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  1. #1
    berlusconi ist offline Erfahrener Benutzer
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    Unglücklich Rotoflow Compact - bei 11 bar ist Schluss

    Hallo und schönen Abend,

    vorhin habe ich die Pumpe meiner Carimali Uno einem Probelauf unterzogen. Allerdings bin ich mit U-22517 nicht tiefer als 110 m gekommen.
    Anders gesagt: die Pumpe hat nicht mehr als 11 bar Druck aufgebaut (bei Flussrate null), obwohl ich den Bypass ganz zugemacht habe. Leitungsdruck etwa drei bis vier bar. Gemessen habe ich am Ausgang des Kaltwasserblocks.
    Nun frage ich mich, ob das Problem wohl eher an der Pumpe oder am Motor liegt (letzterer hat einen neuen Kondensator)? Hat jemand eine Idee, wie ich das Problem einkreisen kann (und das bei einem Zweikreiser...)?

    Die Maschine ist Baujahr 1985, Pumpe und Motor wahrscheinlich noch Erstausstattung. Ein gewisser Verschleiß darf also durchaus unterstellt werden.
    Die Maschine stand auch noch längere Zeit (aua).

    Wens interessiert: das ganze Reparaturprojekt ist in dem Thread hier:

    Carimali Uno 22517: I'll be back
    Rocket Cellini Classic, Eureka MCI, Mazzer Mini Manuale, Carimali Uno irgendwann

    Ich bin kein Fan von Silvio. Das ist nur ein Pseudonym.

  2. #2
    manzenberg ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Rotoflow Compact - bei 11 bar ist Schluss

    Hallo,
    alle Rotas, die ich bisher unter dem Schraubenschüssel hatte (>= 5), haben nach dem Restaurieren (ordentliches Putzen nach Teilzerlegung), anstandslos >= 16 Bar geleistet. 11 Bar deutet auf Probleme in der Pumpe hin. Der Motor ist eher selten Schuld. Den Problemkreis Kondensator setze ich dabei als bekannt voraus.
    Karl

  3. #3
    berlusconi ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Rotoflow Compact - bei 11 bar ist Schluss

    Zitat Zitat von manzenberg Beitrag anzeigen
    Hallo,
    alle Rotas, die ich bisher unter dem Schraubenschüssel hatte (>= 5), haben nach dem Restaurieren (ordentliches Putzen nach Teilzerlegung), anstandslos >= 16 Bar geleistet. 11 Bar deutet auf Probleme in der Pumpe hin. Der Motor ist eher selten Schuld. Den Problemkreis Kondensator setze ich dabei als bekannt voraus.
    Karl
    Erstmal vielen Dank. Ich vermute das Problem auch eher bei der Pumpe. Trotzdem würde ich es natürlich gerne vermeiden, eine neue Pumpe zu ordern um dann festzustellen, dass der Motor das Problem ist . Es könnte ja theoretisch sogar sein, dass mein fabrikneuer Kondensator defekt ist oder dass das Kabel vom Kondensator in den Motor hinein ein Problem hat.
    Fällt jemandem irgendein einfacher Check ein, mit dem ich Motor oder Pumpe separat überprüfen kann? Am einfachsten wäre es natürlich, wenn ich noch einen zweiten Motor und eine zweite Pumpe hätte - habe ich aber nicht.
    Ist es sinnvoll, den Kondensator einmal abzuhängen und schauen, ob es einen Unterschied macht ?
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  4. #4
    manzenberg ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Rotoflow Compact - bei 11 bar ist Schluss

    Hallo,
    um das Alles nicht unnötig zu komplizieren (wo soll man da aufhören),
    würde ich nicht als erste Schadensursache bei einem defekten neuen Kodensator anfangen.
    Den Motor kannst du alleine laufen lassen (einfach Pumpenkopf ab). Einfacher Hörtest hat bei mir immer ausgereicht,eventuell fällt dir ein Belastungstest ein.
    Und den Pumpenkopf habe ich auch schon im Schraubstock mit einer Bohrmaschine getestet.
    Phantasie walten lassen, nicht nur beim Erahnen von eher unwahrscheinlichen Fehlerquellen
    Karl

  5. #5
    cbcrema ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Rotoflow Compact - bei 11 bar ist Schluss

    ohne Kondensator wird der Motor nicht anlaufen,
    kannst du ja gerne mal testen - vorsicht Motor wird trotzdem warm/heiß

