfeffer etc auf m Tisch :D
     
  5. Greg67

    Greg67 Mitglied

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    AW: Zucker im Espresso...

    zucker im espresso eher nein, im cappu oder caffé latte indes schon. da gerne auch unraffinierten bio voll-rohrzucker, z. b. von GEPA.

    [​IMG]
    [http://www.gepa-shop.de]


    den gibt's bei uns im edeka aber schon für 3,99€...
     
  6. #6 Bialettine.., 21.03.2011
    Bialettine..

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    AW: Zucker im Espresso...

    ..ich trank mal einen "Jägerchef" aka Yirgacheffe, der OHNE Zucker deutlich (!) flacher und unrunder schmeckte als mit.
    Zucker ist mMn vollkommen in Ordnung - es sei denn, man kippt eine halbe Tonne in die Tasse, das ist dann Banausentum und wird dem Espresso nicht gerecht. :-D

    Zum Thema Salz/Pfeffer-
    Der Gastgeber, nehmen wir mal Königin Lisbett von England, meint es gut und lädt mich ein.
    Während Charles mein Knie begrabbelt, merke ich, dass das Hauptgericht komplett salzlos daherkommt, weil die Hausherrin es mag.
    Hmm,...muss ich es dann auch mögen, d.h. schweigen und es essen?
    Oder wäre es nicht auch vollkommen im grünen Bereich, wenn ich dezent nachwürze, weil ICH es so mag?

    Ja, die ollen Regeln, es ist ein Kreuz mit selbigen.
    Hat sich jemand mal ausgedacht und nun isses zu spät.

    Aber, im Ernst, ich würde oft davon ausgehen, dass es viele Gastgeber selbst nicht (besser) wissen und gerade im Bezug auf Espresso, der so oder so oftmals ein Stiefkind-Dasein fristet.
     
  7. Tara

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    AW: Zucker im Espresso...

    nachdem was ich verstanden habe würde das Gericht nicht salzlos daher kommen, weil die Gastgeberin sich nicht darauf konzentriert, wie SIE es mag, sondern sie würde sich als aufmerksame Gastgeberin nach den Gästen richten.
    Würdest du dann nachsalzen, würdest Du ihr zu verstehen geben, daß sie
    ihren Gastgeberpflichten nicht richtig nachgekommen ist
    und würdest du das nonverbal Lisbeth zu verstehen geben wollen oder dann nicht lieber salzarm essen?

    ...
    und was ist nun mit dem Espresso...
    wie sehens die Röster?
    Mißachtung euerer Arbeit?
     
  8. #8 espressionistin, 21.03.2011
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    AW: Zucker im Espresso...

    Geschmack ist ja bekanntlich Geschmackssache, deswegen kann man in meinen Augen nicht einfach pauschal sagen, dass sich Nachwürzen (auch im Sinne von Zucker-in-den-Espresso) nicht gehört.

    Wenn jemand seinen Espresso lieber mit Zucker trinkt, gerne. Ich stell´zur Kaffeerunde nach dem Essen immer automatisch einen Zuckerstreuer auf den Tisch, wer mag darf sich bedienen. ich würde im Traum nicht auf die Idee kommen, dass dies meine Röstung in irgendeiner Form nicht würdigt oder diese herabsetzt.

    Und selbst wenn jemand den Zucker (oder das Salz, den Pfeffer...) nur nimmt, weil ihm das von mir zubereitete Ausgangsprodukt nicht schmeckt, werd´ich es überleben, da man es nunmal niemals allen recht machen kann, da ja wie gesagt...die Sache mit der Geschmackssache...
     
  9. #9 Bialettine.., 21.03.2011
    Bialettine..

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    AW: Zucker im Espresso...

    Die Arbeit der Röster wird, so denke ich, nicht missachtet, eher die des Zubereiters. :)
    Und zu Lisbett und dem Salze-
    Nun, wenn sie die Gäste nicht fragt, wie es der Einzelne gern hätte, dann ist Madame in dem Punkt eine nicht allzu gute Gastgeberin.
    Man kennt die Problematik ja auch beim Filet/Steak - oftmals kommt es ohne vorherige Nachfrage "medium" an den Tisch. Ich wollte es eher "english".
    Ergo, Gastgeberqualitäten (in dem Punkt) ungenügend.
     
