wie macht man eigentlich "richtigen Kaffee" mit der Handhebelmaschine (LP)? (Einfach bloß Espresso mit mehr Wasser schmeckt recht suboptimal) Und wie wird in den Wiener Kaffeehäusern der Kaffee hergestellt ?
Markus
wie macht man eigentlich "richtigen Kaffee" mit der Handhebelmaschine (LP)? (Einfach bloß Espresso mit mehr Wasser schmeckt recht suboptimal) Und wie wird in den Wiener Kaffeehäusern der Kaffee hergestellt ?
Markus
Nen normalen Filterkaffee macht man am besten mit nem Filter. Alles andere wird nix. Maschine brauchts eigentlich nicht. Der Handaufguss direkt aus dem Wasserkocher schmeckt mir besser. Ich hab am Anfang auch mit Americano, Schümli und sonstwas rumprobiert, geschmeckt hat das aber alles nur nach wässrigem Espresso oder schlimmer.
Presstempelkanne oder Herdkännchen taugen auch für nen ordentlichen Pott Kaffee, muss man halt auch wieder extra anschaffen.
Home: Gaggia CC (9,5 bar, Lochblechtassenablage, Messingduschplatte, Edelstahlfallrohr, bodenloser ST), San Marco SM90, Oldschool Mahlkönig Monster und Zassenhaus Mokka
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Koffeinhaltige Grüße
Danielp
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Hi,
"richtiger, normaler" Kaffee schmeckt nach meiner Erfahrung am besten aus einer einfachen Bodum Stempelkanne, die es schon für 10 Euro bei Amazon.de gibt
Natürlich mit frisch gemahlenen Kleinröster-Bohnen, ist ja klar.
Oder man nimmt einen Porzellan-Handfilter mit Gold-Dauerfilter (Swissgold) Einsatz, damit das Kaffeemehl keinen Papierkontakt hat. Das schmeckt dann optimal, kostet aber ein wenig mehr.
Schümli ist nicht mein Ding...
Eingelagert: Rancilio Silvia V3 + Mahlkönig Vario Home V2. Moccamaster KBT 741, Aeropress + Hario Slim Handmühle.
Vorherige Mühlen: Gaggia MM, Ascaso i2-mini, Macap M4, Mazzer Mini E/B, Iberital Challenge, Mahlkönig Vario Home V1, Mazzer Kony E, Compak K-3 T
Vorherige Maschinen: Gaggia Baby Class D, Rancilio Silvia V2, Vibiemme Domobar Super (HX), Gaggia Classic + Auber PID, Vibiemme Domobar Super PID Dualboiler, Nuova Simonelli Oscar, Rancilio Classe 6 LE1 Leva
Hallo,
da Anfänger, nur wenig Erfahrung, aber ich habe auch das Problem dass manch einer einen Kaffee verlangt. Das letzte mal probierte ich 7g (Einsersieb) und einfach mehr Wasser durchlaufen lassen. Funktionierte und schmeckte nicht schlecht.
Natürlich wäre eine 2. Mühle und andere Bohnen wahrscheinlich nocht besser oder ??? wie machen es die Baristas, die haben ja auch 2 Mühlen mit unterschiedlichen Bohneninhalt.
Das nächste mal werde ich mal 14g nehmen und ein Zweiersieb, dann länger Wasser durchlaufen lassen und probieren, ist ja auch alles Geschmackssache !!!
Die meisten habe ich allerdings schon zu einem Cappuccino überreden können !!
minimi
Cuadra
Compak K3 Touch
Ich schließe mich den Vorrednern an: "Normaler Kaffee" (in Deutschland über 80%) ist Filterkaffee, zur Not noch in der Bodum Kanne (French Press).
Zur Not, weil die Bodum Kanne einen anderen (groberen) Mahlgrad erfordert und somit die Supermarktkaffees zu fein gemahlen sind. Wenn der Mahlgrad stimmt ist French Press aromatischer (besser) als Filter.
In der Espressomaschine muss man schon zaubern und wird nie etwas wirklich ordentliches hinbekommen. Ansatzweise ist dort vielleicht das sensorische Hauptmerkmal des Anbaugebiets erkennbar, aber die Aromenvielfalt eines frisch aufgebrüten Kaffees ist etwas anders.
Vielleicht als gewagter Vergleich: wie Essigwasser mit Zucker zu edlem Weißwein
hallo,
wie meine vorredner schon gesagt haben - einen normalen kaffee machst du idealerweise mit filterkaffee und einem handfilter, filtermaschine, pressstempel, etc.
wenns unbedingt ein schümli sein soll/muss, dann ist auch die wahl des richtigen espressos wichtig. ganz ordentliche ergebnisse kannst du mit einem indischen monsooned malabar, pur oder hauptbestandteil, bekommen - zu bekommen z.b. bei Caffé Fausto - Kaffeerösterei
gruß
daniel olivier
Im Wiener Kaffeehaus dominiert natürlich die Espressomaschine (es gibt aber auch Ausnahmen - vor gar nicht so langer Zeit gab es im damals noch traditionsreichen Dommayer die melange am Vormittag wahlweise auch als brühkaffee).
Vermehrt kommen in vielen Traditionshäusern mittlerweile leider auch Supervollautomaten zum Einsatz, allerdings solche der atemberaubenden Kategorie - häufig auch Spezialanfertigungen.
Die meisten Betriebe haben übrigens ein enges Verhältnis zu ihren Kaffeeröstern, überdies haben sie zwei Vorzüge: Der Abgang (Verbrauch) ist mitunter enorm, und das Wiener Hochquellwasser ist ein Privileg, den man erst begreift, wenn man die Wienerstadt einmal verlassen hat.
Ich serviere den meisten Gästen ohne zu fragen einen Americano, und bisher haben sie den "Kaffee" alle für besser befunden als das, was die heimische Kaffeemaschine zustande bekommt. Kunststück
Gruß, Andre
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