    Wenn der Motor mal auf Nenndrehzahl ist hat der Kondensator keinen großen Einfluss mehr auf das maximale Drehmoment.
    Asynchronmotoren werden bei Belastung nicht immer langsamer, sondern
    "kippen" irgendwann und bleiben dann stehen. Falls das nicht passiert würde ich
    also mal sagen, Motor dreht mit Drehzahl über dem Kippmoment ->
    Problem liegt ziemlich sicher an der Pumpe

  6. #6
    nacktKULTUR ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Rotoflow Compact - bei 11 bar ist Schluss

    Zitat Zitat von berlusconi Beitrag anzeigen
    Ist es sinnvoll, den Kondensator einmal abzuhängen und schauen, ob es einen Unterschied macht ?
    Nein, denn ohne Phasenkondensator wird der Motor überhaupt nicht von selbst anlaufen. Der Phasenkondensator in der hier vorliegenden Steinmetzschaltung imitiert den nötigen Phasenwinkel von 120° des Drehstrommotors - in der Realität sind es nur 90°, reicht aber für die Praxis.

    Ich vermute ebenfalls die Pumpe. Im Innern werkelt ein Exzenter mit 4 Schiebern innerhalb einer Trommel. Alle diese Teile sind aus Graphit. Wenn nur ein Eckchen eines Schiebers fehlt, geht die maximale Druckleistung runter.

    nK
    Izzo Alex Duetto #0028 · Baby Gaggia 1986
    Rancilio Rocky D · 3 x Gaggia MDF
    Gene CBR-101 · Hearthware Precision

    • 70er Jahre: Turmix TX10 & Turmix 808
    • 80er/90er Jahre: Baby
    Gaggia / diverse Classic / diverse MDF
    • 2007 Gaggia Titanium, ECM Technika-III

  7. #7
    berlusconi ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Rotoflow Compact - bei 11 bar ist Schluss

    Vielen Dank an alle für die Tipps. Der Motor läuft an und schnurrt wie eine Siamkatze .
    Ich werde mir wohl eine neue Pumpe gönnen müssen . Hat jemand zufällig eine Rotoflow Compact bei sich herumliegen?
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  8. #8
    tec
    tec ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard

    Schreib mal Holger an, vielleicht hat der noch meine alte Rota bei sich die ich beim Forums Treff liegengelassen habe.
    @home: Carimali Uno + Fiorenzato T80 + Mazzer Super Jolly
    @home2: Rancilio Sivlia 2009er (PID)+ Eureka MCI

    EX- Equipment:
    Krups Vivo F880, Saeco Aroma, Rossi RR45, Eureka MDML

  9. #9
    ALWA ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Rotoflow Compact - bei 11 bar ist Schluss

    Auch wenn es etwas seltsam klingt, ich hatte genau das gleiche Problem: nachdem ich einen deutlich größeren Kondesator an den Motor geklemmt hatte, funktionierte alles so, wie es sein sollte. Keine Ahnung weshalb, aber es war so. Eigentlich war für den Motor ein 8uF-Kondensator vorgesehen. Allerdings schaffte der Motor auch mit einem neuen nicht, richtig Druck aufzubauen. Blieb bei ca 8Bar (ohne Leitungsdruck) stehen. Nachdem ich einen mit 12uF eingebaut hatte, ließ sich der Druck locker auf 14Bar einstellen, mehr habe ich nicht probiert. Hatte das Ganze in meinem Restaurationsthread dokumentiert. Alles ohne Gewähr. Bis heute läuft die Maschine klaglos.
    Faema Family mit Family Mühle, La San Marco Practical 95E, ECM Michelangelo, WMF 1000 Wandmaschine, Rossi RR45, Mazzer SJ, Poccinos usw...Renovierung La San Marco Practical, Renovierung ECM Michelangelo (Verkauft), 2te. Renovierung ECM Michelangelo

  10. #10
    cbcrema ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard AW: Rotoflow Compact - bei 11 bar ist Schluss

    Also möglich ist das schon..
    In meinem vorherigen Post hab ich mich auf einen Drehstromasynchronmotor
    bezogen - die Motoren die in Pumpen (oder auch Mühlen) für den Anschluss ans
    einphasige 230V Netz gedacht sind sind aber meist sog. Wechselstrommotoren,
    die eine andere Wicklungsgeometrie aufweisen und oft auch sog. Betriebskondensatoren haben.
    Der Wert des Betriebskondensator wirkt sich dann halt doch auf das mögliche Nenndrehmoment aus..

    Einen größeren (oder kleinenren) Kapazitätswert zu verwenden ist aber so ne Sache,
    da an Wicklung oder Kondensator höhere Spannungen auftreten können als bei Nennbetrieb vorgesehen war -
    muss nicht, kann aber ein Problem werden.

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