  10. #10 Weltenbummler_207, 21.03.2011
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    AW: Zucker im Espresso...

    Für mich ein wunderbares Beispiel dafür, dass auch in solchen "Benimmkursen" viel Blödsinn garniert mit Halbwissen verzapft wird; schließlich könnte man den Engländern mit der gleichen Argumentation Zucker, Zitrone oder Milch im Tee verbieten.
     
  11. #11 Holger Schmitz, 21.03.2011
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    AW: Zucker im Espresso...

    Die Röster bzw diejenigen die ich bis jetzt "röstend" kennengelernt habe verwenden durchaus mal Zucker, mal nicht, ich glaube nicht dass die es so ernst sehen.

    Ein gewisses Maß an Benimm-Regeln ist sicherlich ok, aber so einen Kopf würde ich mir bei solchen Details nicht machen - wobei ich mich glücklicherweise noch nicht in einer solchen Etepetete-Umgebung aufhalten bzw. essen musste. Da mache ich lieber einen Bogen rum wo Schein mehr ist als sein.

    Grüße
    Holger
     
  12. #12 espressionistin, 21.03.2011
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    AW: Zucker im Espresso...

    Das würde unter Umständen dazu führen, dass ich 10 Gerichte (bzw. Varianten) koche, weil ich weiss, dass der eine lieber wenig Fleisch ist, der andere nur Fleisch, der nächste gerne würzig, der nächste aber Salz ablehnt, der andere wiederum durchgegartes Gemüse und der nächste nur bissfest (...)

    Also bleibt mir doch nur, mich nach meinen Vorgaben zu richten bzw. nach meinem Gusto zu kochen. Wer das als Gast nicht akzeptiert, hat Pech gehabt und muss sich mit einer Tasse Espresso zum Dessert begnügen.:mrgreen:

    Oder, auf den Espresso bezogen: Ich würde im Traum nicht auf die Idee kommen, der Welt einen extra sauren, dünnen Espresso zu servieren, bloß weil ich mich als aufmerksame Gastgeberin nach den Schlechteingestelltenvollautomaten-gewöhnten-Zeitgenossen richten würde, denen dieses Zeug besser schmeckt.
     
  13. #13 VolkerS, 21.03.2011
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    AW: Zucker im Espresso...

    Mich würde mal interessieren, wer solche Weisheiten von sich gibt.
    In meinen Augen völliger Humbug.

    Ich habe noch ein Video in Erinnerung, gedreht in Sizilien (also dem Ursprungsland des Espresso zugehörend), wo der Barista, mit einer mehrgruppigen Handhebelmaschine bewaffnet, selbst Zucker in die Tassen geschaufelt hat, bevor der Caffé beim Kunden gelandet ist.

    Oder bleiben wir beim Filterkaffee, der wohl noch öfter bei offiziellen Anlässen gereicht wird als Espresso. Wer würde schief gucken, wenn jemand Zucker oder gar Milch in seinen/ihren Kaffee täte?

    Die einzige Gelegenheit, die ich mir vorstellen kann, wo Espresso ohne Zucker getrunken werden sollte, sind Tastings. Die haben aber nun so gar nichts mit "Benimm" zu tun. Da wird u.a. auch kräftig geschlürft ;).

    Gruß,
    Volker
     
  14. Lutzzz

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    AW: Zucker im Espresso...

    Hm... Dazu fällt mir bloß dieser alte Witz ein, warum in Italien immer der ganze Zucker auf dem Tisch verstreut ist? Weil sie alle schwarzen Sonnenbrillen auf haben und dadurch die Tassen nicht genau erkennen können...
     
  15. #15 LaCrematore, 21.03.2011
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    AW: Zucker im Espresso...

    YouTube - BAR DEGA ORE 08,00

    ;-)
     
  16. #16 groovingandi, 21.03.2011
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    AW: Zucker im Espresso...

    Aber ein Zuckerstreuer für den Espresso?

    Die fragwürdige Logik beim Essen (Gastgeber macht Essen so wie es alle mögen und daher ist nachträgliche Korrektur durch Gast ein Zeichen für einen nicht perfekten Gastgeber) ist meiner Meinung nach nicht so einfach auf Espresso übertragbar. Das würde nämlich bedeuten, dass der Gastgeber schon einen halben Löffel Zucker reinrührt, weil nun mal ein nicht zu vernachlässigender Teil der Bevölkerung ihren Kaffee gerne mit Zucker trinkt...

