Jasas Pedia,
Nachdem ich mir aus unserem Griechenland Urlaub (Skopelos) wieder reichlich Frappé mitgebracht habe, möchte ich euch die Zubereitung nicht vorenthalten. Wer es nicht kennt: Frappé ist ein Eiskaffee mit Crema, welchen die Griechen immer und überall den ganzen Tag trinken.
Mir schmeckt er allerdings auch nur ab 25Grad Aussentemperatur. Dann aber umso besser!
Hier die nötigen Zutaten:
1. Nescafé Classic
Es muss der griechische Nescafé Classic (Frappé) sein. Mit dem in Deutschland erhältlichen Nescafé Classic schmeckt es nicht. Hier wird eine andere Mischung verkauft, da hier die „Zweckentfremdung“ für Frappé unbekannt ist.
2. Milch
Ich nehme gerne die fette 10% Version. Je nach Geschmack geht aber auch jede andere Milch.
3. Cocktail Mixer
Am besten eignet sich ein spezieller Cocktail Mixer. Die gibt es in Griechenland in einer einfachen Ausführung für 2-3 Euro in jedem Supermarkt. Zur Not geht es auch mit einem dieser el. Milchaufschäumer. Das Ergebnis der Crema ist dann aber nicht ganz so fest.
4. Ein Glas
Ist ja Klar...
5. Zucker
Je nach Geschmack bis zu zwei Teelöffel: Sketo: ohne Zucker, Metrio: ein- und Gliko zwei Teelöffel Zucker.
6. Eiswürfel
Je nach Kälteempfinden 2-4 Eiswürfel
Und nicht im Bild (leider vergessen...):
7. Ein Strohhalm
Ohne den kein echte Frappe!
8. Wasser
Geschmacklich am besten in Mineralwasser geeignet. Es geht aber auch mit Leitungswasser.
Und so geht‘s (ich mache es jedenfalls so):
1. Den Zucker in ein Glas füllen.
2. Zwei Teelöffel Nescafé Classic (die griechische Qualität!) dazu geben.
3. Jetzt das 2. Wichtigste: Etwas Wasser dazugeben. Und zwar nur so viel, das der lösliche Kaffee gerade so mit Wasser bedeckt ist. Also ca. einen Finger breit, nicht mehr!
4. Mixen. Auf und nieder, bis eine schöne feste Masse im Glas hängt.
Strohhalm rein.
5. Die Eiswürfel dazugeben. Bei Bedarf mit dem Strohhalm versenken.
6. Je nach Geschmack einen guten Schuss Milch hinzufügen.
7. Vorsichtig das ganze mit Wasser auffüllen.
8. Mit dem Strohhalm leicht umrühren - Fertig!
Jamas!
Uns so sieht das Ergebnis aus:
Zum perfekten Genuss fehlt jetzt nur noch der Meerblick bei 30 Grad...
Adio
Dirk


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