    Ich halte diese "Regel" also für ziemlich sinnlos und ich müsste tatsächlich nochmal in meinem Knigge nachlesen, ob da was über Salz/Pfeffer drinsteht.

    Praktisch würde ich es wahrscheinlich so halten, dass ich Zucker nehme, wenn einer dasteht, aber wohl nicht (zumindest als erster) danach fragen würde, wenn nicht.
     
  17. #17 Bialettine.., 21.03.2011
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    AW: Zucker im Espresso...

    ..wenn Milch im Espresso laut des Knigge-Forums "Bene!" ist, dann Zucker gewiss auch!
    knigge.de :: Thema anzeigen - Espresso und Milch?

    Aber ich finde es wahrlich "niedlich" [man möge mir den Ausdruck nachsehen!], dass die Herren des Forums das ganze Thema viel gelassener angehen.
    Jedoch kann ich Tara nichtsdestotrotz verstehen - wenn man mit der Nase drauf gestossen wird, fängt man das Grübeln an. Besonders dann, wenn man gesagt bekommt, man verstünde nichts von Kaffee.. :roll:
     
  18. #18 Doppelfilter, 21.03.2011
    Doppelfilter

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    AW: Zucker im Espresso...

    Die Wahrheit ist wie immer nicht schwarz und nicht weiß. Man/frau kann treiben und übertreiben.
    Espresso: Wenn ich ihn verkoste dann logisch ohne Zucker. Wenn ich ihn genießen will, dann soll er mir schmecken und nicht dem Röster, dem Barista oder dem Gastgeber. Also Zucker oder auch nicht. Punkt.
    Salz und Pfeffer: Der Gastgeber will doch, dass es seinem Gast/seinen Gästen schmeckt. Ergo: Es darf auch mal nachgewürzt werden. Oder ist es dem Gastgeber egal, dass ich sein Essen nicht mag? Und ggf. seine weiteren Einladungen ablehne?
    Wer Salz und Pfeffer seinen Gästen nicht auf den Tisch stellt ist borniert. Und lädt auch nur solche Leute ein.
    Ich kann mir aber auch vorstellen zu fragen. "Darf ich?"
    Alles nur meine Meinung. Und ich lebe auf dem Hintergrund meiner Erfahrungen.
    Deshalb immer wieder "Suum cuique"
     
  19. #19 Schnüffelstück, 21.03.2011
    Schnüffelstück

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    AW: Zucker im Espresso...

    Ich bin strikter Zuckerboykotteur, im Kaffee jedweder Art hat Zucker für meinen Geschmack (!) nix zu suchen und auch im Kuchen halbiere ich meist die empfohlene Menge.

    Was mich als Hobbykoch absolut aufregt sind Leute die ohne das Essen zu probieren erstmal Salz und/oder Maggi draufhauen. Ebenso bin ich bezüglich Tischmanieren recht empfindlich, wer bei mir am Tisch das Messer ableckt der hat einfach verloren. Ich schwanke regelmäßig zwischen Lachen und Weinen wenn Leute eine heiße Schokolade in einem unbekannten Restaurant bekommen und erstmal ein Pfund Zucker reinhauen.

    Aber: Ob man Zucker zum Kaffee nimmt, das hat genau NULL mit Knigge zu tun. Wers mag, soll es doch bitte machen. Das ist schlicht Geschmackssache.

    Eine Knigge-Lehrer der sowas verbreitet würde ich nicht mehr übermäßig ernst nehmen.
     
  20. #20 Holger Schmitz, 21.03.2011
    Holger Schmitz

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    AW: Zucker im Espresso...

    Das mit dem Salz/Maggi geht mir ähnlich, vor allem wenn nicht vorher probiert wurde und per se kräftig nachgewürzt wird.

    Wenn das Essen lecker war lecke ich nicht nur das Messer sondern auch den Teller ab :roll: um dann in die Küche zu gehen die letzten Reste aus der Pfanne/Topf auszuschlabbern :-D

    Grüße
    Holger
     
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